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	<title>Rackwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rackwitz&amp;diff=123678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: WP-Relevanz besteht worin?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rackwitz&amp;diff=123678&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T08:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP-Relevanz besteht worin?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Rackwitz.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/26/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/22/20/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rackwitz in TDO.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordsachsen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 129&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04519&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034294 und 034202 (in einigen Ortsteilen)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14730250&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RKW&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-rackwitz.de/ www.gemeinde-rackwitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Steffen Schwalbe (geboren als Steffen Brzoska)&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rackwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Rackwitz liegt rund zehn Kilometer nördlich des Stadtzentrums von [[Leipzig]] und rund dreizehn Kilometer südlich von [[Delitzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft gehört zur [[Leipziger Tieflandsbucht]] und wird vom [[Lober (Mulde)|Lober]] durchflossen. In der Nähe des Ortes befinden sich der [[Schladitzer See]] und der [[Werbeliner See]], die aus gefluteten [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöchern]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Leipziger Messe|Neue Leipziger Messe]] sowie der [[Flughafen Leipzig/Halle]] liegen unweit des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst folgende Ortsteile (in Klammern: Einwohnerzahlen 2019)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-rackwitz.de/wissenswertes.html |titel=Wissenswertes - Rackwitz |abruf=2023-02-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230210222516/https://www.gemeinde-rackwitz.de/wissenswertes.html |archiv-datum=2023-02-10 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=12em |anzahl=2 |gesamtbreite=40em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Biesen (Rackwitz)|Biesen]] (339)&lt;br /&gt;
* [[Brodenaundorf]] (31)&lt;br /&gt;
* [[Kreuma]] (157)&lt;br /&gt;
* [[Lemsel]] (289)&lt;br /&gt;
* [[Podelwitz (Rackwitz)|Podelwitz]] (521)&lt;br /&gt;
* Rackwitz (2188) mit Güntheritz&lt;br /&gt;
* [[Zschortau]] (1.482)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Rackwitz gehören die Fluren der durch den [[Tagebau Delitzsch-Südwest]] devastierten Orte [[Schladitz (Rackwitz)|Schladitz]] mit [[Kömmlitz (Rackwitz)|Kömmlitz]], [[Kattersnaundorf]] und [[Werbelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend von Rackwitz war früher [[Slawen|slawisch]] bewohnt. Der Ortsname Rackwitz stammt vom [[Sorbische Sprache|sorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;rak&amp;#039;&amp;#039; für „Krebs“, der sich auch im Wappen wiederfindet. Der Ort Rackwitz entstand aus den Orten Rackwitz und Güntheritz. Der heutige Ortsteil Podelwitz gilt als ältester Teil der heutigen Gemeinde. So wird es um 1250 erstmals erwähnt. Seit 1349/50 finden sich Schriftstücke, in denen [[Zschortau]] und Rackwitz erwähnt werden. Seit 1547 wird auch [[Brodenaundorf]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 15. Jahrhunderts wüteten die Pest und eine Hungersnot in Rackwitz. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Gemeindegebiet schwer geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 wurden im Rahmen des [[Wiener Kongress]]es Rackwitz mit Güntheritz und weiteren Ortsteilen, die bisher zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]] gehörten,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Preußen]] abgetreten und dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeordnet. Podelwitz hingegen, zum kur- bzw. königlich sächsischen [[Kreisamt Leipzig]] gehörig, blieb bei Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1871 stießen bei Rackwitz ein [[Personenzug]] und eine [[Lokomotive]] zusammen. 19 Menschen starben, 56 weitere wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Weltner: &amp;#039;&amp;#039;Bahn-Katastrophen. Folgenschwere Zugunfälle und ihre Ursachen.&amp;#039;&amp;#039; München 2008. ISBN 978-3-7654-7096-7, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 beschlossen die Gemeinderäte von Rackwitz und Güntheritz die Gründung der gemeinsamen Gemeinde Rackwitz. