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	<title>Rafi Pitts - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pönij: /* Erste Kurzfilme und Spielfilmarbeiten */</title>
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		<updated>2026-01-27T15:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erste Kurzfilme und Spielfilmarbeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rafi Pitts (2007 revised).jpg|mini|Rafi Pitts (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rafi Pitts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1967]] in [[Maschhad]]) ist ein [[Vereinigtes Königreich|britisch]]-[[iran]]ischer [[Filmregisseur]], [[Drehbuchautor]] und [[Filmproduzent]]. Er zählt zu den renommiertesten Vertretern des aktuellen iranischen Kinos&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2009/04_jury_2009/04_Jury_2009.html Kurzprofil] zur Berlinale 2009 bei berlinale.de (aufgerufen am 6. Februar 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; und seine Filme wurden mit einer Vielzahl an internationalen Festivalpreisen bedacht. Obwohl Pitts im Ausland studierte und arbeitete, kehrte er für seine Regiearbeiten immer wieder in den Iran zurück. Als „Chronist der Krisen“ betitelt, sind seine Filme autobiografisch gefärbt und gekennzeichnet durch starke Frauenfiguren, während die Männer oft als Zauderer oder Fliehende dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Rafi Pitts wurde 1967 im [[Iran]] in eine Künstlerfamilie hineingeboren. Sein Vater stammt aus England und war Maler, seine Mutter Malak Khazai&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frodon&amp;quot;&amp;gt;vgl. Frodon, Jean-Michel: &amp;#039;&amp;#039;Rafi Pitts, cinéaste, réalisateur de Sanam&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Le Monde]], 3. Mai 2001 (aufgerufen am 31. Januar 2010 via [[LexisNexis|LexisNexis Wirtschaft]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Iranerin und von Beruf [[Szenenbild]]nerin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frois&amp;quot;&amp;gt;vgl. Frois, Emmanuelle: &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;Cinquième Saison&amp;#039; : Rafi Pitts, retour au pays&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Le Figaro]], 7. Januar 1998 (aufgerufen am 30. Dezember 2010 via &amp;#039;&amp;#039;LexisNexis Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Pitts’ Eltern hatten sich in [[London]] kennengelernt, wo seine Mutter ein Stipendium an der &amp;#039;&amp;#039;Slade School of Arts&amp;#039;&amp;#039; erhalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Azoury, Philippe; Séguret, Olivier: &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;D&amp;#039;abord des individus, ensuite des pays&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;. In: [[Libération]], 2. Mai 2001, Nr. 6208, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide übersiedelten später in den Iran. Seine Eltern trennten sich, als er fünf Jahre alt war, woraufhin sein Vater den Iran verließ. Pitts wuchs daraufhin bei seiner Mutter in [[Teheran]] auf, zu der er laut eigener Aussage aufgrund des geringen Altersunterschieds von 17 Jahren eine enge, geschwisterliche Bindung empfand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dupont&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von acht Jahren erhielt er seine erste Filmrolle in dem [[Italienischer Neorealismus|neorealistischen]] iranischen Film &amp;#039;&amp;#039;The Nightingale&amp;#039;&amp;#039;, was ihm einen Fußball, einen Hund und ein Fahrrad als selbst ausgehandelte Gage einbrachte. Obwohl er negative Erinnerungen mit seinem ersten Auftrag verband,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dupont&amp;quot;&amp;gt;vgl. Dupont, Joan: [http://www.nytimes.com/2000/12/19/style/19iht-dupont.t.html?pagewanted=1 &amp;#039;&amp;#039;An Iranian Toys With the Limits of Film&amp;#039;&amp;#039;]. In: International Herald Tribune, 19. Dezember 2000, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; erschien er bis zu seinem zwölften Lebensjahr in drei weiteren Filmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frois&amp;quot;/&amp;gt; Auch bezog die Familie eine Wohnung unter einem Schneideraum, woraufhin die dort arbeitenden [[Filmeditor]]en gelegentlich auf den Jungen aufpassten und ihn mit von Zensoren beanstandeten Filmmaterial spielen ließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicodemus&amp;quot;&amp;gt;vgl. Nicodemus, Katja: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der zurückschlägt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Zeit]], 21. Januar 2010, Ausg. 4, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Früh machte Pitts die Bekanntschaft mit vielen iranischen Filmemachern, darunter [[Abbas Kiarostami]], den er als einen seiner Lehrer betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Baudin, Brigitte: &amp;#039;&amp;#039;Cinéma : Le cinéaste iranien présente &amp;#039;Sanam&amp;#039;, son deuxième film&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Le Figaro]], 4. Mai 2001 (aufgerufen am 31. Januar 2010 via &amp;#039;&amp;#039;LexisNexis Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Islamische Revolution|islamischen Revolution]] im Jahr 1979 verließ Pitts gemeinsam mit seiner Mutter den Iran (anderen Angaben zufolge bereits 1978)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv|url=http://www.arte.tv/de/06--Dezember/1380320.html |wayback=20100127042804 |text=Pressemappe zu &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;   }} bei berlinale.de, 2006 (aufgerufen am 30. Dezember 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie emigrierten über [[Paris]] nach London. Er besuchte fortan in England die Schule, wo er dreisprachig erzogen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dupont&amp;quot;/&amp;gt; Obwohl er seine Ausbildung ursprünglich als Editor begonnen hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frodon&amp;quot;/&amp;gt; studierte Pitts später am [[London]]er &amp;#039;&amp;#039;Harrow College of the Polytechnic&amp;#039;&amp;#039; Film und Kamera. Danach war er als Requisiteur bei Theaterregisseur [[Peter Brook]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frois&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Kurzfilme und Spielfilmarbeiten ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der besseren Berufsaussichten im Filmgeschäft übersiedelte Pitts im Jahr 1991 nach Frankreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frodon&amp;quot;/&amp;gt; Dort war er als [[Line Producer]] an dem [[Kompilationsfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Amnesty International – Schreiben gegen das Vergessen]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) beteiligt, der anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der [[Amnesty International|Menschenrechtsorganisation]] unter Mitwirkung von so bekannten Künstlern wie [[Patrice Chéreau]], [[Jacques Doillon]], [[Jean-Luc Godard]], [[Alain Resnais]] und [[Bertrand Tavernier]] entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Webarchiv|url=http://www.arte.tv/de/06--Dezember/1380320.html |wayback=20100127042804 |text=Porträt  }} bei arte.tv, 6. Dezember 2006 (aufgerufen am 30. Dezember 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr assistierte er bei den Dreharbeiten zu [[Leos Carax]]’ preisgekrönten Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Liebenden von Pont-Neuf]]&amp;#039;&amp;#039;, ehe er mit &amp;#039;&amp;#039;In Exile&amp;#039;&amp;#039; (1991) seinen ersten eigenen Kurzfilm realisierte. Der elfminütige Streifen, für den Pitts auch das Drehbuch verfasst hatte, stellte einen im französischen Exil lebenden Schriftsteller in den Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „echte Erfahrung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frois&amp;quot;/&amp;gt; beschrieb Pitts die Zusammenarbeit mit Jacques Doillon, den er bei den Dreharbeiten zu seinem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Le jeune Werther&amp;#039;&amp;#039; (1993) assistierte. Ein Jahr später machte er mit seinem 38-minütigen Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Salandar&amp;#039;&amp;#039; (1994) erstmals international auf sich aufmerksam, der in [[Russland]] entstand. Die vor dem Hintergrund des Krieges im [[Mittlerer Osten|Mittleren Osten]] angesiedelte Geschichte um zwei Soldaten, die in der Wüste auf einen alten Mann treffen, brachte Pitts Preise auf dem [[San Francisco International Film Festival]] und dem französischen [[Entrevues Film Festival]] ein. An diesen Erfolg konnte er mit seinem Spielfilmdebüt &amp;#039;&amp;#039;[[Die fünfte Jahreszeit (1997)|Die fünfte Jahreszeit]]&amp;#039;&amp;#039; (1997) anknüpfen, für das er nach 17 Jahren wieder in den Iran zurückkehrte und das historische Dorf [[Abyaneh]] als Drehort aussuchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dupont&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitts erzählt in seiner Gesellschaftskomödie von zwei verfeindeten Familien im iranischen Hinterland, die durch eine arrangierte Hochzeit besänftigt werden sollen. Am Hochzeitstag verweigert sich jedoch der Bräutigam seiner zukünftigen jungen Frau (gespielt von [[Roya Nonahali]]), woraufhin diese plant, die Familientradition zu wahren und sich an dem Busunternehmer zu rächen. Anfänglich mit Identitätsproblemen zu kämpfen und im Iran als Ausländer wahrgenommen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frodon&amp;quot;/&amp;gt; hatte Pitts nach einem universellen Thema für seinen ersten Spielfilm gesucht. „[...] ich finde, dass die im Film auftauchenden Konflikte zeitlos sind“, so Pitts. „Die weibliche Figur hat einen sehr starken Charakter, der typisch für die Persönlichkeit der iranischen Frau ist. Es ist eine Tatsache, entgegen der westlichen Vorstellungen über die Stellung der Frau im Iran. Sie ist es, die entscheidet und die Spannung zwischen den Sippen aufrecht hält. Sie hält die Familie fest und lenkt diese.