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	<title>Radobýl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radob%C3%BDl&amp;diff=474161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf-Dresden: /* Lage und Umgebung */ lf.</title>
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		<updated>2025-06-09T10:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Umgebung: &lt;/span&gt; lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME = Radobýl&lt;br /&gt;
|BILD = LITOM.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Radobýl von [[Litoměřice]] gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE = 399&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Tschechien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = [[Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/31/48/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 14/05/40/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CZ&lt;br /&gt;
|TYP = [[Kegelberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION = &lt;br /&gt;
|ALTER = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radobýl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Radobil&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Radebeule&amp;#039;&amp;#039;) ist einer der markantesten [[Kegelberg]]e&lt;br /&gt;
im südlichen [[Böhmisches Mittelgebirge|Böhmischen Mittelgebirge]] in [[Tschechien]]. Der kahle, fast waldlose Berg beeindruckt vor allem von Süden durch seine glockenförmige, schroffe Gestalt. Die seltene Trockenrasenvegetation der Südseite steht als &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmal&amp;#039;&amp;#039; unter Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radobyl befindet sich im [[Elbe|rechtselbischen]] Teil des Böhmischen Mittelgebirges und bildet einen der &amp;#039;&amp;#039;Torpfosten&amp;#039;&amp;#039; der [[Porta Bohemica]] ungefähr 3 km westlich von [[Litoměřice]] &amp;#039;&amp;#039;(Leitmeritz)&amp;#039;&amp;#039;. Direkt am Fuß des Berges an der Südseite befindet sich die Gemeinde [[Žalhostice]] &amp;#039;&amp;#039;(Tschalositz)&amp;#039;&amp;#039;, welche wie das benachbarte [[Velké Žernoseky]] &amp;#039;&amp;#039;(Großtschernosek)&amp;#039;&amp;#039; für den [[Weinbau]] bekannt ist. Nördlich unter dem Höhenzug Bídnice befanden sich am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s die unterirdischen Rüstungsfabriken &amp;#039;&amp;#039;[[KZ-Außenlager Leitmeritz#Richard|Richard I und Richard II]]&amp;#039;&amp;#039;. Die unterirdischen Räume dienen heute als [[Endlager (Kerntechnik)|Endlager]] für schwach [[Radioaktiver Abfall|radioaktive Abfälle]], siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Richard (Tschechien)]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Teil des Berges besteht aus [[Basalt]], welcher bis in die 1950er Jahre im Steinbruch auf der Westseite durch die &amp;#039;&amp;#039;Tschalositzer Basaltwerke&amp;#039;&amp;#039; abgebaut wurde. Die liegenden, geschwungenen und stehenden Basaltsäulen zählen zu den schönsten im Böhmischen Mittelgebirge. Der Sockel des Berges wird durch Sedimente der [[Kreide (Geologie)|Kreide]] gebildet, hier vor allem von [[Pläner]]sandstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Floristische Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für alle Berge des südlichen Böhmischen Mittelgebirges sind die [[Trockenrasen]] an den sonnenbeschienenen Südseiten. Diese Bereiche sind Heimat vieler für Mitteleuropa seltener Pflanzen, welche aus den Steppen Südosteuropas stammen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Litomerice 1.jpg|mini|Blick auf [[Litoměřice]]]] [[Datei:Cross Radobyl CZ 01.JPG|mini|Gipfelkreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Gipfel war einer der Lieblingsorte des Schriftstellers [[Karel Hynek Mácha]]. Am 23. Oktober 1836 sah er von hier ein Feuer in Litoměřice. Er lief hinunter, um es zu löschen. Während des Löschens trank er Wasser von einem Brunnen. Wahrscheinlich deswegen starb er am 6. November an [[Typhus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussicht ist sehr umfassend. Im Süden breitet sich die weite Elbniederung aus, die vom [[Říp]] (&amp;#039;&amp;#039;Georgsberg&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Hazmburk]] (&amp;#039;&amp;#039;Hasenburg&amp;#039;&amp;#039;) dominiert wird. Nach Westen schweift der Blick über den Elbdurchbruch an der [[Porta Bohemica]] ins westliche Böhmische Mittelgebirge mit [[Lovoš]] (&amp;#039;&amp;#039;Lobosch&amp;#039;&amp;#039;), [[Kletečná (Berg)|Kletečná]] (&amp;#039;&amp;#039;Kletschen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Milešovka]] (&amp;#039;&amp;#039;Milleschauer&amp;#039;&amp;#039;). Im Nordosten erhebt sich der sattelförmige [[Sedlo (Böhmisches Mittelgebirge)|Sedlo]] (&amp;#039;&amp;#039;Geltschberg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
* Über den Berg führt eine gelb markierte Wanderroute, welche in Litoměřice (&amp;#039;&amp;#039;Leitmeritz&amp;#039;&amp;#039;) beginnt und ins Elbdorf Žalhostice führt. Von diesem Weg führt eine kurze, steile Abzweigung zum Gipfel.&lt;br /&gt;
* Ein günstiger Zugang für eine Besteigung, mit Parkmöglichkeit für Autofahrer, befindet sich im Sattel nördlich der Radebeule an der Straße von Litoměřice nach Michalovice. Auf dem Gipfel befinden sich schon immer weithin sichtbare Gipfelkreuze, das erste Kreuz gab es bereits 1622. Das heutige Anfang der 1990er Jahre aufgestellte eiserne Kreuz ist bereits das achte in Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Rölke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Naturführer Böhmisches Mittelgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Berg- und Naturverlag Rölke, Dresden 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Radobýl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radobyl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Tschechien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf-Dresden</name></author>
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