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden in Rackwitz auf einem Gelände des Leichtmetallwerkes abgestürzte Flugzeuge gelagert und zu Ersatzteilzwecken und zur Aluminiumgewinnung zerlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Bezirk (DDR)#Verwaltungsreform von 1952|Kreisreform]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] im Jahr 1952 wurde der Ortsteil Podelwitz dem [[Kreis Leipzig-Land|Kreis Leipzig]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeordnet. Rackwitz, Lemsel sowie die Gemeinde Zschortau gliederte man dem [[Kreis Delitzsch]] an. Durch die Erschließung der [[Braunkohlebergbau|Braunkohletagebaue]] [[Tagebau Delitzsch-Südwest/Breitenfeld|Delitzsch-Südwest und Breitenfeld]] wurden zwischen 1981 und 1992 die ehemaligen Ortsteile Schladitz mit Kömmlitz, Kattersnaundorf und Werbelin [[Devastierung|devastiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR bestand in Rackwitz ein Haftarbeitslager als Außenstelle der Strafvollzugsanstalt Leipzig, in dem Häftlinge untergebracht wurden. Das Lager befand sich in der Nähe des Leichtmetallwerks und die Insassen waren in Baracken mit jeweils acht bis zehn Personen untergebracht. Sie mussten Zwangsarbeit im Leichtmetallwerk leisten, das bereits während der Zeit des Nationalsozialismus Zwangsarbeiter beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://taz.de/Verwahranstalt-oder-Resozialisierung/!1774336 |titel=Verwahranstalt oder Resozialisierung |werk=[[Die Tageszeitung|taz]] |datum=1990-03-31 |abruf=2025-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1999 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Podelwitz, südlich von Rackwitz gelegen, in die Gemeinde Rackwitz eingemeindet, wodurch der Ort vom [[Landkreis Leipziger Land]] in den [[Landkreis Delitzsch]] wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieser Umstrukturierung musste das steuerlich ertragreiche Gewerbegebiet Podelwitz an Leipzig abgegeben werden. Das Gewerbegebiet stellte damals die Hälfte der Gesamtfläche von Podelwitz dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde [[Zschortau]] mit den Ortsteilen Biesen, Brodenaundorf, Kreuma und Lemsel sowie die Gemeinde Rackwitz mit Podelwitz schlossen sich am 1. März 2004 aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Großgemeinde zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:60%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%;&amp;quot; | Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot; | Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Biesen (Rackwitz)|Biesen]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Zschortau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Brodenaundorf]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |1. Juli 1950 || Eingemeindung nach Zschortau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Güntheritz || align=&amp;quot;center&amp;quot; | zwischen 1925 und 1939 || Eingemeindung nach Rackwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kattersnaundorf]]  || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1981 || 1981 durch Braunkohletagebau Delitzsch-Südwest devastiert, dadurch Eingemeindung nach Zschortau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kömmlitz (Rackwitz)|Kömmlitz]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. April 1936 || Eingemeindung nach Schladitz, 1986–89 durch Braunkohletagebau Breitenfeld devastiert, dadurch Eingemeindung nach Rackwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kreuma]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |1. Mai 1974 || Eingemeindung nach Zschortau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lemsel]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |1. März 1994 || Eingemeindung nach Zschortau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Podelwitz (Rackwitz)|Podelwitz]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1999  || Eingemeindung nach Rackwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Schladitz (Rackwitz)|Schladitz]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1989 || 1986–89 durch Braunkohletagebau Breitenfeld devastiert, dadurch Eingemeindung nach Rackwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Werbelin]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; |1. Januar 1957 || Eingemeindung nach Kattersnaundorf, durch Devastierung von Kattersnaundorf 1981 Eingemeindung nach Zschortau, 1992 durch Braunkohletagebau Delitzsch-Südwest devastiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zschortau]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1. März 2004 || Eingemeindung nach Rackwitz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 || {{0|00}}76&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || {{0|00}}96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0}}124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || {{0}}192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.055&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 1.375&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 1.786&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.228&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 3.228&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5.382&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5.018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4.931&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 5.317&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5.412&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 