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	<title>Rainer Brambach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:51:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rainer_Brambach&amp;diff=237822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-27T21:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rainer Brambach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1917]] in [[Basel]] als &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Brambach&amp;#039;&amp;#039;; † [[14. August]] [[1983]] [[Basel|ebenda]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Schweiz|schweizerischer]] [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rainer Brambach war der Sohn eines [[Klavierstimmer]]s aus [[Rheinbach]] im Rheinland, Franz Philipp Brambach (1859–1940), der sich 1908 in Basel niedergelassen hatte. Seine Mutter hieß Mina Born (1876–1966) und stammte aus [[Niederbipp]]. Er wuchs im [[Basel-St. Johann|St. Johann-Quartier]] auf und absolvierte nach der [[Sekundarschule]] ab 1932 widerstrebend eine Flachmalerlehre. Anschließend ab 1934 arbeitete er auch als Möbelpacker, Torfstecher oder [[Werbetexter]]. In den 1930er Jahren unternahm er ausgedehnte Wanderungen durch Deutschland, Österreich und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Deutscher aus der Schweiz ausgewiesen, nahm er 1939 eine Stelle als Maler in [[Stuttgart]] an und wurde bei Kriegsausbruch zur deutschen [[Wehrmacht]] eingezogen. Er [[Fahnenflucht|desertierte]] und ging zurück in die Schweiz, wo er zeitweise in [[Witzwil]] [[Internierung|interniert]] war. Ab 1943 war er als Gartenbauarbeiter in Basel tätig, mit einem Intermezzo 1947–1951 im Graphikatelier [[Rolf Rappaz]]; ab 1959 lebte er in Basel als freier Schriftsteller. 1974 wurde er in Basel eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Brambachs Werk, das seit 1947 entstand, besteht im Wesentlichen aus [[Lyrik|Gedichten]] und [[Erzählung]]en. In seiner leisen, [[Melancholie|melancholischen]] Lyrik, die von der Naturerfahrung des Gärtners geprägt ist, pflegte er wie in seiner [[Prosa]] einen schlichten, zurückhaltenden Stil abseits der literarischen Moden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Lusier |url=https://www.srf.ch/kultur/literatur/der-gartenarbeiter-der-zum-dichter-wird |titel=Der Gartenarbeiter, der zum Dichter wird |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-10-25 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Entscheidende Förderung erhielt er durch [[Hans Bender (Schriftsteller)|Hans Bender]], den Begründer und langjährigen Herausgeber der Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Akzente (Zeitschrift)|Akzente]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wiederum vermittelte [[Werner Lutz]] wichtige Kontakte zu Dichtern und Herausgebern (wie z. B. Hans Bender).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainer Brambach (1917–1983) Schriftsteller, Lyriker Friedhof am Hörnli.jpg|alternativtext=Rainer Brambach (1917–1983) Schriftsteller, Lyriker. Grab auf dem Prominentenfeld des Friedhof am Hörnli|mini|Grab von Rainer Brambach auf dem [[Friedhof am Hörnli]]]]&lt;br /&gt;
Ulea Schaub war die letzte Lebenspartnerin von Rainer Brambachs. 1966 lernte sie ihn kennen und blieb bis zu seinem Tod mit ihm zusammen. Brambach starb am 13. August 1983 und wurde am 18. August 1983 auf dem [[Basler Friedhöfe#Friedhof am Hörnli|Friedhof am Hörnli]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bender: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Linien meiner Hand. Aufzeichnungen 1988–1998&amp;#039;&amp;#039;. München und Wien: Hanser, 1999. S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Rainer Brambach befindet sich seit 2000 in der [[Universitätsbibliothek Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Hugo-Jacobi-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1958: Förderungspreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie&lt;br /&gt;
* 1965: Ehrengabe der Stadt Basel&lt;br /&gt;
* 1973: Levaillant-Preis&lt;br /&gt;
* 1977: Kunstpreis der Stadt Bern&lt;br /&gt;
* 1982: [[Kulturpreis der Stadt Basel|Kunstpreis der Stadt Basel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Einzelausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sieben Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Privatdruck 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagwerk.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahrnehmungen.&amp;#039;&amp;#039; Prosa. Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marco Polos Koffer.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte (mit [[Jürg Federspiel]]). [[Diogenes Verlag]], Zürich 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich fand keinen Namen dafür.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Diogenes Verlag, Zürich 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für sechs Tassen Kaffee und andere Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes Verlag, Zürich 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kneipenlieder.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte (mit [[Frank Geerk]]). Illustriert von [[Tomi Ungerer]]. Diogenes Verlag, Zürich 1974&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Brambach, Frank Geerk, Tomi Ungerer |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=neb-001:1981:107::3001#7937 |titel=Kneipenlieder |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-10-25 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirf eine Münze auf.