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	<title>Rainis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem lettischen Dichter. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Rainis (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainis.jpg|mini|Rainis (1865–1929)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Latvia 1965 4 kop Rainis USSR.jpg|mini|Sowjetische Briefmarke anlässlich des 100. Geburtstags von Rainis (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Jānis Pliekšāns&amp;#039;&amp;#039;, fälschlich oft &amp;#039;&amp;#039;Jānis Rainis&amp;#039;&amp;#039;, * {{JULGREGDATUM|11|9|1865|Link=1}} in Dunava bei [[Jēkabpils|Jakobstadt]], [[Gouvernement Kurland]], [[Russisches Kaiserreich|Russisches Reich]]; † [[12. September]] [[1929]] in [[Majorenhof|Majorenhof (Riga-Strand)]]) war ein lettischer [[Dichter]], [[Dramatiker]], [[Übersetzer]] und [[Politiker]], der allgemein als wichtigster [[Schriftsteller]] seines Landes gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Literaturen des Baltikums. Ihre Entstehung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Ehefrau wurde unter dem Namen [[Aspazija]] berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jānis Pliekšāns wurde als zweites von drei Kindern des Landwirtes Krišjānis Pliekšāns und seiner Ehefrau Dārta auf dem Gut Varslavāni in der Gemeinde Dunava an der [[Düna]], auf halbem Wege zwischen Jakobstadt und [[Dünaburg]] ({{lvS|Daugavpils}}), geboren. Seine Eltern erkannten früh seine außerordentlichen Begabungen und ermöglichten ihm als [[Schülerpension|Pensionsschüler]] den Besuch der deutschen Mittelschule in Grīva (heute ein Stadtteil von Daugavpils) von 1875 bis 1879. 1879 konnte er dank hervorragender schulischer Leistungen auf das renommierte humanistische &amp;#039;&amp;#039;Stadt-Gymnasium zu Riga&amp;#039;&amp;#039; wechseln, das er 1883 abschloss. Dort schloss er Freundschaft mit [[Pēteris Stučka]], der später seine Schwester Dora Pliekšāne heiratete. Schon als Gymnasiast begann Jānis Pliekšāns, sich mit lettischer Folklore zu befassen, und schrieb erste Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 nahm Pliekšāns das Studium der Rechtswissenschaften an der [[Staatliche Universität Sankt Petersburg|Universität Sankt Petersburg]] auf und fuhr zugleich fort, lettische Volkslieder und Sagen zu sammeln. Mit Pēteris Stučka, mit dem er ein Zimmer teilte, gab er – anonym – ein Bändchen teils heiterer, teils satirischer Epigramme und Gedichte unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Mazie dunduri&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kleine [[Bremsen]]&amp;#039;&amp;#039;) heraus. Nach dem juristischen Examen 1888 war Pliekšāns für kurze Zeit Richter am Gerichtshof in [[Vilnius]], dann Rechtsanwalt in [[Mitau]] (&amp;#039;&amp;#039;Jelgava&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Anfang der 1890er Jahre an wandte sich Jānis Pliekšāns – nun unter dem [[Nom de plume]] &amp;#039;&amp;#039;Rainis&amp;#039;&amp;#039; – ganz dem Schreiben zu. Von 1891 bis 1895 war er Redakteur (zeitweise Chefredakteur und Mitherausgeber) der in [[Riga]] erscheinenden Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Dienas Lapa&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;), dem Sprachrohr eines Kreises junger Intellektueller, der [[Neue Strömung|Neuen Strömung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gundega Seehaus (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Rīga ūdenī. Latviešu dzejas izlase / Riga im Wasser. Auswahl lettischer Lyrik&amp;#039;&amp;#039;. Tapals, Riga 2004. ISBN 9984-720-66-7. S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1893 nahm er in [[Zürich]] am Dritten Kongress der [[Sozialistische Internationale|Zweiten Internationalen]] teil; auf dem Heimweg schmuggelte er zwei Koffer deutschsprachiger sozialistischer Literatur in die [[Ostseegouvernements]] ein, die [[August Bebel]] ihm zugesteckt hatte: Schriften von [[Karl Marx]], [[Friedrich Engels]] und [[Karl Kautsky]].