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	<title>Ragower Mühle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:19:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=52/12/14.6088/N|EW=14/25/42.5352/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlaubetal Ragower Muehle1.jpg|mini|Ragower Mühle im Jahre 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ragower Mühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische Wassermühle im [[Naturpark Schlaubetal]]. Sie befindet sich südlich von [[Müllrose]] zwischen [[Mixdorf]] im Westen und [[Schernsdorf]] im Osten in der Gemeinde [[Siehdichum]]. Sie ist ein [[Liste der Baudenkmale in Siehdichum|Baudenkmal in der Gemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|LOS}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert gründeten die [[Mönchtum|Brüder]] des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter-Ordens]] zu [[Friedland (Niederlausitz)|Friedland]] eine [[Wassermühle]] an der [[Schlaube]].&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang bildete hier die Schlaube eine natürliche Grenze zwischen dem Johanniter-Ordensamt Friedland und dem [[Stift (Kirche)|Stiftsgebiet]] [[Neuzelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Mixdorffsche Mühle&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1508 von der Familie &amp;#039;&amp;#039;von Strumen (Streumen)&amp;#039;&amp;#039;, welche auch in Besitz des &amp;#039;&amp;#039;Gutes [[Ragow (Ragow-Merz)|Ragow]]&amp;#039;&amp;#039; war, erworben, und erhielt nun den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ragower Mühle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg, Zweiter Band, Adolph Müller, Brandenburg 1855, S. 590.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Getreidemühle]] um 1670 erwähnt, wurde sie ab 1743 auch [[Sägewerk|Schneidemühle]], da der Müller &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Schauer (Schur)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbankprojekt für Ahnenforscher im Land Brandenburg&amp;quot; /&amp;gt; die Mühle erwarb und erweiterte, welche bis dahin als [[Lehen]] des Gutes in [[Ragow-Merz|Ragow]] [[zins]]te. In den Folgejahren wurde sie unter der Familie &amp;#039;&amp;#039;Schur&amp;#039;&amp;#039;, welche die Mühle bis 1926 in Besitz hatte, um eine [[Rohrmühle (Technik)|Rohrmühle]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige zweistöckiges Mühlengebäude wurde um 1810 erbaut, die Mühle selbst, bis zur Stilllegung 1968 als Säge- und [[Ölmühle]] genutzt, erhielt um 1920 eine neue technische Ausstattung: einen [[Mahlgang]], eine &amp;#039;&amp;#039;Quetsche&amp;#039;&amp;#039;, einen [[Plansichter]], Reinigung (&amp;#039;&amp;#039;Aspirateur&amp;#039;&amp;#039;, [[Trieur]], &amp;#039;&amp;#039;Schälmaschine&amp;#039;&amp;#039;), eine [[Mischmaschine]], einen &amp;#039;&amp;#039;Sechskantsichter&amp;#039;&amp;#039;, einen &amp;#039;&amp;#039;Auflöser&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fahrstuhl&amp;#039;&amp;#039;, einen Antrieb über [[Francisturbine]] mit stehender Welle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1873 wurde dem Mühlenmeister &amp;#039;&amp;#039;Ernst Schur&amp;#039;&amp;#039; die Genehmigung erteilt, das 10 [[Ar (Einheit)|ar]] große Mühlengrundstück aus dem Gemeindebezirk Ragow, damals [[Landkreis Beeskow-Storkow]] in den Gemeindebezirk [[Schernsdorf|Tschernsdorf]], [[Landkreis Guben]], verlegen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, 1873, S. 408, Nr. 201 vom 8. Dezember 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeine wirtschaftliche Lage zwang die Familie Schur zum Verkauf, neuer Besitzer wurde der [[Berlin]]er [[Industrieller|Industrielle]] &amp;#039;&amp;#039;Paul Schenk&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbankprojekt für Ahnenforscher im Land Brandenburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Familie Schenk wurde mit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] enteignet und im Februar 1946 wurde im Rahmen der [[Bodenreform]] der [[Grundbesitz]] der Ragower Mühle aufgeteilt. Die Mühle