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	<title>Rainer Dellmuth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:25:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rainer_Dellmuth&amp;diff=920804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Barbasca: /* Literatur */ Interwikilink entfernt</title>
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		<updated>2025-11-15T21:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Interwikilink entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rainer Dellmuth.jpg|mini|Rainer Dellmuth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Dellmuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1948]] in [[Berlin-Köpenick]]) ist ein ehemaliger [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Oppositioneller, heute Buchautor, Schauspieler und Referent für politische Bildung an Schulen sowie Vortragsreisender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Zeit in der DDR bis zur Ausbürgerung ===&lt;br /&gt;
Rainer Dellmuth geriet schon als Achtzehnjähriger wegen „hetzerischer Äußerungen“ in das Visier des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS). So wurde dort zu seiner Person ab Juni 1967 ein [[operativer Vorgang]] mit dem Decknamen „Lehrling“ angelegt. Einen Monat später wurde der Lehrling des Buch- und Flexodrucks wegen sogenannter „versuchter [[Ungesetzlicher Grenzübertritt|Republikflucht]]“ und „[[Kriegs- und Boykotthetze|staatsgefährdender Hetze]]“ erstmals verhaftet und im Dezember 1967 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung beendete er die Lehre und besuchte die Köpenicker [[Alexander-von-Humboldt-Oberschule]], um das Abitur nachzuholen. Seine schulischen und beruflichen Pläne wurden 1971 infolge seiner erneuten Verhaftung wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts in besonders schwerem Fall“ durch das MfS endgültig vereitelt. Im November 1972 wurde er in die [[Bundesrepublik Deutschland]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1967–1968: Untersuchungshaftanstalt (UHA) Gera / Bezirksverwaltung Gera des MfS, [[Lernort Keibelstraße|UHA Berlin Keibelstraße]], [[Gefängnis Rummelsburg|Strafvollzugsanstalt (StVA) Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
* 1971–1972: Untersuchungshaftanstalt Pankow / Bezirksverwaltung Berlin des MfS, Strafvollzugsanstalt Rummelsburg, StVA Cottbus, UHA Karl-Marx-Stadt/Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt (heute: [[Chemnitz]]) des MfS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in der Bundesrepublik Deutschland seit 1972 ===&lt;br /&gt;
Seit seiner [[Ausbürgerung#DDR|Ausbürgerung]] aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] lebte er in [[West-Berlin]]. Nach seiner Tätigkeit als Korrektor in verschiedenen Druckereien und Verlagen und in einem eigenen Unternehmen begann er 1986 eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst und legte das Examen als [[Krankenpfleger]] im [[Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau|Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Dellmuth ist seit den 80er Jahren durch seine schauspielerische Mitwirkung in verschiedenen Filmen und TV-Jugendserien bekannt geworden. Er lebt in Berlin und [[Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufarbeitung der SED-Diktatur ====&lt;br /&gt;
Als freier Mitarbeiter der [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]] war er seit 1997 als Besucherreferent tätig, um die DDR-Vergangenheit nicht vergessen zu lassen und an das Schicksal einzelner [[Stasiopfer]] und an die in über 40&amp;amp;nbsp;Jahren systematisch entwickelten und praktizierten Überwachungs- und Einschüchterungsmethoden des Ministeriums für Staatssicherheit zu erinnern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-hsh.de/mediathek/biogramme/rainer-dellmuth |titel=Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: Rainer Dellmuth |abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ende der 1990er Jahre hat er in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Ausflüge im Grotewohl-Express&amp;#039;&amp;#039; die Erinnerungen an sein Leben in der DDR und seine Haftzeit niedergeschrieben. Seit den 2020er Jahren führt Rainer Dellmuth im Auftrag des Menschenrechtszentrums Cottbus e.&amp;amp;nbsp;V. auch Besuchergruppen durch die [[Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.menschenrechtszentrum-cottbus.de/presse/post.php?permalink=21-juni-2024--%C3%B6ffentliche-f%C3%BChrung-die-geschichte-der-cottbuser-haftanstalt-nach-1945-mit-einf%C3%BChrung-in-die-neue-sonderausstellung |titel=21. Juni 2024 {{!