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	<title>Raisdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raisdorf&amp;diff=185657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2025-11-06T05:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil Raisdorf in Schleswig-Holstein. Für den Ort in Niederösterreich siehe [[Raisdorf (Gemeinde Pernegg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Schwentinental&lt;br /&gt;
| Ortswappen                = DEU Raisdorf COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = Wappen von Raisdorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 54/16/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 10/14/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 36&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 11.29&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 7655&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca              = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Angaben für die Gemarkungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 2008-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 24223&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 04307&lt;br /&gt;
| Poskarte                  = Deutschland Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raisdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Schwentinental]] in [[Schleswig-Holstein]]. Bis zum 29.&amp;amp;nbsp;Februar 2008 war es eine [[amtsfreie Gemeinde]]. Zum Stadtteil gehören die Ortsteile Raisdorf-Nord, Raisdorf-Süd, Karkkamp, Reuterkoppel, Hof Reuterkoppel, (Hellerkate) Vogelsang, Weinbergsiedlung, Gewerbegebiet Raisdorf-West (Ostseepark) und Gewerbegebiet Raisdorf-Nord.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 8: Pölitz - Schönbek |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2007 |ISBN=978-3-926055-89-7 |Seiten=81 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D983367280 |Abruf=2020-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der Wahrzeichen der Gemeinde ist die alte Räucherkate, die heute als Standesamt genutzt wird; bis zu einem Brand im Jahre 1995 wurde in der [[Kate (Hütte)|Kate]] auch noch geräuchert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil besteht aus den [[Gemarkung]]en Raisdorf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/016141 |titel=Gemarkung Raisdorf, Gemeinde Schwentinental |werk=GEOindex |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Preetz-Kloster&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/016135 |titel=Gemarkung Preetz-Kloster, Gemeinde Schwentinental |werk=GEOindex |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Raisdorf liegt an den Bundesstraßen [[Bundesstraße 76|76]] und [[Bundesstraße 202|202]] zwischen [[Kiel]] und [[Preetz]]. Die [[Bahnstrecke Kiel–Lübeck]] verläuft durch den Ort. Es halten dort die Regionalzüge RE83 und RB 84 an. Es besteht ein Halbstundentakt. Aufgrund der aktuellen Übernahme der Strecke durch den neuen Betreiber erixx Holstein ist die Verbindung nicht mehr konsistent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Raisdorf kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Gegründet wurde der Ort wahrscheinlich um das Jahr 1000. 1369 verkaufte [[Hinrich Blok]] seinen Besitz, einen größeren Bauernhof, an das [[Kloster Preetz|Preetzer Kloster]], in dessen Besitz der Hof auch etwa 500 Jahre blieb. Erst ab 1873 konnten sich die dortigen Bauern frei entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Weltkriegen hat auch Raisdorf schmerzhafte Verluste erlitten, vor allem durch die Nähe zum Reichskriegshafen [[Kiel]], der im Zweiten Weltkrieg häufiges Ziel der Luftangriffe der Alliierten war.&lt;br /&gt;
Noch heute erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurde Raisdorf eine amtsfreie Gemeinde. Am 1. September 1971 wurde ein Teil der Gemeinde [[Rastorf]] mit damals etwa 50 Einwohnern nach Raisdorf umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2008 übernahm Raisdorf im Rahmen einer [[Verwaltungsgemeinschaft (Schleswig-Holstein)|Verwaltungsgemeinschaft]] die Verwaltung für das [[Amt Selent/Schlesen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ListeVerwaltungszusammenschlüsse&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/KommunalesSport/UnsereKommunen/DownloadLinks/verwaltungszusammenschluesse__blob=publicationFile.pdf |titel=Liste aller Verwaltungszusammenschlüsse in den Gemeinden und Ämtern in Schleswig-Holstein |hrsg=Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein |zugriff=2013-03-08 |datum=2012-01-01 |format=PDF; 95&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140201192244/http://www.schleswig-holstein.de/IM/DE/KommunalesSport/UnsereKommunen/DownloadLinks/verwaltungszusammenschluesse__blob=publicationFile.pdf |archiv-datum=2014-02-01    }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. März 2008 wurde durch den Zusammenschluss der bisherigen [[Gemeinde (Deutschland)#Gemeinden ohne Kreisaufgaben|amtsfreien Gemeinden]] [[Klausdorf (Schwentinental)|Klausdorf]] und Raisdorf die neue Stadt [[Schwentinental]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2008.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurden am 16. August 1968 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Grün und Gold dreimal geteilt und ein Eichenzweig in vertauschten Farben.