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	<title>Rafael Ferber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rafael_Ferber&amp;diff=760567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KatReinecke: Die Links waren nicht mehr aktuell, ich habe sie aktualisiert.</title>
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		<updated>2025-10-31T08:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Links waren nicht mehr aktuell, ich habe sie aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rafael Ferber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1950]] in [[Singen (Hohentwiel)|Singen]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ismail Osman |Titel=Ein Philosoph in der Randregion |Sammelwerk=Neue Luzerner Zeitung |Nummer=165 |Ort=Luzern |Datum=2015-07-15 |Seiten=14 |Online=https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/112217/7/Rafael_Ferber_Interview_Reklame_deleted.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bürgerort|heimatberechtigt]] in [[Grossdietwil]]) ist ein [[Emeritierung|emeritierter]] [[Schweiz]]er Professor für [[Philosophie]] an der Theologischen Fakultät der [[Universität Luzern]]. Seine Arbeitsgebiete sind die [[Philosophie der Antike|antike Philosophie]] mit Schwerpunkten [[Platon]] und [[Aristoteles]] sowie die systematische Philosophie mit Schwerpunkt [[Religionsphilosophie]]. Sein Vater war der deutsche Publizist [[Walter Ferber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach einem Studium der Philosophie, [[Gräzistik]] und [[Germanistik]] an den Universitäten [[Universität Zürich|Zürich]] und [[Universität Freiburg (Schweiz)|Freiburg (Schweiz)]] promovierte Ferber 1979 an der [[Universität Bern]]. 1984 habilitierte er sich an der Universität Zürich und wurde dort 1992 zum [[Titularprofessor]] ernannt. 1999 folgte eine ausserordentliche Professur (C 3) unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit an der [[Universität zu Köln]]. Zwischen 2000 und 2015 war Ferber ordentlicher Professor an der Universität Luzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ferber veröffentlichte mehrere Bücher über [[Platon]] sowie über das Fundamentalparadoxon [[Zenon von Elea|Zenons von Elea]]. Über die Fachwelt hinaus bekannt wurde das allgemeinverständliche Werk &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;, das in zwei Bänden im [[Verlag C. H. Beck]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 führte Ferber den Begriff der &amp;#039;&amp;#039;semantischen Existenz&amp;#039;&amp;#039; für die Bedeutung abstrakter Wörter ein. Da die Bedeutungen der Wörter in die [[Semantik]] gehören, haben [[Abstrakta]] keine reale, «aber semantische Existenz».&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Das normative „ist“, [das Sein Gottes und die Leibniz-Schellingsche Frage]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Philosophische Forschung&amp;#039;&amp;#039;, 42, 1988 S. 371–396. Zitiert nach: Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 139, Fn. 146 bzw. S. 217 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Semantische Existenz definiert Ferber so, dass «die Bedeutung des Ausdrucks, von dem Existenz ausgesagt wird – (… Beispiele …) – keinen erfahrbaren Bezugsgegenstand mehr in der Realität hat, sondern selber zum Bezugsgegenstand wird.»&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Semantische Existenz ist «eine vom Menschen geschaffene», entstanden «durch die menschliche Fähigkeit, die entsprechenden abstrakten Ausdrücke zu bilden». Sie können «beliebig vermehrt werden. Dem Reich der semantischen Tatsachen ist keine andere Grenze gesteckt als die, dass sie sich nicht logisch widersprechen dürfen.»&lt;br /&gt;
«Klassen und Hierarchien von Klassen haben nur eine semantische Bedeutung, da wir sinnvoll darüber sprechen können.» Keine semantische Existenz hat dagegen ein «rundes Quadrat», da wir davon nicht sinnvoll sprechen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 141–143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der semantischen Existenz ermöglicht, das Problem [[fiktiv]]er Dinge wie auch des [[Nichts]] anzugehen. Fiktive Dinge – vorausgesetzt sie sind [[Logik|logisch]] möglich – können, obwohl es sie nicht gibt, semantisch existieren, insofern wir von ihnen logisch widerspruchsfrei sprechen können. Ebenso gibt es «das Nichts» wenngleich nicht realiter, so doch semantisch. Diese Gegenstände existieren nicht in der Aussenwelt, aber doch als «Sinn des Ausdrucks». Damit ist der Sinn von Namen für fiktive Dinge vergegenständlicht. «Der Unterschied zwischen realen und fiktiven Gegenständen besteht so wesentlich darin, dass der Kontext, in dem sie existieren, anders ist.» Doch sei auch die reale Welt kontextabhängig, nämlich «vom Kontext der artspezifischen menschlichen Erfahrung.» Ferber unterscheidet damit drei Welten: die reale physische, die reale psychische und die semantische Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 153–158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend fasst Ferber auch den Begriff des &amp;#039;&amp;#039;semantischen Platonismus&amp;#039;&amp;#039;, insofern die [[Universalienproblem#Begriff der Universalien|Universalien]] wie beim realen [[Platonismus]] «nicht sinnlich wahrnehmbar» seien, jedoch im Gegensatz zu diesem weder «ungeworden» noch «unvergänglich», sondern vielmehr als «vom Menschen geschaffen» aufzufassen seien. Sie haben auch im Unterschied zu den Sinnesphänomenen keine sinnlich erfahrbare, sondern nur eine semantische Existenz und existieren nicht im starken Sinn objektiv, also unabhängig von den Menschen, sondern im schwachen, insofern ihre intersubjektive Identität vorauszusetzen sei. Der semantische Platonismus fordere weder die Realität der Universalien, noch bestreite er ihre intersubjektive Selbständigkeit. Er sei zwar «schwer anzunehmen», da ihm scharfe Kriterien der semantischen Gegenstände abgehen, aber auch «schwer nicht anzunehmen», weil wir nicht nur in den Wissenschaften, sondern «auch in unserer alltäglichen Verständigung allgemeine semantische Gegenstände und deren Identität voraussetzen.»&amp;lt;ref&amp;gt;Rafael Ferber: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Grundbegriffe. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck München, 1994. S. 151–153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115729305}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unilu.ch/fakultaeten/tf/professuren/philosophie/mitarbeitende/rafael-ferber/#tab=c1180 Website von Rafael Ferber] auf den Seiten der Universität Luzern&lt;br /&gt;
* [https://www.zora.uzh.ch/search?spc.page=1&amp;amp;query=Rafael%20Ferber&amp;amp;spc.sf=dc.date.issued&amp;amp;spc.sd=DESC Publikationen im Zurich Open Repository and Archive ZORA], Open Access Repository der Universität Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115729305|LCCN=n/85/102058|VIAF=22300816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ferber, Rafael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ferber, Rafael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Philosoph, Professor für Philosophie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Singen (Hohentwiel)|Singen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KatReinecke</name></author>
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