&amp;lt;ref&amp;gt;James D. White: &amp;#039;&amp;#039;The 1905 Revolution in Russia’s Baltic provinces&amp;#039;&amp;#039;. In: Jonathan Smele, Anthony Heywood (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;The Russian Revolution of 1905: Centenary Perspectives&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London 2005. ISBN 0-415-35568-0. S. 55–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan ließ Rainis Gesichtspunkte der sozialistischen Weltanschauung in seine Beiträge für &amp;#039;&amp;#039;Dienas Lapa&amp;#039;&amp;#039; einfließen und Reden von August Bebel und [[Paul Singer (Politiker)|Paul Singer]] abdrucken. Der Druck der zaristischen Geheimpolizei [[Ochrana]] auf die Sympathisanten der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Strömung&amp;#039;&amp;#039; wurde stärker; Rainis sah sich gezwungen, aus der Redaktion auszuscheiden und sein Vaterland zu verlassen. 1896 verbrachte Rainis einige Zeit in [[Berlin]] und begann mit der Übersetzung des &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach arbeitete er als Notar in [[Panevėžys]]. Dort wurde er im Mai 1897 infolge seiner Zugehörigkeit zur &amp;#039;&amp;#039;Neuen Strömung&amp;#039;&amp;#039; wegen „staatsfeindlicher Tätigkeit“ verhaftet, zunächst in [[Liepāja]] inhaftiert und dann zu fünfjähriger Verbannung verurteilt. Im selben Jahr heiratete er die Dichterin und Dramatikerin Elza Rozenberga, bekannt unter ihrem Dichternamen [[Aspazija]]. Sie waren sich 1894 in der Redaktion von &amp;#039;&amp;#039;Dienas Lapa&amp;#039;&amp;#039; begegnet, als Aspazija vom Herausgeber Rainis Rechenschaft über eine in ihren Augen ungerechte Kritik eines ihrer Schauspiele forderte. Nun schlossen sie die Ehe, damit Aspazija Rainis in die Verbannung begleiten konnte. Die verbrachten sie für kurze Zeit in [[Pskow]], dann in [[Slobodskoi]]. In den Jahren der Verbannung übersetzte Rainis [[Goethe]], [[Schiller]], [[Heinrich Heine|Heine]], [[Shakespeare]] und [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Puschkin]] und schrieb die Gedichte, die er 1903, im Jahr seiner Entlassung aus der Verbannung, in dem Lyrikband veröffentlichte, der als erster unter dem Namen Rainis erschien: &amp;#039;&amp;#039;Tālas noskaņas zilā vakarā&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Entrückte Stimmungen an einem blauen Abend&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainis Aspazija.JPG|miniatur|Rainis und Aspazija, Gedenktafel in Zürich]]&lt;br /&gt;
In der [[Russische Revolution 1905|Russischen Revolution von 1905]] unterstützten Rainis und Aspazija die Revolutionäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarmīte Pijola: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte der lettischen Literatur von 1905&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Norbert Angermann]], [[Michael Garleff]], Wilhelm Lenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostseeprovinzen, baltische Staaten und das Nationale. Festschrift für [[Gert von Pistohlkors]] zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Lit, Münster 2005. ISBN 3-8258-9086-4. S. 303–319, hier vor allem S. 309–319.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf mussten sie nach der Niederschlagung der Revolution 1906 ins Schweizer Exil fliehen. Zeitweise lebten sie in Zürich, danach fanden sie Unterkunft in [[Castagnola TI|Castagnola]], einem Vorort von [[Lugano]].&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Ackeret: &amp;#039;&amp;#039;Das Dichterpaar Rainis und Aspazija&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 16. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit der Schweizer Frauenrechtlerin [[Anny Klawa-Morf]] verheiratete exilierte lettische Revolutionär Jānis Kļava leistete ihnen gelegentlich Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Christian Koller]] |Titel=Vor 120 Jahren: Revolution im Zarenreich |Sammelwerk=Sozialarchiv Info |Verlag=[[Schweizerisches Sozialarchiv]] Zürich |Datum=2025-01 |ISSN=2673-9542 |Seiten=15–48,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;41 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im April 1920 konnten Rainis und Aspazija in das nun [[Geschichte Lettlands#Die Gründung der Republik Lettland 1918 und die Zwischenkriegszeit|unabhängige Lettland]] zurückkehren. Sie wurden wie Helden empfangen. Rainis gründete noch im selben Jahr das fortschrittliche [[Daile-Theater]] und wurde dessen erster Direktor, bevor er von 1921 bis 1925 die Direktion des [[Lettisches Nationaltheater|Nationaltheaters]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Rainis’ Œuvre beinhaltet neben zwölf Gedichtbänden zwanzig Dramen wie &amp;#039;&amp;#039;Uguns un nakts&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Feuer und Nacht&amp;#039;&amp;#039;, 1905), &amp;#039;&amp;#039;Zelta zirgs&amp;#039;&amp;#039; (1909, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Das goldene Ross&amp;#039;&amp;#039;, 1922), &amp;#039;&amp;#039;Indulis un Ārija&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Indulis und Arija&amp;#039;&amp;#039;, 1911), &amp;#039;&amp;#039;Pūt, vējiņi!&amp;#039;&amp;#039; (1914, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dünawind&amp;#039;&amp;#039;, 1927), &amp;#039;&amp;#039;Jāzeps un viņa brāļi&amp;#039;&amp;#039; (1919, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Joseph und seine Brüder&amp;#039;&amp;#039;, 1921). Sein Gesamtwerk übte – insbesondere durch seine bahnbrechende Übersetzung von Goethes &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; – wesentlichen Einfluss auf die lettische Sprache aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Literaturen des Baltikums. Ihre Entstehung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Volkskunde|volkskundliche]] [[Symbolik]], die er in seinen wichtigeren Werken verwandte, beeinflusste die Herausbildung der nationalen Identität der Letten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine dramatische Ballade &amp;#039;&amp;#039;Daugava&amp;#039;&amp;#039; (1916) enthielt die ausdrückliche Forderung nach lettischer [[Souveränität]]: &amp;#039;&amp;#039;„Land, Land, nach welchem Land verlangt unser Lied? / Land, es ist ein [[Staat]]“&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] entfernte diese Zeilen, als das Werk in [[Moskau]] erstmals veröffentlicht wurde. Nach der [[Bermondt-Armee#Konfrontation mit der Republik Lettland|Niederlage der deutsch-russischen Bermondt-Armee]] im November 1919 wurde diese Ballade im [[Lettisches Nationaltheater|Nationaltheater]] aufgeführt, um den ersten Jahrestag der lettischen [[Unabhängigkeitserklärung]] zu ehren; viele Soldaten trugen diesen Text im Kampf mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner letzten Schaffensphase kehrte Rainis immer wieder zum [[Aphorismus]] zurück, einer literarischen Form, die er schon als junger Dichter meisterhaft gestaltet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Die Literaturen des Baltikums. Ihre Entstehung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Neben seiner literarischen Tätigkeit wirkte Rainis auch gesellschaftlich und war ein zeitweise einflussreicher Politiker. Rainis war Mitglied des Zentralkomitees der [[Lettische Sozialdemokratische Arbeiterpartei|Lettischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]], saß in der 1920 gewählten Verfassunggebenden Versammlung und in der [[Saeima]] und war von Dezember 1926 bis Januar 1928 Bildungsminister. Rainis strebte danach, [[Liste der Präsidenten Lettlands|lettischer Präsident]] zu werden und verlor an politischem Einfluss, als ihm dies nicht gelang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die [[Sowjetunion|Sowjets]] hoben in den Jahrzehnten der [[Geschichte Lettlands#Lettische SSR 1945–1990|Besetzung Lettlands]] Rainis’ sozialistische Gesinnung hervor (sein Bild erschien auf einer [[Rubel]]-Note und auf einer Briefmarke). Seine Ballade &amp;#039;&amp;#039;Daugava&amp;#039;&amp;#039; und andere [[Patriotismus|patriotische]] Texte wurden aber in den vor der [[Geschichte Lettlands#Wiederherstellung der Unabhängigkeit 1990|Wiederherstellung der lettischen