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	<title>Radowo Małe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:28:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radowo_Ma%C5%82e&amp;diff=1735577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: + Schulzenamt</title>
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		<updated>2022-11-26T17:50:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Schulzenamt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Radowo Małe&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Łobez&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Łobeski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Radowo Małe&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Radowo Małe&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 39&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 55&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 26&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 53&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1200&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 72-314&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 91&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = ZLO&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radowo Małe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Raddow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Powiat Łobeski]] &amp;#039;&amp;#039;(Labeser Kreis)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Das Dorf ist der Verwaltungssitz der [[Gmina Radowo Małe]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Klein Raddow)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]] auf der linken Seite der [[Rega (Fluss)|Rega]], etwa acht Kilometer südöstlich der Stadt [[Regenwalde]] ([[Resko]]). An das Straßennetz ist der Ort über die [[Droga wojewódzka 147|DW 147]] angebunden, die von Wierzbięcin (&amp;#039;&amp;#039;Farbezin&amp;#039;&amp;#039;) nach Łobez führt. Die nächste Bahnstation ist Łobez an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KarteLubinus1618.jpg|mini|Raddow &amp;#039;&amp;#039;(Reddow)&amp;#039;&amp;#039; links der Rega und südöstlich der Stadt Regenwalde &amp;#039;&amp;#039;(Regenwolde)&amp;#039;&amp;#039; auf der Landkarte des [[Eilhard Lubinus]] von 1618 (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół w Radowie Małym.jpg|mini|Kirche (bis 1945 evangelisch, Aufnahme 2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Urząd Gminy Radowo Małe.JPG|mini|Gemeindeamt (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Osiedle w Radowie Małym.jpg|mini|Wohnbebauung (2013)]]&lt;br /&gt;
Klein Raddow war ein Lehen der uradligen pommerschen Familie [[Borcke]]. Im Jahre 1747 wurde es [[allod]]ifiziert. 1753 verkaufte der Hauptmann Carl von Borcke Klein Raddow für 8.000 Taler an Friedrich Fürchtegott von Bonin aus der uradligen pommerschen Familie [[Bonin (Adelsgeschlecht)|von Bonin]]. Friedrich Fürchtegott von Bonin besaß bereits weitere Güter; nach seinem Tod kamen seine Güter 1777 an seinen ältesten überlebenden Sohn aus erster Ehe, den späteren Landschaftsdirektor [[Otto Friedrich Fürchtegott von Bonin]].&amp;lt;REF&amp;gt;[[Udo von Bonin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hinterpommerschen Geschlechtes von Bonin bis zum Jahre 1863&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1864, S. 148, 149 ([https://books.google.de/books?id=ybNXAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA148 Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]s &amp;#039;&amp;#039;Ausführlicher Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039; (1784) wurde Klein Raddow unter den adeligen Gütern des [[Borckescher Kreis|Borckeschen Kreises]] aufgeführt. Damals war Klein Raddow ein Allodialgut, das dem Landschaftsdirektor [[Otto Friedrich Fürchtegott von Bonin]] gehörte. In Klein Raddow gab es damals ein Vorwerk, also den Gutsbetrieb, neun Bauern und ein Schulhaus, insgesamt 18 Haushaltungen („Feuerstellen“). Die Kirche war eine Filialkirche der Kirche von [[Radowo Wielkie|Groß Raddow]].&amp;lt;REF&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 1. Stettin 1784, S. 348, Nr. 44 ([https://books.google.de/books?id=qAk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA348&amp;amp;hl=de Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1794 wurde Klein Raddow zusammen mit anderen Gütern von Otto Friedrich Fürchtegott von Bonin verkauft.&amp;lt;REF&amp;gt;[[Udo von Bonin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hinterpommerschen Geschlechtes von Bonin bis zum Jahre 1863&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1864, S. 177 ([https://books.google.de/books?id=ybNXAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA177 Online]).&amp;lt;/REF&amp;gt; Um 1800 gehörte Klein Raddow dem Kammerherrn Ludwig Friedrich Christoph August von Borcke auf Wangerin. Als dieser aus finanziellen Gründen seine Güter verkaufen musste, kam Klein Raddow an einen Käufer, der das Gut parzellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1870 gab es in Klein Raddow in Folge der Parzellierung des Gutes 54 Grundbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Klein Raddow eine [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] im [[Landkreis Regenwalde]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]]. In der Gemeinde wurde auch der Wohnplatz [[Kolonie Klein Raddow]] geführt.&amp;lt;REF NAME=I&amp;gt;{{Webarchiv |url=gemeinde.klein-raddow.kreis-regenwalde.de|wayback=20190802162027|text=Gemeinde Klein Raddow im Informationssystem Pommern}}&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] besetzte im Frühjahr 1945 die [[Rote Armee]] die Region. Wenig später wurde Klein Raddow, wie ganz Hinterpommern, unter polnische Verwaltung gestellt. In der Folgezeit wurden die eingesessenen Dorfbewohner [[Vertreibung#Vertreibung der Deutschen 1945 bis 1950|vertrieben]] und durch [[Polen (Ethnie)|Polen]] ersetzt. Klein Raddow erhielt den polnischen Ortsnamen „Radowo Małe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist heute Verwaltungssitz der gleichnamigen Landgemeinde [[Gmina Radowo Małe]]. Der Ort bildet ein eigenes [[Sołectwo|Schulzenamt]], zu dem auch die Wohnplätze [[Borkowo Małe]] &amp;#039;&amp;#039;(Klein Borckenhagen)&amp;#039;&amp;#039; und [[Radowo Małe Kolonia]] &amp;#039;&amp;#039;(Kolonie Klein Raddow)&amp;#039;&amp;#039; gehören.&amp;lt;REF&amp;gt;[http://radowomale.pl/solectwa.html Sołectwa] bei www.radowomale.pl.&amp;lt;/REF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1925: 345, alle Evangelisch&amp;lt;REF NAME=I /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: 347&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=regenwalde.html#ew39rgnwpklrad}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939: 331&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 lebte in Klein Raddow eine überwiegend [[evangelisch]]e Bevölkerung. Die Dorfkirche war – wie auch die Dorfkirche in [[Czachowo (Radowo Małe)|Zachow]] – Filialkirche zur Pfarrkirche in [[Radowo Wielkie|Groß Raddow]] und gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Regenwalde]] in der [[Kirchenprovinz Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Die Kirchengemeinde Klein Raddow zählte im Jahre 1940 381 Gemeindeglieder, von 1203 im gesamten Kirchspiel. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hensel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 sind die Einwohner von Radowo Małe überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] Konfession. Heute ist hier das Pfarramt angesiedelt, das zum Bereich des [[Dekanat]]s [[Resko]] im [[Erzbistum Stettin-Cammin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier lebenden evangelischen Kirchenglieder werden vom Pfarramt [[Stettin]] ([[St. Trinitatiskirche (Stettin-Lastadie)]], vor 1945 Gertrudenkirche) in der [[Diözese Breslau]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Willy Jandrey]] (1877–1945), deutscher Landwirt und Politiker (DNVP, NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Władysław Stecyk]] (* 1951), polnischer Ringer, Teilnehmer der Olympischen Spiele 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Orte in der Provinz Pommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern – Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 7. Berlin und Wriezen 1874, S. 909–910 ([https://books.google.de/books?id=kJNgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA909 Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Radowo Małe|Klein Raddow|s}}&lt;br /&gt;
* [https://www.meyersgaz.org/place/10998014 Klein Raddow] bei Meyers Gazetteer (mit historischer Landkarte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Radowo Małe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radowo Male}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Radowo Małe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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