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	<title>Radarstation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Radarstation&amp;diff=254190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-11T09:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Radarstation Stø.jpg|mini|Niederschlagsradar [[Stø]] an Norwegens Atlantikküste]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Radarstation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine stationäre Anlage zum Betrieb eines oder mehrerer [[Radar]]sensoren, insbesondere als [[Flugsicherungsradar]] und für die [[Maritime Verkehrssicherung]]. Flugsicherungsanlagen werden meist auf Berggipfeln oder an exponierter Stelle in einem Geländezug angelegt, um die größtmögliche [[Reichweite (Funktechnik)|Reichweite]] der Radarortung zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Antennentechnik|Antennenanlagen]] eines Großraumradars können bis zu 20&amp;amp;nbsp;m breit sein und sind meist durch eine auffällige, kugelförmige [[Radom (Antennenkuppel)|Radarkuppel]] (Radom) vor Witterungseinflüssen geschützt. Forschungs- und [[Wetterradar]]-Stationen haben kleinere Antennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung der Messdaten kann in der Station selbst oder – wie bei der regionalen Flugsicherung – zentral für das ganze Staatsgebiet erfolgen, was entsprechende Datenanbindungen erfordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/quellen/radar/radar.html |titel=Radar |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Radarstationen nutzen die Prinzipien der Radartechnologie zur Erkennung und Lokalisierung von Objekten, indem sie elektromagnetische Wellen aussenden und deren Reflexionen analysieren. Dabei wird eine Radarantenne verwendet, um kurze Impulse von Radiowellen auszusenden, die an Objekten reflektiert und von der Antenne wieder empfangen werden. Die Zeitdifferenz zwischen Senden und Empfangen ermöglicht die Berechnung der Entfernung und Geschwindigkeit eines Objekts. Diese Technologie findet breite Anwendung, etwa in der Luft- und Seefahrt, für die Verkehrsüberwachung und in der Meteorologie zur Wetterbeobachtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Wolff |url=https://www.radartutorial.eu/01.basics/Das%2520Prinzip%2520von%2520Radarger%C3%A4ten.de.html |titel=Das Prinzip von Radargeräten |werk=Radartutorial.eu |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radarstation Wasserkuppe 01114.JPG|mini|Militärische Radarstation auf der [[Wasserkuppe]], Hessen]]&lt;br /&gt;
Zu einer Radarstation gehören in der Regel:&lt;br /&gt;
* Das Gebäude, in dem die Radaranlage eingebaut ist. Die Antenne kann einige Meter bis fast 20 Meter messen und als [[Primärradar|Primär-]] und [[Sekundärradar]] arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dfs.de/homepage/de/flugsicherung/technik/ |titel=Technik |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wetterschutz für die Antenne (das sogenannte Radom)&lt;br /&gt;
* Mannschaftsunterkünfte für Bedien- und Wartungspersonal&lt;br /&gt;
* Telekommunikationsanlagen. Erdgebunden, oft aber Satelliten- oder Richtfunk&lt;br /&gt;
* [[Elektrischer Betriebsraum|Elektrische Betriebsräume]]&lt;br /&gt;
* Werkstätten&lt;br /&gt;
* Gegebenenfalls Notstromaggregate und autarke Wasserversorgung&lt;br /&gt;
* Bunkeranlagen bei militärischer Nutzung&lt;br /&gt;
* Bunkerfeuerwehr bei militärisch wichtiger Nutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Peripherie gehören:&lt;br /&gt;
* Zufahrtsstraßen&lt;br /&gt;
* Stromanschluss&lt;br /&gt;
* Wasseranschluss und Abwasseranschluss&lt;br /&gt;
* [[Datenleitung]] zur regionalen Zentrale&lt;br /&gt;
* gegebenenfalls ein Schutzzaun um das Areal der Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größere Radarstationen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
* Regionale [[Flugsicherung]]: Die wichtigsten Radaranlagen werden von der [[DFS Deutsche Flugsicherung|Deutschen Flugsicherung GmbH]] (DFS) betrieben. Es handelt sich um etwa 32&amp;amp;nbsp;Radarstationen, verteilt über das gesamte Bundesgebiet (s. [[SRE-M]] und [[Sekundärradar]]). Die Antennen befinden sich meist auf einem [[Radarturm]] und sind durch einen großen [[Radom (Antennenkuppel)|Radom]] geschützt. Die Reichweiten betragen jeweils einige 100&amp;amp;nbsp;km und überdecken sich gegenseitig, sodass vereinzelte Ausfälle die Flugsicherung nicht beeinträchtigen können.&lt;br /&gt;
* Lokale Luftraumkontrolle: größere Flughäfen haben einen eigenen [[Airport Surveillance Radar]] mit Reichweiten von etwa 50–120&amp;amp;nbsp;km, das die An- und Abflüge (Steig- und Sinkflug) kontrolliert. Ferner verfügen größere Flughäfen über ein [[Bodenradar (Flugsicherung)|Rollfeldradar]] zur Überwachung von Flugzeugen und Fahrzeugen auf dem Flughafengelände.&lt;br /&gt;
* Rein militärische Radarstationen für Luftverteidigung und Flugleitkontrolle&lt;br /&gt;
* Funkverkehr teilw. mit Radar: Einige Fernsehtürme&lt;br /&gt;
* 17 [[Niederschlagsradar|Wetterradare]] des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]] und einige Forschungs- und [[Satellitenstation]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutscher Wetterdienst |url=https://www.dwd.de/SharedDocs/broschueren/DE/presse/wetterradar_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=7 |titel=Wetterradar in Deutschland |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radarstationen in Österreich ==&lt;br /&gt;
* Flugsicherung: zwei zivile Großraum-Radarstationen (Oberösterreich, Kärnten)&lt;br /&gt;
* Nahbereichs-Radaranlagen auf Flughäfen, u.&amp;amp;nbsp;a. Wien, Linz, Salzburg. Einige dieser Anlagen wurden bzw. und werden noch durch [[Lateration|Multilateration]] ersetzt&lt;br /&gt;
* Militärische Luftraumkontrolle: drei Stationen des Bundesheeres mit sehr großer Reichweite (Niederösterreich, Salzburg, Kärnten), weitere lokale Radarstationen&lt;br /&gt;
* [[Satellitenstation Graz-Lustbühel]]&lt;br /&gt;
* [[Niederschlagsradar]]e einiger Wetterdienste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radarstationen in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
* Flugsicherung: Radarstation der [[Skyguide]] bei Boppelsen, Kanton [[Aargau]] und [[Zürich]]&lt;br /&gt;
* Militärische Luftraumkontrolle: zusätzlich mit mobilen Radarstationen&lt;br /&gt;
* [[Niederschlagsradar]]anlagen von [[MeteoSchweiz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meteoschweiz.admin.ch/wetter/messsysteme/atmosphaere/das-schweizer-wetterradarnetz.html |titel=Das Schweizer Wetterradarnetz | hrsg=MeteoSchweiz |sprache=de |abruf=2024-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Radar stations|Radarstation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugsicherung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Radaranlage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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