5.416&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 5.513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5.452&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 2002: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/SNSerie_mods_00001349 |titel= Statistische Berichte / A / I / 2 : Bevölkerungsentwicklung im Freistaat Sachsen nach Gemeinden |werk= statistischebibliothek.de |abruf=2025-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutliche Erhöhung der Einwohnerzahl 2005 ist auf den Zusammenschluss von Rackwitz und Zschortau im Jahr 2004 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In der Ortschaft Rackwitz steht keine Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelisch-lutherische Einwohner von Rackwitz gehören zur Kirchgemeinde Podelwitz-Wiederitzsch und der [[Kirche Podelwitz]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-podelwitz-wiederitzsch.de/kirchen/podelwitz/ &amp;#039;&amp;#039;Podelwitz.&amp;#039;&amp;#039;] Ev-Luth. Kirchgemeinde Podelwitz-Wiederitzsch, abgerufen am 4. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Kirchenbezirk]] Leipzig der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ließen sich im seit der [[Reformation]] evangelisch-lutherisch geprägten Rackwitz und in den umliegenden Ortschaften wieder Katholiken in größerer Zahl nieder, sie wurden von der Kirchengemeinde [[St. Gabriel (Leipzig)|St. Gabriel]] in [[Wiederitzsch]] seelsorglich betreut. Die katholischen Gottesdienste fanden zunächst in der evangelischen Kirche Podelwitz statt. Die Kirchengemeinde Wiederitzsch kaufte in Rackwitz an der Kletzener Straße ein Gebäude, in dem sich eine Fahrradwerkstatt befunden hat. Im Erdgeschoss wurde eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eingerichtet und nach dem [[Erzengel]] [[Raphael (Erzengel)|Raphael]] benannt. Im Frühjahr 1957 weihte [[Propst]] Ernst Pfeiffer aus Leipzig die Kapelle ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Enklave im Bistums-Grenzland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 25/1997 vom 22. Juni 1997, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1995 an wurde die Kapelle vom Pfarrer in [[Christkönig (Löbnitz)|Löbnitz]] betreut, nachdem die Kirchengemeinde Wiederitzsch keinen Pfarrer mehr hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zusätzliche Aufgaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 34/1995 vom 20. August 1995, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuletzt zum Gemeindeverbund Delitzsch gehörende Kapelle wurde aufgrund der gesunkenen Zahl der Gottesdienstbesucher am 29. März 2009 nach einer letzten [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] [[Profanierung|profaniert]] und das Gebäude an einen privaten Eigentümer verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_2008_bis_2011/tdh_artikel_1626.php Wenn Kirche das Dorf verlässt.] In: &amp;#039;&amp;#039;tag-des-herrn.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND         = DE&lt;br /&gt;
| TITEL        = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
| TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,6 % (2019: 61,6 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GUV          = ja&lt;br /&gt;
| JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
| JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = UWR&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG1   = Unabhängige Wählervereinigung Rackwitz&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 28.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 22.4&lt;br /&gt;
| FARBE1       = D9B8CE&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = AfD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 24.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 23.9&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 24.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 24.6&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 10.7&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 10.5&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = Linke&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 9.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 12.8&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS6    = 2.6&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 5.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rackwitz Rathaus.jpg|mini|Rathaus Rackwitz]]&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730250&amp;amp;_ptabs=%7B%22#tab-sitzverteilung%22:1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Gemeinderatswahlen&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; |{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
| Beschriftung= Sitze&lt;br /&gt;
|    Linke|SPD|UWR|CDU|AfD&lt;br /&gt;
| Linke = 2&lt;br /&gt;
| SPD   = 2&lt;br /&gt;
| UWR   = 5&lt;br /&gt;
| UWR Farbe = DABAD0&lt;br /&gt;
| CDU   = 4&lt;br /&gt;
| AfD   = 1&lt;br /&gt;
