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	<title>Raibl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:59:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raibl&amp;diff=589030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-03-24T08:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Raibl Bergbauort Seebach Fuenfspitz 30052008 01.jpg|mini|Cave del Predil am Seebach mit Fünfspitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raibl Kirche Sankt Anna 30052008 42.jpg|mini|Kirche Sankt Anna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raibl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Cave del Predil&amp;#039;&amp;#039;, [[Slowenische Sprache|slowenisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Rabelj&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im [[Seebachtal (Friaul-Julisch Venetien)|Seebachtal]] gelegener Bergbauort 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Tarvisio|Tarvis]] in der [[italien]]ischen Region [[Friaul-Julisch Venetien]]. Der Ort ist ein Ortsteil der Gemeinde Tarvis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf 900&amp;amp;nbsp;m Seehöhe und erhält sein Gepräge durch das 1991 stillgelegte [[Blei]]bergwerk. Bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gehörte der Ort wie das gesamte [[Kanaltal]] zu [[Kärnten]] und war überwiegend [[Deutsche Sprache|deutschsprachig]]. Zudem hatte Raibl durch den Bergbau eine Minderheit an [[Slowenische Sprache|slowenischen]] Einwohnern, die aus dem [[Koritnica|Koritnica-Tal]] kommend durch den Tunnel unter dem [[Predilpass]] zur Arbeit gingen. 1918 fiel Raibl an [[Italien]]. Nach den Umsiedlungen unter [[Mussolini]] ist der Ort fast ausschließlich italienischsprachig. Cave del Predil ist heute eine Fraktion der Gemeinde [[Tarvisio|Tarvis]] und hatte im Jahr 1968 noch 2100 Einwohner. Nach der Einstellung des Bergwerksbetriebes sank die Einwohnerzahl rapide, im Jahr 1999 lebten nur 450 Menschen im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raibl ist der Ausgangspunkt der Straße über den [[Predilpass]] nach [[Bovec]] (deutsch: Flitsch) im [[Slowenien|slowenischen]] [[Isonzo|Sočatal]] sowie über den [[Neveasattel]] und das [[Raccolanatal]] nach [[Chiusaforte]].&lt;br /&gt;
Raibl ist Ausgangspunkt zahlreicher Bergwanderungen in den westlichen [[Julische Alpen|Julischen Alpen]] ([[Kanin (Julische Alpen)|Kaningebiet]], Montasch- und Wischberggruppe). Hausberg ist der 2122&amp;amp;nbsp;m hohe Raibler Seekopf (&amp;#039;&amp;#039;Cima di Lago&amp;#039;&amp;#039;). Südlich des Ortes liegt der kalte, dunkle, bergumrahmte [[Raibler See]] (&amp;#039;&amp;#039;Lago del Predil&amp;#039;&amp;#039;). Ungefähr in der Mitte des Nordwestufers stand vor dem Ersten Weltkrieg das österreichische Raibler Seefort, das die Reichsgrenze sicherte, die durch das Seebachtal verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raibl ist mit dem slowenischen Ort [[Gemeinde Bovec#Ortschaften|Log pod Mangartom]] (deutsch ehemals: Mitter-Preth oder Breth) durch einen 5&amp;amp;nbsp;km langen Stollen verbunden, der unter dem Predilpass durchführt, und durch den die Bergleute aus Log pod Mangartom früher zur Schicht ins Raibler Bergwerk fuhren. Im Ersten Weltkrieg diente er unter dem Namen Kaiser-Franz-Josef-Hilfsstollen auch zur Versorgung der [[Isonzofront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lago del Predil.JPG|Lago del Predil&lt;br /&gt;
CavedelPredel-2005a.jpg|Der Fünfspitz bei Raibl&lt;br /&gt;
Raibl Gedaechtnisobelisk Unglueck 1910 30052008 04.jpg|Gedenkstätte für die Krankenhaus-Katastrophe von 1910&lt;br /&gt;
