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	<title>Ralbitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:24:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ralbitz&amp;diff=1548236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 26. März 2026 um 09:46 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-26T09:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Ralbitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Ralbicy&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Ralbitz-Rosenthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/18/03/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/14/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 144&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 5.489&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145280 |titel=Gemarkung Ralbitz, Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.am-klosterwasser.de/de/verband-und-buerger/statistik/einwohnerstatistik-der-gemeinde-ralbitz-rosenthal Einwohner-Statistik] In: www.am-klosterwasser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035796&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ralbičanska cyrkej 1.jpg|mini|Die Ralbitzer Sankt-Katharinen-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ralbitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Ralbicy|Audio=Ralbicy.ogg}}, ist ein Dorf mit etwa 300 Einwohnern im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]]. Es zählt zur [[Oberlausitz]] und gehört seit 1994 als [[Ortsteil]] zur Gemeinde [[Ralbitz-Rosenthal]]. Der Ort befindet sich im [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Kernsiedlungsgebiet]]; die Mehrheit der Einwohner spricht [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß seiner [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ralbitz-rosenthal.de/files/public/downloads/pdf/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;10|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |abruf=2026-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,26&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Ralbitz liegt etwa 22 Kilometer nordwestlich von [[Bautzen]] und 13 Kilometer östlich von Kamenz in der Talaue des [[Klosterwasser]]s (dem sogenannten [[Delany (Oberlausitz)|„Niederland“]], sorb. &amp;#039;&amp;#039;Delany&amp;#039;&amp;#039;) auf 140 Metern ü. NN. Die Umgebung ist flach und fällt nach Norden leicht ab. Östlich und nordöstlich von Ralbitz erstrecken sich ausgedehnte Waldgebiete in Richtung [[Königswartha]]. Westlich befindet sich das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Lasker Auenwald]]&amp;#039;&amp;#039;. Die direkte Umgebung des Ortes wird landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ralbitz ist ein Gassengruppendorf mit der Kirche in der Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wird erstmals [[1264]] als &amp;#039;&amp;#039;Radelwiz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die heutige Ortsnamensform ist seit 1791 verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit seiner Ersterwähnung gehörte das Dorf bereits zur Hälfte dem [[Kloster St. Marienstern]]. Seit 1290 war es vollkommen in dessen Besitz, so wie viele andere Orte entlang des Klosterwassers. Aus diesem Grund überstand der katholische Glaube in diesem Gebiet die Reformation. Die ehemaligen klostereigenen Orte der Gegend bilden heute das Kerngebiet der [[Sorben]]. Als die [[Hussitenkriege]] um 1429 auch die Oberlausitz ergriffen, wurde die Kirche in Ralbitz zerstört. An der Stelle des damaligen Altars steht heute die Dreifaltigkeitssäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1541 wird zum ersten Mal das [[Osterreiten]] erwähnt. Die älteste erwähnte Strecke führt von [[Wittichenau]] nach Ralbitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1840 an war Ralbitz eine eigenständige Landgemeinde. 1957 wurde [[Naußlitz (Ralbitz-Rosenthal)|Naußlitz]], 1974 [[Cunnewitz]] und [[Schönau (Ralbitz-Rosenthal)|Schönau]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] brannte die Ralbitzer Kirche am 27. April 1945 erneut nieder. Bereits 1948 wurde sie wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die letzten Bevölkerungsdaten für die eigenständige Gemeinde Ralbitz geben für 1990 1026 Einwohner an. 1890 hatte der Ort selbst 273 Einwohner. Die Bevölkerungszahl ist in den letzten zwanzig Jahren entgegen dem ostsächsischen Trend um etwa zehn Prozent gestiegen und liegt jetzt bei etwa 330. Ralbitz ist der größte Ortsteil der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 260 Einwohnern; darunter waren 259 Sorben und ein