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	<title>Radebeuler Couragepreis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radebeuler Couragepreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden seit 2004 Personen, Initiativen oder Projekte ausgezeichnet, die [[Zivilgesellschaft|zivilgesellschaftliches Engagement]] und [[Zivilcourage|Courage]] in ausgewählten Regionen Europas, insbesondere Mittel-, Ost- und Südosteuropa, unter schwierigen Bedingungen gezeigt haben. Voraussetzung ist, dass sie „Frieden stiftend, Gerechtigkeit schaffend, sozial- und ökologisch verantwortlich, für bürgerschaftliches Engagement in einer zivilen Gesellschaft als Vorbild wirken“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radebeul.de/Einwohnerportal/Stadtverwaltung/Oberb%C3%BCrgermeister/Oberb%C3%BCrgermeister/St%C3%A4dtepartnerschaftsbeauftragte/Der+Radebeuler+Courage_Preis.html Zitat des Vereins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist in einer europäischen Dimension ausgelobt, die neben dem mit 5000 Euro dotierten Geldpreis hauptsächlich aus einer zweijährigen Begleitung des Preisträgers besteht, was diesem internationale [[Massenmedien|mediale Aufmerksamkeit]] sowie einen gewissen Schutz in seinem Heimatland geben soll. Daneben wird der Couragepreis noch in einer regionalen Dimension verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Couragestein Sacharkin.jpg|mini|Der Couragestein für A. Sacharkin im Boden vor dem Radebeuler Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waffenstillstandstafel Radebeul.jpg|mini|Gedenktafel zum Waffenstillstand von Kötzschenbroda auf dem Anger von [[Altkötzschenbroda]]]]&lt;br /&gt;
Die offizielle Verleihung des Preises findet seit 2004 alle zwei Jahre am 27. August statt, dem Datum des [[Waffenstillstand von Kötzschenbroda|Waffenstillstands von Kötzschenbroda]] {{JULGREGDATUM|6|9|1645}}. Zu diesem Datum gelang es, dass der Dreißigjährige Krieg zwischen Sachsen und Schweden früher als an allen anderen Orten endete, was damals viele Menschenleben gerettet hat. Der Verleihungsort, die [[Friedenskirche (Kötzschenbroda)|Kötzschenbrodaer Friedenskirche]], steht auch in dieser Tradition, da die Waffenstillstandsvereinbarung in [[Lutherhaus (Kötzschenbroda)|ihrem Gemeindehaus]] unterzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Termin ist ebenfalls wichtig: Jeweils am [[9. November]], dem [[Schicksalstag der Deutschen]], werden die den Preisträgern gewidmeten Ehrensteine vor dem [[Radebeuler Rathaus]] eingelassen und in einer öffentlichen Feierstunde enthüllt, zu der im Jahr 2008 der Preisträger Alexander Sacharkin noch einmal aus Sibirien angereist war. Der veranstaltende Verein &amp;#039;&amp;#039;radebeuler couragepreis e.V.&amp;#039;&amp;#039; weist damit nicht nur bewusst auf die Ereignisse von 1918 ([[Novemberrevolution]]) und 1989 ([[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]]) hin, sondern ermutigt zu bürgerlicher Courage angesichts der [[Novemberpogrome 1938]], insbesondere der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Reichskristallnacht&amp;#039;&amp;#039; vom 9. auf den 10. November.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.couragepreis.de/archiv/Rede_Couragepreis_9.11.08.pdf |text=„Warum wir gerade am 9. November die Steine für Radebeuls Couragepreisträger vor dem Rathaus verlegen“ |archivebot=2019-05-08 21:29:12 InternetArchiveBot}}&amp;lt;br /&amp;gt;Rede anlässlich der Enthüllung der Steine am 9. November 2008 vor dem Radebeuler Rathaus; von [[Ulfrid Kleinert]], Vors. des radebeuler couragepreisvereins&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem auslobenden Verein gehören die Friedenskirchgemeinde an sowie einzelne Bürger, die sich diesem Anliegen verpflichtet fühlen, unterstützt durch die Stadt [[Radebeul]], die u.