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	<title>Rainer Offergeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Arma am 16. September 2025 um 19:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F062774-0029, München, SPD-Parteitag, Offergeld, Haehser (cropped).jpg|mini|Rainer Offergeld (1982)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Offergeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1937]] in [[Genua]], [[Italien]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Offergeld war von 1969 bis 1984 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Von 1978 bis 1982 amtierte er als [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit]]. Von 1984 bis 1995 war er Oberbürgermeister von [[Lörrach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Eintritt in die SPD ===&lt;br /&gt;
Offergeld ist der Sohn eines Niederlassungsleiters eines deutschen Industriebetriebs, der während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Afrika starb. Die Mutter kehrte mit ihren beiden Söhnen nach [[Waldshut]] zurück. Nach dem [[Abitur]] im Aufbaugymnasium in [[Meersburg]] am Bodensee 1957 absolvierte Offergeld ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] nachdem er zunächst  [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] begann. Im Jahr 1961 leistete er sein erstes und 1965 sein zweites juristisches [[Staatsexamen]]. Seine Referendarzeit als Jurist verbrachte er unter anderem in Berlin, Konstanz, Lyon und Waldshut.&amp;lt;ref&amp;gt;Sonderdienst, Inter Nationes., 1976, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 trat er der SPD bei und wurde Vorsitzender des Kreisverbandes Waldshut. Darüber hinaus war er als [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] und Kreisverordneter tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Gieler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Entwicklungsminister von 1961–2008.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesminister ===&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1967 arbeitete Offergeld zunächst im Justizdienst, danach in der Steuerverwaltung, bis er sich 1969 als [[Fachanwalt für Steuerrecht]] in [[Waldshut-Tiengen|Tiengen]] niederließ. Im selben Jahr verlor er gegen den damaligen Bundeskanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] im Kampf um das Bundestags-Direktmandat, konnte jedoch über die [[Landesliste]] der SPD in Baden-Württemberg Abgeordneter im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] werden. Im März 1972 wurde Offergeld auf Vorschlag des Bundeskanzlers [[Willy Brandt]] zum [[Parlamentarischer Staatssekretär|Parlamentarischen Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie|Bundesminister für Wirtschaft und Finanzen]] ernannt. Trotz Wiederwahl in den Bundestag im November 1972 erhielt [[Konrad Porzner]] seine Position; Offergeld war weiterhin stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses. Vom 24. Januar 1975 bis 1978 war er in gleicher Funktion beim [[Bundesministerium der Finanzen|Bundesminister der Finanzen]] tätig. Vom 16. Februar 1978 bis zum 1. Oktober 1982 amtierte er in der von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Helmut Schmidt]] geführten [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mit dem [[Misstrauensvotum#Helmut Kohl gegen Helmut Schmidt 1982|Sturz der Schmidt-Regierung durch ein konstruktives Misstrauensvotum]] verlor Offergeld seinen Ministerposten. Obwohl er in der [[Bundestagswahl 1983]] wiedergewählt wurde, legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, da er im Dezember 1983 zum Oberbürgermeister von [[Lörrach]] gewählt wurde. Er setzte sich im Zweiten Wahlgang gegen den späteren Landrat [[Alois Rübsamen]] durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Oberbadische]]: [https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-der-stadtgestalter.6ee56b5c-b705-45d5-8621-9387f89260d1.html &amp;#039;&amp;#039;Der Stadtgestalter&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 23. Dezember 2017, zuletzt aufgerufen am 23. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberbürgermeister von Lörrach ===&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1995 war er [[Liste der Stadtoberhäupter von Lörrach|Oberbürgermeister der Stadt Lörrach]]. Während seiner Amtszeit wurde der Ausbau der [[Fußgängerzone]] in Lörrach maßgeblich vorangetrieben. Er sanierte den Stadthaushalt und löste einen privaten und wirtschaftlichen Boom in der Kultur- und Investitionspolitik aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Gieler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Entwicklungsminister von 1961–2008.&amp;#039;&amp;#039; 2008, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seine erste Amtszeit fiel auch die Erweiterung des [[Salzert]] und das Projekt des sozialen Wohnungsbaus &amp;#039;&amp;#039;[[Wohnanlage Stadion]]&amp;#039;&amp;#039; in der Lörracher [[Nordstadt (Lörrach)|Nordstadt]]. Darüber hinaus begann die Planung von [[Stetten (Lörrach)|Stetten]]-Süd und der Umbau des ehemaligen „Kaufhaus für alle“, in das später die [[Stadtbibliothek Lörrach]] umzog. In seiner Wiederwahl am 8. Dezember 1991 wurde er mit 73,8 % mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt. Im Januar 1995 gab er sein Amt als Oberbürgermeister auf und wurde Sprecher der Geschäftsleitung der [[Thermoselect|Thermoselect Südwest GmbH]]. Seit Januar 1997 ist er als [[Rechtsanwalt]] zugelassen und arbeitet gegenwärtig als [[Fachanwalt (Deutschland)|Fachanwalt]] für [[Steuerrecht]] in einer Lörracher Kanzlei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]: [https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0000/z/z1961z/kap1_3/para2_8.html &amp;#039;&amp;#039;Offergeld, Rainer&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 15. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Rainer Offergeld ist seit 1967 verheiratet und hat drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1980: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 2018: [[Liste der Ehrenbürger von Lörrach|Ehrenbürger der Stadt Lörrach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsstrategie für die 80er Jahre, Chance oder Verpflichtung. Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes Unabhängig Beratender Ingenieurfirmen e.&amp;amp;nbsp;V. (VUBI) am 11. Juni 1980 in „La Redoute“ Bonn-Bad Godesberg.&amp;#039;&amp;#039; Verband Unabhängig Beratender Ingenieurfirmen e.&amp;amp;nbsp;V., Bonn 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungshilfe. Abenteuer oder Politik?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonn aktuell&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 72). Verlag Bonn Aktuell, Stuttgart 1980, ISBN 3-87959-144-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Gieler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Entwicklungsminister von 1961–2008. Biographie, Konzeptionen und Einfluss auf nationale und internationale Entwicklungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Scientia Bonnensis, Bonn 2008, ISBN 978-3-940766-07-6, S. 78–85.&lt;br /&gt;
* [[Michael Bohnet]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Entwicklungspolitik: Strategien, Innenansichten, Zeitzeugen, Herausforderungen&amp;#039;&amp;#039;, Konstanz/München, UVK Verlagsgesellschaft 2015 (utb4320), ISBN 978-3-8252-4320-3, S. 95–109.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Der Spiegel]]: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40350486.html &amp;#039;&amp;#039;Dumpfes Schweigen.&amp;#039;&amp;#039;], 9. April 1979&lt;br /&gt;
* Der Spiegel: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41561044.html &amp;#039;&amp;#039;Mindestens 20 Millionen haben mehr&amp;#039;&amp;#039;], 3. Februar 1975 – Finanz-Staatssekretär Rainer Offergeld im Interview&lt;br /&gt;
* [[Badische Zeitung]]: [https://www.badische-zeitung.de/loerrach/alt-ob-offergeld-ist-ehrenbuerger--147952077.html &amp;#039;&amp;#039;Alt-OB Offergeld ist Ehrenbürger&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 9. Januar 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schmidt II&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schmidt III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Lörrach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012383202|LCCN=n80081818|VIAF=39144814348830370140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Offergeld, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungsminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Genua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Finanzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Offergeld, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Genua]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arma</name></author>
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