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	<title>Rahel Hirsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 1. März 2026 um 16:56 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:01 AddF-D1-00177.jpg|mini|hochkant|Rahel Hirsch (ca. 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rahel Hirsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1870]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[6. Oktober]] [[1953]] in [[London]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Arzt|Ärztin]]. Sie war 1913 die erste [[Medizin]]erin, welche in [[Deutschland]] (im [[Preußen|Königreich Preußen]]) den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Professor]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen bekam. Die von ihr entdeckte Durchlässigkeit der Schleimhaut des [[Dünndarm]]s für – von ihr so bezeichnete – „großkorpuskuläre Partikel“ (relativ große Körner fester Substanzen) und die anschließende Ausscheidung mit dem [[Harn]] wurde nach ihr &amp;#039;&amp;#039;Hirsch-Effekt&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rahel Hirsch wurde als sechstes von elf Kindern des Direktors [[Mendel Hirsch]] der höheren Töchterschule der [[Jude|Israelitischen Religionsgesellschaft]] in Frankfurt am Main geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://frankfurter-personenlexikon.de/node/8258 |titel=Hirsch, Rahel {{!}} Frankfurter Personenlexikon |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Großmutter war Johanna Juedel, die die Mutter von Mendel Hirsch war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gedbas.de/person/show/1260366060 |titel=GEDBAS: Johanna JUEDEL |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 nahm sie ein Studium der [[Pädagogik]] in [[Wiesbaden]] auf, das sie 1889 abschloss. Im Anschluss arbeitete sie bis 1898 als [[Lehrer]]in. Um diesem für sie unbefriedigenden Beruf zu entkommen, schrieb sie sich zunächst in [[Universität Zürich|Zürich]] für ein Medizinstudium ein, da diese Studienrichtung mit Approbation einer Frau in Deutschland um die Jahrhundertwende zunächst nur an einzelnen Landesuniversitäten möglich wurde. Kurz darauf wechselte sie nach [[Universität Leipzig|Leipzig]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Hirsch, Rahel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang U. Eckart]], [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. C. H. Beck, München 1995, S. 189–190. &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. 2001, S. 163, 3. Auflage. 2006 jeweils Springer Verlag, Heidelberg / Berlin / New York, S. 170–171. [[doi:10.1007/978-3-540-29585-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Universität Straßburg|Straßburg]] (das von 1871 bis 1918 zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] gehörte). Dort legte sie im Juli 1903 ihr Staatsexamen ab und erhielt am 13. Juli ihre Approbation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;medizinhistorische-589&amp;quot;&amp;gt;[[Eva-Bettina Bröcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Frau Doktor – und was dann?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 23, 2004, S. 589–592; hier: S. 589.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] im Wintersemester 1903/04 (als eine von insgesamt neun Frauen im gesamten Deutschen Reich im Fach Medizin)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwb|03|08|1904|11|Frauenstudium}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie Assistentin von [[Friedrich Kraus (Mediziner)|Friedrich Kraus]] an der [[Berlin]]er [[Charité]]. Sie war damit nach Helene Friederike Stelzner die zweite Ärztin überhaupt in der Geschichte der Klinik.&amp;lt;ref&amp;gt; Helene Friederike Stelzner: &amp;#039;&amp;#039;Gefährdete Jahre im Geschlechtsleben einer Frau.&amp;#039;&amp;#039; Lehmann, München 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rahel Hirsch (LOC ggbain.15297).jpg|mini|hochkant|Rahel Hirsch (um 1914)]]&lt;br /&gt;