&amp;amp;nbsp;a. durch ihren Oberbürgermeister [[Bert Wendsche]] vertreten wird. Unterstützt wurde im Jahr 2008 die neunköpfige Jury durch Osteuropafachleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurden keine Couragepreise verliehen. Jedoch zeichnete die [[Sächsische Landeszentrale für politische Bildung]] zum 367.&amp;amp;nbsp;Jahrestag des Friedensschlusses zu Kötzschenbroda im August 2012 die &amp;#039;&amp;#039;Friedenskirche zu Radebeul&amp;#039;&amp;#039; als weiteren &amp;#039;&amp;#039;Politischen Ort in Sachsen&amp;#039;&amp;#039; von 2011 aus, nachdem bereits im Mai die Großenhainer [[Karl-Preusker-Bücherei]] gewürdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Sächsische Landeszentrale für politische Bildung |Titel=Volksbücherei und Friedenskirche – Die Politische Orte 2011 im Landkreis Meißen |Sammelwerk=Newsletter |Nummer=3/2012 |Ort=Dresden |Datum=2012-06-08 |Seiten=14 |Online=https://web.archive.org/web/20130203040226/http://www.slpb.de/dokumente/aktuelles/newsletter_3-12.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2013-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Kötzschenbroda: Auszeichnung für die Friedenskirche |Sammelwerk=[[Sächsische Zeitung]] |Verlag=DD+V |Ort=Dresden |Datum=2012-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die internationalen Preisträger ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul 2022 Couragepreissteine vor dem Rathauseingang.jpg|mini |Vor dem Eingangsportal des Rathauses sind die Couragesteine im Boden eingelassen (2022)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2024: [[Jenny Rasche]], Sozialarbeiterin und Theologin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/radebeul/lokales/couragepreis-radebeul-6015663.html |titel=Radebeul: Preisträger des Couragepreises 2024 stehen fest |sprache=de |abruf=2024-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: die Stadtverwaltung von [[Obuchiw]], vertreten durch Volodomyr Zelora (stellvertretender Bürgermeister) und Viktor Rogoza (Amtsleiter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GB2022&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verleihung Radebeuler Couragepreis 2022.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebrief für das Kirchspiel in der Lößnitz.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 2022, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Marta  Siciarek, Bürgerrechtlerin (Polen)&amp;lt;ref&amp;gt;Radebeuler Amtsblatt 10/2020, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Elena Mircea (Rumänien)&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAB1017S3&amp;quot;&amp;gt;Radebeuler Amtsblatt 10/2017, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: Johannes Halmen (Rumänien)&lt;br /&gt;
* 2010: Olga Karatch aus [[Belarus]] für ihren Einsatz für mehr [[Rechtssicherheit]] in ihrem Land&lt;br /&gt;
* 2008: der [[Surgutneftegas]]-Gewerkschaftsgründer [[Alexander Sacharkin]] aus [[Surgut]] in [[Sibirien]]&lt;br /&gt;
** Weitere Kandidaten waren Sergej Isajew und die Menschenrechtskommission in Perm und Alexej Korol und seine belarussische Oppositionszeitung &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039; aus Minsk&lt;br /&gt;
* 2006: [[Roman Juschkov]], russischer Bürgerrechtler aus [[Perm (Stadt)|Perm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.radebeul.de/radebeulmedia/Dokumentenpool/Amtsblatt/2007/Amtsblatt+Juli+2007-width--height--p-1997.pdf |wayback=20111020130637 |text=Ulfrid Kleinert: Radebeuler Amtsblatt 07/2007, Seite 17 |archiv-bot=2024-04-21 18:51:38 InternetArchiveBot }} (PDF; 410&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Oleg Woltschek]], belarussischer Menschenrechtsanwalt aus [[Minsk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die regionalen Preisträger ==&lt;br /&gt;
