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	<title>Radomierzyce - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:47:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radomierzyce&amp;diff=1610926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Ergä. und Form.</title>
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		<updated>2026-02-24T13:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergä. und Form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Radomierzyce&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Zgorzelec&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Zgorzelecki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Zgorzelec&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Zgorzelec&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 3&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 34&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 58&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 15&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 316&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 2009&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = 6,6&lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 59-900&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 75&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DZG&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 357]]&lt;br /&gt;
| Schienen1        = [[Bahnstrecke Görlitz–Seidenberg]], Grenz&amp;amp;shy;bahnhof [[Zawidów]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister   = Mieczysław Milewicz&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmina&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt = Ortsvorsteher&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radomierzyce&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Radmeritz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf mit 316 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmina&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gmina.zgorzelec.pl/content.php?cms_id=33 |wayback=20120610125701 |text=Miejscowości gminy, gmina.zgorzelec.pl |archiv-bot=2022-12-30 23:28:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; im östlichen Teil der [[Oberlausitz]] im Südwesten der Republik [[Polen]]. Es gehört zur [[Gmina Zgorzelec|Gemeinde Zgorzelec]] des [[Powiat Zgorzelecki]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Radomierzyce liegt etwa zehn Kilometer südlich von Zgorzelec und circa zehn Kilometer südöstlich von [[Görlitz]]. Eine Brücke über die [[Lausitzer Neiße]], dem Grenzfluss zur [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]], verbindet das Dorf seit 2003 mit dem zur Stadt Görlitz gehörenden Ort [[Hagenwerder]]. Der Vorgängerbau wurde wie die nördlich davon liegende Eisenbahnbrücke der [[Bahnstrecke Görlitz–Seidenberg]] am Ende des Zweiten Weltkrieges von den Pionieren der Wehrmacht gesprengt (→ [[ARLZ-Maßnahmen]], [[Nerobefehl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Radomierzyce mündet die [[Wittig (Fluss)|Wittig]] ({{plS|Witka}}) in die [[Lausitzer Neiße]]. Nach der Teilung der Oberlausitz auf dem [[Wiener Kongress]] 1815 bildete die Wittig bis 1945 die Grenze zwischen dem beim [[Königreich Sachsen]] verbliebenen westlichen Teil der Oberlausitz und dem zum [[Königreich Preußen]] geschlagenen östlichen Teil. Seit 1945 gehört das Dorf zum polnischen Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturräumlich betrachtet zählt das Gebiet um Radomierzyce zur [[Östliche Oberlausitz|Östlichen Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Während der Großteil des Gebäudebestandes des Ortes aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert stammt, wird Radomierzyce bis heute von den Bauten geprägt, die zu Lebzeiten des Radmeritzer [[Grundherr]]n und polnisch-sächsischen [[Kammerherr]]n [[Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen]] errichtet wurden. In seinem Auftrag entstand bis 1728 nach Plänen sächsischer Oberlandbaumeister das [[Stift Joachimstein|Freie Weltadelige Evangelische Fräuleinstift Joachimstein]] in Gestalt eines dreiflügeligen [[Wasserburg|Wasserschlosses]] mit Gartenhaus, [[Kavalierhaus]] und [[Barockgarten|Gartenanlage im französischen Stil]]. Zuvor hatte von Ziegler und Klipphausen bereits nach einem Brand die Kirche bis 1713 grundlegend neu aufführen sowie den [[Marstall]] und die [[Forstmeisterei]] errichten lassen. Auch der Kern der heute noch existierenden [[Mühle]] an der Wittig geht auf Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Abschluss fanden die Bautätigkeiten mit dem [[Mausoleum|Grufthaus]] für die [[Stiftsfräulein]] auf dem [[Friedhof|Kirchhof]] von Radomierzyce, das neben der [[Kanitz-Kyawsche Gruft|Kanitz-Kyawschen Gruft]] in [[Hainewalde]] als prächtigster adeliger Gruftbau der Oberlausitz gilt. Westlich des Grufthauses der Stiftsfräulein ist in die Kirchhofsmauer das [[Grabmal|Grabplattenfragment]] eines 1313 gestorbenen Herrn [[Lossow (Adelsgeschlecht)|von Lossow]] eingelassen. Weitere Grabplatten des 16. und 17. Jahrhunderts mit lebensgroßen Darstellungen der [[adel]]igen Verstorbenen im [[Relief|Halbrelief]] befinden sich an der Außenwand der Kirche. Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen ist in einem separaten Grufthaus beigesetzt, das er dem [[Chor (Architektur)|Chorscheitel]] der Kirche anfügen ließ. Damit verfügt Radomierzyce über einen außergewöhnlichen Bestand an Sachzeugnissen adeliger [[Sepulkralkultur]] vom [[Hochmittelalter]] bis in die [[Barock]]zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Joachimstein 1850.jpg|Stift Joachimstein, 1839&lt;br /&gt;
 Radomierzyce Stift Joachimstein.jpg|Stift Joachimstein 2014&lt;br /&gt;
 Radmeritz Radomierzyce Stiftsmuehle.jpg|Mühle an der Wittig&lt;br /&gt;
 Church of Radomierzyce.jpg|Ansicht der Kirche von Norden&lt;br /&gt;
 Radomierzyce Mausoleum 01.jpg|Grufthaus der Stiftsfräulein&lt;br /&gt;
 Radomierzyce-luft.jpg|Luftaufnahme des Orts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Joachim Sigismund von Ziegler und Klipphausen]] (1660–1734), Grundherr, Kammerherr am sächsischen Hof&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Anselm von Ziegler und Kliphausen]] (1663–1697), Romanschriftsteller und Historiograph&lt;br /&gt;
* [[Richard Schipke]] (1874–1932), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henryk Dziurla: &amp;#039;&amp;#039;Zespół pałacowy w Radomierzycach. Z materiałów do badan warsztatu artystycznego doby baroku&amp;#039;&amp;#039;. In: Biuletyn Historii Stuki XXVII, Warschau 1965, 284–288.&lt;br /&gt;
* Dietmar Ridder: &amp;#039;&amp;#039;Das Grufthaus der Stiftsfräulein auf dem Kirchhof von Radmeritz (Radomierzyce)&amp;#039;&amp;#039;. In: Silesia Nova. Vierteljahresschrift für Kultur und Geschichte (1/2009), 39–49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Radomierzyce (powiat zgorzelecki)|Radomierzyce}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte der Gmina Zgorzelec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lausitzer Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Zgorzelec]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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