|Anmerkung = Vier Sitze bleiben unbesetzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730250&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730250&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730250&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unabhängige Wählervereinigung Rackwitz&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|28,7&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|22,4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|18,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|24,8&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|23,9&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|24,1&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|24,6&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|24,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|10,7&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|10,5&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|12,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|9,0&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|12,8&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2,6&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,8&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ALS&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|12,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bürgerschaft&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|11,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |66,6 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |61,6 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |45,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–2001: Wolfgang Ofiara (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordsachsen-spd.de/meldungen/spd-nordsachsen-trauert-um-brigitte-ofiara/ |titel=SPD Nordsachsen trauert um Brigitte Ofiara |werk=www.nordsachsen-spd.de |abruf=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001–2015: Manfred Freigang (Unabhängige Wählervereinigung Rackwitz)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_nav5c95.html |titel=Bürgermeisterwahl 2001 |werk=www.statistik.sachsen.de |abruf=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2015:  Steffen Schwalbe (geboren als Steffen Brzoska) (SPD, parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_nav5c95.html |titel=Bürgermeisterwahl 2015 |werk=www.statistik.sachsen.de |abruf=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl 2015 trat Schwalbe noch unter seinem Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steffen Brzoska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (SPD) an und wurde im ersten Wahlgang zum Bürgermeister von Rackwitz gewählt.  Nach der Eheschließung mit seinem Mann nahm er dessen Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwalbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; an.  Bei der folgenden Bürgermeisterwahl 2022 trat er unter diesem Namen als parteiloser Kandidat erneut an und wurde mit 84,9 % der Stimmen im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wahlen.sachsen.de/buergermeisterwahl-wahlergebnisse-2022.php?gemeinde=14730250&amp;amp;landkreis=14730&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Nordsachsen|2022]]&lt;br /&gt;
|Steffen Schwalbe&lt;br /&gt;
|Schwalbe&lt;br /&gt;
|84,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Nordsachsen|2015]]&lt;br /&gt;
|Steffen  Brzoska (nach Heirat Steffen Schwalbe)&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|46,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Nordsachsen|2008]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Manfred Freigang&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |UWR&lt;br /&gt;
|61,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Torgau-Oschatz|2001]]&lt;br /&gt;
|44,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Delitzsch|1994]]&lt;br /&gt;
|Wolfgang Ofiara&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|56,8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün, geteilt durch einen silbernen Wellenbalken, oben ein goldenes Schwert, unten ein wachsender goldener Krebs.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwert symbolisiert Podelwitz mit seinem ehemaligen Rittergut. Der Krebs hat seinen Ursprung im Ortsnamen Rackwitz, welcher früher &amp;#039;&amp;#039;Rakovica&amp;#039;&amp;#039; lautete. Dies heißt so viel wie „Ort, wo Krebse leben“. Der Wellenbalken verweist auf den Bach Lober, welcher beide Ortsteile verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KirchePodelwitz.jpg|mini|Kirche in Podelwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZschortauKircheNO.JPG|mini|[[Dorfkirche Zschortau|Kirche in Zschortau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GüntheritzHH.jpg|mini|Herrenhaus des Rittergutes Güntheritz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TurmKreuma.jpg|mini|hochkant|Kirchturm in Kreuma]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Rackwitz}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Rackwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Kirche Podelwitz|Kirche in Podelwitz]], am [[Heiliger Abend|Heiligabend]] 1250 vom [[Haus Wettin|Wettiner]] [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich dem Erlauchten]] dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] geschenkt&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Zschortau|Kirche in Zschortau]] mit der einzigen erhaltenen Orgel (1745–1746) des Leipziger „Universitäts-Orgelmachers“ [[Johann Scheibe]], die im Anschluss an ihre Fertigstellung von [[Johann Sebastian Bach]] geprüft wurde.&lt;br /&gt;
