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	<title>Rackel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rackel&amp;diff=2075222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 16:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T16:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort in der Oberlausitz. Zum danach benannten Adelsgeschlecht siehe [[Rackel (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Rackel&lt;br /&gt;
| Alternativname        = {{lang|hsb|Rakojdy}}&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Malschwitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/12/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/34/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 152&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 6.036&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141405 |titel=Gemarkung Rackel, Gemeinde Malschwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Malschwitz|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Baruth bei Bautzen|Baruth]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02694&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035932&lt;br /&gt;
| Bild                  = Rackel 001.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Luftaufnahme von Rackel (2017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rackel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Rakojdy|Audio=Hsb-Rakojdy.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 [[Ortsteil]] von [[Malschwitz]] im [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malschwitz.de/fileadmin/img/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;14 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Malschwitz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;320&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rackel ist Teil der Ortschaft [[Baruth bei Bautzen|Baruth]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Rackel Rakojdy 1906.png|mini|hochkant=1.22|Rackel auf dem Messtischblatt von 1906]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rackel ist – für die Region untypisch – ein mittelgroßes [[Straßendorf]] etwa 11 km östlich von [[Bautzen]] und 6 km westlich von [[Weißenberg]]. Das Gemeindezentrum Malschwitz ist 5 km entfernt. Der Ort liegt am südlichen Rand des Oberlausitzer Tieflandes. Südlich von Rackel beginnt das hüglige Oberlausitzer Gefilde und das Gelände steigt um mehr als dreißig Meter an. Am westlichen Dorfrand tritt das [[Löbauer Wasser]] aus seinem engen Tal heraus und teilt sich in nördlicher Richtung in mehrere Arme auf. Der Gutshof befindet sich etwas abseits südlich des eigentlichen Straßendorfes an der Straße nach Cannewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind [[Baruth bei Bautzen|Baruth]] im Norden, [[Brießnitz (Malschwitz)|Brießnitz]] im Osten, [[Cannewitz (Malschwitz)|Cannewitz]] im Südwesten und [[Preititz]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lindenallee zwischen Baruth und Rackel ist als [[Naturdenkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1331 als Herrensitz des &amp;#039;&amp;#039;Johannes [[Rackel (Adelsgeschlecht)|de Rakil]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, allerdings ist die alte Burgwallanlage – die &amp;#039;&amp;#039;Alte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rackeler Schanze&amp;#039;&amp;#039; – zwischen Rackel und Cannewitz ein Überrest deutlich älterer Besiedlung (vermutlich zwischen 600 und 900). Bis ins 20. Jahrhundert bestand das Rittergut Rackel, das Melchior Albrecht von Rackel im Jahr 1665 verkaufte. Dann kam die Grundherrschaft an die [[Herrschaft Baruth (Oberlausitz)|Herrschaft Baruth]] derer von [[Gersdorff (Adelsgeschlecht)|Gersdorff]] und mit ihr 1808 an das [[Haus Lippe|Haus Lippe-Weißenfeld]], das auch [[Teichnitz]] besaß. Die Familie wurde 1945 enteignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1813 kam es im Rahmen der [[Schlacht bei Bautzen]] bei Rackel und Baruth zu heftigen Gefechten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1854 waren auch einige Rackeler Einwohner unter den 558 sorbischen Auswanderern, die unter Führung von Pfarrer [[Jan Kilian]] Europa verließen und die sorbische Siedlung [[Serbin]] in Texas begründeten. Bereits zuvor waren Rackeler Sorben unter den Auswanderern, die 1850 das Land in Richtung Südaustralien verließen, gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rackel war bis 1974 eine eigenständige Landgemeinde mit den Ortsteilen Brießnitz (seit 1936) und [[Cannewitz (Malschwitz)|Cannewitz]] (seit 1957). Dann wurde es nach Baruth und gemeinsam mit diesem 1994 nach Malschwitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort finden sich noch Beispiele für die typischen Oberlausitzer [[Umgebindehaus|Umgebindehäuser]], die bis ins 19. Jahrhundert überall in der Region verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
„Rackel“ wird mit langem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Die genaue Bedeutung des aus dem Sorbischen stammenden Ortsnamens ist strittig. Eine Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;rak&amp;#039;&amp;#039; („Krebs“) analog zu &amp;#039;&amp;#039;Rakecy&amp;#039;&amp;#039; ([[Königswartha]]) ist in Anbetracht der zahlreichen kleinen Flüsschen in der Umgebung wahrscheinlich, entweder von einem Personennamen Rak, oder – im Falle der heutigen sorbischen Namensform – von einer späteren Umwandlung zu &amp;#039;&amp;#039;*Rakojědy&amp;#039;&amp;#039;, „Siedlung der Krebsesser“, was so auch im Polnischen als &amp;#039;&amp;#039;Rakojady&amp;#039;&amp;#039; belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Rackel ist eines der größeren Dörfer in der Umgebung, obwohl 1834 mit 355 Einwohnern noch deutlich größer als heute. 1910 hatte es nur noch 285 Einwohner. Seitdem ist nur noch ein langsamer Rückgang zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884/85 zählte [[Arnošt Muka]] 294 Einwohner, von denen 282 [[Sorben]] waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort aufgrund von Assimilation und Zuzug Deutschsprachiger zurückgegangen. 1956 lag der sorbischsprachige Bevölkerungsanteil in der Gemeinde noch bei 67 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 hatte Rackel mit Ortsteilen 504 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist seit der Reformation fast ausschließlich evangelisch-lutherisch und war seit dem 16. Jahrhundert nach [[Gröditz (Weißenberg)|Gröditz]] gepfarrt. Heute gehört Rackel zur Kirchgemeinde Baruth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Direkt südlich des Ortes verläuft die [[Bundesautobahn 4|A 4]] ([[Dresden]]–[[Breslau]]), deren nächste Anschlussstellen jedoch 8 (&amp;#039;&amp;#039;Weißenberg&amp;#039;&amp;#039;) bzw. 11 km (&amp;#039;&amp;#039;Bautzen-Ost&amp;#039;&amp;#039;) entfernt. Lokalstraßen verbinden Rackel mit seinen Nachbarorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rackel verfügt über einen Sportplatz und einen Jugendclub, der zu den aktivsten der Umgebung gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olaf Bastian, Henriette Joseph, Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft – eine landeskundliche Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rackel/Rakojdy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.malschwitz.de/kurzportrait-und-ortsteile/ortsteile#anchor-22 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Rackel&amp;#039;&amp;#039;] In. Webauftritt der Gemeinde Malschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Malschwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1307434509|VIAF=5118169865885392150003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1331]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malschwitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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