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	<title>Rachid Taha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rachid_Taha&amp;diff=370280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;IWL04: +link</title>
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		<updated>2025-09-03T23:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rachid Taha.jpg|mini|Rachid Taha, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RachidTaha2007Belgium.jpg|mini|Rachid Taha bei einem Livekonzert, 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|رشيد طه&amp;amp;lrm;|DMG=Rašīd Ṭaha}}; * [[18. September]] [[1958]] in [[Sig (Algerien)|Sig]], [[Provinz Muaskar]]; † [[12. September]] [[2018]] in [[Les Lilas]], [[Département Seine-Saint-Denis]] [[Île-de-France]]) war ein [[Algerien|algerisch]]-französischer Sänger und Musiker, der den Großteil seines Lebens in [[Frankreich]] ansässig war. Stilistisch integrierte er arabische Einflüsse mit [[House]], [[Techno]], [[Rockmusik|Rock]], [[Punk]] und [[Raï]]. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen eine Neufassung des [[Maghreb|maghrebinischen]] 1970er-Schlagers &amp;#039;&amp;#039;Ya Rayah&amp;#039;&amp;#039; sowie das Lied &amp;#039;&amp;#039;Barra, Barra,&amp;#039;&amp;#039; das unter anderem in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Black Hawk Down]]&amp;#039;&amp;#039; und dem Computerspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Far Cry 2]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Rachid Taha wurde am 18. September 1958 in der [[Olivenbaum|Olivenanbau]]-Stadt Sig nahe der westalgerischen Hafenstadt [[Oran]] geboren. Hintergrundmusik seiner Kindheit waren (der in Oran und Umgebung stark präsente) Raï sowie andere nordafrikanische Musik – etwa der traditionelle [[Arabisch-andalusische Musik|Chaabi]]-Stil. Traumatisiert durch den [[Algerienkrieg|Unabhängigkeitskrieg]], mit der politischen Lage im Land unzufrieden und auf der Suche nach einer besseren Lebensperspektive, entschloss sich Rachids Vater, Algerien zu verlassen und mit seiner Familie ins [[Exil]] zu gehen. 1968 übersiedelte die Familie nach Frankreich – zunächst in eine Aufnahmeeinrichtung in der nahe [[Straßburg]] gelegenen Vogesenortschaft [[Lépanges-sur-Vologne]], später nach [[Lyon]]. Tahas Vater arbeitete als [[Textilindustrie|Textilarbeiter]]. Taha selbst suchte früh die Unabhängigkeit. Über Wasser hielt er sich mit Gelegenheitsarbeiten, unter anderem in einer Heizungsfabrik. Ende der 1970er-Jahre gründete er zusammen mit Freunden den [[Nachtclub|Nightclub]] &amp;#039;&amp;#039;Les Refoulés&amp;#039;&amp;#039;. Musikalisches Markenzeichen des Clubs waren houseartige Samples – [[Mashup (Musik)|Mashups]] aus [[Arabische Welt|arabischen]] Popstücken, unterlegt mit den Rhythmen von [[Led Zeppelin]], [[Kraftwerk (Band)|Kraftwerk]] sowie anderen Popbands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taha&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rachidtahaofficial.com/biography/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Biography&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150102131708 |archiv-bot=2019-05-08 21:05:21 InternetArchiveBot}}, Kurzbio auf offizieller Webseite von Rachid Taha, aufgerufen am 28. Oktober 2014 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.funkhauseuropa.de/musik/global_pop_lexikon/taha_rachid104_akk-a1-5.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha: Rebell aus dem Maghreb&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150924020100 |archiv-bot=2019-05-08 21:05:21 InternetArchiveBot}}, WDR, 23. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued&amp;quot;&amp;gt;[http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=235631&amp;amp;rubrik=15&amp;amp;ausg=200412 &amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha: Tékitoi?&amp;#039;&amp;#039;], Werner Leiss, Kulturmagazin Südwind, aufgerufen am 28. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lyon lernte Taha die Bandmitglieder seiner bald neu begründeten Formation &amp;#039;&amp;#039;Carte de sejour&amp;#039;&amp;#039; kennen: die beiden Brüder Mohammed und Mokhtar Amini, Djamel Dif sowie Eric Vaquer. Dieser Bandname (auf Deutsch: [[Aufenthaltsgenehmigung]]) sollte auf den ungesicherten Status hinweisen, dem viele [[Nordafrika|nordafrikanische]] Immigranten in Frankreich ausgesetzt waren. Auf Grund ihrer selbstbewussten, [[Rassismus|rassismuskritischen]] Haltung avancierte die Band bald zu einem Aushängeschild der antirassistischen Bewegung [[SOS Racisme]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoenetoene&amp;quot;&amp;gt;[http://schoenetoene.blogger.de/stories/1026504/ &amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha – The Definitive Collection&amp;#039;&amp;#039;], Musik-Weblog Schoene Toene, aufgerufen am 28. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Stilistisch vermengten &amp;#039;&amp;#039;Carte de sejour&amp;#039;&amp;#039; zeitgenössischen Raï sowie andere nordafrikanische Stile mit Rock, Punk-Elementen, später auch mit Elementen aus House und Techno. &amp;#039;&amp;#039;Rhorhomanie,&amp;#039;&amp;#039; das erste Album der Gruppe, erschien 1983. Musikalisch-textlichen [[Crossover (Musik)|Crossover]] (die Texte der Gruppe waren teils [[Arabische Sprache|arabisch]], teils [[Französische Sprache|französisch]]) offerierte auch das Folgealbum – &amp;#039;&amp;#039;2 ½&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1986. Musikalisch bot die Platte stark Rock-aufgemischten Raï-Sound. Mit &amp;#039;&amp;#039;Ramsa&amp;#039;&amp;#039; sowie der Midtempo-Ballade &amp;#039;&amp;#039;Rhadine&amp;#039;&amp;#039; enthielt das Album zwei eingängige Titel. Zum Politikum geriet die Neuinterpretation des populären [[Résistance]]-Schlagers &amp;#039;&amp;#039;Douce France&amp;#039;&amp;#039; von [[Charles Trenet]]. Tahas ironische, den Ur-Text jedoch belassende Adaption wurde teilweise als bewusst gesetzte Provokation verstanden und zog einen weitgehenden [[Radio]]-Boykott des Stücks nach sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taha&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der damit erzielten Bekanntheit war das Bandprojekt &amp;#039;&amp;#039;Carte de sejour&amp;#039;&amp;#039; kein kommerzieller Erfolg. Taha ging weiter unterschiedlichen Nebenjobs nach – unter anderem als Anstreicher, Abwäscher in Restaurants sowie als Vertreter für [[Enzyklopädie]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.theguardian.com/culture/2001/may/28/artsfeatures1 &amp;#039;&amp;#039;Nuclear fusion&amp;#039;&amp;#039;], Robin Denselow, The Guardian, 28. Mai 2001 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem dritten Album, welches Zusammenstellungen der beiden ersten enthielt, löste sich die Formation auf. Taha zog nach [[Paris]], wo er sich in dem nahe [[Montmartre]] gelegenen Quartier [[Barbès – Rochechouart (Métro Paris)|Barbès]] niederließ. Musikalisch intensivierte er seine Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Musiker [[Steve Hillage]]. Tahas erste Solo-CD, &amp;#039;&amp;#039;Barbès&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1991, war kommerziell gesehen ein weiterer Flop. Erfolgreicher war das Folgealbum – die stark mit maghrebinischen Rhythmen angereicherte Produktion &amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha.&amp;#039;&amp;#039; Das dritte Album – &amp;#039;&amp;#039;Olé Olé&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1995 – machte einen deutlichen Schlenker in Richtung House- und Techno-Musik und wurde auch in der Dancefloor-Szene entsprechend goutiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taha&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerisch wie kommerziell zum Highlight gerieten zwei Produktionen aus dem Jahr 1998: das Studioalbum &amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039; und das Live-Doppelalbum &amp;#039;&amp;#039;[[1, 2, 3 Soleils]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039; enthielt Einspielungen alter Maghreb-Hits aus den 1960ern und 1970ern. Eingespielt unter anderem mit [[Handtrommel]]n, [[Oud]]s sowie einem arabischen [[Streichorchester]], war es – so die Kritik der [[Berlin]]er &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; – eine Hommage an die großen Schlagersänger Nordafrikas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/11/16/a0225 Kurzmeldung in tageszeitung], Daniel Bax, tageszeitung, 16. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;1, 2, 3 Soleils&amp;#039;&amp;#039; schließlich war der Mitschnitt eines Konzerts von Rachid Taha zusammen mit den beiden Raï-Stars [[Cheb Khaled]] und [[Faudel]] in der Pariser [[Bercy Arena]]. Das Album enthielt nicht nur Khaleds Erfolgsballade &amp;#039;&amp;#039;[[Aïcha (Lied)|Aïcha]],&amp;#039;&amp;#039; sondern auch eine Live-Version von Tahas (auf &amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039; enthaltenem) Stück &amp;#039;&amp;#039;Ya Rayah&amp;#039;&amp;#039; – einem populären, aus den 1970ern stammenden Schlager des algerischen Sängers und Komponisten Dahmane Elharrachi, welcher die [[Auswanderung|Emigration]] sowie die Sehnsucht nach der Heimat thematisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taha&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anschlussalben folgen &amp;#039;&amp;#039;Made in Medina&amp;#039;&amp;#039; (2000) sowie die – von der Kritik stark gelobte – Produktion &amp;#039;&amp;#039;Tékitoi&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Barra, Barra,&amp;#039;&amp;#039; Openertrack von &amp;#039;&amp;#039;Made in Medina,&amp;#039;&amp;#039; fand Eingang in den Soundtrack von [[Ridley Scott]]s Kriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;Black Hawk Down&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Tékitoi&amp;#039;&amp;#039;-Titel &amp;#039;&amp;#039;Rock el Casbah&amp;#039;&amp;#039; war eine Adaption des [[The Clash|Clash]]-Erfolgsstücks &amp;#039;&amp;#039;Rock the Casbah&amp;#039;&amp;#039;. In Gesprächen erzählte Taha mehrmals die Geschichte, &amp;#039;&amp;#039;Rock the Casbah&amp;#039;&amp;#039; stamme eigentlich von ihm und sei über den Umweg eines weitergegebenen Demotapes zu der britischen Punkband gelangt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nyt2&amp;quot;&amp;gt;[http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B02E6D81F3DF930A25750C0A9639C8B63&amp;amp;pagewanted=all &amp;#039;&amp;#039;MUSIC; Shock the Casbah, Rock the French (And Vice Versa)&amp;#039;&amp;#039;], Jody Rosen, New York Times, 13. März 2005 (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Gastmusiker bei &amp;#039;&amp;#039;Tékitoi&amp;#039;&amp;#039; waren unter anderem: [[Brian Eno]] sowie der ägyptische Perkussionist [[Hossam Ramzy]]. Als siebtes Studioalbum folgte 2006 &amp;#039;&amp;#039;Diwan 2.&amp;#039;&amp;#039; Die Einspielung der Folgeproduktion &amp;#039;&amp;#039;Bonjour&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2009 erfolgte in Zusammenarbeit mit der französischen Rockband [[Louise Attaque]] sowie dem Produzenten [[Mark Plati]], der unter anderem für Branchengrößen wie [[The Cure]] und [[David Bowie]] Aufnahmen getätigt hatte. 2013 erschien, als neunte Studio-Produktion, das Album &amp;#039;&amp;#039;Zoom&amp;#039;&amp;#039;. Produzent war der Gitarrist Justin Adams, der insbesondere im Bereich afrikanische Popmusik einige Erfahrung mitbrachte. Mitmusiker auf &amp;#039;&amp;#039;Zoom&amp;#039;&amp;#039; waren unter anderen Brian Eno sowie der ehemalige Clash-Gitarrist [[Mick Jones (Musiker, 1955)|Mick Jones]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;taha&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sued&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 verlieh die [[British Broadcasting Corporation|BBC]] Rachid Taha den &amp;#039;&amp;#039;Award for World Music&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gazelle&amp;quot;&amp;gt;[http://www.gazelle-magazin.de/2011/07/07/rachid-taha-world-rai-weltpremiere-am-01-oktober-in-berlin/ &amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha – World-Rai-Weltpremiere in Berlin&amp;#039;&amp;#039;], Onlinemagazin Gazelle, 7. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Taha starb im September 2018, wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag, in seiner Wohnung im Pariser Vorort Les Lilas an einem Herzinfarkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leparisien.fr/culture-loisirs/musique/mort-de-rachid-taha-chanteur-de-carte-de-sejour-12-09-2018-7885545.php Le chanteur Rachid Taha est décédé], leparisien.fr, erschienen und abgerufen am 12. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Kritiken ==&lt;br /&gt;
Rachid Taha selbst führte gegenüber Medien unterschiedliche musikalische Einflüsse auf. Neben der Musik seiner Heimat – wozu neben Raï auch traditionellere Formen zählten – benannte er als prägende Band immer wieder die britische Punkformation The Clash. Als textliches Vorbild führte er gegenüber der britischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; den [[Jamaika|jamaikanischen]] Dichter und [[Reggae]]-Musiker [[Linton Kwesi Johnson]] auf. Darüber hinaus nannte er die Rebellion gegen Ungerechtigkeit und Rassismus ein treibendes Motiv für ihn. Schon aufgrund des chronischen Geldmangels, so Taha, sei das Leben nie einfach gewesen. Aufgrund ihrer arabischen Herkunft etwa hätten sich Läden geweigert, Demotapes von ihm und seinen Mitmusikern zu verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guardian1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Medien wird der musikalische Stil-Crossover von Rachid Taha ebenso hervorgehoben wie seine rebellische [[Rock ’n’ Roll|Rock-’n’-Roll]]-Attitude. Der britische &amp;#039;&amp;#039; [[The Independent|Independent]]&amp;#039;&amp;#039; charakterisierte Taha als &amp;#039;&amp;#039;„Algeriens Antwort auf [[Johnny Cash]]“.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gazelle&amp;quot; /&amp;gt; Das Musik-Weblog &amp;#039;&amp;#039;Gazelle-Magazin&amp;#039;&amp;#039; bevorzugte als Referenz einen bekannten französischen Sänger und Stückschreiber: „Schon über 20 Jahre mimt Rachid Taha den Punkrocker und Provokateur und hat damit in Frankreich das Erbe eines [[Serge Gainsbourg]] übernommen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;gazelle&amp;quot; /&amp;gt; Das Musik-Weblog &amp;#039;&amp;#039;schoenetoene&amp;#039;&amp;#039; sieht vor allem die Erneuerung nordafrikanischer Musiktraditionen als Tahas wesentlichste Leistung an: „(…) Dabei verliert er aber nicht den Bezug zu seinen Wurzeln und seine Musik verkommt nie zu folkloristisch angehauchten Technostücken, sondern der Rai ist immer die Basis und wichtigster Bestandteil seiner musikalischen Expeditionen. Ausdruck seiner Verwurzelung in alten algerische Musiktraditionen sind auch seine beiden ‚Diwan‘-Alben, auf denen er alte Klassiker und uns weitestgehend unbekannte Lieder neu einspielt. Den Song ‚Ya Rayah‘ bringt er so beispielsweise zu neuem Glanz und Ruhm.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoenetoene&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lobende Kritik in der breiteren Öffentlichkeit erhielt vor allem das Album &amp;#039;&amp;#039;Tékitoi&amp;#039;&amp;#039;. Der WDR kündigte eine Sendung zu dem Sänger folgendermaßen an: „Das Album ‚Tékitoi?‘ bettet die gewohnten politischen Töne (Korruption, Krieg, Rassismus) wieder in einen rockigeren Sound, was der schnoddrigen Attitüde des Algeriers mit dem Reibeisenorgan sehr entgegenkommt. Stargast Brian Eno überrascht und eine krachige Adaption des Clash-Klassikers ‚Rock The Casbah‘.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;funkhaus&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; urteilte über Tahas Album &amp;#039;&amp;#039;Tékitoi:&amp;#039;&amp;#039; „Seine grimmige Mischung aus Rai, Stadion-Rock, Electronica und [[Agitprop]] ist ein Genre für sich: eine Art postmoderner nordafrikanischer Tanz-Punk. Sein neues Album ist ein ehrgeiziges Unterfangen: eine Zusammenstellung von Liedern über das Chaos, das die Welt seit dem [[Terroranschläge am 11. September 2001|11. September 2001]] einhüllt. Tékitoi? zählt zu den beredten musikalischen Antworten auf diesen Tag und seine Folgen, die auf eine sehr unmittelbare Weise mit der arabischen Welt zu tun haben.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;nyt2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