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|341|Gemeinde Raisdorf, Kreis Plön|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dem Gemeindewappen von Raisdorf zugrunde liegende Heroldsbild ist durch das Siegel des Knappen Hinrich Block angeregt worden, der den Ort bis 1369 besessen hat und ihn dann an das Kloster Preetz verkaufte. Das „redende“ Wappen des Adligen zeigte auf dem Schild zwei Querbalken. Der dem Heroldsbild aufgelegte Eichenzweig dient einerseits als Hinweis auf die ausgedehnten Waldungen im Gemeindegebiet, die zu einem großen Teil aus Eichen bestehen. Zum anderen stellt das „Eichenreis“ die volkstümliche Versinnbildlichung der ersten Silbe des Gemeindenamens („Rais“) dar. Die Auswahl der Farben berücksichtigt, dass die Gemeinde bis in die Gegenwart landwirtschaftlich geprägt ist. Die grüne Tinktur bezieht sich außerdem auf die genannten Waldstücke, die teilweise als Landschaftsschutzgebiete unter Schutz gestellt sind. Die goldene Farbe soll an die Farbe der Sonne erinnern; der Name der Hauptstraße der Gemeinde lautet „Sonnenhöhe“. Die formelle Verknüpfung der Wappenelemente durch ihre Darstellung „in vertauschten Farben“ macht den besonderen heraldischen Reiz des Wappens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker [[Willy Lippert|Willy „Horsa“ Lippert]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
In Grün vier schmale waagerechte gelbe Streifen, die beiden unteren durchgehende, die beiden oberen beginnend in der oberen Hälfte des Liek; in dieser der Eichenzweig des Wappens in Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Raisdorf hatte bis 2003 eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] zur Stadt [[Uttoxeter]] in [[Staffordshire]] ([[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]). Diese wurde einseitig von Uttoxeter beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shgt.de/docs/04_06.pdf?dl=1&amp;amp;f=1 Zeitschrift für die kommunale Selbstverwaltung. Jahrgang 58, S.&amp;amp;nbsp;131]&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch wird eine Neuauflage erwogen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kn-online.de/lokales/ploen/wieder-partnerschaft-mit-uttoxeter-PIHUO7VSSTF6NUAP5PHIFCVY7Q.html Wieder Partnerschaft mit Uttoxeter?]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kieler Nachrichten]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Paywall]]&amp;#039;&amp;#039; ohne Datum)&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Partnerschaften, die teilweise von der örtlichen [[Evangelisch-lutherische Kirche|evangelisch-lutherischen Kirche]] initiiert sind&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kircheraisdorf.de/Unterseiten/gemeinde/partnerschaften/partnerschaften_uebersicht.html Partnerschaften auf kircheraisdorf.de] Abgerufen am 31. Oktober 2022 (Reformationstag!)&amp;lt;/ref&amp;gt;, bestehen zu den Gemeinden [[Raisdorf (Gemeinde Pernegg)]] in [[Österreich]] und [[Schöneiche bei Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Erholung ==&lt;br /&gt;
Der Schwentinepark bietet mit seinen 40&amp;amp;nbsp;Hektar und einem angrenzenden Freibad zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung. Zum Park gehört auch der [[Rosensee]], ein [[Stausee]] für ein [[Wasserkraftwerk]], welches von [[Bernhard Howaldt]] 1908/09 gebaut wurde &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Helix-Turmfischpass]])&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Rosensee fließt die [[Schwentine]], die in die Kieler Förde und damit in die [[Ostsee]] mündet. Seit 1984 ist der [[Altarm der Schwentine]] ein Naturschutzgebiet, das Bestandteil des Europäischen ökologischen Netzes [[Natura 2000]] ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erdoelpumpstation Raisdorf Gesamt.jpg|mini|Erdölpumpe Raisdorf]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Raisdorf besitzt ein großes Einkaufs- und Gewerbegebiet, den [[Ostsee-Park]], in dem etliche große Fachhändler (für Elektronik, Kraftfahrzeuge, Werkzeug, Baubedarf, Möbel, Kleidung, Bürowaren, Importwaren usw.), Kaufhäuser und Filialen von Lebensmittelketten angesiedelt sind. Auch gibt es Schnellrestaurants und eine 4.000&amp;amp;nbsp;m² große Diskothek, die [[Atrium Kiel]] genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Einkaufsgebiet zieht Nutzen aus seiner Nähe zu Kiel. Das 1909 durch den Werftengründer [[Bernhard Howaldt]] erbaute Wasserkraftwerk II in Raisdorf produziert umweltschonenden Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis etwa 1985 wurde in Raisdorf [[Erdöl]] gefördert. Davon zeugt eine Erdölpumpe als [[Industriedenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
Raisdorf hat eine Grundschule, eine Gemeinschaftsschule, eine Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten und eine staatliche [[DRK-Schul- und Therapiezentrum Raisdorf|Internatsschule]] für Körperbehinderte. Die nächsten Gymnasien sind in [[Gymnasium Elmschenhagen|Elmschenhagen]] und [[Gymnasium Wellingdorf|Wellingdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Chemiker [[Hans-Jürgen Arpe]] (1933–2018) wurde in Raisdorf geboren.&lt;br /&gt;
* Der Marineoffizier [[Fritz Lüdecke]] (1873–1931) starb in Raisdorf.&lt;br /&gt;
* Der Theologe und Hochschullehrer [[Jürgen Becker (Theologe)|Jürgen Walter Becker]] (* 1934)  wohnte in Raisdorf.&lt;br /&gt;
* Der Politiker (CDU, REP) und Historiker [[Emil Schlee]] (1922–2009) wohnte im Ortsteil Reuterkoppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104848-9|VIAF=234622832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Plön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwentinental]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Plön)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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