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frois&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;, verfilmt nach einem Roman von [[Bahram Bayzai]], wurde Anfang September 1997 im Rahmen der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Filmfestspiele von Venedig]] uraufgeführt und war die erste französisch-iranische Koproduktion seit der iranischen Revolution. Pitts’ Film wurde wohlwollend von westlichen Kritikern aufgenommen und gewann mehrere internationale Festivalpreise, darunter den Spezialpreis der Jury des [[Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg|Internationalen Filmfestivals von Mannheim-Heidelberg]]. In Deutschland, wo der Film zwei Jahre später in die Kinos kam, hob Hans Messias ([[film-dienst]]) die starken Frauenfiguren hervor, die, im Gegensatz zu den Männern, nicht nur die eigenen Positionen vertreten würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Filmkritik von Hans Messias im film-dienst 05/1999 (aufgerufen am 31. Januar 2010 via [[Munzinger-Archiv|Munzinger Online]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Malte Hagener ([[die tageszeitung]]) lobte den Regisseur für den Bruch zahlreicher Stereotype und die Darstellung „eines Dorfkosmus, an dem die reaktionäre Moderne der Ajatollahs spurlos vorübergegangen ist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagener&amp;quot;&amp;gt;Malte Hagener: &amp;#039;&amp;#039;Bewaffnet auf Kundenfang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 29. April 1999, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seinem Spielfilmdebüt kehrte Pitts für seine Filme immer wieder in den Iran zurück („Weil meine Geschichten und Ideen aus diesem Land kommen und dorthin gehören. Und weil meine Filme dort gesehen werden sollen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicodemus&amp;quot;/&amp;gt;), wo er regelmäßig mit der Zensur zu kämpfen hat („Zensur ist unsere Sprache“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dupont&amp;quot;/&amp;gt;). Schon &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039; wurde nach einer erfolgreichen Startwoche aufgrund der „völlig ungehörig“ agierenden Heldin aus den heimischen Kinos verbannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hagener&amp;quot;/&amp;gt; Später sollte ihm die finanzielle Unterstützung bei Dreharbeiten versagt und weitere Aufführungsbeschränkungen im Iran zuteilwerden. Im Jahr 2000 widmete sich Pitts mit &amp;#039;&amp;#039;Sanam&amp;#039;&amp;#039; seinem zweiten, autobiografisch geprägten Spielfilm, den er in [[Ahmad Abad]], dem Dorf seines Großvaters, an der iranisch-afghanischen Grenze abdrehte. In dem Drama vertraute er erneut auf seine frühere Hauptdarstellerin Roya Nonahali, die als Witwe und allein erziehende Mutter zu sehen ist, deren Ehemann wegen angeblichen Viehdiebstahls erschossen wurde. Obwohl dessen Unschuld beteuernd, zieht sie mit ihrem traumatisierten Sohn zur Schwägerin, wo sie eine erneute Heirat abzuwägen beginnt. Von der französischen Tageszeitung [[Le Monde]] für seine grandiosen Landschaftsaufnahmen und seine „starke und flüssige Regie“ gelobt,&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Frodon, Jean-Michel: &amp;#039;&amp;#039;Sur le cheval noir de la vengeance&amp;#039;&amp;#039;. In: Le Monde, 3. Mai 2001 (aufgerufen am 31. Januar 2010 via &amp;#039;&amp;#039;LexisNexis Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; gewann Pitts erneut mehrere Preise auf europäischen Filmfestivals, darunter den Hauptpreis des Filmfestivals von Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Chronist der Krisen“ ===&lt;br /&gt;
2003 begleitete Pitts für den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Abel Ferrara: Not Guilty&amp;#039;&amp;#039; den [[Abel Ferrara|gleichnamigen US-amerikanischen Filmregisseur]] durch dessen Heimatstadt [[New York City|New York]]. Der Film entstand im Rahmen der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Cinéma de notre temps&amp;#039;&amp;#039; des deutsch-französischen Fernsehsenders [[ARTE]]. Drei Jahre später legte Pitts mit &amp;#039;&amp;#039;[[It’s Winter]]&amp;#039;&amp;#039; seinen dritten Spielfilm vor, der 2006 eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2006|56. Internationalen Filmfestspiele von Berlin]] erhielt, aber unprämiert blieb. Das Drama basiert auf einem Roman von [[Mahmoud Dowlatabadi]] bedient sich jedoch als Leitmotiv eines melancholischen Gedichts von [[Mehdi Achawan Sales]]. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes aus einem Dorf im Umland von Teheran, der Frau und Kind verlässt, um sich als Arbeiter in der Fremde zu verdingen. Als Briefe und Geld monatelang ausbleiben, wird er für tot erklärt, woraufhin ein junger Fremder aus dem Norden erfolgreich um die Witwe wirbt. Das Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pitts erklärte, bewusst seinen dritten Spielfilm aus der Sicht der Männer gedreht zu haben, während die Frauen wie in seinen vorangegangenen Werken unter schwierigen Bedingungen ihre Stärke beweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kammerer&amp;quot;&amp;gt;vgl. Kammerer, Dietmar: &amp;#039;&amp;#039;Lähmung hat das Land erfasst&amp;#039;&amp;#039;. In: die tageszeitung, 1. November 2007, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast zwei Jahre nach der Premiere auf der Berlinale kam der auf ein Ensemble aus Laiendarstellern vertrauende Film in kleiner Kopienzahl und untertitelt in die deutschen Kinos und erfuhr großes Lob seitens der Kritiker. Nach Hans-Jörg Rother ([[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]) hätte Pitts wie seine Landsleute [[Amir Naderi]] und [[Majid Majidi]] dem Thema des [[Italienischer Neorealismus|Neorealismus]] zu neuem Glanz verholfen und er würde wie manche seiner iranischen Kollegen, die bei herausragenden Filmemachern des früheren Ostblocks in die Schule gegangen sind, die Kunst der Verschlüsselung beherrschen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rother, Hans-Jörg: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/video-filmkritik-kunst-der-verschluesselung-it-s-winter-1105313.html Kunst der Verschlüsselung: „It&amp;#039;s Winter“]&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Januar 2007, Nr. 253, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dietmar Kammerer (die tageszeitung) interpretierte &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039; als direkten Gegenentwurf zum Kino seines Mentors [[Abbas Kiarostami]]. Wie sein Landsmann sei Pitts auch „ein Chronist der Krisen“, seine Figuren seien aber „existenzielle Fußgänger am Rande verschneiter Straßen“ oder in einem Labyrinth aus verwinkelten, menschenleeren Gassen, die den Kämpf längst aufgegeben hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kammerer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rafi Pitts Tokyo Filmex 2010.jpg|mini|Pitts 2010 in Tokio|hochkant]]&lt;br /&gt;
2010 erhielt Pitts für seinen vierten Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Zeit des Zorns (2010)|Zeit des Zorns]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Shekarchi&amp;#039;&amp;#039;, englischsprachiger Festivaltitel &amp;#039;&amp;#039;The Hunter&amp;#039;&amp;#039;) erneut eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|Berlinale]], in dem er auch sein Debüt als Schauspieler gab. Der Filmemacher schlüpfte in die Rolle eines ehemaligen Gefängnisinsassen, dessen Ehefrau und Tochter bei einem Polizeieinsatz gegen Demonstrationen in Teheran erschossen werden. Anstatt in melancholische Apathie zu verfallen, beginnt der Freizeitjäger zurückzuschlagen. Der regierungskritische Film entstand vor den [[Iranische Präsidentschaftswahlen 2009|Präsidentschaftswahlen]] in der iranischen Hauptstadt und im Norden des Landes und wurde durch eine Kurzgeschichte [[Bozorg Alawi]]s und einem tatsächlichen Ereignis inspiriert.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Göttler, Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Wie auf einem anderen Planeten&amp;#039;&amp;#039;. – Interview in der Süddeutschen Zeitung, 7. April 2010, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Figur des Ali wurde noch vor der Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Zorns&amp;#039;&amp;#039; als „etwas Neues im iranischen Gegenwartskino“ interpretiert, während der Film selbst als „kafkaeske Parabel über Diktatur und Willkür, über die Mechanismen der Repression“ gelobt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicodemus&amp;quot;/&amp;gt; Sowohl &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039; als auch &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Zorns&amp;#039;&amp;#039; gehören zusammen. „Der erste Film handelt von einem Mann, der geschlagen wird. Der zweite von einem, der zurückschlägt“, so Pitts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicodemus&amp;quot;/&amp;gt; Der Regisseur breche „mit dem milden Humanismus des neuen iranischen Films“, der anrührenden Menschlichkeit, wie sie Majidi oder Kiarostami zum Ausdruck bringen, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nach der ausweglosen Düsternis seines vorangegangenen Films treibe es Pitts hier auf die Spitze, so Hans-Jörg Rother.