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	<title>Rainer Oefelein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:13:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rainer_Oefelein&amp;diff=2241174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eduevokrit: 1 Link als tot markiert</title>
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		<updated>2026-02-28T18:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Link als tot markiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:High-Deck-Siedlung 01.jpg|mini|[[High-Deck-Siedlung]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Oefelein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1935]] in [[Dresden]]; † [[19. Januar]] [[2011]] in [[Kremmen]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]], er lehrte als Professor für [[Baukonstruktion]] an der [[Beuth Hochschule für Technik Berlin|Technischen Fachhochschule Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oefelein entwarf und realisierte mehrere Wohnungsbauprojekte in Berlin, darunter die Pfarrland-Siedlung in [[Berlin-Rudow|Rudow]] und als sein größtes Projekt die [[High-Deck-Siedlung]] in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]]. Das Konzept der [[Großwohnsiedlung|Großsiedlung]] mit heute rund 6000 Bewohnern (Stand 2011) galt zu ihrer Bauzeit in den 1970er und 1980er Jahren als städtebaulich innovativ. In seinen letzten Lebensjahren beteiligte er sich an den Forschungen zur Reinstallation des [[Pilgerweg Berlin-Wilsnack|Pilgerweges Berlin-Wilsnack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Rainer Oefelein studierte in München und Berlin Architektur. Zwischen 1965 und 1970 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Lehrbeauftragter an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]. 1980/1981 war er Dozent an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste Berlin]]. 1993 erhielt er eine [[Professur]] für [[Baukonstruktion]] an der Technischen Fachhochschule Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben arbeitete er seit 1968 als freischaffender Architekt, in den 1970er Jahren in einer Architektengemeinschaft mit dem Architekten Bernhard Freund.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Freund schied später aus der Architektengemeinschaft aus und arbeitete in leitender Position bei einem großen Berliner Wohnungsbauunternehmen. Seit 1998 ist er ausschließlich {{Webarchiv |url=http://www.45grad.de/referenzen-freund.php |text=als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der IHK Berlin tätig |wayback=20110321105345 |archiv-bot=2019-05-09 02:11:13 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sozietät war vor allem im Städtebau und Wohnungsbau in Berlin tätig. 1987 nahm Oefelein an der [[Internationale Bauausstellung 1987|Internationalen Bauausstellung Berlin]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bauausstellung Berlin GmbH, Carlheinz Feye |Titel=Internationale Bauausstellung Berlin 1987 – Projektübersicht |Auflage=Aktualisierte und erweiterte |Ort=Berlin |Datum=1991 |ISBN=3-926641-22-3 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 war er Teilnehmer der internationalen Fotoausstellung (Iza Dokumenta) in [[Poreč]], [[Kroatien]], und 2006 einer Wanderausstellung der Brandenburger Architektenkammer. Daneben forschte er seit 2004 zur Reinstallation des Pilgerweges Berlin-Wilsnack und organisierte begleitende Ausstellungen in [[Havelberg]], [[Potsdam]], [[Bernau bei Berlin|Bernau]] und Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.raineroefelein.de/7.html Kurzbiographie Rainer Oefelein]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zudem 1. Vorsitzender der 2006 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;St. Jakobusgesellschaft Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, die sich der Erforschung, Erhaltung und Pflege des mit dem Jakobsweg und der örtlichen Wallfahrtstraditionen in Verbindung stehenden Kulturgutes und religiösen Brauchtums widmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jakobusgesellschaft-berlin-brandenburg.de/2.html St. Jakobusgesellschaft Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainer Oefelein Abt. 84.jpg|mini|Grab auf dem Friedhof In den Kisseln]]&lt;br /&gt;
