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	<title>Rafting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:16:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rafting&amp;diff=20118&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Renardo la vulpo: Zeichensetzung vereinheitlicht (Kommata, Bindestriche)</title>
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		<updated>2024-03-16T17:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeichensetzung vereinheitlicht (Kommata, Bindestriche)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rafting em Brotas.jpg|mini|Rafting im [[Schlauchboot]] in Brasilien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rafting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[englische Sprache|engl.]] &amp;#039;&amp;#039;raft&amp;#039;&amp;#039; ‚Floß‘) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wildwasserbootfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in Mitteleuropa seit Mitte der 1980er Jahre populär gewordene Freizeitsportart. Bei dieser [[Wassersport]]art wird mit einem [[Schlauchboot]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ein [[Fluss]] befahren. Gewöhnlich befährt man [[Wildwasser]] höherer [[Wildwasserschwierigkeitsskala|Schwierigkeitsgrade]]. Rafting wird sowohl privat als Hobbysport als auch über kommerzielle Anbieter als Freizeitsport betrieben. Einige [[Kanusport]]vereine bieten ebenfalls Rafting an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wassergefährte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rafting sur le Verdon Premières frayeurs.jpg|mini|Rafting auf dem [[Verdon]], Frankreich, 2009]]&lt;br /&gt;
Von einem klassischen Raft spricht man bei Booten, die vier bis zwölf, teilweise auch bis zu 16 Personen Platz bieten. Die Länge variiert in der Regel zwischen 3,60&amp;amp;nbsp;m und 5,80&amp;amp;nbsp;m, die Breite zwischen 1,60&amp;amp;nbsp;m und 2,50&amp;amp;nbsp;m. Zu differenzieren ist zwischen verschiedenen Bootsformen. In Europa ist das symmetrische, mit dem [[Stechpaddel]] am Heck gesteuerte Raft am gebräuchlichsten. Dabei sitzen die Gäste auf den seitlichen Schläuchen, während der Guide oder Steuermann am Heck mit seinem etwas größeren Paddel steuert. In den USA ist auch das asymmetrische, floßrudergesteuerte Raft und das symmetrische Raft mit zentraler Ruderanlage (engl. &amp;#039;&amp;#039;oars&amp;#039;&amp;#039;, ‚[[Riemen (Schifffahrt)|Riemen]]‘) verbreitet. Es wird vor allem auf größeren Flüssen für mehrtägige Fahrten verwendet und bietet mehr Platz für den Transport von Ausrüstung und Verpflegung. Vorwärts bewegt werden Rafts mit dem Stechpaddel oder den Rudern (=&amp;amp;nbsp;Oars).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne kann auch bei [[Schlauchkanadier|Schlauchkanadiern]] von Rafts gesprochen werden. Dabei sitzen die Teilnehmer, im Gegensatz zum klassischen Raft, &amp;quot;in-line&amp;quot;, also hintereinander, und paddeln ebenfalls mit [[Stechpaddel|Stechpaddeln]] auf jeweils einer Bootseite. Schlauchkanadier gibt es in den verschiedensten Ausführungen, vom günstigen Boot für den Badesee bis zum stabilen Wildwasserkanadier für extreme Flüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Sonderform des Rafts ist das aufblasbare [[Kajak]] (Ducky). Es bietet ein bis zwei Personen Platz und wird mit einem [[Doppelpaddel]] gesteuert. Äußerst beliebt ist seit 2015 das [[Packraft]], welches im Gegensatz zu den bis zu 80 Kilo schweren klassischen Rafts leicht tragbar ist und von einer Person gefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Unterscheidung zwischen den Rafting-Booten ist die Art der [[Lenzen (Wasser)|Lenzung]]. Sie sorgt dafür, dass das Boot nicht mit Wasser voll läuft. Die meisten Rafting-Boote verfügen über Löcher im Boden, durch welche das Wasser abfließen kann. Es sind ausschließlich Boote mit Lenzung für Wildwasser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rafting-Wettkampfsport ==&lt;br /&gt;
