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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Radiohorizont</id>
	<title>Radiohorizont - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:20:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radiohorizont&amp;diff=206145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H7: einen Link in den Fließtext überführt, die anderen sind nicht übergeordnet und teilw. nicht selbsterklärend, sodass sie keine geeigneten Linkliste darstellen nach WP:Assoziative Verweise; bei Bedarf bitte diese Begriffe im Fließtext behandeln und dort gerne verlinken</title>
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		<updated>2025-12-12T16:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einen Link in den Fließtext überführt, die anderen sind nicht übergeordnet und teilw. nicht selbsterklärend, sodass sie keine geeigneten Linkliste darstellen nach &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Assoziative_Verweise&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Assoziative Verweise (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Assoziative Verweise&lt;/a&gt;; bei Bedarf bitte diese Begriffe im Fließtext behandeln und dort gerne verlinken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radiohorizont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Orte, an denen von einem Sender ausgehende direkte (also nicht gebeugte oder reflektierte) Radiowellen genau tangential zur Erdoberfläche verlaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.310-9 1&amp;quot;&amp;gt;Definitions of terms relating to propagation in non-ionized media, [[Internationale Fernmeldeunion|ITU]], Recommendation ITU-R P. 310-9: &amp;quot;The locus of points at which direct rays from a point source of radio waves are tangential to the surface of the Earth. Note 1 – As a general rule, the radio and geometric horizons are different because of atmospheric refraction.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verläuft meist in größerer Entfernung als der [[Horizont|optische Horizont]], der die [[Sichtweite]] bestimmt. Der mit steigender Höhe abnehmende [[Brechungsindex]] der Atmosphäre bewirkt eine [[Brechung (Physik)|Brechung]] von elektromagnetischen Wellen zur Erde hin. Dieser Gradient des Brechungsindex ist für Radiowellen (bis etwa 100&amp;amp;nbsp;GHz&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.453-9&amp;quot;&amp;gt;The radio refractive index: its formula and refractivity data, ITU, Recommendation ITU-R P. 453-9&amp;lt;/ref&amp;gt;) größer als für Licht. Daher haben auch solche Radiowellen, deren Reichweite nicht durch Effekte wie [[Ionosphäre#Funkwellen|ionosphärische Reflexion]] gesteigert wird, eine über den optischen Horizont hinausgehende Reichweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzipielle Berechnungen ==&lt;br /&gt;
Diese über den optischen Horizont hinausgehende Reichweite &amp;lt;math&amp;gt;s&amp;lt;/math&amp;gt; bis zum Radiohorizont beträgt näherungsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;s = \sqrt{2 \, R \, h_s} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; als [[Erdradius]] und &amp;lt;math&amp;gt;h_s&amp;lt;/math&amp;gt;  als Höhe der Sendeantenne über ebener Erde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie für die Berechnung des Radiohorzonts.jpg|mini|Geometrie für die Berechnung des Radiohorizonts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In grober Näherung kann in der Praxis von einer Vergrößerung des Radiohorizonts um etwa 15 % gegenüber dem optischen Horizont ausgegangen werden. Alternativ kann dies als scheinbare Vergrößerung des Erdradius aufgefasst werden. Standardmäßig wird dann von einem um den Faktor 4/3 größeren Erdradius ausgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.310-9 2&amp;quot;&amp;gt;Definitions of terms relating to propagation in non-ionized media, ITU, Recommendation ITU-R P. 310-9: &amp;quot;For an atmosphere having a standard refractivity gradient, the effective radius of the Earth is about 4/3 that of the actual radius, which corresponds to approximately 8 500 km.