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rother, Hans-Jörg: &amp;#039;&amp;#039;Am Meer der Freiheit darf er nicht bleiben&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. April 2010, Nr. 81, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rafi Pitts lebte abwechselnd in Paris und Teheran („Zu Hause fühle ich mich auf dem Boden meiner Schuhsohlen“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nicodemus&amp;quot;/&amp;gt; Nach der Berlinale-Premiere von &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Zorns&amp;#039;&amp;#039; kehrte er nicht mehr in den Iran zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Rafi Pitts&amp;#039;&amp;#039;. In: die tageszeitung, 4. Januar 2011, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ergriff Partei für seine im Heimatland verurteilten Berufskollegen [[Jafar Panahi]] und [[Mohammad Rasoulof]] und veröffentlichte unter anderem einen offenen Brief an den iranischen Präsidenten [[Mahmud Ahmadinedschad]]. Dieser wurde Ende Dezember 2010 von der tageszeitung und der Zeit veröffentlicht. In dem Brief rief Pitts zu einem weltweiten, zweistündigen Boykott aller Filmschaffenden auf, der am 11. Februar 2011, dem Jahrestag der islamischen Revolution, stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Pitts, Rafi: &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief an Ahmadinedschad&amp;#039;&amp;#039;. In: die tageszeitung, 28. Dezember 2010, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterstützung fand er damit unter anderem bei so bekannten Filmschaffenden wie [[Sean Penn]], [[Robert Redford]], [[Martin Scorsese]], [[Steven Spielberg]] und [[Francis Ford Coppola]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Tilmann, Christina: &amp;#039;&amp;#039;Wer sich wehrt, der lebt&amp;#039;&amp;#039;. In: Tagesspiegel, 11. Februar 2011, Nr. 20885, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig übernahm Pitts eine „Patenschaft“ für Panahis Film &amp;#039;&amp;#039;[[Offside (Film)|Offside]]&amp;#039;&amp;#039; (2006), der im Rahmen der Berlinale 2011 wiederaufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rodek, Hanns-Georg; Tabatabai, Jasmin: &amp;#039;&amp;#039;Die Träume der Iraner&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Welt, 16. Februar 2011, Nr. 39, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort bezeichnete er Panahis Inhaftierung als „ein Verbrechen“ und „eine große Schande“.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Abeltshauser, Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Solidarität mit Jafar Panahi – Grün ist die Farbe des Protests&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Morgenpost, 12. Februar 2011, Nr. 42, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 erhielt Pitts für seinen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;Soy Nero&amp;#039;&amp;#039; seine dritte Einladung nach Berlin, in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2016|66. Berlinale]]. Der Film folgt einem mexikanischen Jugendlichen, der illegal in die USA einreist und sich zum Militärdienst meldet, um an die US-amerikanische Staatsbürgerschaft zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde Pitts in die Jury des &amp;#039;&amp;#039;Present Competition&amp;#039;&amp;#039; des [[Internationales Filmfestival von Locarno|Filmfestivals von Locarno]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Halligan, Fionnuala: &amp;#039;&amp;#039;Locarno&amp;#039;s line-up boasts more US films&amp;#039;&amp;#039;. In: Screen International, 12. Juli 2006 (aufgerufen am 30. Januar 2010 via &amp;#039;&amp;#039;LexisNexis Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre später vergab er auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2009|59. Berlinale]] gemeinsam mit unter anderem [[Hannah Herzsprung]] den Preis für das beste Erstlingswerk an [[Adrián Biniez]]’ Wettbewerbsbeitrag &amp;#039;&amp;#039;[[Gigante (Film)|Gigante]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
=== Regie und Drehbuch ===&lt;br /&gt;
* 1991: In Exile (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1994: Salandar (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1997: [[Die fünfte Jahreszeit (1997)|Die fünfte Jahreszeit]] &amp;#039;&amp;#039;(Fasl-e panjom)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: Sanam&lt;br /&gt;
* 2003: Cinéma, de notre temps (Episode: &amp;#039;&amp;#039;Abel Ferrara: Not Guilty&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2006: [[It’s Winter]] &amp;#039;&amp;#039;(Zemestan)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Zeit des Zorns (2010)|Zeit des Zorns]] &amp;#039;&amp;#039;(Shekarchi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: 60 Seconds of Solitude in Year Zero (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2016: [[Soy Nero]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion ===&lt;br /&gt;
* 1991: In Exile (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1994: Salandar (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2000: Sanam&lt;br /&gt;
