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	<title>Radu Lupu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:24:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radu_Lupu&amp;diff=464074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2025-01-22T19:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radu Lupu-20120428-RM-181610.jpg|miniatur|Radu Lupu in Hannover]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radu Lupu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Order of the British Empire|CBE]] (* [[30. November]] [[1945]] in [[Galați]]; † [[17. April]] [[2022]] in [[Lausanne]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.letemps.ch/culture/radu-lupu-pianiste-lindicible-sest Radu Lupu: le pianiste de l’indicible s’est tu]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Rumänien|rumänischer]] [[Pianist]]. Er galt als einer der größten lebenden Pianisten und wurde weltweit als bedeutender Interpret der Klaviermusik von [[Johannes Brahms]], [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und [[Franz Schubert]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Scott Duncan |werk=Chicago Tribune |url=https://www.chicagotribune.com/news/ct-xpm-1994-02-13-9402130040-story.html |titel=A Cache Of Rare Gems |abruf=2020-04-28 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lupu hatte den ersten Klavierunterricht bei [[Lia Busuioceanu]]. Im Alter von zwölf Jahren spielte er öffentlich ein Programm mit eigenen Kompositionen. Mit Vierzehn besuchte er dank eines Stipendiums das [[Nationale Musikuniversität Bukarest|Konservatorium Bukarest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000016433|Abruf=2024-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er setzte seine Ausbildung bei [[Florica Musicescu]], der Lehrerin von [[Dinu Lipatti]], und [[Cella Delavrancea]] fort. 1961 erhielt er ein Stipendium für das [[Moskauer Konservatorium]]. Dort studierte er bis 1969 bei [[Galina Eghyazarova]] sowie bei [[Heinrich Neuhaus]] und dessen Sohn [[Stanislaw Genrichowitsch Neuhaus|Stanislaw Neuhaus]]. Heinrich Neuhaus hatte vor ihm schon [[Emil Gilels]] und [[Swjatoslaw Richter]] unterrichtet. Der Unterricht bei diesen außergewöhnlichen Lehrern führte dazu, dass Lupu ein extrem sensibles Spiel entwickelte. Tobias Stosiek schrieb dazu im Nachruf über Radu Lupu: „So eigenwillig romantisch, so farbfröhlich, insbesondere in den leisen Passagen, spielte niemand sonst.“&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Stosiek: Zum Tod des Pianisten Radu Lupu - Der Leisemagier, publiziert am 19. April 2022, abgerufen auf br-Klassik: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/radu-lupu-pianist-gestorben-nachruf-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Radu Lupu gewann in den 1960er-Jahren drei internationale Wettbewerbe: 1966 den [[Van Cliburn International Piano Competition|Van-Cliburn-Klavierwettbewerb]], 1967 den [[George Enescu|George-Enescu]]-Wettbewerb und 1969 die &amp;#039;&amp;#039;Leeds Piano Competition&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dieser Zeit arbeitete Lupu regelmäßig mit bedeutenden Orchestern zusammen. Sein Debüt beim renommierten [[Lucerne Festival]] gab er am 4. September 1971 mit Beethovens 5. Klavierkonzert unter der Begleitung des [[Israel Philharmonic Orchestra]] mit dem Dirigenten [[István Kertész]].&amp;lt;ref&amp;gt;Künstlerverzeichnis des Lucerne Festival, abgerufen auf: https://www.lucernefestival.ch/de/programm/kuenstlerverzeichnis/radu_lupu/738&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA trat er 1972 mit dem [[Cleveland Orchestra]] unter [[Daniel Barenboim]] und dem [[Chicago Symphony Orchestra]] unter [[Carlo Maria Giulini]] auf. In den 1970er-Jahren gab er auch erstmals Konzerte in Deutschland. Bei den [[Salzburger Festspiele]]n debütierte er 1978 mit den [[Berliner Philharmoniker]]n unter [[Herbert von Karajan]] und gab 1986 mit den [[Wiener Philharmoniker]]n unter [[Riccardo Muti]] das Eröffnungskonzert. 1989 und auch 2005 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;[[Premio Abbiati]]&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie für Solisten, den Preis der italienischen Kritikervereinigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.criticimusicali.it/?page_id=189 |wayback=20200205000956 |text=Liste der Preisträger 1980–1989 |archiv-bot=2024-04-22 01:18:23 InternetArchiveBot }} auf: &amp;#039;&amp;#039;criticimusicali&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Neujahr 2016 wurde Lupu von Königin [[Elizabeth II.]] zum [[Order of the British Empire|Commander of the Order of the British Empire]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lupu kündigte im Juni 2019 an, seine Karriere zum Saisonende aus gesundheitlichen Gründen zu beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://scherzo.es/el-pianista-radu-lupu-se-retira-a-final-de-temporada/ | titel=El pianista Radu Lupu se retira a final de temporada |hrsg=Scherzo |datum=2019-06-28 |abruf=2019-07-06 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 17. April 2022 im Alter von 76 Jahren in seiner Wahlheimat [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire und Stil ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum von Lupus Repertoire standen die großen Komponisten der Wiener Klassik und Romantik: Er spielte alle fünf Klavierkonzerte von [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] (mit dem [[Israel Philharmonic Orchestra]] unter [[Zubin Mehta]]) ebenso ein wie die Klavierkonzerte von [[Johannes Brahms|Brahms]] und [[Robert Schumann|Schumann]] sowie die Klaviersonaten von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] und [[Franz