* Kirchenruine in Kreuma&lt;br /&gt;
* Schloss im Zschortauer Park (so genanntes Obergut), das heute als internationale Bildungsstätte genutzt wird&lt;br /&gt;
* Herrenhaus des Rittergutes Güntheritz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
Die Kirchen in Podelwitz, Zschortau und Kreuma sind evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
Auf dem Rackwitzer Friedhof befinden sich die Grabstätten von 16 [[Kriegsgefangene]]n sowie Frauen und Männern, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nach Deutschland verschleppt und Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Neben dem jährlichen Straßenfest im Ortsteil Zschortau werden Feuerwehrfeste, Sportfeste, [[Osterfeuer|Oster-]] und Herbstfeuer in den Ortsteilen veranstaltet. Es finden kleine Weihnachtsmärkte statt. In Podelwitz findet im Mai jährlich ein [[Trabant (Pkw)|Trabant]]- und im September ein [[Barkas B 1000|Barkas]]-Treffen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als jährliches Highlight wird das Krebsbachfest Rackwitz veranstaltet (in der Regel am ersten Augustwochenende).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://krebsbachfest-rackwitz.de/ www.krebsbachfest-rackwitz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 siedelte sich in Rackwitz ein Leichtmetallwerk des Unternehmers [[Bernhard Berghaus]] an. Im vormaligen &amp;#039;&amp;#039;VEB [[Leichtmetallwerk Rackwitz]]&amp;#039;&amp;#039;, der einzigen Aluminium-Aufbereitungsanlage der DDR, wurden nach der [[Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion]] die von den Filialen der [[Staatsbank der DDR]] angelieferten Münzen der DDR eingeschmolzen.  Seit 1998 gehört das Werk zu [[Norsk Hydro]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.hydro.com/de/hydro-in-deutschland/Uber-uns/standorte/rackwitz/hydro-aluminium-gieberei-rackwitz-gmbh/ | archiv-url=https://web.archive.org/web/20190126192308/https://www.hydro.com/de/hydro-in-deutschland/Uber-uns/standorte/rackwitz/hydro-aluminium-gieberei-rackwitz-gmbh/ | abruf=2019-01-26 | archiv-datum=2019-01-26 | titel=Hydro Aluminium Gießerei Rackwitz GmbH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Agrar-Umwelt-AG, einer Tochter der Südzucker-Mannheim, gibt es einen bedeutenden landwirtschaftlichen Betrieb, der auch eine größere Biogasanlage betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßenverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]] und die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;184]] führen am Ort vorbei. Unweit von Rackwitz liegt die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Leipzig-Mitte&amp;#039;&amp;#039; der [[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] [[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]]. Mehrere Buslinien verbinden Rackwitz mit umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schienenverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RackwitzBf.JPG|mini|Bahnhof Rackwitz]]&lt;br /&gt;
Seit 1857 hat Rackwitz eine Bahnverbindung. 1859 fuhr der erste Zug durch Zschortau. Im Jahr 1902 eröffnete die zuletzt 37&amp;amp;nbsp;km lange [[Bahnstrecke Krensitz–Delitzsch|Delitzscher Kleinbahn]]. Sie verband im damaligen preußischen Landkreis Delitzsch zahlreiche Orte, die abseits der Stadt lagen. Die Trasse durchzog auch Teile des großen Braunkohlenreviers zwischen Delitzsch und Leipzig. Der Personenverkehr endete 1972. Ein Jahr später wurde schließlich auch der letzte verbliebene Güterverkehr eingestellt, und es folgte die Stilllegung der Strecke. Kurze Zeit später wurden die Gleise vollständig abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Rackwitz (b Leipzig)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zschortau&amp;#039;&amp;#039; befinden sich an der zweigleisigen elektrifizierten Hauptstrecke [[Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig|Leipzig&amp;amp;nbsp;– Bitterfeld&amp;amp;nbsp;– Dessau/Wittenberg]]. Beide Bahnhöfe liegen im Verbundgebiet des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV)]], der Bahnhof Rackwitz in Tarifzone 164, Zschortau in Zone 165.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Linien halten an beiden Bahnhöfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Strecke&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{S-Bahn Mitteldeutschland|2}}&lt;br /&gt;
| Leipzig-Connewitz&amp;amp;nbsp;– Leipzig Hauptbahnhof (tief)&amp;amp;nbsp;– Delitzsch&amp;amp;nbsp;– Bitterfeld – Dessau&lt;br /&gt;
|Stundentakt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{S-Bahn Mitteldeutschland|2}}&lt;br /&gt;
| Leipzig-Connewitz&amp;amp;nbsp;– Leipzig Hauptbahnhof (tief)&amp;amp;nbsp;– Delitzsch&amp;amp;nbsp;– Bitterfeld – Lutherstadt Wittenberg&lt;br /&gt;
|Zweistundentakt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{S-Bahn Mitteldeutschland|2}}&lt;br /&gt;
| Leipzig-Connewitz&amp;amp;nbsp;– Leipzig Hauptbahnhof (tief)&amp;amp;nbsp;– Delitzsch&amp;amp;nbsp;(– Bitterfeld)&lt;br /&gt;