Dieser Preis wird an couragierte Personen überreicht, die aus der Region [[Radebeul]] kommen oder in Radebeul zivilgesellschaftliches Engagement zeigen.&lt;br /&gt;
* 2022: [[Rainer Thümmel]] (für sein Wirken als Glockenbeauftragter der Ev. Landeskirche Sachsen und für seine Versöhnungsarbeit an der Synagoge Dresden),&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBAS2022&amp;quot; /&amp;gt; [[Frédéric Bußmann]] (Leiter der Kunstsammlungen Chemnitz; für seinen stadtgesellschaftlichen Kampf gegen rechtsextreme Parolen und die dabei erlittenen Verletzungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBAS2022&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radebeuler Couragepreis nominiert Preisträger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindebrief für das Kirchspiel in der Lößnitz.&amp;#039;&amp;#039; August/September 2022, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Ingolf  Brumm, Meißner  Bauunternehmer&amp;lt;ref&amp;gt;Radebeuler Amtsblatt 10/2020, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Ingrid Lewek, Wolfgang Tarnowski: Autoren des Werks &amp;#039;&amp;#039;Juden in Radebeul&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAB1017S3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: Steffen Richter (Pirna)&lt;br /&gt;
* 2010: Martin Rotbarth (für seine Hilfe bei der Ergreifung eines Räubers), Thomas Berndt (für die Erarbeitung eines Konzeptes für den [[Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus|Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar]])&lt;br /&gt;
* 2008: die Radebeuler Ingenieurin Barbara Thiel, die derzeit als Expertin für [[Wasserverfügbarkeit|Wassermanagement und -steuerung]] im [[Jordan]]tal arbeitet, für ihre jahrzehntelangen Bemühungen, Missstände im eigenen Land und in der Welt zu bekämpfen&lt;br /&gt;
* 2006: 2 Schüler des Radebeuler [[Gymnasium Luisenstift|Gymnasiums Luisenstift]] erhielten eine &amp;#039;&amp;#039;Besondere Anerkennung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
:Im Rahmen eines Schulprojekts haben sie sich mit dem Wirken der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] in Sachsen auseinandergesetzt. Dazu haben sie einen NPD-Landtagsabgeordneten begleitet, interviewt und daraus eine Videodokumentation erstellt&lt;br /&gt;
* 2004: die Betriebsratsvorsitzende des [[Arzneimittelwerk Dresden|ehemaligen Degussa-Werkes]] Radebeul, Bärbel Starke, stellvertretend für den Betriebsrat und die für ihre Arbeitsplätze kämpfende Belegschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [[Ulfrid Kleinert]], David Schmidt (Hrsg. im Auftrag des radebeuler couragepreis e.v.): &amp;#039;&amp;#039;Störenfried und Friedensstifter – Radebeul verleiht den Couragepreis 2008&amp;#039;&amp;#039;. Notschriftenverlag, Radebeul 2008. ISBN 978-3-940200-27-3.&lt;br /&gt;
* Ulfrid Kleinert (Hrsg. im Auftrag des radebeuler couragepreis e.v.): &amp;#039;&amp;#039;Gesicht zeigen – Radebeul verleiht den Couragepreis 2006&amp;#039;&amp;#039;. Notschriftenverlag, Radebeul 2006. ISBN 3-933753-98-8.&lt;br /&gt;
* Ulfrid Kleinert (Hrsg. im Auftrag des radebeuler couragepreis e.v.): &amp;#039;&amp;#039;Mit Mut und Verstand – Radebeul verleiht den Couragepreis 2004&amp;#039;&amp;#039;. Notschriftenverlag, Radebeul 2004. ISBN 3-933753-68-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.couragepreis.de/ Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtspreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auszeichnung für Soziales Engagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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