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	<title>Radochów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:39:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radoch%C3%B3w&amp;diff=1447147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koyaanisqatsi01: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-07T10:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Radochów &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reyersdorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Lądek-Zdrój&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 21&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 46&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 515&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. Dez. 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ladek.pl/cms/php/do_druku.php3?cms=cms_ladzd&amp;amp;lad=a&amp;amp;id_dzi=3&amp;amp;id_men=37&amp;amp;id_dok=40&amp;amp;zalaczniki_zdjecia= |archive-is=20130416103802 |text=Website der Gmina Lądek-Zdrój, &amp;#039;&amp;#039;Sprawy urzędowe - Ludność&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 12. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 400&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 57-541&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Żelazno (Kłodzko)|Żelazno]] – [[Lądek-Zdrój]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radochów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Reyersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Lądek-Zdrój|Stadt- und Landgemeinde Lądek-Zdrój]] im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es wird über die [[Droga wojewódzka 392|Woiwodschaftsstraße 392]] erreicht, die von [[Żelazno (Kłodzko)|Żelazno]] (&amp;#039;&amp;#039;Eisersdorf&amp;#039;&amp;#039;) nach Lądek-Zdrój verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Radochów liegt im Osten des [[Glatzer Kessel]]s in den südwestlichen Ausläufern des [[Reichensteiner Gebirge]]s ({{plS|Góry Złote}}). Nachbarorte sind [[Wójtówka (Lądek-Zdrój)|Wójtówka]] (&amp;#039;&amp;#039;Voigtsdorf bei Landeck&amp;#039;&amp;#039;) und [[Lutynia (Lądek-Zdrój)|Lutynia]] (&amp;#039;&amp;#039;Leuthen&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, Lądek-Zdrój im Südosten, [[Skowronki (Lądek-Zdroj)|Skowronki]] (&amp;#039;&amp;#039;Lerchenfeld&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kąty Bystrzyckie]] (&amp;#039;&amp;#039;Winkeldorf&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Trzebieszowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Kunzendorf an der Biele&amp;#039;&amp;#039;) im Westen und [[Skrzynka (Lądek-Zdrój)|Skrzynka]] (&amp;#039;&amp;#039;Heinzendorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten. Nördlich erhebt sich die 697 m hohe Schalasterkoppe (&amp;#039;&amp;#039;Bzowiec&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 Kościół św. Mikołaja w Radochowie.jpg|mini|[[St. Nikolaus (Radochów)|Kirche St. Nikolaus]]]]&lt;br /&gt;
„Rycharczdorf“ wurde erstmals 1362 urkundlich erwähnt. Weitere Bezeichnungen waren &amp;#039;&amp;#039;Richardsdorf&amp;#039;&amp;#039; (1412), &amp;#039;&amp;#039;Reichardsdorf&amp;#039;&amp;#039; (1416) und 1419 &amp;#039;&amp;#039;Reyersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 387&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es gehörte zum [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]], mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit von Anfang an teilte. In ältesten Zeiten gehörte es den Herren [[Pannwitz (Adelsgeschlecht)|von Pannwitz]]. 1384 war es bereits [[Pfarrkirche|Pfarrort]] und 1412 ist ein [[Freirichter]]gut belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo von Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Die Freirichter der Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; 1878/79, S. 350&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] plünderten 1622 [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserliche]] und die [[Sächsische Armee]] Reyersdorf und die umliegenden Dörfer [[Trzebieszowice|Kunzendorf]], [[Ołdrzychowice Kłodzkie|Ullersdorf]] und [[Skrzynka (Lądek-Zdrój)|Heinzendorf]]. Wegen seiner Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|böhmischen Ständeaufstand von 1618]] wurde Friedrich von Reder, der damalige Besitzer von Reyersdorf, im Jahre 1625 vom böhmischen Landesherrn [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand III.]] enteignet. Dadurch gelangte Reyersdorf zusammen mit [[Orłowiec|Schönau]] an den Freiherrn von [[Nayhauß (Adelsgeschlecht)|Neuhaus]], der sich 1622/23 als Obrist auf Seiten der der Kaiserlichen Verdienste bei der Rückeroberung der Grafschaft Glatz erworben hatte. Ihm war zunächst die Herrschaft [[Nowa Ruda|Neurode]] zugesprochen worden, fiel jedoch nach der [[Konversion (Religion)|Konversion]] des Bernhard von [[Stillfried-Rattonitz|Stillfried]] an diesen zurück. Auch der Reyersdorfer Freirichter Hans Peschke wurde zunächst enteignet, erhielt jedoch, nach der Rückkehr zum katholischen Glauben und der Zahlung einer Geldstrafe, sein Gut wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig mit dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 fiel Reyersdorf zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. Anfang des 18. Jahrhunderts war es im Besitz des Julius Graf von Neuhaus. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war zunächst dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert. 1818 wurde es dem neu gebildeten [[Landkreis Habelschwerdt]] zugeschlagen, der aus den Glatzer [[Distrikt]]en Landeck und Habelschwerdt gebildet worden war und mit dem Reyersdorf bis 1945 verbunden blieb. 1874 wurde aus den [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Reyersdorf und Schönau sowie den gleichnamigen [[Gutsbezirk]]en der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Reyersdorf gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/habelsch/reyersdf.htm Amtsbezirk Reyersdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1897 erhielt Reyersdorf einen Halt an [[Bahnstrecke Kłodzko–Stronie Śląskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Glatz–Seitenberg&amp;#039;&amp;#039;), wodurch es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung durch zunehmenden Tourismus kam. 1939 wurden 846 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Reyersdorf 1945 wie fast ganz [[Schlesien]] an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Radochów&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Vertreibung der Deutschen|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Vertriebene aus [[Kresy|Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. 1975–1998 gehörte Radochów zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]] (&amp;#039;&amp;#039;Waldenburg&amp;#039;&amp;#039;). 1997 richtete ein Hochwasser große Schäden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[St. Nikolaus (Radochów)|Pfarrkirche St. Nikolaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Mikołaja&amp;#039;&amp;#039;) von 1614 wurde 1883 durch einen Blitzschlag zerstört, anschließend wieder aufgebaut und im Stil des [[Historismus]] ausgestattet. Den Hauptaltar schuf der Landecker Bildhauer [[Aloys Schmidt]]. Innerhalb und außerhalb der Kirche befinden sich alte [[Epitaph]]e, die zum Teil aus dem 14./15. Jahrhundert stammen.&lt;br /&gt;
* Der 1362 erwähnte [[Herrenhaus Reyersdorf|Gutshof]] wurde Anfang des 17. Jahrhunderts für Bernhard von Pannwitz neu errichtet und gelangte später an das Adelsgeschlecht [[Haugwitz]]. Im Inneren befinden sich Wandmalereien mit Pflanzenmotiven. Der Repräsentationssaal enthält figurale und heraldische Darstellungen. Das Balkonportal in der Nordfassade wurde um 1800 errichtet. Der Gutshof befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und ist vom Verfall bedroht.&lt;br /&gt;
* Die Statue des böhmischen Landesheiligen [[Johannes Nepomuk]] von 1732 war eine Stiftung des Grafen von Neuhaus.&lt;br /&gt;
* Nördlich des Ortes unterhalb des Gipfels des Stachelberges (&amp;#039;&amp;#039;Cierniak&amp;#039;&amp;#039;) steht die Wallfahrtskapelle [[Hilfe der Christen|Maria Hilf]]. Sie wurde aufgrund eines Gelöbnisses vom [[Schultheiß|Ortsschulzen]] Anton Wachsmann 1850 erbaut und 1858 erweitert. Den Altar und die Heiligenfiguren schuf der Landecker Bildhauer [[Franz Thamm]].&lt;br /&gt;
* Westlich des Berges liegt eine Tropfsteinhöhle, die 1830 zufällig gefunden und freigelegt wurde.&lt;br /&gt;
* Südlich des Ortes an der Landstraße liegt eine Kapelle, die vermutlich zum Gedenken an Gefallene des Dreißigjährigen Krieges errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Aloys Schmidt]] (1855–1939), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Bd. 4, ISBN 3-927830-18-6, S. 29–30.&lt;br /&gt;
* Peter Güttler: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Reiseführer herausgegeben von der [[Aktion West-Ost]] im BDKJ, Düsseldorf 1995, ISBN 3-928508-03-2, S. 93–94.&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]], [[Małgorzata Ruchniewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Glatzer Landes&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg-Wrocław 2006. ISBN 3-934632-12-2, S. 135–137.&lt;br /&gt;
* [[Dehio]]-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, München·Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/504647,Radochow.html Historische und aktuelle Ansichten sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [https://www.grafschaft-glatz.de/bilder/habelsch/reyers.htm Historische Aufnahmen]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/531324,Radochow,Kalwaria_na_Cierniaku_Radochow.html Wallfahrtskapelle Maria Hilf auf dem Stachelberg (&amp;#039;&amp;#039;Cerniak&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/522162,Radochow,Kosciol_sw_Mikolaja.html St.-Nikolaus-Kirche]&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/544805,Radochow,Jaskinia_Radochowska.html Tropfsteinhöhle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radochow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Lądek-Zdrój]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1362]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koyaanisqatsi01</name></author>
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