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	<title>Raków - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:29:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rak%C3%B3w&amp;diff=543798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: BKH modif.</title>
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		<updated>2025-12-28T14:01:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH modif.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Raków in der Woiwodschaft Heiligkreuz. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Rakow]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Raków&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL gmina Raków COA.svg|100px|Wappen von Raków]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Heiligkreuz&lt;br /&gt;
| Powiat             = Kielce&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Kielecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Raków&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Raków&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 40&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 30&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 21&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 02&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 35&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1200&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &amp;lt;ref&amp;gt;https://mapa.szukacz.pl/html1/21/21260.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 26-035&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = TKI&lt;br /&gt;
| Straße1            = Woiwodschaftsstraße 764 [[Kielce]] – [[Połanie]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Internationaler Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice|Krakau-Balice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raków&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Rakau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf und Sitz einer [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] im [[Powiat Kielecki]] der [[Woiwodschaft Heiligkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Raków wurde als neue Stadt 1569 vom Żarnówer [[Kastellan]] Jan Sienieński gegründet. Von Anfang an war es als Ort religiöser Toleranz gedacht. Die Frau des Kastellans, Jadwiga Gnoińska, war [[Sozinianismus|Sozinianerin]], aus ihrem Wappen, das einen Krebs beinhaltete, entstand der Name der Stadt und ihr Wappen. In kurzer Zeit wurde Raków zum Zentrum der sozinianischen Bewegung in Polen-Litauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 16. Jahrhunderts entstand eine sozinianische Druckerei. In dieser Druckerei wurde auch der bekannte [[Rakauer Katechismus]] gedruckt. In den 1630er Jahren wohnten hier 15.000 Einwohner. Es entstand ein ausgeprägtes Gewerbe (Papier-, Brau-, Weberei- und Töpfergewerbe), man baute ein Rathaus und eine Brücke über den Fluss [[Czarna Staszowska]]. Von 1602 bis 1638 bestand in der Stadt die international renommierte [[Rakówer Akademie]] der polnischen [[Unitarismus (Religion)|Unitarier]] ([[Polnische Brüder]] oder auch als [[Sozinianer]] bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1639 verbot der polnische [[Sejm]] im Zuge der [[Gegenreformation]] jede Art sozinianischer Tätigkeit. Alle Bewohner der Stadt wurden vertrieben, viele Gebäude zerstört, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Plünderung durch [[Kosaken]] und [[Ungarn]] 1657.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansiedlungsversuche von Katholiken scheiterten, so dass am Ende des 17. Jahrhunderts nur etwa 700 Menschen in Raków lebten. Nach der [[Teilungen Polens|Dritten Teilung Polens]] wurde es zunächst österreichisch, dann russisch. Erst im 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl allmählich wieder an; dennoch verlor man 1869 wie viele andere Städte [[Kongresspolen]]s die [[Stadtrecht]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn des Zweiten Weltkriegs wohnten ungefähr 1500 Juden im Ort, das war ungefähr die Hälfte der Bevölkerung. Die deutschen Besatzer ordneten 1940 ein Zwangsghetto an, seine Bewohner wurden im August 1942 in das Ghetto von [[Jędrzejów]] verlegt und im September ins [[Vernichtungslager Treblinka]] deportiert. Die hölzerne [[Synagoge (Raków)|Synagoge]] vom Beginn des 19. Jahrhunderts wurde niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Raków wurde 1944 infolge des Frontverlaufs beinahe völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rakow P1000543.jpg|mini|hochkant=1.1|Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, gebaut auf den Ruinen der zerstörten unitarischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitskirche (Raków)|Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit]] in Raków, erbaut von 1640 bis 1645 infolge einer Stiftung des Erzbischofs von Krakau auf den Ruinen der zerstörten Kirche der [[Sozinianer]] (in der Nachfolge der [[Arianer]]). Das [[Patrozinium]] der Heiligen Dreifaltigkeit wurde sicherlich als bewusster Gegensatz zum Glauben der vertriebenen Sozinianer, welche eben genau dieses [[Dogma]] der [[Dreifaltigkeit]] nicht anerkannten, ausgewählt. Innenausstattung in [[Barock|spätbarockem]] Stil.&lt;br /&gt;
* St.-Anna-Kirche der [[Franziskaner-Reformaten]] von 1641 in Raków, umgebaut im 18. Jh.&lt;br /&gt;
* Mariä-Heimsuchung-Kirche in Bardo von 1789.&lt;br /&gt;
* Arianer-Haus in Raków an der Ecke Kościelna-/Kolejowa-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Raków}}&lt;br /&gt;
Die [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] umfasst insgesamt 28 Ortschaften. Sitz der Gemeinde ist das Dorf Raków, das auch die größte – historische und aktuelle – Bedeutung von allen Orten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Grzegorz Paweł z Brzezin]], Theologe, * um 1525 in Brzeziny, † 1591 in Raków&lt;br /&gt;
* [[Johannes Crellius]], sozinianischer Theologe, * 1590 in Helmetsheim, † 1633 in Raków&lt;br /&gt;
* [[Christopher Crell-Spinowski]], unitarischer Theologe, * 1622 in Raków, † 1680&lt;br /&gt;
* [[Stanislaus Lubienietzki]], Schriftsteller, unitarischer Geistlicher, Historiker, und Astronom, * 1623 in Raków, 1675 zusammen mit seinen beiden Töchtern im Exil in Hamburg ermordet&lt;br /&gt;
* Joachimus Rupnovius, * 1590 als Joachim Rupniewski (auch „Rupniowski“, „Rupnow“, „Joachim z Rupnowa“), † 1643 in Beresk, Historiker, Religionslehrer&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [[Andrzej Wiszowaty]] – Beziehung zum Ort unklar--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raków&amp;#039;&amp;#039;, in: Guy Miron (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust&amp;#039;&amp;#039;. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 645&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Raków (powiat kielecki)|Raków}}&lt;br /&gt;
* [https://rakow.pl Offizielle Homepage der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Kielecki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4460386-1|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rakow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Heiligkreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Raków]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1569]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghetto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1569]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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