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	<title>Rainer Leng - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:08:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rainer_Leng&amp;diff=702949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: /* Leben */ falschen Ort entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-02T23:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; falschen Ort entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RainerLeng.jpg|mini|Rainer Leng bei Recherchearbeiten im [[Stadtarchiv Bad Neustadt an der Saale]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Leng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1966]] in [[Weißenburg in Bayern]]) ist ein deutscher [[Mediävistik|Mittelalterhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Leng absolvierte nach dem Abitur 1985 am [[Werner-von-Siemens-Gymnasium Weißenburg]] seinen Zivildienst am Antonius-Kinderheim Gersdorf und Caritas-Altenheim Weißenburg. Danach studierte er von 1987 bis 1993 Geschichte, [[Germanistik]] und [[Sozialkunde]] sowie [[Altphilologie]] an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] und als Gasthörer an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]]. Im Jahr 1993 erwarb er den Magister Artium bei [[Rolf Sprandel]] in mittelalterlicher Geschichte in Würzburg. Danach wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und erhielt ein bayerisches Landesgraduiertenstipendium. 1996 wurde er in mittelalterlicher Geschichte mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;[[Konrad von Halberstadt der Ältere|Konrad von Halberstadt]] O.P. Chronographia Interminata 1277–1355/59&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Summa cum laude]]&amp;#039;&amp;#039;). Im Jahr 2000 [[Habilitation|habilitierte]] er sich in Würzburg mit dem zweibändigen Werk &amp;#039;&amp;#039;Kriegstechnische und -taktische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;; die Arbeit wurde mit dem [[Werner-Hahlweg-Preis|Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften]] ausgezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://idw-online.de/pages/de/news44411 &amp;#039;&amp;#039;Ausgezeichnete Arbeit über mittelalterliche Kriegsbücher.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;idw&amp;#039;&amp;#039;, 13. Februar 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 2002 auf dem [[Deutscher Historikertag|Deutschen Historikertag]] in Halle (Saale) verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 lehrt Leng als [[Privatdozent]] für mittelalterliche Geschichte an der Universität Würzburg, seit 2008 als [[außerplanmäßiger Professor]]. Ebendort war er 2001 und 2002 Lehrstuhlvertreter für Mittelalter. Darüber hinaus war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in mehreren Forschungsprojekten, unter anderem bei der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (2003, 2006), beim Stadtarchiv Würzburg (2004) und am früheren [[Max-Planck-Institut für Geschichte]] in Göttingen (von 2006 bis 2009). Von 2007 bis 2009 und von 2011 bis 2014 übernahm er Lehrstuhlvertretungen für Mittlere Geschichte am Historischen Institut der [[Universität Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 bildete er sich wirtschaftswissenschaftlich in München fort und wurde im November 2010 Geschäftsführer von &amp;#039;&amp;#039;Studiora UG&amp;#039;&amp;#039;, das Seminare in Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Forschungsschwerpunkt von Leng ist die mittelalterliche Geschichte. Er veröffentlichte Arbeiten vor allem zum [[Kriegshandwerk]], besonders zur [[Büchsenmacher]]ei. Vom November 2002 bis zum Februar 2003 edierte und transkribierte er als Mitarbeiter im [[Archäologisches Spessartprojekt|Archäologischen Spessartprojekt]] das „[[Frammersbach]]er [[Feldgeschworene|Sechserbuch]]“ (Dorfgericht, Gemarkungswesen und Schriftlichkeit einer [[Spessart]]gemeinde an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spessartprojekt.de/spessart/ausstellung/sechserbuch.php |wayback=20141125120003 |text=Das Sechserbuch auf der Seite des Archäologischen Spessartprojekts |archiv-bot=2022-12-31 03:28:25 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; woraus bis 2017 ein Buch entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Leng |Titel=Grenzen, Steine, Sechsersprüche. Die dörfliche Rechtspraxis im Spiegel des Frammersbacher Sechserbuches |Verlag=Königshausen und Neumann |Ort=Würzburg |Datum=2017 |ISBN=978-3-8260-6160-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Mathias Herweg]] hat er aus dem Original eines [[Denarius|Denar]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] aus der Münzreform im [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] 794 in mittelalterlicher Technik eine Replik aus Sterling-Silber schlagen lassen, um frühmittelalterliche Geschichte zu veranschaulichen (siehe auch: [[Goldmünze Karls des Großen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.phil1.uni-wuerzburg.de/institutelehrstuehle/institut_fuer_geschichte/institut/abteilungen/fraenkische_landesgeschichte/personal/leng/denar_karls_des_grossen/ |wayback=20081026092548 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Denar Karls des Großen (768–814)“.&amp;#039;&amp;#039;}} Universität Würzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 beschäftigt er sich mit der Erstellung geschichtswissenschaftlicher [[Massive Open Online Course]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Leng: {{Webarchiv|url=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id%3D2422%26type%3Dnachrichten |wayback=20141027110940 |text=&amp;#039;&amp;#039;Karl der Große – Pater Europae?&amp;#039;&amp;#039;}} (MOOC / Online-Kurs). In: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Halberstadt O. P., Chronographia interminata. 1277–1355/59&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissensliteratur im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). Reichert, Wiesbaden 1996, ISBN 3-88226-876-X (Universität Würzburg, [[Dissertation]]).&lt;br /&gt;
