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	<title>Radu Aldulescu - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:12:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radu_Aldulescu&amp;diff=931970&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: die voranstehenden Daten lassen nichts anderes vermuten</title>
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		<updated>2025-11-08T07:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die voranstehenden Daten lassen nichts anderes vermuten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radu Aldulescu (cellist).jpg|mini|Radu Aldulescu (cellist)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radu Aldulescu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1922]] in [[Piteasca]], [[Kreis Ilfov]]; † [[19. März]] [[2006]] in [[Nizza]], [[Frankreich]]) war ein [[Rumänien|rumänischer]] [[Violoncello|Cellist]] und [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]]. Seine musikalische Laufbahn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte und umfasste sowohl eine erfolgreiche Solokarriere als auch eine einflussreiche Lehrtätigkeit an renommierten Musikinstitutionen in Europa. Aldulescu entstammte einer Familie mit tiefen Wurzeln in der rumänischen Musikgeschichte und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im familiären Umfeld. Seine internationale Karriere führte ihn auf die Bühnen zahlreicher prestigeträchtiger Musikfestivals und brachte ihm mehrere Auszeichnungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Radu Aldulescus familiäre Wurzeln reichen tief in die [[Rumänien|rumänische]] Musikgeschichte. Sein Urgroßvater, [[Angheluș Dinicu]] (1838–1905), war ein bekannter [[Panflöte]]nspieler und [[Komponist]] des Stückes &amp;#039;&amp;#039;[[Ciocârlia (Komposition)|Ciocârlia]]&amp;#039;&amp;#039;. Maria Dinicu, eine der vier Töchter von Angheluș Dinicu, heiratete den Komponisten und [[Flöte|Flötisten]] [[Petre Elinescu]] (1869–1947) aus [[Kreis Mehedinți|Mehedinți]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bailesteanu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radu Aldulescu selbst war mit Galina (auch „Galia“ genannt) verheiratet. Aus dieser Ehe ging eine Tochter, Rodica Aldulescu, hervor. Im Jahr 1969 ließen sich Radu und Galia Aldulescu im Ausland nieder. Zwei Jahre später, 1971, verließ auch Rodica Aldulescu Rumänien im Rahmen einer [[Familienzusammenführung]]. Rodica Aldulescu lebt in [[Paris]] und war mit einem [[Elektronische Kamera|Fernsehkameramann]] verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bailesteanu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Radu Aldulescu begann seine [[Musikpädagogik|musikalische Ausbildung]] im Alter von sechs Jahren. Sein erster [[Violoncello|Cellolehrer]] war sein Großonkel [[Dimitrie Dinicu]] (1868–1936), einer der drei Söhne von Angheluș Dinicu. Diese frühe musikalische Unterweisung fand im familiären Umfeld statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934, als Aldulescu zwölf Jahre alt war, setzte er seine musikalische Ausbildung an der [[Nationale Musikuniversität Bukarest|Königlichen Akademie für Musik und Darstellende Kunst]] (Academia Regală de Muzică și Artă Dramatică) in Bukarest fort. Dort studierte er bis 1939, was einer regulären Studienzeit von fünf Jahren entsprach. Diese Phase seiner Ausbildung an einer renommierten Institution legte den Grundstein für seine weitere musikalische Entwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Karriere ==&lt;br /&gt;
Radu Aldulescu begann seine professionelle musikalische Laufbahn 1930 mit einem [[Recital]] am [[Staatstheater in Oradea]] (Teatrul de Stat din Oradea). 1941 folgte sein [[Debüt]] mit dem [[Societatea Română de Radiodifuziune|Rundfunkorchester in Bukarest]] (Societatea Română de Radiodifuziune).&amp;lt;ref name=&amp;quot;popescu&amp;quot; /&amp;gt; In den frühen 1950er Jahren trat er als Solist unter der Leitung von [[Ionel Perlea]] in [[Iași]] auf. Von 1950 bis 1964 war Aldulescu als Solist der Bukarester Philharmonie (Filarmonica „George Enescu“ din București) tätig. Zudem wirkte er als erster Cellist im Orchester der rumänischen Oper und war Mitglied eines Trios mit dem [[Geiger (Musiker)|Geiger]] [[Ștefan Gheorghiu (Musiker)|Ștefan Gheorghiu]] und dem [[Pianist]]en [[Valentin Gheorghiu]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;agerpres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine musikalische Ausbildung umfasste Studien bei [[Gaspar Cassadó]], dem er drei Jahre lang in [[Santiago de Compostela]] als Assistent diente.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holland&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 verließ Aldulescu Rumänien und ließ sich in [[Italien]] nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bailesteanu&amp;quot; /&amp;gt; Dort gründete er 1972 gemeinsam mit dem Geiger [[Salvatore Accardo]] und dem [[Bratschist]]en [[Luigi Alberto Bianchi]] das [[Kammermusik|Kammerensemble]] &amp;#039;&amp;#039;Trio d’Archi di Roma&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eldercrock&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aldulescus Lehrtätigkeit erstreckte sich über mehrere renommierte Institutionen, darunter die [[Accademia Nazionale di Santa Cecilia|Musikakademie in Rom]], das [[Pariser Konservatorium]] sowie das [[Conservatorium Maastricht]] und die [[Musik-Akademie Basel]]. Bis zu seinem Lebensende hatte er den Lehrstuhl für Cello und Kammermusik an der [[International Menuhin Music Academy]] (IMMA) inne. Zu seinen Schülern zählten unter anderem [[Lluís Claret]], [[Paulo