* 2006: [[It’s Winter]] &amp;#039;&amp;#039;(Zemestan)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnitt ===&lt;br /&gt;
* 1991: In Exile (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1994: Salandar (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2001: Avant de partir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schauspiel ===&lt;br /&gt;
* 2010: [[Zeit des Zorns (2010)|Zeit des Zorns]] &amp;#039;&amp;#039;(Shekarchi)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2020: Mit Pulver und Blei &amp;#039;&amp;#039;(Chevrotine)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Eureka (2023)|Eureka]]&lt;br /&gt;
* 2023: Summer Frost &amp;#039;&amp;#039;(Un hiver en été)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: Das Zimmer der Wunder &amp;#039;&amp;#039;(La chambre des merveilles)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Festival International du Film d’Amiens]]&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;OCIC Grand Prix&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spezialpreis der Jury&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Art Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Jurypreis&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationale Filmfestspiele Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2006|2006]]: nominiert für den Goldenen Bären für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2010|2010]]: nominiert für den Goldenen Bären für &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Zorns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[2016]]: nominiert für den Goldenen Bären [[Soy Nero#Auszeichnungen (Auswahl)|Soy Nero]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cinema Jove – Valencia International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Goldener Mond&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Goldener Mond&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Sanam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Damascus Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Golden Award&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Entrevues Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Salandar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg]]&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Spezialpreis der Jury&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Spezialpreis der Jury&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Sanam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Palm Springs International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;New Voices/New Visions Grand Jury Prize&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paris Cinema]]&lt;br /&gt;
* 2006: Nachwuchspreis für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paris Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[San Francisco International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Golden Gate Award&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Salandar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seattle International Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Emerging Masters Showcase Award&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Semana Internacional de Cine de Valladolid]]&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Silberne Ähre&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vesoul Asian Film Festival]]&lt;br /&gt;
* 1998: Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2001: &amp;#039;&amp;#039;Goldenes Rad&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Sanam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0686020}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;amp;dig=2011%2F01%2F04%2Fa0104&amp;amp;cHash=4683023fa1 &amp;#039;&amp;#039;„Als ob ein Zementregen auf uns niederginge“&amp;#039;&amp;#039;] – Interview in der tageszeitung, 4. Januar 2011, S. 15&lt;br /&gt;
* [http://www.parstimes.com/film/director/pitts/ Video-Interview] zu &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039; bei parstimes.com, 24. Juni 2007 (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.kamera.co.uk/article.php/828 Interview] zu &amp;#039;&amp;#039;It’s Winter&amp;#039;&amp;#039; bei kamera.co.uk, 18. Januar 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141084715|LCCN=n/2006/32884|VIAF=10131157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pitts, Rafi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pitts, Rafi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=iranischer Filmregisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1967&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Maschhad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
	</entry>
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