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Diogenes Verlag, Zürich 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niemand wird kommen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auch im April.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Diogenes Verlag, Zürich 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit wär’s.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte und Prosa aus dem Nachlass. Loeper, Karlsruhe 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiterkeit im Garten.&amp;#039;&amp;#039; Das gesamte Werk, hrsg. v. Frank Geerk. Diogenes, Zürich 1989, ISBN 3-257-01821-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe 1955–1983.&amp;#039;&amp;#039; (mit Hans Bender), hrsg. v. Hans Georg Schwark. Von Hase &amp;amp; Koehler, Mainz 1997, ISBN 3-7758-1360-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von Hans Bender. Diogenes, Zürich 2003, ISBN 3-257-06351-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Nichts und niemand kann dich ersetzen“. Rainer Brambach und Günter Eich. Der Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;1950–1973,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Roland Berbig. Wädenswil am Zürichsee, Nimbus, Kunst und Bücher 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Günter Eich]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedichte, Prosa, Hörspiele.&amp;#039;&amp;#039; Ex Libris, Zürich 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moderne deutsche Liebesgedichte von [[Stefan George]] bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes (detebe 216), Zürich 1980, ISBN 3-257-20777-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* [[Eugène Guillevic]]: &amp;#039;&amp;#039;Carnac und die Chansons des Antonin Blond&amp;#039;&amp;#039; (mit Claire Brambach). Kösel, München 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Bender (Schriftsteller)|Hans Bender]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Freunde erinnern sich meiner“. Dem Dichter Rainer Brambach zum zwanzigsten Todestag.&amp;#039;&amp;#039; Keicher, Warmbronn 2003, ISBN 3-932843-54-1.&lt;br /&gt;
* [[Theo Breuer (Schriftsteller)|Theo Breuer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rainer Brambach.&amp;#039;&amp;#039; In ders.: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Hinterland. Lyrik nach 2000.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition YE]], Sistig 2005, ISBN 3-87512-186-4.&lt;br /&gt;
* [[Frank Geerk]], Tadeus Pfeifer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Poesie. Zeitschrift für Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachruf auf Brambach. Jahrgang 11, Heft 3, 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Grabrede am 18. August 1983 von Frank Geerk. Sonstige Beiträge von [[Rudolf Peyer]], [[Karl Kloter]], [[Nino Erné]], Thomas Heckendorn, Ursula Steiger, Helge Lüdicke. Ill. Ursula Stingelin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franziska Schürch, [[Isabel Koellreuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Rainer Brambach – Ich wiege 80 Kilo, und das Leben ist mächtig. Eine Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Diogenes, Zürich 2016, ISBN 978-3-257-06978-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119422999}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000041616}}&lt;br /&gt;
* {{UBBLA|brambach_rainer.html}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|11591|Brambach, Rainer|Autor= Ruedi Graf}}&lt;br /&gt;
* {{ADS|59916}}&lt;br /&gt;
* [https://blog.staatsarchiv-bs.ch/spurensuche-rainer-brambach/ Aktenzeichen PD-REG 3A 56069: Rainer Brambach] (Blog des Staatsarchivs Basel-Stadt, abgerufen am 10. September 2017)&lt;br /&gt;
* [https://www.viceversaletteratura.ch/author/18389 &amp;#039;&amp;#039;Rainer Brambach&amp;#039;&amp;#039;], Biografie und Bibliografie auf [[Viceversa Literatur]]&lt;br /&gt;
* [https://swisscovery.slsp.ch/discovery/search?query=any,contains,Rainer%20Brambach&amp;amp;tab=41SLSP_NETWORK&amp;amp;search_scope=DN_and_CI&amp;amp;vid=41SLSP_NETWORK:VU1_UNION&amp;amp;offset=0&amp;amp;pcAvailability=true Rainer Brambach] In: &amp;#039;&amp;#039;swisscovery&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Michael Lusier: [https://www.srf.ch/kultur/literatur/der-gartenarbeiter-der-zum-dichter-wird Der Gartenarbeiter, der zum Dichter wird] In: [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], 22. Januar 2017&lt;br /&gt;
* Michael Luisier: [https://www.srf.ch/sendungen/kontext/rainer-brambach-zum-hundertsten-des-basler-dichters Rainer Brambach – zum Hundertsten des Basler Dichters] In: [[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]], 20. Januar 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119422999|LCCN=n/84/219362|VIAF=111383387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brambach, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brambach, Rainer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brambach, Reinhard (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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