Im Rafting-Rennsport&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kanumagazin.de.dedi3435.your-server.de/szene/fotogalerien/teva-world-rafting-championships-2010/calp/1480546800/ Teva World Rafting Championships 2010], Kanumagazin, 5. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden seit der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;International Rafting Federation&amp;#039;&amp;#039; (IRF) im Jahr 1997 offizielle Weltmeisterschaften in den Sechser-Rafts im zweijährlichen Rhythmus ausgetragen. Ab 2010 folgten die Vierer-Rafts im Wechsel zu den Sechser-Booten in geraden Jahren, hauptsächlich auf künstlichen Wildwasseranlagen, um den Weg zu den Olympischen Spielen zu bereiten &amp;#039;&amp;#039;(Olympic Class)&amp;#039;&amp;#039;. Gefahren werden die Disziplinen &amp;#039;&amp;#039;Zeitfahrt&amp;#039;&amp;#039; (1–3 Minuten), &amp;#039;&amp;#039;Parallel Sprint Head to Head&amp;#039;&amp;#039; (1–3 Minuten), &amp;#039;&amp;#039;Slalom&amp;#039;&amp;#039; (mit bis zu 14 Toren; 3–4 Minuten) und die &amp;#039;&amp;#039;Abfahrt&amp;#039;&amp;#039; (20–60 Minuten) nach den Regeln der IRF. Es gibt EM- und WM-Titel für jede Einzeldisziplin, wie auch für die Gesamtwertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit und Ausrüstung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rafting-person fell in the water position.jpg|mini|Haltung für über Bord gefallene Rafter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rafting e Kayaking alla cascata delle marmore.JPG|mini|An einer Spielstelle weicht ein Kajak einem von oben kommenden Raft aus, [[Nera (Tiber)|Nera]], Italien, 2011]]&lt;br /&gt;
Dank der mittlerweile recht hoch entwickelten Sicherheitsmaßnahmen der überwiegend kommerziellen Anbieter ist Rafting ein verhältnismäßig sicheres Freizeitvergnügen geworden. Abhängig vom Zielgebiet existieren teils recht rigide Sicherheitsmaßgaben öffentlicher Institutionen für die Anbieter: Das reicht von der Prüfungspflicht für Unternehmer und Bootsführer über die regelmäßige Abnahme der Boote bis zu klaren Vorschriften, was die mitzuführende Ausrüstung angeht. Rafting ist, wenn die üblichen Sicherheitsregeln eingehalten werden, keine überdurchschnittlich gefährliche Sportart. Dennoch sollte vor Antritt einer Rafting-Tour überprüft werden, ob das Personal gut ausgebildet ist. Ebenso sollte die komplette Schutzausrüstung CEC-&amp;#039;&amp;#039;(Coordinating European Council)&amp;#039;&amp;#039;-geprüft sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://canyoning-info.com/rafting-gefahren/ |titel=Rafting Gefahren – Schwierigkeitsgrade und Gefahren der Extremsportart |werk=The Canyoneerer |abruf=2020-11-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ausrüstungsstandard für die Insassen gehört vor allem ein wärmender [[Neoprenanzug]], der je nach den örtlichen Wasser- und Lufttemperaturen mit Ärmeln und Hosenbeinen in halber oder voller Länge ausgeführt sein kann. [[Schwimmweste]] und [[Sporthelm]] sind obligatorisch. Als Schuhe kommen entweder normale [[Turnschuh|Sportschuhe]] oder die auch im [[Sporttauchen|Tauch-]] und [[Windsurfen|Surfsport]] eingesetzten [[Neopren]]-[[Füßling (Tauchen)|Füßlinge]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis Rafting zu Naturschutz und anderen Nutzern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Snow rafting Monarch Mountain surroundings.jpg|mini|Rafting auf Schnee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Papasidero lao rafting.JPG|mini|Rafting bei [[Scalea]] in [[Kalabrien]], [[Italien]]]]&lt;br /&gt;
