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	<title>Radikaldemokratische Partei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radikaldemokratische_Partei&amp;diff=284955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;B. Gutleben: sprachlich geglättet</title>
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		<updated>2026-04-27T14:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachlich geglättet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Partei der Weimarer Republik, für die bulgarische Partei siehe [[Radikaldemokratische Partei (Bulgarien)]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radikaldemokratische Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RDP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine deutsche [[Linksliberalismus|linksliberale]] [[Kleinpartei]], die in der Endphase der [[Weimarer Republik]] zwischen 1930 und 1933 existierte. Bei ihrer Namensgebung und mit ihren Veröffentlichungen orientierte sie sich an der Leitvorstellung der [[Radikaldemokratie|radikalen Demokratie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Radikale Demokratie!&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Radikaldemokratischen Partei, Reichsgeschäftsstelle, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J. oder das von Ende 1930 bis Anfang 1933 erscheinende Organ &amp;#039;&amp;#039;Radikaldemokratische Blätter&amp;#039;&amp;#039;. {{ZDB|1421553-6}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RDP wurde am 30. November 1930 in [[Kassel]] von ehemaligen Mitgliedern der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) gegründet, die deren Übergang in die [[Deutsche Demokratische Partei#Umbenennung in Deutsche Staatspartei|Deutsche Staatspartei]] nicht mitvollziehen wollten. Zu den bekanntesten Gründungsmitgliedern gehörten [[Ludwig Quidde]] und [[Hellmut von Gerlach]]. Die Pazifisten wurden vom linken Flügel der [[Geschichte der Jungdemokraten#Weimarer Republik|Jungdemokraten]] unterstützt. Zum Parteivorsitzenden wurde der Berliner Rechtsanwalt [[Willy Braubach]] gewählt. Programmatisch war die Partei [[Linksliberalismus|linksliberal]], [[Pazifismus|pazifistisch]] und [[Weimarer Republik|republikanisch]], also überzeugt von der Weimarer Republik als demokratischem Staat, ausgerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Burkhard  Gutleben |Titel=Zwischen Freisinn und Sozialliberalen. Linksliberale Kleinstparteien und Vereine in Deutschland 1903 – 2023 |Ort=Duisburg / Essen |Datum=2023 |DOI=10.17185/duepublico/79268 |Seiten=28 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisatorische Schwerpunkte lagen neben [[Berlin]] im [[Ruhrgebiet]] und im Raum [[Nürnberg]]-[[Fürth]]. Politische Bedeutung erlangte die Partei allenfalls auf kommunaler Ebene. Lediglich im Jahr 1931 war sie vorübergehend mit zwei [[Mandat (Politik)|Sitzen]] im [[Landtag des Volksstaates Hessen]] vertreten ([[Julius Reiber]] und [[Johann Eberle (Politiker)|Johann Eberle]]). Diese durch Parteiübertritt ehemaliger DDP-[[Abgeordneter]] erhaltenen Mandate konnten in der Neuwahl nicht verteidigt werden (die Partei erreichte 0,6 % der Stimmen und kein Mandat); auch die Beteiligung an der [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahl im November 1932]] (3793 Stimmen) war erfolglos.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte der RDP siehe neben den unter Literatur genannten Publikationen Burkhard Gutleben: &amp;#039;&amp;#039;Radikaldemokratische Partei – aufrechte Linksliberale ohne Erfolg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Liberal (Zeitschrift)|Liberal]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 28, H. 1, 1986, {{ISSN|0459-1992}}, S. 65–72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war auch die einzige Reichstagswahl, zu der die RDP antrat. Bereits vor Beginn der Wahl waren einige Mitglieder aufgrund der Chancenlosigkeit der Partei aus dieser ausgetreten. Auf Listenplatz 1 der Partei stand der Berliner Polizeimajor Walther Encke, ein überzeugter Demokrat;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; es wurde zudem eine [[Listenverbindung]] mit der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] eingegangen. Schließlich beteiligte die Partei sich auch an der sozialdemokratisch geprägten „[[Eiserne Front|Eisernen Front]]“, einer in der Nachfolge des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] agierenden Gruppierung zur Wahrung der Weimarer Republik. Dies ist auffällig, da eine Mitarbeit in der Eisernen Front sonst mehrheitlich von nicht-sozialdemokratischen Organisationen aus diversen Gründen abgelehnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 verabschiedeten die Radikaldemokraten ein Programm, in dem sich als „Kämpfer für nationale und internationale Gemeinschaftsideen“ bezeichneten. Sie ordneten sich als „radikal demokratisch und überzeugt republikanisch“ ein. Sie bekannten sich außenpolitisch zum Pazifismus, zu einer freiheitlichen Kulturpolitik und zu einer radikal sozialen und antiplutokratischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://radikaldemokraten.de/2026/04/23/archiv-programm-der-radikaldemokratischenpartei-parei-1931/ |titel=Programm der RDP (1931) |werk=Archiv des Radikaldemokratischen Bildungswerks e.V. |abruf=23.4.2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 verliert sich die weitere Spur der Partei. Einige ihrer ehemaligen Mitglieder, wie [[Erich Lüth]] und [[Paul von Schoenaich]], wurden nach 1945 wieder politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Forderungen ==&lt;br /&gt;
Als sozialliberale Partei forderte die RDP eine sozialgerechte Wirtschaft, im Rahmen einer freien privatorientierten Wirtschaft. Die Forderung nach der Senkung des [[Wehretat]]s bezeugt die [[Antimilitarismus|antimilitaristische]] Positionierung der Partei. Als Konsequenz solle aber nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Welt abgerüstet werden. Aber auch den zu dieser Zeit stark aufkommenden Nationalismus verurteilte die RDP aufs schärfste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Radikal-Demokratische Partei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Gesamtverband deutscher Angestelltengewerkschaften – Reichs- und freikonservative Partei.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Pahl-Rugenstein, Köln 1985, ISBN 3-7609-0878-0, S. 608–613.&lt;br /&gt;
* Burkhard Gutleben: &amp;#039;&amp;#039;Radikaldemokraten im Hessischen Landtag. Parlamentarische Episode einer Splitterpartei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 93, 1988, {{ISSN|0342-3107}}, S. 179–186.&lt;br /&gt;
* [[Martin Liepach]]: &amp;#039;&amp;#039;Radikale Demokraten in der Mitte. Die RDP in der hessischen Landtagswahl 1931.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historical Social Research]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 22, Nr. 3/4, 1997, {{ISSN|0172-6404}}, S. 146–159, [https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/29153 online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5272572-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radikaldemokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische liberale Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B. Gutleben</name></author>
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