Deutscher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Ralbitz einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von 88,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=251}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der Einwohner ist katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 15. Jahrhundert war Ralbitz nach [[Wittichenau]], danach nach [[Crostwitz]] gepfarrt. Im Jahre 1716 wurde Sankt Katharina zur Crostwitzer Filialkirche und 1752 schließlich zur Pfarrkirche. Zur Pfarrei Ralbitz gehören heute die Kirche in Königswartha und die [[Wallfahrtskirche Rosenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Angaben zur Konfessionszugehörigkeit stammen von 1925. Damals waren bis auf einen alle Einwohner katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. September 2019 besuchte der [[Apostolischer Nuntius|Apostolische Nuntius]] in Deutschland [[Nikola Eterović]] Ralbitz und feierte eine [[Heilige Messe]] in der St. Katharinen-Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.honorarkonsulat-kroatien.de/Deutsche-Startseite/Aktuelles &amp;#039;&amp;#039;Empfang des Honorakonsuls Dr. Peter Neumann anlässlich des Unabhängigkeitstages der Republik Kroatien&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Konsulat der Republik Kroatien im Freistaat Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 4. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war der erste Besuch eines Nuntius in der Gemeinde seit 1929, als Eugenio Pacelli, der spätere Papst [[Pius XII.]], die Gemeinde besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ralbitz Aerial Pan alt.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cemetery in Ralbitz.jpg|mini|Der Ralbitzer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortszentrum befindet sich die 1752 erbaute und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] restaurierte Sankt-Katharinen-Kirche und der denkmalgeschützte Friedhof mit seinen mehr als 300 einheitlichen weißen Holzkreuzen, der eine überregional bekannte Besonderheit darstellt. Auf dem Dorfplatz befindet sich die Dreifaltigkeitssäule aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich zum Ostersonntag empfängt Ralbitz eine [[Osterreiten|Osterreiter-Prozession]] aus Wittichenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Weg vom Wallfahrtsort Rosenthal nach [[Eutrich]], wo der Sage nach der gute sorbische Zauberer [[Krabat (Sage)|Krabat]] geboren wurde, durchquert der [[Krabat-Radweg]] auch Ralbitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Ralbitz ist eine sorbische Grund- und Oberschule ansässig. Seit der Schließung der Sorbischen Mittelschule in [[Crostwitz]] 2003 besuchen auch viele Kinder aus weiter entfernten Dörfern die Ralbitzer Schule, welche eine von 190 [[UNESCO-Projektschule]]n in Deutschland ist. Des Weiteren gibt es im Ort eine Turnhalle und einen [[Witaj]]-Kindergarten und weitere infrastrukturelle Einrichtungen der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußballverein DJK „Sokoł“ Ralbitz-Horka ist in Ralbitz ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwas nördlich der Staatsstraße 101, die von Königswartha über Ralbitz und Crostwitz zur Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Uhyst am Taucher&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]] führt (13 km ab Ralbitz). Lokalstraßen verbinden Ralbitz mit den Nachbardörfern Cunnewitz (3 km), Eutrich (3 km) und Naußlitz (2 km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 186 fährt von Ralbitz nach [[Crostwitz]] und [[Kamenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Gustav Kubasch]] (1845–1924), Pfarrer, Publizist und Redakteur; zeitweise in Ralbitz tätig&lt;br /&gt;
* [[Georg Wuschanski]] (1839–1905), Bischof und Sprachreformer; zeitweise als Kaplan in Ralbitz tätig&lt;br /&gt;
* [[Jakub Skala]] (1851–1925), Dekan; 1876–1881 Kaplan in Ralbitz&lt;br /&gt;
* [[Rafael Ledschbor]] (* 1966), sorbischer Autor, Redakteur, Fotograf und Publizist, lebt in Ralbitz &lt;br /&gt;
* [[Dawid Statnik]] (* 1983), sorbischer Politiker, seit 2011 Vorsitzender der [[Domowina]], lebt in Ralbitz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|35|290|294|Ralbitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ralbitz/Ralbicy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ralbitz-rosenthal.de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1133046010|VIAF=1637149662175707020009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ralbitz-Rosenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1264]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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