lieferte noch bis 1951 [[Mehl]], über das [[Wasserrad|Schaufelrad]] wurde mittels [[Turbine]]n bis 1964 [[Elektrischer Strom|Strom]] erzeugt und bis 1968 wurde die [[Schrotmühle]] betrieben, welche im selben Jahr infolge staatlicher Beschlüsse der [[DDR]] stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wird die Mühle als [[Technisches Denkmal]] in die Denkmalliste des [[Kreis Eisenhüttenstadt-Land|Kreises Eisenhüttenstadt-Land]] aufgenommen und es erfolgte die Neueindeckung des Daches der Gebäude. Die Wohngebäude der nun denkmalgeschützten Mühle wurden für ein [[Ferienlager|Kinderferienlager]] des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kraftverkehr]] [[Frankfurt (Oder)]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WdH|45|63}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der staatliche [[Forstwirtschaft]]sbetrieb in Müllrose begann 1987 mit der [[Restaurierung]] des Wohnbereiches, leider erfolgte 1989 der teilweise Abriss des Stallgebäudes aus rotem [[Ziegelstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verkauf der Mühle an das Ehepaar &amp;#039;&amp;#039;Börner&amp;#039;&amp;#039; begann ab dem Jahre 2000 die vollständige [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] der Mühle. Die gesamte Inneneinrichtung wurde erhalten und die Mühle zum [[Gaststätte|Gasthof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer durch die [[Bundesanstalt für Arbeit]] eingeleiteten [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme|ABM]]- und [[Strukturanpassungsmaßnahme|SAM]]-Maßnahme wurde die &amp;#039;&amp;#039;JUMP-gGmbH Jugend mit Perspektive&amp;#039;&amp;#039; 2001/2002 mit der Restaurierung und Instandsetzung der „Ragower Mühle“ als technisches Denkmal zur Errichtung eines [[Museum|Mühlenmuseums]] beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.jump-ggmbh.de/Chronik.htm |text=Chronikseite der Jump gGmbH |archivebot=2019-05-09 01:01:12 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 wurde der Antrieb über die Francisturbine restauriert, zu besonderen Anlässen, wie dem [[Deutscher Mühlentag|Deutschen Mühlentag]], sind nun auch wieder Schauvorführungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ragower Muehle Schlaubetal.jpg| Ragower Mühle im Jahre 2010&lt;br /&gt;
Datei:Ragower Muehle Turbinenhaus Schlaubetal.jpg|Turbinenhaus und Schlaube&lt;br /&gt;
Datei:Ragower Muehle Muehlteich Schlaubetal.jpg| der Mühlteich gegenüber dem Turbinenhaus&lt;br /&gt;
Datei:Schur Grab.JPG| Grabstätte der Müllerfamilie Schur in Schernsdorf&lt;br /&gt;
Datei:Schenk Grab.JPG| Grabplatte des Industriellen Paul Schenk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Baldur Börner &amp;amp; Hilmar Hopfe: &amp;#039;&amp;#039;Ragower Mühle – Technisches Denkmal und Ausflugsziel: Vermahlungsablauf, maschinentechnische Darstellung, Maschinengruppen, Transmissionssysteme, ... Essen und Trinken rund um die Ragower Mühle&amp;#039;&amp;#039;. Schlaubetal-Druck Kühl April 2006, ISBN 3-981-02826-0.&lt;br /&gt;
* Christoph Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Die Ragower Mühle und ihre Erhaltung als technisches Denkmal&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, [[Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin|FH für Technik und Wirtschaft Berlin]], 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlen-dgm-ev.de/index.php Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.ragowermuehle.de/ Homepage der Eigentümer der Ragower Mühle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Datenbankprojekt für Ahnenforscher im Land Brandenburg&amp;quot;&amp;gt;[http://www.db-brandenburg.de/SD/brb_mueller.php?sprache=0&amp;amp;name=&amp;amp;ort=ragow&amp;amp;SORT=nachname&amp;amp;back=Daten+anzeigen Müller in Brandenburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ragower Muhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Oder-Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Siehdichum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Schlaubetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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