Unter der Obhut von Kraus übernahm sie 1908 die Leitung der Poliklinik der II.&amp;amp;nbsp;Medizinischen Klinik der Charité und bekam 1913 als erste Medizinerin in Preußen und als dritte im deutschen Kaiserreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bdh|||1913|393|Die drei weiblichen Professoren Deutschlands|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den [[Professor]]entitel verliehen. Eine Dozentur&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|frl|53|00|1914|11|Die Frauenbewegung im Jahre 1913|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder ein Lehrstuhl blieben ihr jedoch versagt.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein grosser Erfolg ist aus den akademischen Kreisen Berlins zu verzeichnen. In der deutschen Residenz, in welcher ein Professor der Universität grundsätzlich Studentinnen den Zutritt zu seinen Vorlesungen versagt, ist nun eine Dame, Frl. Rahel Hirsch, zum Professor an der medizinischen Fakultät ernannt worden. Allen Respekt vor unserem Landsmann, Herrn Geheimrat Prof. Kraus, dem Chef der Klinik, an welcher das Frl. Hirsch wissenschaftlich und praktisch tätig ist, dass derselbe vorurteilslos den betreffenden Vorschlag erstattete.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Frauen-Stimmrecht]]&amp;#039;&amp;#039; 1913, Heft 9&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|fsr|||1913|49|Ausland|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Behandlung durch die Klinik –&amp;amp;nbsp;auch in finanzieller Hinsicht, denn man zahlte ihr kein Gehalt&amp;amp;nbsp;– war der Grund für sie, 1919 die &amp;#039;&amp;#039;Charité&amp;#039;&amp;#039; zu verlassen und sich vollständig auf ihre nun vom Schöneberger Ufer 31 in die [[Reichpietschufer|Königin-Augusta-Straße]] 22 umgezogene Praxis zu konzentrieren. 1928&amp;lt;ref name=&amp;quot;medizinhistorische-589&amp;quot; /&amp;gt; eröffnete sie am [[Kurfürstendamm]] 220&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=Bernhard Meyer |Titel=Erst nach 50 Jahren sprach man vom »Hirsch-Effekt« |ID=prof |Jahr=1998 |Nr=1 |Seite=33–38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine internistische Praxis mit Röntgeninstitut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1906 bis 1919 wohnte die erste Medizinprofessorin Deutschlands am Schöneberger Ufer 57, dem heutigen Sitz des [[Verein Berliner Künstler|Vereins Berliner Künstler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friederike |url=https://www.mittendran.de/lesung-texte-zu-und-von-rahel-hirsch/ |titel=Nachrichten Tiergarten Süd Mittendran |werk= |hrsg=Nachrichten Mittendran |datum= |sprache=de |abruf=2019-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Machtübernahme]] durch das [[NS-Regime]] hatte für Hirsch zur Folge, dass ihr als Jüdin die [[Kassenzulassung]] entzogen wurde und sie Nichtjuden nicht mehr behandeln durfte. Im Oktober 1938 gab sie ihre Praxis auf und emigrierte nach London, wo eine ihrer Schwestern lebte. Weil ihre Approbation von den britischen Behörden nicht anerkannt wurde, arbeitete sie zunächst als Laborassistentin und später als [[Übersetzer]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Lebensjahre verbrachte sie –&amp;amp;nbsp;geplagt von [[Depression]]en, Wahnvorstellungen und Verfolgungsängsten&amp;amp;nbsp;– in einer Nervenheilanstalt am Rande Londons, wo sie am 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1953 im Alter von 83 Jahren verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Gedenktafel Kurfürstendamm 220 (Charl) Rahel Hirsch.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Kurfürstendamm 220 in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rahel-Hirsch-Straße.jpg|mini|Berliner Straßenschild der Rahel-Hirsch-Straße mit Widmung]]&lt;br /&gt;
Hirsch widmete sich ausschließlich der Forschung. Ihr Interesse galt der [[Darmschleimhaut]] und dem von ihr in Experimenten beobachteten Effekt des Übergangs von „groß[[Korpuskel|korpuskulären]]“ Nahrungspartikeln,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt; also z.&amp;amp;nbsp;B. Stärkekörnern, vom Darmtrakt in den Harntrakt. Im Rahmen ihrer Forschungen stellte sie darüber hinaus z.&amp;amp;nbsp;B. fest, dass&lt;br /&gt;
* bei Hunden nach einer totalen [[Exstirpation]] der [[Milz]] eine leichte, oft bis zum Tode anhaltende [[Glucosurie]] eintritt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|klr|||1907|55|Zeitungsschau|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* eine Injektion von [[Adrenalin]] in [[Nebenniere]], [[Pankreas]] oder [[Leber]] zu [[Hypothermie]] führt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wmw|||1911|1293|28. Deutscher Kongress für innere Medizin|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thymin]] zur Behandlung von [[Morbus Basedow]] sowie als [[Schlafmittel]] eingesetzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|klr|||1913|844|Zeitungsschau|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihren Befunden wurde sie im November 1907 als erste Frau eingeladen, sie der Konferenz der Gesellschaft der Chefärzte der Charité zu präsentieren. Ihre Kollegen wiesen den von ihr beschriebenen und später belegten Vorgang jedoch als nicht stichhaltig zurück. Gleichwohl blieb ihr medizinischer Ruf