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	<title>Raimund Bruns - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:06:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zweioeltanks: HC: Entferne Kategorie:Militärgeistlicher; Ergänze Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger</title>
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		<updated>2025-01-15T11:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Milit%C3%A4rgeistlicher&quot; title=&quot;Kategorie:Militärgeistlicher&quot;&gt;Kategorie:Militärgeistlicher&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:R%C3%B6misch-katholischer_Milit%C3%A4rseelsorger&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Raimund Bruns Buchtitel.png|miniatur|Titelseite des meistgedruckten Buchs von Raimund Bruns (Ausgabe von 1843)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raimund Bruns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Dominikaner|OP]], auch &amp;#039;&amp;#039;Raymund(us) Bruns&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Januar]] [[1706]] in [[Hannover]]; † Mai [[1780]] in [[Paradiese]]) war ein deutscher Militär- und Zivilgeistlicher in [[Potsdam]], [[Prior]] in [[Halberstadt]], zuletzt [[Propst]] in Paradiese bei [[Soest]]. Durch seine Schriften zur Erklärung des [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glaubens trug er maßgeblich zur Stärkung der katholischen [[Christliche Diaspora|Diaspora]] in [[Berlin]] und [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] bei und fand im gesamten römisch-katholischen Deutschland und in Rom Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Raimund Bruns’ Vater Heinrich Wilhelm Bruns stammte aus [[Osnabrück]] und stand im Militärdienst des [[Georg I. (Großbritannien)|hannoverschen Kurfürsten]]. Seine Mutter Margereth Elisabeth geb. Röbers war eine [[Göttingen|Göttingerin]] und zur katholischen Kirche [[Konversion (Religion)|konvertiert]].&amp;lt;ref name=bbkl&amp;gt;BBKL&amp;lt;/ref&amp;gt; Raimund trat nach der Schulzeit in [[Hildesheim]] und Osnabrück 1722 mit 16 Jahren ins [[Benediktiner]]kloster [[Huysburg]] bei Halberstadt ein, wechselte jedoch schon ein Jahr später ins Halberstädter [[St. Katharinen (Halberstadt)|Kloster der Dominikaner]], deren [[Predigt]]tätigkeit er als die eigene Berufung erkannte.&amp;lt;ref name=bbkl /&amp;gt; Nach dem [[Noviziat]] in [[Trier]] studierte er [[Philosophie]] in [[Dortmund]] und Theologie in [[Münster]], wo er 1729 zum [[Priester (Christentum)|Priester]] [[Weihesakrament#Presbyterat|geweiht]] wurde.&amp;lt;ref name=adb&amp;gt;ADB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1731 wurde Bruns zunächst Mitarbeiter, dann Nachfolger von Ludwig Belo OP (auch: Belau) als [[Militärgeistlicher|Feldgeistlicher]] der „[[Altpreußisches Infanterieregiment No. 6 (1806)|Langen Kerls]]“ in Potsdam. Er gewann das Vertrauen [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelms I.]], der sich mit ihm auch über Glaubensfragen aussprach,&amp;lt;ref name=adb /&amp;gt; übernahm auch die Seelsorge der katholischen Zivilgemeinde in Potsdam – darunter vor allem die in [[Lüttich]] angeworbenen katholischen Facharbeiter der [[Königliche Preußische Gewehrfabrique|königlichen Gewehrfabrik]], denen der König seelsorgerliche Betreuung zugesichert hatte – und erreichte den Bau der [[St. Peter und Paul (Potsdam)|St.-Peter-und-Pauls-Kirche]] auf Kosten des Königs, deren [[Kirchweihe|Weihe]] er 1738 selbst vornahm, da der König keinen [[Bischof]] ins Land lassen wollte.&amp;lt;ref name=bbkl /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit begann Bruns mit seiner folgenreichsten Tätigkeit, dem Verfassen von katholischen [[Gebetbuch|Gebetbüchern]], [[Katechismus|Katechismen]] und Glaubenserklärungen, ausdrücklich sowohl für Katholiken wie Nichtkatholiken bestimmt und, bei inhaltlicher Entschiedenheit, in [[Polemik|unpolemischem]] Ton gehalten. Als erste katholische Schriften seit der [[Reformation]] wurden sie in Berlin gedruckt und verlegt, außerdem erschienen Nachdrucke in verschiedenen Städten des deutschen Sprachgebiets. Als sein bedeutendstes Werk aus dieser Zeit gilt sein „Großer Katechismus“, das &amp;#039;&amp;#039;Catholische Unterrichtungs-, Gebeth- und Gesangbuch&amp;#039;&amp;#039; von 1738, das im gesamten [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] Verbreitung fand und Bruns weithin bekannt machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740 starb der „Soldatenkönig“. Sein Sohn [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] brach, wie auf vielen Gebieten, so auch im Umgang mit dem Katholizismus mit der Linie seines Vaters. Im Oktober 1742 ließ er Bruns unter dem Vorwand, er habe einem [[Fahnenflucht|Fahnenflüchtigen]] geholfen,&amp;lt;ref name=bbkl /&amp;gt; in [[Zitadelle Spandau|Spandau]] inhaftieren. Auf Interventionen Papst [[Benedikt XIV. (Papst)|Benedikts XIV.]] und Kaiserin [[Maria Theresia]]s reagierte der König zunächst mit dem Kommentar: „Ich weiß, daß der Pater nichts gemacht hat, denn hätte er irgend etwas Unrechtes begangen, so würde ich ihn aufgehängt haben. Ich will aber den Pfaffen und Mönchen zeigen, daß ich auch sie zwingen kann.