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt man in diese Formel den mittleren Erdradius von 6370&amp;amp;nbsp;km multipliziert mit dem Faktor von 4/3 für eine normale Atmosphäre ein (etwa 8500&amp;amp;nbsp;km), so berechnet sich die Entfernung des Radiohorizonts &amp;lt;math&amp;gt;s&amp;lt;/math&amp;gt; in km durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;s = 4{,}1 \, \sqrt{h_s} &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;h_s&amp;lt;/math&amp;gt; als Höhe der Sendeantenne in Metern über ebener Erde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.1546-3&amp;quot;&amp;gt;Method for point-to-area predictions for terrestrial services in the frequency range 30 MHz to 3 000 MHz, ITU, Recommendation ITU-R P. 1546-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Radio Horizont hs he.jpg|mini|Auswirkung der Empfängerhöhe auf den Radiohorizont]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat auch der Empfänger eine relevante Höhe über der Erde, so addieren sich die beiden Radiohorizonte. Mit folgender Formel kann dann die &amp;#039;&amp;#039;quasioptische Reichweite&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;d&amp;lt;/math&amp;gt; berechnet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;d = \sqrt{2 R} \, \left( \sqrt{h_s} + \sqrt{h_e}\right) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;R&amp;lt;/math&amp;gt; als Erdradius, &amp;lt;math&amp;gt;h_s&amp;lt;/math&amp;gt; als Höhe der Sendeantenne und &amp;lt;math&amp;gt;h_e&amp;lt;/math&amp;gt; als Höhe der Empfangsantenne, beide über ebener Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt man wiederum den um 4/3 vergrößerten Erdradius von etwa 8500&amp;amp;nbsp;km ein, so ergibt sich die quasioptische Reichweite &amp;lt;math&amp;gt;d&amp;lt;/math&amp;gt; in km durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;d = 4{,}1 \, \left(\sqrt{h_s} + \sqrt{h_e}\right) &amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit &amp;lt;math&amp;gt;h_s&amp;lt;/math&amp;gt; als Höhe der Sendeantenne in Meter und &amp;lt;math&amp;gt;h_e&amp;lt;/math&amp;gt; als Höhe der Empfangsantenne in Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.1546-3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formeln nehmen stark vereinfachend an, dass die Erde eine Kugel ist. Höhenunterschiede im Ausbreitungsweg wie Berge und Täler werden nicht berücksichtigt. Diese Formeln stimmen über ebenem Gelände oder über dem Meer recht gut mit der Realität überein und dienen oft als erste Abschätzung bei der Berechnung des Ausbreitungspfades von Radiowellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formeln zur Berechnung des Radiohorizontes aus digitalisierten Geländedaten finden sich beispielsweise in entsprechenden Quellen der [[Internationale Fernmeldeunion|Internationalen Fernmeldeunion]] (engl. International Telecommunication Union, ITU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.452-12&amp;quot;&amp;gt;Prediction procedure for the evaluation of microwave interference between stations on the surface of the Earth at frequencies above about 0.7 GHz, ITU, Recommendation ITU-R P. 452-12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Troposphärische Ausbreitungseffekte wie Beugung, Streuung und Reflexion werden bei der Berechnung des Radiohorizonts nicht berücksichtigt. Sie bewirken eine Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen über den Radiohorizont hinaus (Überhorizontausbreitung, englisch: Trans-horizon propagation).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ITU-R P.310-9 3&amp;quot;&amp;gt;Definitions of terms relating to propagation in non-ionized media, ITU, Recommendation ITU-R P. 310-9, Note 1 zum Begriff &amp;quot;Trans-horizon propagation&amp;quot;: &amp;quot;Trans-horizon propagation may be due to a variety of tropospheric mechanisms such as diffraction, scattering, reflection from tropospheric layers. [...]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radarhorizont ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit denselben Formeln wird auch der Radarhorizont berechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MG&amp;quot;&amp;gt;J. Detlefsen in Meinke, [[Friedrich-Wilhelm Gundlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Hochfrequenztechnik&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Kapitel S1.1 Grundlagen der Radartechnik&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu einem [[Überhorizontradar]] basiert die Funktionsweise einer Radaranlage auf einer quasioptischen Ausbreitung der Radiowellen. Dabei ist der Radio-/Radarhorizont der [[Radar]]anlage maßgebend. Dessen Reichweite wird danach berechnet, aus welcher Entfernung ein Zielecho noch erfasst werden kann, dessen Signal von einer vorgegebenen Rückstrahlfläche reflektiert wurde (siehe [[Radarquerschnitt]]). Dann entspricht der Radiohorizont des Zieles dem der Radaranlage und ist deshalb für die Berechnung ihrer Reichweite nicht relevant. Im Gegensatz zu oben genannter Berechnung zweier Antennen findet hier also keine Addition statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkausbreitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtende Astronomie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Radio horizon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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