* mit [[Gundolf Keil]], Eberhard König und Karl-Heinz Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalterliche Hausbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Christoph Graf zu Waldburg Wolfegg. 2 Bände, Prestel, München 1997, ISBN 3-7913-1838-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ars belli. Deutsche taktische und kriegstechnische Bilderhandschriften und Traktate im 15. und 16. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Imagines medii aevi.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Reichert, Wiesbaden 2000, ISBN 3-89500-261-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Franz Helm und sein „Buch von den probierten Künsten“. Ein handschriftlich verbreitetes Büchsenmeisterbuch in der Zeit des frühen Buchdrucks&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Imagines medii aevi.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Reichert, Wiesbaden 2001, ISBN 3-89500-223-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Band 4/2, Lfg. 1/2, 38: &amp;#039;&amp;#039;Fecht- und Ringbücher&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Ulrike Bodemann, Peter Schmidt, Christine Stöllinger-Löser. Verlag C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-7696-0937-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Würzburg im 12. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Bayerische Jahrtausend&amp;#039;&amp;#039;, [[Bayerisches Fernsehen]]). 2 Bände. Volk, München 2012, ISBN 978-3-86222-065-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom [[Mainfränkisches Museum|Mainfränkischen Museum]]. Würzburg 2013, ISBN 978-3-932461-35-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung Schießpulver zu bereiten, Büchsen zu laden und zu beschießen – eine kriegstechnische Bilderhandschrift&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Imagines medii aevi.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Reichert, Wiesbaden 2000, ISBN 3-89500-161-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Stadt Heidingsfeld. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1629-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Studien der Universität Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). VML Verlag Marie Leidorf, Rahden 2006, ISBN 3-89646-836-7.&lt;br /&gt;
* mit [[Hans-Peter Baum]], Joachim Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft – Gesellschaft – Mentalitäten im Mittelalter. Festschrift zum 75. Geburtstag von Rolf Sprandel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 107). Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08882-2.&lt;br /&gt;
* mit [[Joachim Bahlcke]], [[Peter Scholz (Althistoriker)|Peter Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Migration als soziale Herausforderung. Historische Formen solidarischen Handelns von der Antike bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Beiträge zur historischen Migrationsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Steiner, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-515-10087-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Handbücher|Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]] 2007.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Saur, München 2007, S. 2121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rainer Leng}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|173018718}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|173018718}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/channel/UC-DSSfgRWGh5sJXoMcuYeTg Youtube-Kanal von Rainer Leng]&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|&amp;quot;Rainer Leng&amp;quot; OR &amp;quot;Leng, Rainer&amp;quot;|NAME=„Rainer Leng“}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Leng%2C+Rainer Veröffentlichungen von Rainer Leng] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichte.uni-wuerzburg.de/institut/fraenkische-landesgeschichte/personal/leng/ Rainer Leng] an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.uni-stuttgart.de/himg/mitarbeiter/leng/ | wayback=20140221223820 | text=Rainer Leng}} an der [[Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173018718|LCCN=n/96/113008|VIAF=22417593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leng, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Max-Planck-Institut für Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißenburg in Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leng, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenburg in Bayern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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