=== Mit Carte de séjour ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhoromanie&amp;#039;&amp;#039; (1984; CBS)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2 ½ (Deux et demi)&amp;#039;&amp;#039; (1986; Barclay)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ramsa&amp;#039;&amp;#039; (1987; Piranha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe [[Wikipedia:Formatvorlage Charts]] für Hinweise zu den Chartquellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Soloalben ===&lt;br /&gt;
{{Charttabelle&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Quellen = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot;&amp;gt;Chartquellen: [https://lescharts.com/showinterpret.asp?interpret=Rachid+Taha FR] [https://www.ultratop.be/fr/showinterpret.asp?interpret=Rachid+Taha BEW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Art = Alben&lt;br /&gt;
| TitelErg = Musiklabel&lt;br /&gt;
| INHALT =&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1998&lt;br /&gt;
| Titel = Diwân&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 52 | WO_FR = 9&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 6. Februar 1998&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2000&lt;br /&gt;
| Titel = Made In Medina&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 38 | WO_FR = 4&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2004&lt;br /&gt;
| Titel = Tékitoi&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 63 | WO_FR = 7&lt;br /&gt;
| POS_BEW = 84 | WO_BEW = 2&lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2006&lt;br /&gt;
| Titel = Diwan 2&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 43 | WO_FR = 25&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 13. Oktober 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2009&lt;br /&gt;
| Titel = Bonjour&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 126 | WO_FR = 5&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2015&lt;br /&gt;
| Titel = Zoom&lt;br /&gt;
| TitelErg = Naïve&lt;br /&gt;
| POS_FR = 96 | WO_FR = 4&lt;br /&gt;
| POS_BEW = 142 | WO_BEW = 4&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 1. April 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 2019&lt;br /&gt;
| Titel = Je suis africain&lt;br /&gt;
| TitelErg = Naïve&lt;br /&gt;
| POS_FR = 23 | WO_FR = 7&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 20. September 2019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Soloalben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barbès&amp;#039;&amp;#039; (1990; Barclay)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rachid Taha&amp;#039;&amp;#039; (1993; Barclay)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Olé, Olé&amp;#039;&amp;#039; (1995; Barclay)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Livealben ===&lt;br /&gt;
{{Charttabelle&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Quellen = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Art = Alben&lt;br /&gt;
| TitelErg = Musiklabel&lt;br /&gt;
| INHALT =&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1998&lt;br /&gt;
| Titel = [[1, 2, 3 Soleils]]&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 4 | WO_FR = 56&lt;br /&gt;
| POS_BEW = 14 | WO_BEW = 22&lt;br /&gt;
| Anmerkung = mit [[Cheb Khaled]] &amp;amp; [[Faudel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Livealben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Live&amp;#039;&amp;#039; (2001; Barclay)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompilationen ===&lt;br /&gt;