Oefelein starb am 19. Januar 2011 im Alter von 75 Jahren in seinem Wohnort Kremmen. Er wurde auf dem [[In den Kisseln|Friedhof in den Kisseln]] in [[Berlin-Spandau]] beigesetzt (Abt. 84).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.die-mark-online.de/nachrichten/landkreis-oberhavel/kremmen/rainer-oefelein-gestorben-1094298.html |text=Rainer Oefelein gestorben. |wayback=20110127111215 |archiv-bot=2019-05-09 02:11:13 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die-Mark-Online.&amp;#039;&amp;#039; 24. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rollbergsiedlung 4.jpg|mini|[[Rollbergsiedlung]]]]&lt;br /&gt;
1970 gewannen Oefelein und Freund einen [[Architektenwettbewerb|städtebaulichen Wettbewerb]] des [[Senat von Berlin|West-Berliner Senats]] zur Errichtung einen [[Großwohnsiedlung]] im Rahmen des [[Sozialer Wohnungsbau in Deutschland|Sozialen Wohnungsbaus]] beiderseits der [[Sonnenallee]] im Südosten [[Berlin-Neukölln]]s. Das vorgelegte und in den 1970er und 1980er Jahren realisierte Konzept wandte sich gegen das in Berlin zu dieser Zeit gängige Hochhaus-Konzept der „[[Urbanität durch Dichte]]“ wie im [[Märkisches Viertel|Märkischen Viertel]] oder in der [[Berlin-Gropiusstadt|Gropiusstadt]] und setzte auf eine baulich-funktionale Trennung von Fußgängern und Autoverkehr. Hochgelagerte, begrünte Wege, die &amp;#039;&amp;#039;High-Decks,&amp;#039;&amp;#039; verbinden in der nach ihnen benannten [[High-Deck-Siedlung]] die überwiegend fünf- bis sechsgeschossigen Gebäude. Die Straßen mit Stellplätzen und Garagen liegen unter den High-Decks. Die Siedlung wurde in der Öffentlichkeit und von Architekten als positives und innovatives Beispiel neuen Wohnungsbaus hochgelobt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Haberle: &amp;#039;&amp;#039;Highdecksiedlung und Rollbergviertel …&amp;#039;&amp;#039;, S. 193f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ute Birk im Gespräch mit Rainer Oefelein, dem Architekten der Highdeck- und Pfarrland-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; S. 122f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in den 1990er Jahren galt das städtebauliche Konzept allerdings als gescheitert. Die High-Decks blieben meist menschenleer und die gewünschte multifunktionale Kommunikationszone hat sich nicht herausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Haberle: &amp;#039;&amp;#039;Highdecksiedlung und Rollbergviertel …&amp;#039;&amp;#039;, S. 205f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sonnenallee / High-Deck-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evaluation des Berliner Quartiersmanagements in der Pilotphase 1999–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse für die Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; Empirica Wirtschaftsforschung und Beratung GmbH, Berlin Mai 2003. S. 121–124 (Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin; Abteilungen I und IV. Koordination: Heidrun Nagel. Bearbeitung: Stefan Geiss, Marie-Therese Krings-Heckemeier, Ulrich Pfeiffer, Darja Reuschke, Annamaria Schwedt. Projektnummer: 20090, [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/quartiersmanagement/de/evaluation/download/1049_download.pdf PDF-Datei]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Oefelein sagte 1987 in einem Interview, es hätte „schlechteres“ als die High-Deck-Siedlung gegeben und insgesamt betrachte er die Lösung als für die damalige Zeit „zufriedenstellend“, aber bereits bei seinem nächsten Großprojekt, der Pfarrland-Siedlung in [[Berlin-Rudow]], habe er die Lehren aus den Defiziten der High-Deck-Siedlung gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ute Birk im Gespräch mit Rainer Oefelein, dem Architekten der Highdeck- und Pfarrland-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; S. 126, 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Pfarrland-Siedlung ging auf einen gewonnenen Wettbewerb (1980) zurück. Sie entstand 1985 an der [[Rudower Höhe]] im Stil einer [[Gartenstadt]] mit rund 500 Mietwohnungen in Form von [[Stadtvilla|Stadtvillen]]. Landschaftsgestalter statteten die Siedlung mit viel Grün und einem Grünzug bis zur Rudower Höhe, einem 70 Meter hohen künstlichen [[Trümmerberg]], aus. Mit 