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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rachendasseln</id>
	<title>Rachendasseln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rachendasseln&amp;diff=78347&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18194-26: /* Sonstiges */ Wiederholung schadet nicht bei längeren Schachtelsätzen</title>
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		<updated>2026-03-27T07:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; Wiederholung schadet nicht bei längeren Schachtelsätzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rachendasseln&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cephenemyiinae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Charles Henry Tyler Townsend|Townsend]], 1935&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Dasselfliegen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Oestridae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Zweiflügler&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Diptera&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Eumetabola&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sechsfüßer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hexapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = Cephenemya_stimulator.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Reh-Rachendassel]] (&amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia stimulator&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rachendasseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-bremsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Cephenemyiinae)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hennig&amp;quot;/&amp;gt; stellen eine [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Dasselfliegen]] (Oestridae) innerhalb der [[Zweiflügler]] (Diptera) dar. Wie die anderen Vertreter der Dasselfliegen leben die Larven der Tiere parasitär und befallen vor allem [[Huftiere]]. In Mitteleuropa leben fünf Arten dieser Tiere, die sich auf verschiedene [[Hirsche]] spezialisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die ausgewachsenen Fliegen sind mittelgroß und meist pelzig behaart. Die Flügel sind sehr gut ausgebildet, und die Tiere sind gute Flieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
Zur Partnerfindung fliegen die Männchen der Reh-Rachendassel in den Alpen zur [[Gipfelbalz]] auf Berggipfel und zeigen dort deutliches Territorialverhalten. Dieses Verhalten wurde auch bei anderen parasitischen Diptera mit geringer Individuendichte in extremen Lebensräumen beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziegler&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reh-Rachendasseln im Schlund des Wirtstieres.jpg|miniatur|Reh-Rachendassellarven im Schlund des Wirtstieres.]]&lt;br /&gt;
Die begatteten Weibchen fliegen wie die [[Nasendasseln]] nach der abgeschlossenen Eientwicklung der Larven die Wirte derselben an. Bei diesen angekommen, fliegen sie vor die Nüstern der Tiere und schießen die Larven in die Nasenlöcher, während sie im Flug jeder Bewegung des Kopfes folgen. Obwohl der Wirt als Abwehrreaktion mehrfach niest, verbleiben mehrere Maden in der Nasenschleimhaut und wandern in den Rachenraum, wo sie nach der Winterruhe sehr schnell wachsen. Die Maden verlassen den Wirt durch die Nüstern oder (seltener) durch den After und lassen sich dann auf den Boden fallen, wo sie eine Puppe bilden und verbleiben, bis die fertige Fliege schlüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadwirkung ==&lt;br /&gt;
Die Wirtsspezifität der Rachendasseln ist teilweise sehr ausgeprägt, ein starker Befall führt besonders bei [[Reh]]en häufig zum Tod der Wirtstiere. Beim [[Rothirsch]] und beim [[Elch]] ist ein tödlicher Ausgang des Befalls eher selten. Besonders die Rentierdasseln können in Nordskandinavien aufgrund der häuslichen Nähe der [[Ren]]tierherden auch bei [[Hausrind|Rinder]]n und [[Pferde]]n, seltener beim Menschen vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1927 berichtete der [[Entomologe]] Charles H. T. Townsend in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift, er habe eine Rachendassel der Art &amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia pratti&amp;#039;&amp;#039; mit geschätzt über 1300&amp;amp;nbsp;km/h beobachtet (im Original 400 [[Yard]]s pro Sekunde).&amp;lt;ref&amp;gt;Charles H.T: Townsend (1927): On the Cephenemyia mechanism and the daylight-day circuit of the Earth by flight. Journal of the New York Entomological Society 35 (3): 245–252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund dieser Fehleinschätzung galten Rachendasseln daraufhin als die schnellsten je beobachteten Lebewesen; der Irrtum wurde von der [[New York Times]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nytimes.com/1937/06/12/archives/plane-designers-see-800mileanhour-fly-cephenemyia-fastest-living.html Plane Designers See 800-Mile-an-Hour Fly; Cephenemyia, Fastest Living Creature, Is Shown at the University of Rochester Museum.]&amp;lt;/ref&amp;gt; weiterverbreitet und im [[Guinness-Buch der Rekorde]] geführt. Erst 1938 widerlegte der Nobelpreisträger für Chemie [[Irving Langmuir]], der sich zu dieser Zeit vermehrt mit anderen Naturphänomenen beschäftigte, die Mär durch einige einfache Überlegungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |last1=Langmuir |first1=Irving |title=the speed of the deer fly |journal=Science |date=1938-03-11 |volume=87 |issue=2254 |pages=233–234 |doi=10.1126/science.87.2254.233 |url=https://science.sciencemag.org/content/87/2254/233}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So führte Langmuir ins Feld, dass ein Objekt dieser Größe und solcher Geschwindigkeit nie hätte vom Auge beobachtet werden können, allerdings ein Knall beim Durchbrechen der [[Schallmauer]] hätte hörbar gewesen sein müssen. Zudem hätte das Insekt pro Sekunde 150 % seines Körpergewichtes an Nahrung aufnehmen müssen, um den Energieaufwand für eine solche Fluggeschwindigkeit zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten (Mitteleuropa) ==&lt;br /&gt;
* [[Rentier-Rachendassel]] &amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia trompe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Reh-Rachendassel]] &amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia stimulator&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Elch-Rachendassel]] &amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia ulrichi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hirsch-Rachendassel]] &amp;#039;&amp;#039;Cephenemyia auribarbis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pharyngomyia picta]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hennig&amp;quot;&amp;gt;[[Willi Hennig]]: &amp;#039;&amp;#039;Diptera (Zweiflügler).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Zoologie. Eine Naturgeschichte der Stämme des Tierreiches.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 20, De Gruyter, 1973, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziegler&amp;quot;&amp;gt;J. Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen fliegen lassen: Hilltopping von markierten Dipteren in den Alpen.&amp;#039;&amp;#039; DGaaE-Nachr. 17(4), 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Haupt, Hiroko Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Fliegen und Mücken. Beobachtung, Lebensweise&amp;#039;&amp;#039;, Natur-Verlag, Augsburg 2001, ISBN 3-89440-278-4&lt;br /&gt;
* Klaus Honomichl, [[Heiko Bellmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologie und Ökologie der Insekten&amp;#039;&amp;#039;, (1 CD-ROM), Fischer, Stuttgart 1996, ISBN 3-437-25020-5 (Buchausg.: Fischer, Stuttgart 1998, ISBN 3-437-25890-7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dasselfliegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit bei Säugetieren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18194-26</name></author>
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