}} Öffentliche Führung &amp;quot;Die Geschichte der Cottbuser Haftanstalt nach 1945&amp;quot; mit Einführung in die neue Sonderausstellung |abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 referiert Rainer Dellmuth als Zeitzeuge der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Diktatur in Deutschland, Österreich und der Schweiz an weiterführenden Schulen und Universitäten. Ab 2015 besuchte Dellmuth den Bachelor-Studiengang im Fach Geschichte an der [[Fernuniversität in Hagen|FernUniversität Hagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.linkedin.com/in/rainer-dellmuth-77a01872 |titel=Persönliches Profil |werk=LinkedIn |hrsg=LinkedIn Ireland Unlimited Company |sprache=de |abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1975: Das schizophrene Leben des Dichters Alexander März&lt;br /&gt;
* 1982: [[Wilde Clique]]; Regie: [[Hannelore Conradsen]] und [[Dieter Köster]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Rauschendes Leben]]; Regie: Hannelore Conradsen und Dieter Köster&lt;br /&gt;
* 1984: Zurück aus Hollywood (Film aus der Reihe der Jugendserie &amp;#039;&amp;#039;Denkste&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1992: Beiträge zu Sendung Moskito – Nichts sticht besser im [[Sender Freies Berlin|SFB]]&lt;br /&gt;
* 1993: Die Schau hinter der Show – Internationale Funkausstellung in Berlin – Dokumentation; Regie: Dieter Köster&lt;br /&gt;
* 1995: Höchstpersönlich: [[Wolfgang Lippert]] – Dokumentation über zwei Lebenswege ehemaliger DDR-Bürger.&lt;br /&gt;
* 1999: [[Wer angibt, hat mehr vom Leben]] – Der Dokumentarfilm; Regie: Hannelore Conradsen und Dieter Köster&lt;br /&gt;
* 2008: [[Das blondierte Glück]] – Spielfilm von Svenne und Dieter Köster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausflüge im Grotewohl-Express.&amp;#039;&amp;#039; Anita Tykve Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-925434-93-3.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte belegen * Rainer Dellmuth: &amp;#039;&amp;#039;Knastmacken&amp;#039;&amp;#039;. (erscheint voraussichtlich 2015) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernd Kuhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gefängnisse auf Schienen – Reisen mit dem Grotewohl-Express.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrsgeschichtliche Blätter]],&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2006, {{ISSN|0232-9042}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Literarische Zeitschrift des Bürgerkomitees „15. Januar e.V“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Horch und Guck]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 21, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* Thomas Kierok: &amp;#039;&amp;#039;Mauergeschichten – vom Irrsinn des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Braun-Publishing, 2009. ISBN 978-3-03768-040-7.&lt;br /&gt;
* Heinz Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnromantik? Unterwegs mit dem &amp;quot;Grotewohl-Express&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerbergasse 18|&amp;#039;&amp;#039;Gerbergasse 18, Forum für Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;]], Heft 1, Jena 2000. ISSN [https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=018375545&amp;amp;view=brief&amp;amp;direct=true 1431-16097]&lt;br /&gt;
* Gesche Würfel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ab- und Anwesenheit der Berliner Mauer&amp;#039;&amp;#039;. DISTANZ Verlag, 2025. ISBN 978-3-95476-744-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3064076}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftung-hsh.de/service/fuehrungen/zeitzeugen/inhaftierte-der-60er-jahre/rainer-dellmuth/ Kurzbiographie] auf der Gedenkstättenseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061879313|LCCN=nr00016698|VIAF=8227556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dellmuth, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dellmuth, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchautor, Schauspieler und Referent für politische Bildung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bezirk Köpenick|Berlin-Köpenick]] am [[Müggelsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Barbasca</name></author>
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