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	<title>Radola Gajda - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:41:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ChickSR: HC: Ergänze Kategorie:Parteivorsitzender (Tschechoslowakei)</title>
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		<updated>2025-11-26T23:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Parteivorsitzender_(Tschechoslowakei)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Parteivorsitzender (Tschechoslowakei) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Parteivorsitzender (Tschechoslowakei)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gajda-portret.JPG|miniatur|hochkant|Radola Gajda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radola Gajda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Geidl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, * [[14. Februar]] [[1892]] in [[Kotor]], [[Königreich Dalmatien]] (heute zu [[Montenegro]]); † [[15. April]] [[1948]] in [[Prag]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischer]] Offizier, der in den [[Tschechoslowakische Legionen|Tschechoslowakischen Legionen]] auf Seiten der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]] gegen die Sowjets kämpfte. Von 1926 bis 1939 war er Parteiführer der [[Faschismus|faschistischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Národní obec fašistická]]&amp;#039;&amp;#039; (NOF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gajda war Sohn eines [[k.u.k.]] Offiziers und einer montenegrinischen Adligen. Nach dem Gymnasialbesuch in [[Kyjov]] (Mähren) und [[Kotor]] (Süddalmatien) leistete er den einjährigen Militärdienst in Mostar. Als Fähnrich der k.u.k. Armee diente er im Ersten Weltkrieg, wurde im September 1915 bei [[Višegrad]] in Bosnien gefangen genommen und wechselte die Seiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Mitglied der montenegrinischen Armee, schloss er sich 1916 der Serbischen Freiwilligendivision an und kämpfte ab 1917 als Mitglied der [[Tschechoslowakische Legionen|Tschechoslowakischen Legionen]] auf Seiten der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]] gegen die Sowjets. Als jüngster General der tschechoslowakischen Legionen erreichte er große Bekanntheit. Er bewährte sich im Juli 1917 in der [[Schlacht bei Zborów]], kommandierte Teile der Einheit bei der Übernahme der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]] 1918 und kommandierte sogar eine Armee [[Alexander Wassiljewitsch Koltschak|Koltschaks]] in dessen Kampagne 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gajda erhielt die [[Interalliierte Siegesmedaille (Tschechoslowakei)|Tschechoslowakische Interalliierte Siegesmedaille]] 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Ende seines Einsatzes in Russland kehrte er im Februar 1920 in die nun unabhängige Tschechoslowakei zurück. Er absolvierte von 1920 bis 1922 ein Studium an der [[École supérieure de guerre|französischen Kriegsakademie]] in Paris. Anschließend übernahm er das Kommando der 11. Division der neu aufgebauten [[Tschechoslowakische Armee|Tschechoslowakischen Armee]] in [[Košice]]. Ab 1924 diente er im Hauptstab der Verteidigungsstreitkräfte in Prag als Stellvertreter des französischen Stabschefs [[Eugène Mittelhauser]]. Im März 1926 wurde Gajda zum amtierenden Chef des Hauptstabes befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1920er-Jahre wandte sich der hochdekorierte [[Generalmajor]] dem [[Faschismus]] zu. 1926 gründete er die Nationale Faschistische Gemeinschaft (&amp;#039;&amp;#039;[[Národní obec fašistická]]&amp;#039;&amp;#039;), die nach dem Modell der Partei [[Benito Mussolini]]s aufgebaut war. Gajda vertrat mit seiner Bewegung eine stark antideutsche und gleichzeitig antijüdische Position. Im August 1926 wurde Gajda aus dem Militärdienst in den Ruhestand versetzt, im Dezember desselben Jahres bekam er seinen Generalsrang aberkannt. 