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	<title>Ralf Reinders - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ralf_Reinders&amp;diff=254794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MYR67: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-11-08T06:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinders.png|mini|Ralf Reinders (2. von rechts) 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralf Reinders&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1948]] in [[Berlin-Reinickendorf]]), [[Spitzname]] &amp;#039;&amp;#039;Bär&amp;#039;&amp;#039;, ist ein ehemaliger [[Terrorismus|Terrorist]] der [[Bewegung 2. Juni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ralf Reinders wurde 1948 in Berlin als Sohn eines Niederländers und einer Deutschen geboren. Sein Vater war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] nach Deutschland verschleppt worden. Seine Mutter verlor aufgrund ihrer Ehe die [[deutsche Staatsangehörigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bewegung.in&amp;quot;&amp;gt;[https://bewegung.nostate.net/mate_ralf.html &amp;#039;&amp;#039;Bär bleibt hier! Keine Ausweisung von Ralf Reinders, Gefangener aus der Bewegung 2. Juni&amp;#039;&amp;#039;.] ProWo – Zeitung für die Westberliner Linke, Nummer 2, Mai 1990 auf der Website von „In Bewegung Bleiben“&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging nach der 8.&amp;amp;nbsp;Klasse von der Oberschule ab und machte eine Lehre als [[Rotaprint]]-Drucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 war er an der Krawallen nach einem Konzert der &amp;#039;&amp;#039;Rolling Stones&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, der sogenannten [[Berliner Waldbühne#Nachkriegsära und 1960er Jahre|Waldbühnenschlacht]], beteiligt. Reinders beteiligte sich an Studentenaktionen und Demonstrationen gegen den [[Vietnamkrieg]]. Mit der Erschießung des Studenten [[Benno Ohnesorg]] durch einen Polizisten am 2. Juni 1967 begann die eigentliche Politisierung: „Nach all den Prügeln und Schlägen hatten wir das Gefühl, dass die Bullen auf uns alle geschossen haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinders gehörte der im Juli 1969 gegründeten linksextremen Gruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen]]&amp;#039;&amp;#039; an, die [[Haschisch]]-[[Razzia|Razzien]] in Szene-Kneipen zum Anlass nahm, Straßenschlachten zu organisieren. Er kam daraufhin für sechs Wochen ins Gefängnis. Im November 1970 tauchte Reinders ab, weil eine Fahndung gegen ihn lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab erste Kontakte zur [[Rote Armee Fraktion|Baader-Meinhof-Gruppe]], die zu der Zeit die [[Baader-Befreiung]] vorbereitete. Nach mehreren Anschlägen, Banküberfällen und anderen Aktionen entstand im Januar 1972 die [[terroristische Vereinigung]] „Bewegung 2. Juni“ aus zwölf Leuten aus drei verschiedenen Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Bewegung 2. Juni&amp;#039;&amp;#039; den Berliner Kammergerichtspräsidenten [[Günter von Drenkmann]] ermordet, den CDU-Politiker [[Peter Lorenz]] entführt und einige Banküberfälle verübt hatten, wurde Reinders zusammen mit [[Inge Viett]] und [[Juliane Plambeck]] nach fast fünf Jahren im Untergrund am 9. September 1975 festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1978 begann in Berlin vor dem Kammergericht der „Lorenz-Drenkmann-Prozess“ gegen [[Ronald Fritzsch]], Gerald Klöpper, [[Till Meyer]], [[Fritz Teufel]], Andreas Vogel und Ralf Reinders. Reinders erhielt 15&amp;amp;nbsp;Jahre Haft, von denen er zwölf verbüßte. Er wurde am 14. September 1990 aus der [[Justizvollzugsanstalt Moabit|Justizvollzugsanstalt Berlin-Moabit]] entlassen. Als [[Niederländische Staatsangehörigkeit|niederländischem Staatsbürger]] drohte ihm nach der Haftentlassung zeitweise die Abschiebung aus Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudrun Schwibbe]]: [https://books.google.de/books?id=_dxgUjnWZg0C&amp;amp;lpg=PA285&amp;amp;ots=xMtAb0udZ_&amp;amp;dq=Ralf+Reinders+Abschiebung&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA285 &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen vom Anderssein: Linksterrorismus und Alterität&amp;#039;&amp;#039;.] [[Waxmann Verlag]], 2013, ISBN 978-3-8309-7892-3, S. 285&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinders war Anmelder der [[Erster Mai in Kreuzberg|„revolutionären 1. Mai Demonstration“ in Berlin]] 2008, nachdem er auf der Demonstration 2007 Opfer der RAF verhöhnt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Hasselmann: [https://www.tagesspiegel.de/berlin/kreuzberg-hat-die-ruhe-weg-1643878.html &amp;#039;&amp;#039;Feier mit offenem Ende: Kreuzberg hat die Ruhe weg&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 29. April 2008.&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/hetze-gegen-raf-opfer-1484455.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin: Hetze gegen RAF-Opfer&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 3. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angaben der Organisatoren habe man Reinders gebeten, die Demonstration anzumelden, um sich „solidarisch hinter seine Biografie zu stellen“. Unter dem Beifall aus dem Bereich der Antifa rechtfertigte er die RAF-Morde an Generalbundesanwalt [[Siegfried Buback|Buback]] und Arbeitgeberpräsident [[Hanns Martin Schleyer|Schleyer]]. [[Frank Henkel]], seinerzeit Innenexperte der Berliner CDU-Fraktion, forderte daraufhin, die Verbindungen zwischen [[Linksextremismus|linksextremer]] Szene und früheren [[Terrorismus|Terroristen]] sorgsam zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lutz, Axel Lier: [https://www.welt.de/regionales/berlin/article1950072/Ex-Terrorist-Reinders-provoziert-Berliner-Polizei.html &amp;#039;&amp;#039;1. Mai-Demonstration: Ex-Terrorist Reinders provoziert Berliner Polizei&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Welt]], 29. April 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bewegung 2. Juni. Gespräche über Haschrebellen, Lorenzentführung, Knast&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/Amsterdam 1995 ISBN 3-89408-052-3 (gemeinsam mit [[Ronald Fritzsch]]), auch als [https://www.nadir.org/nadir/archiv/PolitischeStroemungen/Stadtguerilla+RAF/2_juni/ Online-Version und PDF-Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119505681}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.morgenpost.de/content/2005/02/27/biz/737673.html | wayback=20070930193349 | text=Berliner Morgenpost Beilage „Berliner Illustrierte“, 27. Februar 2005}}, über Ralf Reinders und [[Ronald Fritzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119505681|LCCN=no2024065525|VIAF=32808245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinders, Ralf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bewegung 2. Juni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinders, Ralf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bär (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-niederländischer Terrorist der Bewegung 2. Juni&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Reinickendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MYR67</name></author>
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