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	<title>Radu Mihăileanu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:21:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radu_Mih%C4%83ileanu&amp;diff=282181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gereon K.: https://www.wgsbn-iau.org/files/Bulletins/V005/WGSBNBull_V005_023.pdf</title>
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		<updated>2025-10-16T10:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://www.wgsbn-iau.org/files/Bulletins/V005/WGSBNBull_V005_023.pdf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radu Mihaileanu Cannes 2018.jpg|mini|Radu Mihăileanu (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radu Mihăileanu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1958]] in [[Bukarest]]) ist ein [[Rumänien|rumänisch]]-[[Frankreich|französischer]] Filmregisseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Radu Mihăileanu, als Kind von [[Holocaust|Schoa]]-Überlebenden im kommunistischen Rumänien aufgewachsen, floh 1980 aus Rumänien und lebte einige Jahre in [[Israel]], bevor er sich in Frankreich niederließ. In [[Paris]] begann er ein Filmstudium und arbeitete ab 1985 als [[Regieassistent]]. Der Film &amp;#039;&amp;#039;Trahir&amp;#039;&amp;#039; war im Jahr 1993 sein Regie-Debüt, das ihn wieder in seine Heimat nach Rumänien brachte. Die rumänische Schauspielerin [[Maia Morgenstern]] spielte darin die Hauptrolle. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1998 mit seinem zweiten Kinofilm &amp;#039;&amp;#039;[[Zug des Lebens]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Train de Vie&amp;#039;&amp;#039;), der die ebenso humorvolle wie tragische Geschichte eines jüdischen Dorfes während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erzählt. Die Dorfbewohner stellen einen vermeintlichen [[Deportation]]szug her, verkleiden sich als Nazis und versuchen so, über die [[Sowjetunion]] nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine dritte Kinoproduktion stellte Mihăileanu 2005 bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2005|Internationalen Filmfestspielen]] in [[Berlin]] in der Sektion Panorama vor. In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Geh und lebe]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Va, vis et deviens&amp;#039;&amp;#039;) erzählt er die Geschichte der [[Äthiopien|äthiopischen]] Juden, von denen 1984 Tausende heimlich nach Israel gebracht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Operation Moses]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film gewann den Publikumspreis. Am 4. April 2006 fand die deutsche Kinopremiere des Films in Berlin ([[Hackesche Höfe]]) in Anwesenheit des Regisseurs statt. In einem sich daran anschließenden Dialog mit dem Publikum sprach er unter anderem seine Integrationsprobleme in Frankreich, aber auch seine Identität in Rumänien an: „In Frankreich bin ich für die Leute Rumäne und in Rumänien bin ich Franzose. Ich spreche keine der Sprachen akzentfrei und hatte anfangs Schwierigkeiten mit meiner Identität. Heute sehe ich diese Bikulturalität jedoch als Bereicherung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls mehrfach preisgekrönt wurde Mihăileanus &amp;#039;&amp;#039;[[Das Konzert (2009)|Das Konzert]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Film erzählt die Geschichte eines ehemaligen Dirigenten des [[Moskau]]er [[Bolschoi-Theater]]s (gespielt von Alexej Guskow), der aufgrund seines Eintretens für Mitmusiker jüdischer Herkunft vor Jahrzehnten in Ungnade gefallen war und daraufhin seinen Lebensunterhalt als Hausmeister verdient. Durch Zufall bietet sich ihm die Chance, mit seinen alten Musikerkollegen das Violinkonzert von [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowski]] in Paris aufzuführen (u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Mélanie Laurent]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 stellte Mihăileanu in &amp;#039;&amp;#039;[[Quelle der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; Frauen eines kleinen Dorfes in Nordafrika in den Mittelpunkt, die sich weigern, der Tradition folgend Wasser aus der Bergregion zu holen. Der Film mit [[Hiam Abbass]], [[Hafsia Herzi]], [[Leïla Bekhti]], [[Zinedine Soualem]] und [[Sabrina Ouazani]] in den Hauptrollen brachte dem Regisseur seine erste Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2011|Internationalen Filmfestspiele von Cannes]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
B= Drehbuch, P= Produktion, R= Regie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1980: &amp;#039;&amp;#039;Les Quattre saisons&amp;#039;&amp;#039; (R)&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;Trahir&amp;#039;&amp;#039; (B)&lt;br /&gt;
* 1998: [[Zug des Lebens]] (&amp;#039;&amp;#039;Train de vie&amp;#039;&amp;#039;) (R, B)&lt;br /&gt;
* 2001: Pygmäen für Film gesucht (&amp;#039;&amp;#039;Les Pygmées de Carlo&amp;#039;&amp;#039;) (R, B)&lt;br /&gt;
* 2005: [[Geh und lebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Va, vis et deviens&amp;#039;&amp;#039;) (R, P, B)&lt;br /&gt;
* 2009: [[Das Konzert (2009)|Das Konzert]] (&amp;#039;&amp;#039;Le Concert&amp;#039;&amp;#039;) (R, B)&lt;br /&gt;
* 2011: [[Quelle der Frauen]] (&amp;#039;&amp;#039;La Source des femmes&amp;#039;&amp;#039;) (R, P, B)&lt;br /&gt;
* 2016: Die Geschichte der Liebe (&amp;#039;&amp;#039;The History of Love&amp;#039;&amp;#039;) (R, B)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0586123}}&lt;br /&gt;
* [https://www.critic.de/interview/ich-schneide-bereits-beim-schreiben-1323/ &amp;quot;Ich schneide bereits beim Schreiben&amp;quot;], Interview auf critic.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135823072|LCCN=n/2005/62315|NDL=01077242|VIAF=80274967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mihaileanu, Radu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:César-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mihăileanu, Radu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänisch-französischer Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bukarest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gereon K.</name></author>
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