280 Gärten verfügten die Wohnungen über mehr Gärten als die [[Schrebergarten]]siedlung, auf der die Gartenstadt entstanden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ute Birk im Gespräch mit Rainer Oefelein, dem Architekten der Highdeck- und Pfarrland-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; S. 127ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den weiteren Berliner Bauten und Projekten Rainer Oefeleins befinden sich die Sanierung und weitgehende Neuerrichtung der Neuköllner [[Rollbergsiedlung]] (1980er Jahre) – wie die High-Deck-Siedlung heute ein [[Sozialer Brennpunkt]] mit [[Quartiersmanagement]] –, ferner ein Wohn- und Geschäftshaus am [[Kurfürstendamm]] (ab 1980), die Doppelsporthalle an der Hohenstaufenstraße (ab 1991) und die Wohnungsbauten am [[Berlin-Schöneberg|Schöneberger]] [[Nelly-Sachs-Park]] (ab 1994). 1994–1996 entstand in [[Berlin-Pankow]] die Siedlung Kastanienallee/Eschenalle nach Oefeleins Plänen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Kieren |Titel=Neue Architektur, Berlin 1990–2000 = New architecture, Berlin 1990–2000 |Verlag=Jovis |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-931321-82-7 |Seiten=254, 255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen wenigen Bauten außerhalb Berlins zählen unter anderem elf Reihenhäuser serieller Fertigung in [[Erkrath-Hochdahl]] bei [[Düsseldorf]] (ab 1977) und sieben Reihenhäuser im Rahmen der Europäischen Bauausstellung in [[Hardtberg|Bonn-Hardtberg]] (ab 1978).&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Oefelein: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.raineroefelein.de/7.html Bauten und Projekte.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg. Mittelalterlicher Pilgerweg Berlin–Wilsnack-Tangermünde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Conrad Stein, Welver 2008, ISBN 978-3-86686-189-3. (= &amp;#039;&amp;#039;Outdoor Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 189.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ute Birk im Gespräch mit Rainer Oefelein, dem Architekten der Highdeck- und Pfarrland-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitte Jacob, Harald Ramm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Ilsenhof zum Highdeck. Modelle sozialen Wohnens in Neukölln.&amp;#039;&amp;#039; [[Transit Buchverlag]], Berlin 1987, ISBN 3-88747-039-7, S. 122–131. (Begleitbuch zu einer Ausstellung des Neuköllner Kulturvereins e.&amp;amp;nbsp;V. in Zusammenarbeit mit dem Kunstamt Neukölln, 2. Oktober – 29. November 1987)&lt;br /&gt;
* Heiko Haberle: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://siebzigerjahre.laufwerk-b.de/seminarbeitraege-referate/highdecksiedlung-rollbergviertel/ |text=Highdecksiedlung und Rollbergviertel – Zwei Wohnkonzepte der 1970er Jahre. |archive-is=20130206180902}}&amp;#039;&amp;#039; In: Matthias Seidel, Thorsten Dame (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;weiterbauen 70.&amp;#039;&amp;#039; Universität der Künste Berlin, Fakultät Gestaltung, Studiengang Architektur Fachgebiet Geschichte, Theorie und Kritik der Architektur, Seminardokumentation Studienjahr 2005–2006 ([{{Toter Link |inline=1 |date=2026-02-28 |url= http://laufwerk-b.de/siebzigerjahre/Weiterbauen70.pdf}} PDF-Datei], darin S. 191–217, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Die High-Deck-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; S. 191–208, die Seitenangaben unter „Einzelnachweise“ beziehen sich auf diesen Gesamttext. Keine ISBN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131625918}}&lt;br /&gt;
* [http://www.raineroefelein.de/7.html Kurzbiographie mit Unterseiten zu Bauten, Wettbewerbserfolgen, Referenzen etc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131625918|VIAF=3610311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oefelein, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Berliner Hochschule für Technik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaugeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oefelein, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kremmen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eduevokrit</name></author>
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