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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Radsatzlager</id>
	<title>Radsatzlager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:03:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radsatzlager&amp;diff=81123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-20T18:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radsatz-mit-Gleitlager-Einfachschaken-und-Bremse-an-Verbandswagen-A4.jpg|Radsatz mit Gleitlager. Am Achslagerdeckel ist der Ölein&amp;amp;shy;füll&amp;amp;shy;stut&amp;amp;shy;zen sichtbar. (1922)|mini]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radsatzlager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achslager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Lager (Maschinenelement)|Lager]], das bei [[Schienenfahrzeug]]en zur Lagerung der [[Radsatz|Radsätze]] im [[Lokomotivrahmen|Fahrzeug-]] oder [[Drehgestell]]&amp;amp;shy;rahmen eingesetzt wird. Die früher verwendeten [[Gleitlager]] wurden durch [[Wälzlager|Rollenlager]] ersetzt, da diese in Bezug auf [[Betriebssicherheit]], [[Rollwiderstand]] und [[Wartungsaufwand]] erhebliche Vorteile bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Lokomotive: Geschichte und Technik |Verlag=Transpress Verl.-Ges |Ort=Berlin |Datum=1992 |ISBN=978-3-344-70736-1 |Kapitel=Radsatzlager|Seiten=456–457}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Radsatzlager, die sich übermäßig erwärmen führen zu [[Heißläufer]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Lokomotive: Geschichte und Technik |Verlag=Transpress Verl.-Ges |Ort=Berlin |Datum=1992 |ISBN=978-3-344-70736-1 |Kapitel=Heißläufer |Seiten=264}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
Das Radsatzlager muss [[Statische Kraft|statische]] und [[Dynamische Kraft|dynamische Kräfte]] in [[Lotrichtung|vertikaler]] und horizontaler Richtung aufnehmen. Die statischen Kräfte bestehen aus dem Anteil der [[Gewichtskraft]] des Fahrzeugs, die auf dem Achslager ruht sowie aus den Radsatzquerkräften, die bei Bogenfahrt auftreten. Die dynamischen Kräfte entstehen durch Überfahren von Gleisunebenheiten, Rangierstöße, Anfahr- und Bremskräfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauarten ==&lt;br /&gt;
=== Gleitlager ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleitlager Eisenbahn.png|mini|Aufbau eines Gleitlagers amerikanischer Bauart]]&lt;br /&gt;
Gleitlager sind heute nahezu ausschließlich in musealen Fahrzeugen zu finden. In diesen Lagern bewegt sich der Radsatzschenkel [[Gleitreibung|gleitreibend]] in der Lagerschale, die vom Radsatzlagergehäuse gehalten wird. Die Lagerschale umschließt den Achsschenkel in einem Winkel von 120° bei [[Eisenbahnwagen|Wagen]]; bei [[Lokomotive]]n, aufgrund der horizontal wirkenden Antriebskräfte, insbesondere durch Stangenantriebe, kann dieser Winkel bis zu 270° betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lagerschale besteht aus einer Stützschale, die in der Regel aus [[Rotguss]] oder [[Bronze]] gefertigt ist, sowie einem Ausguss aus [[Lagermetall]], wobei häufig [[Weißmetall]] verwendet wird. Die Schmierung des Lagers wird durch [[Mineralöl]] gewährleistet, das über Schmierpolster oder über [[Schleuderschmierung]] den Gleitflächen zugeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Lexikon der Lokomotive: Geschichte und Technik |Verlag=Transpress Verl.-Ges |Ort=Berlin |Datum=1992 |ISBN=978-3-344-70736-1 |Kapitel=Gleitlager |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleitlager hielten sich insbesondere bei [[Triebfahrzeug]]en mit [[Innenrahmen]] lange Zeit, da der Austausch von Rollenlagern bei innengelagerten Radsätzen das [[Pressverbindung|Abpressen]] der [[Eisenbahnrad|Radsterne]] oder [[Eisenbahnrad|-scheiben]] von der [[Radsatzwelle]] erfordert. Ein  Vorteil von Gleitlagern ist die einfache Realisierbarkeit von seitenverschiebbaren Radsätzen, die für einen zwangfreien Bogenlauf bei drei- und mehrachsigen Laufwerken in einem festen Rahmen notwendig sind. Nachteilig ist hingegen der Aufwand für die Kontrolle des Schmiermittelvorrates sowie das erforderliche regelmäßige Nachfüllen des Schmiermittels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rollenlager ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-06-19 (145) Wheel of 33 53 5301 485-5 at Bahnhof Herzogenburg.jpg|mini|Radsatz mit Rollenlager an einem Eaos-Güterwagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:C00 328 Doppelpendelrollenlager.jpg|Doppelpendelrollenlager an einem historischen Straßenbahnfahrzeug|mini]]&lt;br /&gt;
Als Radsatzlager werden [[Wälzlager]] verschiedener Bauarten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auseinandernehmbare [[Zylinderrollenlager]] sind im Bereich der [[Internationaler Eisenbahnverband|UIC]] standardisiert. Sie werden in der Regel mit zwei Lagern pro Schenkel ausgeführt. Das Lagergehäuse ist auf der Rückseite mit einer [[Labyrinthdichtung]] ausgestattet, die gegen die rotierende Achswelle dichtet, und auf der Vorderseite durch den Achslagerdeckel verschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Montage werden die [[Innenring]]e mit einem [[Induktionsofen|induktiv]] arbeitenden Anwärmgerät auf ca. 120 °C erhitzt und auf den Achsschenkel [[Aufschrumpfen|aufgeschrumpft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wälzlager in Radsatzlagerungen |Hrsg=Schaeffler |Seiten=74 |Online=https://www.schaeffler.de/remotemedien/media/_shared_media/08_media_library/01_publications/schaeffler_2/tpi/downloads_8/tpi_256_de_de.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Außenringe mit dem Rollenkranz werden gefettet in die Bohrung des Achslagergehäuses montiert. Nach dem Aufsetzen des Achslagergehäuses werden die Achskappenverschraubung installiert und festgezogen, damit die Innenringe axial verspannen und gesichert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wälzlager in Radsatzlagerungen |Hrsg=Schaeffler |Seiten=75 |Online=https://www.schaeffler.de/remotemedien/media/_shared_media/08_media_library/01_publications/schaeffler_2/tpi/downloads_8/tpi_256_de_de.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Triebfahrzeugen wurden häufig [[Pendelrollenlager]] in Doppelanordnung verwendet, was Verspannungen der Lager vermeidet. Amerikanische Güterwagen sind meist mit [[Kegelrollenlager]]n ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese sind häufig als Kartuschenlager ausgeführt, wobei zwei Lager in Doppelanordnung mit Innen- und Außenring sowie [[Schmiermittel]] in einem Gehäuse, der Kartusche,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bruno Lämmli |url=https://www.lokifahrer.ch/Lokomotiven/Loks-SBB/RBDe_560/Laufwerk.htm |titel=Laufwerk mit Antrieb |hrsg=lokifahrer.ch |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; untergebracht sind. Die Kartusche wird als Ganzes auf den Achsschenkel aufgezogen. Diese Bauweise wird oft ohne Lagerdeckel verwendet, so dass das drehende Radsatzwellenende bei Vorbeifahrt des Fahrzeugs sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Wälzlager in Radsatzlagerungen |Hrsg=Schaeffler |Online=https://www.schaeffler.de/remotemedien/media/_shared_media/08_media_library/01_publications/schaeffler_2/tpi/downloads_8/tpi_256_de_de.pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Journal boxes|Radsatzlager|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager (Technik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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