Gaio Lima]], [[Ulf Tischbirek]], [[Șerban Nichifor]] und [[Marin Cazacu]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 2005 leitete Aldulescu die [[Interpretation (Musik)|Interpretationskurse]] beim Festival von [[Torroella de Montgrí]] in [[Spanien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine internationale Karriere umfasste Auftritte bei zahlreichen renommierten [[Musikfestival]]s, darunter in [[Berlin]], [[Rom]], [[Barcelona]], [[Prag]] und [[Salzburg]]. Aldulescu trat regelmäßig in Kammermusikkonzerten mit namhaften Musikern auf, darunter [[Yehudi Menuhin]], [[Ruggiero Ricci]], [[Sándor Végh]], [[Wolfgang Schneiderhan (Musiker)|Wolfgang Schneiderhan]] und [[Alberto Lysy]]. Er gab [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklassen]] an verschiedenen internationalen Musikzentren und war Jurymitglied bei internationalen Cellowettbewerben. Aldulescu spielte unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie [[Leonard Bernstein]], [[Zubin Mehta]], [[Paul Kletzki]], [[Hans Schmidt-Isserstedt]] und [[Kirill Petrowitsch Kondraschin|Kirill Kondraschin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Radu Aldulescu errang im Laufe seiner Karriere mehrere Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben. 1946 wurde er in [[Genf]], 1950 in Prag und 1951 in Berlin prämiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Politisches System Italiens|italienische Regierung]] ehrte Aldulescu 1972 mit dem Titel „[[Verdienstorden der Italienischen Republik|Cavaliere Ufficiale dell’Ordine al Merito della Republica Italiana]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;popescu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der Saggitario d’Oro und der Gonfalone d’Oro. Zudem wurde er zum Mitglied der [[Accademia Tiberina in Rom]] und der [[Accademia Filarmonica|Accademia Filarmonica di Bologna]] ernannt. 1967 erhielt er den Preis für den „besten Cellisten des Jahres“ des &amp;#039;&amp;#039;[[The Harriet Cohen International Music Award]]s&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2000 wurde Aldulescu mit dem nationalen Orden „[[Stern von Rumänien]]“ im Rang eines Großoffiziers ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;decret&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität für Musik und darstellende Kunst Bukarest verlieh Aldulescu im Jahr 2001 die Ehrendoktorwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;agerpres&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.agerpres.ro/documentare/2022/09/17/o-personalitate-pe-zi-violoncelistul-radu-aldulescu--980127|titel=O PERSONALITATE PE ZI: Violoncelistul Radu Aldulescu|hrsg=Agenția Națională de Presă AGERPRES|datum=2022-09-17|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bailesteanu&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Fănuș Băileșteanu|Titel=Personalități culturale românești din străinătate|Ort=Bukarest|Datum=1999|Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;decret&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.cdep.ro/pls/legis/legis_pck.htp_act_text?idt=25593|titel=DECRET nr.564 din 1 decembrie 2000: privind conferirea ordinelor naţionale Steaua României, Serviciul Credincios şi Pentru Merit|datum=2000-12-01|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;eldercrock&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://classicalmusicianstoza.blogspot.com/2014/06/radu-aldulescu-rumanian-cellist.html|titel=Radu Aldulescu, Rumanian Cellist.|hrsg=Celebrated Classical Musicians who Performed concerts in Southern Africa, 1953–1978|datum=2014-06-21|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Victor Eskenasy|Titel=La disparitia violoncelistului Radu Aldulescu|Sammelwerk=Suplimentul de cultură|Nummer=69|Datum=2006-03-25|Online=[https://atelier.liternet.ro/articol/3348/Redactia-Suplimentul-de-Cultura/Dosar-Cultura-in-cotidian.html Abstract auf liternet.ro]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;eskenasy6&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://moldova.europalibera.org/a/28018156.html|autor=Victor Eskenasy|titel=În amintirea lui Radu Aldulescu, un mare senior al violoncelului|hrsg=Radio Europa Liberă|datum=2016-09-28|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://epochtimes-romania.com/news/marele-violoncelist-radu-aldulescu-a-incetat-din-viata---1184|titel=Marele violoncelist Radu Aldulescu a incetat din viata|hrsg=Epoch Times România|datum=2006-03-22|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;holland&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nytimes.com/1986/03/23/arts/music-debuts-in-review-radu-aldulescu-cellist-introduced-to-new-york.html|autor=Bernard Holland|titel=Radu Aldulescu, Cellist, Introduced to New York|hrsg=The New York Times Company|datum=1986-03-23|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;popescu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.clasic.radio/articol/violoncelistul-radu-aldulescu/2066231/5341/2|autor=Adina Popescu|titel=Violoncelistul Radu Aldulescu|hrsg=Societatea Română de Radiodifuziune|abruf=2024-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13468754X|LCCN=n/97/61992|VIAF=267124472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aldulescu, Radu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aldulescu, Radu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Cellist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Piteasca]], [[Kreis Ilfov]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nizza]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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