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	<title>Radosno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:43:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radosno&amp;diff=1504901&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. u. erg. bzw. korr.</title>
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		<updated>2026-01-20T18:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. u. erg. bzw. korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |NS=50.66695|EW=16.30435|type=landmark |elevation=645 |region=PL }}&lt;br /&gt;
[[Datei:Radosno-4.jpg|mini|Radosno (&amp;#039;&amp;#039;Freudenberg&amp;#039;&amp;#039;), Ustronie ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radosno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dorf Freudenburg&amp;#039;&amp;#039;; davor &amp;#039;&amp;#039;Olbersdorf&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Ullersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein nicht mehr existierendes Dorf im [[Powiat Wałbrzyski]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt neun Kilometer südlich von [[Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;) und fünf Kilometer südwestlich von [[Głuszyca]] (&amp;#039;&amp;#039;Wüstegiersdorf&amp;#039;&amp;#039;) entfernt. Südlich verläuft die Grenze zu Tschechien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie  ==&lt;br /&gt;
Radosno liegt im Süden des [[Waldenburger Bergland]]es an der Grenze zu Tschechien. Nachbarorte sind Trzy Strugi (&amp;#039;&amp;#039;Dreiwassertal&amp;#039;&amp;#039;) und Rybnica Mała (&amp;#039;&amp;#039;Reimsbach&amp;#039;&amp;#039;) im Norden, [[Grzmiąca (Głuszyca)|Grzmiąca]], [[Głuszyca]] und Łomnica (&amp;#039;&amp;#039;Lomnitz&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, Granna (&amp;#039;&amp;#039;Grenzthal&amp;#039;&amp;#039;) und [[Głuszyca Górna]] im Osten sowie [[Sokołowsko]] und [[Rybnica Leśna]] im Nordwesten. Die Ruine der gleichnamigen Burg [[Burg Radosno|Freudenburg]] liegt drei Kilometer nordwestlich, die Ruine der Burg [[Burg Rogowiec|Hornschloss]] drei Kilometer nördlich. Jenseits der Grenze liegen [[Ruprechtice (Meziměstí)|Ruprechtice]] im Südwesten und [[Heřmánkovice]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Besiedlung der Gegend, die damals verwaltungsmäßig zum [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]] gerechnet wurde, erfolgte um 1250 durch das [[Benediktinerkloster]] in [[Police nad Metují|Politz]]. Erstmals erwähnt wurde Olbersdorf Mitte des 15. Jahrhunderts, als es zum böhmischen Burgbezirk der [[Burg Radosno|Freudenburg]] gehörte, der 1359 dem [[Herzogtum Schweidnitz]] eingegliedert wurde. Nach dem Tod des Herzogs [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] fiel es 1368 erbrechtlich an Böhmen, wobei dessen Witwe [[Agnes von Habsburg (1315–1392)|Agnes von Habsburg]] bis zu ihrem Tod 1392 ein [[Nießbrauch]] zustand. Für das Jahr 1511 ist Olbersdorf als zur [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] [[Fürstenstein]] gehörig nachgewiesen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Olbersdorf, das auch als &amp;#039;&amp;#039;Ullersdorf&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde, zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 erwarb Hans Georg [[Preußler (Glasmacher)|Preußler]], ein Sohn des Betreibers der [[Szklarska Poręba|Schreiberhauer]] Weißbachtalhütte, vom damaligen Grundherrn der Standesherrschaft Fürstenstein, Graf [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|von Hochberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoberg, Hohberg&amp;#039;&amp;#039;), Grund im Gebiet des [[Devastierung|devastierten]] Dorfes Olbrechtsdorf/Ullersdorf. Dort errichtete er eine Glashütte, die er nach der damals bereits zerstörten, drei Kilometer nordwestlich liegenden Burg Freudenburg als &amp;#039;&amp;#039;Glashütte Freudenburg&amp;#039;&amp;#039; benannte und die 1662 ihre Arbeit aufnahm. Der Name der Glashütte ging auf die um sie entstandene Siedlung über und verdrängte die früheren Ortsbezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Olbersdorf&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Ullersdorf&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod 1691 von Hans Georg Preußler erbte die Freudenburger Hütte dessen Sohn Christian Preußler, der 1677 auch die Glashütte Schwarzbach bei [[Pobiedna|Meffersdorf]] im damals zur [[Oberlausitz]] gehörenden [[Queiskreis]] im [[Isergebirge]] besaß. Vermutlich dessen Sohn George Friedrich Preußler ist für 1722 als Besitzer der Freudenburger Hütte nachgewiesen. Er verkaufte die Hütte 1750 an die Hochbergsche Herrschaft Fürstenstein, von der sie bis 1758 betrieben wurde. Nach den Zerstörungen des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurde die Hütte nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel das Dorf Freudenburg zusammen mit [[Schlesien]] 1742 an [[Preußen]]. 1745 wurde die Siedlung um die Glashütte durch österreichische [[Pandur (Soldat)|Panduren]] geplündert. 1750 wurde die Glashüttensiedlung Freudenburg eine selbständige Gemeinde. Für das Jahr 1775 ist ein Friedhof nachgewiesen. In den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] wurde Freudenburg am 12. Februar 1807 durch bayerische Hilfstruppen geplündert. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1816 dem [[Landkreis Waldenburg]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Es bildete eine eigene [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] und gehörte seit 1874 zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Donnerau. 1895 bestand Freudenburg aus 121 Einwohnern, 1910 waren es nur noch 90 Einwohner. 1927 erfolgte die Eingemeindung von Freudenburg in die Landgemeinde Lomnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Freudenburg 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Radosno&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Sie verließen Radosno in den nächsten Jahrzehnten wieder, wodurch die Häuser und Gehöfte dem Verfall preisgegeben wurden. Deshalb ist Radosno nicht mehr als Dorf im Powiat Wałbrzyski verzeichnet. Es existieren aber noch 5 bis 6 Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 104.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Zoedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Glas – schlesische Gläser&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1996, ISBN 3-87057-208-6&lt;br /&gt;
* Heinrich Bartsch: &amp;#039;&amp;#039;Unvergessene Waldenburger Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Norden (Ostfriesl.) 1969, S. 350&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.territorial.de/ndschles/waldenbg/donnerau.htm Amtsbezirk Donnerau]&lt;br /&gt;
* [https://territorial.de/ndschles/waldenbg/gem1908.htm Gemeindeverzeichnis Landkreis Waldenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.boehm-chronik.com/geschichteschwarzwaldau/teil2.pdf Zum Burgbezirk der Freudenburg gehörende Dörfer] (PDF-Datei; 20 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien|Radosno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Głuszyca]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 15. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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