{{Charttabelle&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Quellen = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Art = Alben&lt;br /&gt;
| TitelErg = Musiklabel&lt;br /&gt;
| INHALT =&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1997&lt;br /&gt;
| Titel = Carte blanche&lt;br /&gt;
| TitelErg = Barclay&lt;br /&gt;
| POS_FR = 32 | WO_FR = 5&lt;br /&gt;
| Anmerkung = Erstveröffentlichung: 22. August 1998&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Kompilationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Definitive Collection&amp;#039;&amp;#039; (2007; Wrasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Singles ===&lt;br /&gt;
{{Charttabelle&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Quellen = &amp;lt;ref name=&amp;quot;charts&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausz&amp;quot;&amp;gt;Auszeichnungen für Musikverkäufe: [https://infodisc.fr/index.php FR]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Art = Singles&lt;br /&gt;
| INHALT =&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1997&lt;br /&gt;
| Titel = Ya rayah&lt;br /&gt;
| Album = Diwân&lt;br /&gt;
| POS_FR = 11 | WO_FR = 16 | A_FR = S&lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1998&lt;br /&gt;
| Titel = Ida&lt;br /&gt;
| Album = Diwân&lt;br /&gt;
| POS_FR = 80 | WO_FR = 5&lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
| Titel2 = [[Abdel Kader (Lied)|Abdel Kader (Live à Bercy)]]&lt;br /&gt;
| Album2 = 1, 2, 3 Soleils&lt;br /&gt;
| POS_FR2 = 6 | WO_FR2 = 21 | A_FR2 = S&lt;br /&gt;
| POS_BEW2 = 36 | WO_BEW2 = 1&lt;br /&gt;
| Anmerkung2 = mit Cheb Khaled &amp;amp; Faudel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Charteintrag&lt;br /&gt;
|FR|BEW&lt;br /&gt;
| Jahr = 1999&lt;br /&gt;
| Titel = Comme d’habitude&lt;br /&gt;
| Album = 1, 2, 3 Soleils&lt;br /&gt;
| POS_FR = 40 | WO_FR = 9&lt;br /&gt;
| Anmerkung = mit Cheb Khaled &amp;amp; Faudel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Singles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bleu de Marseille&amp;#039;&amp;#039; (1984)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Douce France&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ramsa&amp;#039;&amp;#039; (1986)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voilà, voilà&amp;#039;&amp;#039; (1993)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barra, Barra&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Écoute-Moi Camerade&amp;#039;&amp;#039; (2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134707478|TEXT=Tonträger von}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0846651}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rachidtahaofficial.com/ Offizielle Homepage von Rachid Taha]&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* {{Allmusic |ID=mn0000862583}}&lt;br /&gt;
* [https://www.universalmusic.fr/artiste/13987-rachid-taha/ Rachid Taha bei Universal Music / France] (franz.)&lt;br /&gt;
* [http://radiovinyle.radiofrance.fr/content/rachid-taha-au-micro-dhervé-riesen-radio-vinyle-22 Interview mit Rachid Taha bei Radio Vinyle] (franz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134707478|LCCN=no98042483|VIAF=64194663}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Taha, Rachid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raï-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Algerien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Algerier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Taha, Rachid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=algerisch-französischer Raï-Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sig (Algerien)|Sig]], [[Provinz Muaskar]], Algerien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Les Lilas]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;IWL04</name></author>
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