Unabhängigkeit]] im Jahre 1990 erschienenen [[Werkausgabe]]n weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertonung des Abschnittes [[Saule, Pērkons, Daugava]] aus &amp;#039;&amp;#039;Daugava&amp;#039;&amp;#039; durch [[Mārtiņš Brauns]] 1988 wurde während der [[Singende Revolution|Singenden Revolution]] und der Wiedergewinnung der staatlichen Unabhängigkeit Lettlands schnell sehr bekannt und gehört seitdem zum festen Programm der [[Liederfest (Lettland)|lettischen Lieder- und Tanzfeste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Neue Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (lettisch: Rīgas Jaunie kapi) an der Aizsaules-Straße im Norden von Riga, auf dem Rainis beigesetzt wurde, wurde ihm zu Ehren &amp;#039;&amp;#039;Rainis-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (lettisch: Raiņa kapi) genannt. Das große Grabmal wurde 1935 fertiggestellt. Dessen Rainis-Skulptur schuf der Bildhauer Kārlis Zemdega.&lt;br /&gt;
* 1949 wurde Rainis’ Sterbehaus in Jūrmala, das [[Rainis-und-Aspazija-Sommerhaus]], zum Museum umgebaut.&lt;br /&gt;
* 1965, im Jahr seines 100. Geburtstags, wurde ein [[Rainis-Denkmal]] auf der [[Esplanade (Riga)|Esplanade]] in Riga aufgestellt, das Kārlis Zemdega entworfen und seine Schüler Aivars Gulbis und Laimonis Blumbergs geschaffen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Neyland, [[Marģers Vestermanis]], Māra Ozoliņa und andere: &amp;#039;&amp;#039;Großer Stadtführer durch Riga&amp;#039;&amp;#039;. Riga 1992, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist ein Mittelpunkt für das jährlich (an seinem Geburtstag) abgehaltene nationale Dichterfest.&lt;br /&gt;
* Seit 1990 befindet sich in [[Majori]] in [[Jūrmala]] das an ihn und Aspazija erinnernde [[Rainis-und-Aspazija-Denkmal]]. Ein weiteres Denkmal schuf [[Aleksandra Briede]].&lt;br /&gt;
* 2005 gab die [[Latvijas Banka]] eine [[Gedenkmünze]] im [[Nennwert]] von 1 [[Lats]] heraus. Deren Umschrift um sein Porträt auf dem [[Revers (Numismatik)|Revers]] ist ein Rainis-Zitat und -Leitwort: „Vienmēr viens un pats“ (immer einer und derselbe).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://monetas.bank.lv/en/coins/rainis Ausführliche Beschreibung der Münze] auf der Webseite der Nationalbank, abgerufen am 3. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006 wurde zum Gedenken an Rainis und Aspazija, die 1912 dort im Exil gelebt hatten, an der Usteristrasse 14 in Zürich (Löwenplatz) eine Gedenktafel enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|28060|Janis Rainis|Autor=Heinrich Riggenbach|Datum=2011-12-16|Zugriff=15. Dezember 2019}}&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Scholz (Sprachwissenschaftler)|Friedrich Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Literaturen des Baltikums. Ihre Entstehung und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 80). Westdeutscher Verlag, Opladen 1990, ISBN 3-531-05097-4. Zu Rainis S. 310–311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rainis}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11889496X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11889496X|LCCN=n/50/19947|VIAF=77113948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Lettisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Deutschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Russischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Lettische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Drei-Sterne-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rainis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pliekšāns, Jānis (wirklicher Name); Rainis, Jānis&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lettischer Dichter, Dramatiker, Übersetzer und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Dunava bei [[Jēkabpils|Jakobstadt]], [[Gouvernement Kurland]], [[Russisches Kaiserreich|Russisches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Majori|Majori (Jūrmala)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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