ungeschmälert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Postume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rahel Hirsch.jpg|mini|hochkant|alt=|Denkmal für Rahel Hirsch (1995) von Susanne Wehland in den Gartenanlagen des Universitätsklinikums Charité in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1957, vier Jahre nach ihrem Tod griff Gerhard Volkheimer, Assistent von Hirschs früherem Kollegen [[Theodor Brugsch]] an der Charité, in seiner [[Habilitationsschrift]] die Befunde von Hirsch über die Durchlässigkeit der Nierenwand wieder auf und bestätigte sie. In Erinnerung an die Entdeckerin benannte er den bewiesenen Vorgang &amp;#039;&amp;#039;Hirsch-Effekt&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Israel|Staat Israel]] ehrte Hirsch mit der Aufnahme in die &amp;#039;&amp;#039;Galerie berühmter jüdischer Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039; in [[Jerusalem]]. Auf Anregung von Gerhard Volkheimer legte Adelheid Winkelmann (heute: Erbe) 1965 eine Dissertation mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Betrachtungen zum Hirsch-Effekt&amp;#039;&amp;#039; vor, die vielen späteren Arbeiten über Rahel Hirsch als Grundlage diente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adelheid Winkelmann |Titel=Medizinhistorische Betrachtungen zum Hirsch-Effekt [Dissertation] |Verlag=Humboldt-Universität Berlin |Ort=Berlin |Datum=1965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1995: In der Charité wurde die Erinnerung an das Wirken von Rahel Hirsch erst durch das private Engagement zweier Assistenzärztinnen möglich, denen die ausschließliche Präsenz von Büsten männlicher Wissenschaftler zu einseitig war: Susanne Rehm und Antje Müller-Schubert aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Campus Mitte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese hatten nach einer von ihnen in der Virchow-Ruine realisierten Ausstellung handsignierter Exponate von [[Christo und Jeanne-Claude]] anlässlich der Reichstagsverhüllung von den Künstlern die Erlaubnis zum Verkauf der Exponate erhalten – mit dem Ziel, vom Erlös eine Figur für Rahel Hirsch umzusetzen. Durch diese Aktion kamen 30.000 DM zusammen. Anschließend beauftragten die beiden Ärztinnen die Berliner Bildhauerin Susanne Wehland mit der Herstellung einer Bronzebüste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Barnikow |url=https://gedenkort.charite.de/menschen/rahel_hirsch/ |titel=Rahel Hirsch |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach deren Enthüllung und Übergabe akzeptierte die Charité-Leitung das Engagement der beiden Ärztinnen und gab Rahel Hirsch den ihr zustehenden Platz in den Gartenanlagen des Universitätsklinikums Charité in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2006: Eine Straße am [[Berliner Hauptbahnhof]] wird nach Hirsch benannt.&lt;br /&gt;
* 2013:&lt;br /&gt;
** Die [[Deutsche Post AG|Deutsche Post]] veröffentlicht eine Gedenk-Briefmarke „100 Jahre Professorentitel Rahel Hirsch“ im Wert von 145 Cent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.philaseiten.de/cgi-bin/muenzf.pl?F=1&amp;amp;ST=2132&amp;amp;da=1&amp;amp;page=9 |titel=Neuheiten aus Deutschland am 15.08.2013 |werk=Philaseiten.de |abruf=2020-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Das Oberstufenzentrum Gesundheit/Medizin in [[Berlin-Hellersdorf]] wird nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
* 2016: An ihrem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Charlottenburg]], Kurfürstendamm 220, eine [[Berliner Gedenktafel]] angebracht.&lt;br /&gt;
* 2019: Seit 2019 hängt ein von [[Regine Kuschke]] gemaltes Ölportrait von Rahel Hirsch im repräsentativen Friedrich-Althoff-Saal der Charité – eine Ehre, die bis dahin ausschließlich Männern zuteilwurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Benjamin Kuntz, Sonja Chevallier, Harro Jenss, [[Eva Brinkschulte]] |Titel=Der erste weibliche Professor der Medizin in Preußen: Erinnerung an die Berliner Ärztin Rahel Hirsch |Sammelwerk=Berliner Ärzte |Band=57 |Nummer=9 |Datum=2020-09 |Seiten=33-35 |Online=https://berliner-aerzte.net/pdf/bae2009_033.