“&amp;lt;ref name=adb /&amp;gt; Im August 1743 ließ er Bruns schließlich frei, erlaubte ihm jedoch nicht die Rückkehr nach Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruns ging wieder zu den Halberstädter Dominikanern. Der Papst lud ihn nach Rom ein, Bruns lehnte jedoch ab, wohl um seinen Konvent nicht in königliche Ungnade zu bringen.&amp;lt;ref name=bbkl /&amp;gt; 1745 wurde er Prior. Neben der Verkündigungs- und Leitungsaufgabe konzentrierte er sich jetzt auf wissenschaftliche Arbeiten, verfasste eine Geschichte des Halberstädter Klosters und der katholischen Missionen in Brandenburg sowie eine &amp;#039;&amp;#039;Erklärung der catholischen Glaubens-Bekenntnüß, aus der heiligen Schrift und der Vernunft, nach den Grundsätzen des Heiligen Evangelii Unseres Herrn Jesu Christi und seiner Heiligen Kirchen, Allen, so darinn, und daraußen seynd, zur Prüfung vorgestellet&amp;#039;&amp;#039;, die erst 1768 in [[Arnsberg]] gedruckt werden konnte und danach bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder aufgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1760er Jahren übernahm Bruns das Propstamt im [[Dominikanerinnen]]kloster Paradiese bei Soest. Dort starb er im Mai 1780.&amp;lt;ref&amp;gt;Das genaue Datum ist unbekannt (BBKL).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raimund Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Das katholische Glaubensbekenntniß&amp;#039;&amp;#039;, Neudruck Berlin 1843, [http://books.google.com/books?id=SBYPAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false fotomechanisches Digitalisat] ([[Google Bücher]])&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|180|181|Raimund Bruns|Liesen.|ADB:Raimund, Bruns}}&lt;br /&gt;
* Willibald Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch des Dominikanerpaters Bruns aus Halberstadt, des Seelsorgers der Potsdamer Riesengarde.&amp;#039;&amp;#039; Breslau, 1925&lt;br /&gt;
* Erich Klausener: &amp;#039;&amp;#039;Ein Priester in Preußen. Das Leben des Feldpredigers in Potsdam, Pater Raymundus Bruns.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1981, ISBN 3-87554-196-0.&lt;br /&gt;
* Hans – Georg Mann: &amp;#039;&amp;#039;Der König und sein Mönch. Erzählung unter freier Verwendung der Aufzeichnungen des Dominikaners Raymundus Bruns über seine Potsdamer Jahre 1731 - 1740.&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2004, ISBN 978-3-0000-6904-8.&lt;br /&gt;
* Johannes Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Pater Raymundus Bruns. Katholische Seelsorge in Potsdam zur Zeit des Soldatenkönigs.&amp;#039;&amp;#039;, in: Gert Adler: &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnis zu Potsdam.&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1997, S. 9–41.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Rogg]], Martin Winter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Raymundus Bruns. Erinnerungen an katholisches Ordensleben und Militärseelsorge in Preußen im 18. Jahrhundert. Übersetzung aus dem Commentarium&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-7930-9701-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv|url=http://www.bautz.de/bbkl/b/bruns_r.shtml|wayback=20070613092840|text=Artikel &amp;#039;&amp;#039;BRUNS, Raymundus&amp;#039;&amp;#039;}} im [[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon|Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon]] (BBKL) (gekürzte Online-Version)&lt;br /&gt;
*[http://www.dominikaner-berlin.de/kloster/geschichte.htm Geschichte des Berliner Dominikanerklosters], Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;P. Raimund Bruns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118516264|VIAF=53085617|LCCN=n84069627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruns, Raimund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerbruder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prior]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Geistlicher (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Halberstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1780]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bruns, Raimund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bruns, Raymundus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dominikaner und theologischer Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1706&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Mai 1780&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Soest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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