| Verstärkerzüge im Zweistundentakt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Inbetriebnahme des [[City-Tunnel Leipzig|City-Tunnels Leipzig]] am 15. Dezember 2013 wurden die Stationen in das Netz der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] integriert und das Angebot an Verbindungen ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2025 fährt die Linie S 2 stündlich von Leipzig-Connewitz über [[Bitterfeld]] weiter nach [[Dessau]]. Durch weitere Züge nach Bitterfeld bzw. [[Lutherstadt Wittenberg]] ergibt sich zwischen Leipzig-Connewitz und Bitterfeld montags bis freitags von 05:00 Uhr bis 22:00 Uhr ein 30-Minuten-Takt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet gibt es Grundschulen in Rackwitz und Zschortau. Der Besuch einer weiterführenden Schule ist in [[Krostitz]] oder [[Delitzsch]] möglich. Im Ortsteil Zschortau befindet sich das Internationale Bildungsinstitut AIZ der [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit|Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.giz.de/de/weltweit/16595.html |titel=Leipzig-Zschortau |autor= |werk=giz.de |datum=2013-08-24 |abruf=2015-05-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150529132201/http://www.giz.de/de/weltweit/16595.html |archiv-datum=2015-05-29 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Neben den drei Sportvereinen TSV Rackwitz, SG Podelwitz und SG Zschortau gibt es den Motorsportclub Rackwitz sowie den Hundesportverein Zschortau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naherholung ===&lt;br /&gt;
Rackwitz liegt unweit zweier gefluteter Tagebau-Restlöcher, dem [[Schladitzer See]] und dem [[Werbeliner See]]. Am Schladitzer See ist das Baden möglich. Zudem werden verschiedene Kurse auf und im Wasser angeboten. Ein Radweg führt um den See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Werbeliner See ist aus dem Tagebau &amp;#039;&amp;#039;Delitzsch-Südwest&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. Ein Rad- und Wanderweg ermöglicht das Erreichen des Sees direkt vom Schladitzer See sowie auch von Delitzsch aus. Er ist heute Vogelschutzgebiet und besitzt eine reichhaltige Natur und Landschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.investoren-neuseenland.de/leipziger-neuseenland/see/werbeliner-see.html |wayback=20151222142059 |text=Seenprofil Werbeliner See }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am angrenzenden Grabschützer See befindet sich ein Naturlehrpfad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.leipzigerneuseenland.de/aktiv-und-fit/an-neuen-ufern/wandern/wander-und-naturlehrpfad-grabschuetzer-see |wayback=20120525134146 |text=Naturlehrpfad am Grabschützer See }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Scheibe]] (um 1675–1748), Orgelbauer, vermutlich in Zschortau geboren&lt;br /&gt;
* [[Karl von Könneritz]] (1794–1871), preußischer Generalleutnant, in Lemsel geboren&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wilhelm Volkmann]] (1801–1877), Physiologe und Anatom, in Zschortau geboren&lt;br /&gt;
* [[Clara Fechner]] (1809–1900), Schriftstellerin, in Zschortau geboren&lt;br /&gt;
* [[Otto Theodor Meusel]] (1832–1906), Politiker ([[Deutschkonservative Partei]]), in Werbelin geboren&lt;br /&gt;
* [[Detlev Gröger]] (1929–2010), pharmazeutischer Biologe, in Zschortau geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://idw-online.de/de/news126549 |titel=Egon Stahl Award für Professor Detlef Gröger |werk=idw-online.de |abruf=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Immo Rittmeyer]] (1936–2024), Radsportler, in Kreuma geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Rackwitz verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Jacob Volkmann]] (1732–1803), Schriftsteller, Rittergutsbesitzer in Zschortau&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Busse (Politiker)|Friedrich von Busse]] (1828–1916), Rittergutsbesitzer in Zschortau&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Christian Fischer]] (* 1938), Politiker ([[National-Demokratische Partei Deutschlands|NDPD]]), Bereichsleiter im Leichtmetallwerk Rackwitz&lt;br /&gt;
* [[René Bochmann]] (* 1969), Politiker (AfD), lebt in Rackwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothea und Timotheus Arndt: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche zu Podelwitz.&amp;#039;&amp;#039; Spröda : Pietsch, ed. AKANTHUS, 2000, ISBN 3-00-006314-5.&lt;br /&gt;
* Reinhard Wilke: &amp;#039;&amp;#039;Podelwitz – Aus der Geschichte eines Kirchortes und Bauerndorfes im Norden von Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Beucha: Sax-Verlag, 2007, ISBN 978-3-86729-002-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-rackwitz.de/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Rackwitz_(2)|Rackwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordsachsen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Rackwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4629590-2|VIAF=249402839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
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