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Anlässlich ihres 150. Geburtstags fand am 15. September auf dem Gelände der Charité in Berlin-Mitte auf dem Platz vor der Bronzebüste von Rahel Hirsch eine Gedenkveranstaltung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/150_geburtstag_von_prof_dr_rahel_hirsch_charite_gedenkt_erster_medizinprofessorin_in_preussen/ |titel=150. Geburtstag von Prof. Dr. Rahel Hirsch: Charité gedenkt erster Medizinprofessorin in Preußen |werk=Pressemitteilung |hrsg=Charité |datum=2020-09-15 |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: Im Januar 2023 wurde an der Charité nach fünfjähriger Umbauzeit das &amp;#039;&amp;#039;Rahel-Hirsch-Center für translationale Medizin&amp;#039;&amp;#039; mit einer Nutzfläche von 15.000 Quadratmetern eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bihealth.org/de/aktuell/forschung-und-klinik-unter-einem-dach-rahel-hirsch-center-fuer-translationale-medizin-von-bih-und-charite-eroeffnet/ |titel=Rahel-Hirsch-Center für translationale Medizin eröffnet |werk=Pressemitteilung |hrsg=BIH/Charité |datum=2023-01-19 |abruf=2023-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Vorkommen von Stärkekörnern im Blut und Urin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für experimentelle Pathologie und Therapie&amp;#039;&amp;#039;, 3. Jg., 1906, S. 390 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Uebergehen corpusculärer Elemente in den Harn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Klinische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 45. Jg. 1908, S. 331.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Körperkultur der Frau&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Wien 1913.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit [[Friedrich Kraus (Mediziner)|Friedrich Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Unfall und innere Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Springer 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Muntner: &amp;#039;&amp;#039;The Rahel Hirsch Effect.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Koroth.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1964, S. 337–338.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adelheid Winkelmann: [https://gedenkort.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/ohne_AZ/sonstige/gedenkort/fundstuecke/hirsch-rahel/Rahel_Hirsch_Dissertation_A.Winkelmann_1965.pdf &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Betrachtungen zum Hirsch-Effekt&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 40&amp;amp;nbsp;MB) Dissertation. Humboldt-Universität Berlin, 1965.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|209|210|Hirsch, Rahel|Gerhard Volkheimer|120141957}}&lt;br /&gt;
* Sonja Chevallier: &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Professor: Lebensspuren der Ärztin Rahel Hirsch 1870–1953.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-1091-4.&lt;br /&gt;
* Hedvah Ben Zev: &amp;#039;&amp;#039;Rahel Hirsch – Preußens erste Medizinprofessorin.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2005, ISBN 978-3-933471-82-6.&lt;br /&gt;
* Jürgen Lange: [https://www.aerzteblatt.de/archiv/84391/Rahel-Hirsch-Eine-fast-vergessene-Professorin &amp;#039;&amp;#039;Rahel Hirsch. Eine fast vergessene Professorin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 92, Nr. 24, 16. Juni 1995, S. A–1794.&lt;br /&gt;
* Benjamin Kuntz, Adelheid Erbe, Sonja Chevallier, Harro Jenss, Eva Brinkschulte: [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1170-0908 &amp;#039;&amp;#039;Rahel Hirsch: Zum 150. Geburtstag der ersten Medizinprofessorin Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 145, Nr. 25, Dezember 2020, S. 1840–1847.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirsch, Rachel&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, S. 516&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120141957}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmaeler.charite.de/quellen.html Abbildungen zu den Gedenkort-Entstehungsgeschichten]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.dgim-history.de/biografie/Hirsch;Rahel;1118&lt;br /&gt;
   |titel=Gedenken &amp;amp; Erinnern: Rahel Hirsch&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-09-15&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Petra Lindner&lt;br /&gt;
   |url=https://jwa.org/encyclopedia/article/hirsch-rahel&lt;br /&gt;
   |titel=Rahel Hirsch&lt;br /&gt;
   |werk=Jewish Women’s Archive&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-09-15&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120141957|LCCN=n98089440|VIAF=5754540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirsch, Rahel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirsch, Rahel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hirsch, Rachel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Ärztin, erste Frau, die im Königreich Preußen zur Professorin für Medizin ernannt wurde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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