Wie alle Natursportarten steht Rafting im Konflikt zwischen Naturschutz und Naturnutzung. Da oftmals unberührte Naturlandschaften abseits von Wegen und Zivilisation durchfahren werden, muss besondere Rücksicht auf die Flora und Fauna genommen werden. Neben den [[Brutzeit|Brutzeiten]] von Vögeln müssen auch die [[Laichzeit|Laichzeiten]] der Fische und sensible Pflanzenbereiche beachtet werden. Durch ein rücksichtsvolles Verhalten ist der Impact durch Rafting äußerst überschaubar. In der Vergangenheit kam es zwischen [[Angelsport|Anglern]] und Raftern zu Problemen, die jedoch größtenteils durch Kompromisslösungen wie Beschränkungen der jährlichen und täglichen Befahrungszeiten beigelegt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtshalber sollte vor jeder Fahrt ein Blick auf die aktuelle Regelung des Flusses geworfen werden. Für fast alle Gewässer gibt es mittlerweile Absprachen mit Naturschutzverbänden und den Behörden. Diese können dem Kanuführer entnommen werden und sind online auf der Website des Bayrischen Kanuverbandes sowie Kajaktour.de einsehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rafting als Wirtschaftsfaktor in vielen alpinen Regionen trägt dazu bei, dass die weitere Verbauung von Flüssen zur Energiegewinnung unterbleibt und die Flüsse als Lebensraum für Fische und für den Kanusport erhalten bleiben. Mittlerweile werden diese Naturlandschaften vor allem in [[Tirol]] durch aktuelle Kraftwerksprojekte auf dem Inn, der Sanna und der [[Ötztaler Ache]] gefährdet, doch ist die Macht der Rafting-Anbieter zunehmend spürbar. So wurde 2021 ein Wehr auf der Ötztaler Ache abgebaut, um den Raftinganbietern, und somit auch den Fischen, eine freie Durchfahrt zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kanute|Kanuten]] und Raftinganbieter haben weitgehend ähnliche Interessen. Kanuten profitieren von der Infrastruktur des kommerziellen Rafting, wie Ein- und Ausstiegsstellen. Ein Raft bedeutet jedoch aufgrund seiner Größe für ein Kanu eine beachtliche Gefahr. Rafter treffen bei der Abfahrt oft auf Wildwasserkanuten, die an einer Welle spielen. Das Kajak muss ausweichen, da das Raft träge ist und das Wegerecht hat, weil es von oben kommt. Ein Großteil der Raftguides (Bootsführer) sind selbst aktive Wildwasserpaddler. Sie kennen beide Seiten und verhalten sich rücksichtsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Kanuten als auch Raftinganbieter und Naturschutzverbände treten für die Beseitigung gefährlicher, überflüssiger künstlicher Flussverbauungen (beispielsweise Kastenwehre, alte Stauwerke und Brückenpfeiler) ein, um die Flüsse wieder für Fische und Boote passierbar zu machen und die Sicherheit für Kanuten und Rafter zu erhöhen. Einige Kanusportler beklagen sich jedoch, dass Raftinganbieter in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Tourismusverbänden Bagger- und Sprengarbeiten in natürlichen [[Flussbett]]en vornehmen, um Sicherheitsrisiken im Fluss zu beseitigen. Tatsächlich haben diese Maßnahmen in aller Regel nur kurz Bestand, da ein Flussbett permanenten Veränderungen unterliegt und Eingriffe häufig mit dem nächsten großen Hochwasser wieder zunichtegemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Erber: &amp;#039;&amp;#039;Rafting.&amp;#039;&amp;#039; Conrad Stein Verlag, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Sport/Wassersport/Rafting/|Rafting}}&lt;br /&gt;
* [http://www.intraftfed.com/ Website der International Rafting Federation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4264683-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassersportart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natursportart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Renardo la vulpo</name></author>
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