1927/28 kam es zu mehreren Prozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1933, einige Tage vor der [[Machtergreifung]] Hitlers in Deutschland, führte Gajda mit seiner Bewegung einen erfolglosen faschistischen Putsch im [[Brünn]]er Stadtbezirk Židenice (Schimitz) durch, den sogenannten Putsch von Židenice (Židenický puč). In der [[Tschecho-Slowakische Republik|Zweiten Republik]] wurde Gajdas faschistische Bewegung 1938 in die Partei der Nationalen Einheit (&amp;#039;&amp;#039;[[Strana národní jednoty]]&amp;#039;&amp;#039;) eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Okkupationszeit und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 15. März 1939, dem Tag der deutschen [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]], nahm Gajda Kontakt mit General [[Eccard von Gablenz]] in Prag auf, stellte sich ihm als Vorsitzender des tschechischen Nationalkomitees vor und versprach ihm Loyalität und Zusammenarbeit. Nach einer Intervention von Präsident [[Emil Hácha|Hácha]], der den deutschen Vertretern erklärte, dass Gajda und sein Komitee sein Vertrauen nicht genossen, endigten die Kontakte zwischen Deutschen und der Organisation [[Národní souručenství]]. Während der Besatzungszeit im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Gajda von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] wegen des Verdachts, subversive Aktivitäten zu betreiben, festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung des Landes durch die [[Rote Armee]] wurde er am 12. Mai 1945 vom [[Volkskommissariat für innere Angelegenheiten|NKWD]] wiederum eingesperrt und verlor während des Verhörs seine Sehkraft. Im April 1947 forderte Staatsanwalt [[Josef Urválek]] bei seinem Prozess wegen „Förderung von Faschismus und Nazismus“ eine [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslange Strafe]]. Er erhielt jedoch nur eine zweijährige Gefängnisstrafe und konnte das Gefängnis kurze Zeit darauf verlassen. Mittellos und vergessen starb er einige Monate später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hrob generála Gajdy.jpg|miniatur|Das Grab von Radola Gajda. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2003.]]&lt;br /&gt;
Sein Grab auf dem [[Olšany-Friedhof]] in Prag wurde im April 2007 verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moje paměti: Generál ruských legií R. Gajda. Československá anabase zpět na Ural proti bolševikům Admirál Kolčak.&amp;#039;&amp;#039; 4. vydání, Jota, Brno 1996, ISBN 978-80-7217-584-0 ({{csS}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Benoist-Méchin]]: &amp;#039;&amp;#039;Les épreuves de force 1938&amp;#039;&amp;#039; (= Histoire de l’armée allemande, Band 5). Éditions Albin Michel, Paris 1965, S. 64.&lt;br /&gt;
* [[Antonín Klimek]], Petr Hofman: &amp;#039;&amp;#039;Vítěz, který prohrál. Generál Radola Gajda&amp;#039;&amp;#039;. Paseka, Praha 1995, ISBN 80-7185-033-0.&lt;br /&gt;
* František Kurfürst: &amp;#039;&amp;#039;Radola Gajda – Rudolf Geidl. Legenda a Skutečnost&amp;#039;&amp;#039;. Albatros, Prag, 1926, {{OCLC|1017450866}}.&lt;br /&gt;
* Konstantin W. Sacharow (Sakharow): &amp;#039;&amp;#039;Die tschechischen Legionen in Sibirien&amp;#039;&amp;#039;. H. W. Hendriock, Berlin 1930, {{DNB|576344982}}. 3. Auflage: Volk und Reich, Berlin, 1939, {{DNB|361661088}}. Neudruck: Hrsg. von Willi Kahlich. Dolz, München 1995, {{OCLC|163130103}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://zivotopisyonline.cz/radola-gajda.php Biographie] (tschechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.libri.cz/databaze/kdo20/search.php?zp=5&amp;amp;name=GAJDA+RADOLA Biographie] (tschechisch).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jozef Duchoň |url=https://www.cassovia.sk/gengajda/ |titel= Rozprávanie o podivných osudoch generála Gajdu |werk=Košický večer |datum=2001-01-05 |sprache=sk |abruf=2022-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ivan Mikulík |url=https://mikesh.szm.com/gajda.htm |titel=Radola Gajda alebo tiež Rudolf Geidl, Radula Gajdl, Radula Gajda |werk=mikesh.szm.com |sprache=sk |abruf=2022-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.valka.cz/topic/view/33022 |titel=Gajda, Radola |werk=valka.cz |sprache=cs |abruf=2022-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/005780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119469405|LCCN=n/90/675400|VIAF=6558420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gajda, Radola}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Tschechoslowakischen Legionen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Weiße Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gajda, Radola&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geidl, Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kotor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. April 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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