Schubert|Schubert]]. Die Sonaten für Violine und Klavier von Mozart nahm er mit [[Szymon Goldberg]] auf, die vierhändigen Klavierwerke von Mozart und Schubert mit [[Murray Perahia]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean-Pierre Thiollet]], &amp;#039;&amp;#039;88 notes pour piano solo&amp;#039;&amp;#039;, « Solo de duo », Neva Editions, 2015, s.98. ISBN 978-2-35055-192-0&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Daniel Barenboim]]. Zusammen mit der Violinistin [[Chung Kyung-wha]] interpretierte er die A-Dur-Sonate von [[César Franck]] und die Sonate von [[Claude Debussy]]. Als Liedbegleiter arbeitete er unter anderem mit [[Barbara Hendricks (Sängerin)|Barbara Hendricks]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lupu gab nur selten Interviews, er „lebt (…) konsequent die Überzeugung, dass es genügt, wenn er spielt. (…) Lupu spielte so, dass man glaubte, er spiele nur für einen selbst. (…) Der Nuancenreichtum seiner Artikulation ist atemraubend.“ Diese Aussage bezieht sich auf Radu Lupus Schubert-Rezital im Februar 2012 im [[Casino Bern]], das als eines seiner besten Live-Konzerte gilt. (Zitate aus dem Konzertbericht von Marianne Mühlemann in Der BUND 2012)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.derbund.ch/kultur/klassik/Dieser-Mann-macht-das-Nichts-zu-stiller-Musik/story/20972202 |wayback=20171201035321 |text=Marianne Mühlemann: &amp;#039;&amp;#039;Dieser Mann macht das Nichts zu stiller Musik&amp;#039;&amp;#039;}}, Der BUND, Online-Ausgabe vom 29. Februar 2012, abgerufen am 10. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schweizer Tagblatt bescheinigte ihm posthum 2022 „unvergleichliches Feingefühl auf der Flügeltastatur, wenn er Brahms, Beethoven oder Schubert spielt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Tagblatt (Hg.) vom 20. April 2022: Die Klassikwelt nannte den am Ostersonntag verstorbenen Pianisten Radu Lupu «Sensibilissimus», abgerufen auf: https://www.tagblatt.ch/kultur/die-klassikwelt-nannte-ihn-sensibilissimus-ld.2278355&amp;lt;/ref&amp;gt; Helmut Mauró schrieb in der Süddeutschen Zeitung im Nachruf zum Tod des Pianisten: „Radu Lupu schuf allein durch seine Präsenz den wenigen Akkorden jenen Raum, den sie brauchen, um ungeheure Wirkung zu entfalten.“ (Süddeutsche Zeitung vom 19. April 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Mauró: Nachruf: Stilles Pathos, Süddeutsche Zeitung vom 19. April 2022, abgerufen auf: https://www.sueddeutsche.de/kultur/radu-lupu-nachruf-1.5568636&amp;lt;/ref&amp;gt; Jan Brachmann beschrieb Radu Lupu als einen Pianisten, „der die größten taktilen Schwierigkeiten seines Instruments mit einer Gelassenheit meisterte, die einem Gärtner glich, der seinen Pflanzen beim Wachsen zuschaute.“ (FAZ 19. April 2022)&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Brachmann: Radu Lupu &amp;amp; Nicholas Angelich: Als wäre einem plötzlich ein Einhorn begegnet, FAZ 19. April 2022, abgerufen auf: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/pianisten-radu-lupu-und-nicholas-angelich-gestorben-ein-nachruf-17967898.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Aufnahmen von Schuberts Klavier-Sonaten erhielt Radu Lupu 1995 einen Grammy.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grammy.com/artists/radu-lupu/12962 38th Annual GRAMMY Awards (1995), Radu Lupu], abgerufen am 10. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Einspielungen von Schuberts &amp;#039;&amp;#039;Moments Musicaux&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Erstpublikation der Moments Musicaux auf LP 1982 (Decca – SXDL 7554), 1989 auf CD (Decca – 417 785-2)&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;Impromptus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Erstpublikation der Impromptus auf LP 1983 (Decca – SXDL 7594), später auf CD (Decca – 411 711-2) in Deutschland erschienen.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Decca gelten als bemerkenswerte Interpretationen. Sie sind typische Beispiele für Radu Lupus Ausdrucksstärke auch in den leiseren Passagen. Einen vergleichbaren Klangreichtum erreichen Lupus Einspielungen der Klavierwerke von [[Johannes Brahms]], zum Beispiel die 2 Rhapsodien für Klavier Op. 79.&amp;lt;ref&amp;gt;Radu Lupu plays Brahms, Ersteinspielung 1978, Decca – SXL 6831.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134449967|Lupu, Radu|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|833452}}&lt;br /&gt;
* Biografie Radu Lupu bei [http://www.deccaclassics.com/de/artist/radulupu/biography Decca Classics], mit Diskografie&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3741894}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000016433}}&lt;br /&gt;
* Thomas Schachers Bericht in der NZZ zum [https://www.nzz.ch/versoehnung_und_kampf-1.4041413 Konzert in der Tonhalle Zürich 2009]&lt;br /&gt;
* Marianne Mühlemanns Bericht in Der BUND zum {{Webarchiv |url=https://www.derbund.ch/kultur/klassik/Dieser-Mann-macht-das-Nichts-zu-stiller-Musik/story/20972202 |wayback=20171201035321 |text=Konzert 2012 im Kultur Casino Bern}}&lt;br /&gt;
* Moritz Webers Bericht in der NZZ zum [https://www.nzz.ch/feuilleton/innenschau-1.18651952 Konzert im KKL Luzern 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134449967|LCCN=n/81/125422|VIAF=113927726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lupu, Radu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedbegleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lupu, Radu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Galați]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lausanne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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