Raibl und Umgebung, Morlot.jpg|Historische geologische Karte der Umgebung von Raibl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung und der Name dieses Ortes gehen auf das Jahr 1320 in die [[Bamberg]]er Zeit ([[Erzbistum Bamberg]]) zurück, als [[Friedrich der Schöne]] einer Gruppe von Bergleuten die Erlaubnis erteilte, in diesem Gebiet nach Mineralien zu schürfen. 1456 erwähnt ein Dokument einen gewissen Oswald Rabl, der dort Besitzungen besaß. Man nimmt an, dass die Siedlung nach ihm &amp;#039;&amp;#039;Raibl&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Museo della Tradizione Mineraria di Cave del Predil: [https://web.archive.org/web/20080913051201/http://www.minieradiraibl.it/storia2.htm Storia della miniera di Raibl], abgerufen am 23. Juni 2022 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Mitten im Bergwerksort steht die alte, fast verfallene, vom Bamberger Bischof Graf [[Georg III. Schenk von Limpurg|Georg III.]], im Jahre 1550 gestiftete St.-Anna-Kirche. Im Jahre 1969 wurde in der Nähe eine neue Kirche errichtet. Am westlichen Ausgang des Ortes liegt der für die Toten des Ersten Weltkrieges errichtete Soldatenfriedhof. Am Predilpass wurde vom Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)|Ferdinand I.]] das Löwendenkmal für die Verteidigung des Forts durch Hauptmann Johann Hermann von Hermansdorf und seiner Besatzung am 18. Mai 1809 gegen die Franzosen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unglück von 1910 ===&lt;br /&gt;
Am 8. Jänner 1910 stürzten Teile eines Bergwerks ein. An der Erdoberfläche öffnete sich dadurch ein Krater, in dem das Krankenhaus von Raibl buchstäblich verschwand. Von acht Personen, die sich in dem Gebäude befanden, überlebte nur ein 14-Jähriger das Unglück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Lux, Helmuth Weichselbraun |Titel=Verfallen &amp;amp; vergessen - Lost Places in der Alpen-Adria-Region |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2 |Verlag=Styria |Ort=Wien / Graz / Klagenfurt |Datum=2017 |ISBN=978-3-222-13551-4 |Seiten=20-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Orts ===&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Wulz]] (1843–1918), Fotograf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
Im Ort kann ein Bergbaumuseum sowie ein Militärmuseum besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Mit [[Raibler Schichten]] bezeichnet man eine bestimmte Form der Schichtenabfolge in Gesteinen, die ihre [[Typlokalität]] bei diesem Ort haben und ein Fachausdruck aus der [[Geologie]] sind (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Naturpark Puez-Geisler]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Migglautsch und Ingomar Pust: &amp;#039;&amp;#039;Das Kanaltal und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Kanaltaler Kulturverein (Hrsg.), Klagenfurt 1995; ISBN 3-901088-04-0&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Pilgram|G. Pilgram]], W. Berger, G. Maurer: &amp;#039;&amp;#039;Kärnten. Unten durch. Ein Wander-Reise-Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Carinthia Verlag, 2006, ISBN 3-85378-594-8&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Pilgram|G. Pilgram]], W. Berger, W. Koroschitz, A. Pilgram-Ribitsch: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Täler. Wandern und Einkehren in Friaul.&amp;#039;&amp;#039; Drava Verlag, Klagenfurt 2008, ISBN 978-3-85435-532-8&lt;br /&gt;
* [[František Pošepný]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Blei- und Galmei-Erzlagerstätten von Raibl in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der k.k. geologischen Reichsanstalt, Jg. 23, Wien 1873, S. 317–424 ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0234_317_A.pdf Digitalisat]; PDF; 7,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Marko Simić: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Isonzofront&amp;#039;&amp;#039;. Mohorjeva Hermagoras, Klagenfurt-Laibach-Wien 2004; ISBN 3-85013-884-4&lt;br /&gt;
* Georg Lux, Helmuth Weichselbraun: &amp;#039;&amp;#039;Verfallen &amp;amp; vergessen – Lost Places in der Alpen-Adria-Region&amp;#039;&amp;#039;. Styria Verlag, Wien / Graz / Klagenfurt 2017, ISBN 978-3-222-13551-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Tarvisio#Cave del Predil|Cave del Predil|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/26/33/N |EW=13/34/17/E |type=city |pop=450 |region=IT-36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4308086-8|LCCN=n2008019435|VIAF=147975478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanaltal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tarvis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Julische Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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