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	<title>Rachelsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:47:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rachelsee&amp;diff=87429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2025-04-04T17:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Rachelsee&lt;br /&gt;
|BILD = Rachelsee, top view.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|LAGE = im Bayerischen Wald&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.350&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.205&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.057&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 180000&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 13.2&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 3.2&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 0.58&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Seebach (Große Ohe)|Seebach]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/58/31/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13/24/07/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1070.5&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|PH-WERT = 5.0&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = keine [[Süßwasserfisch|Fische]] oder [[Amphibien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rachelsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von drei [[Kar (Talform)|Kar]][[See|seen]] des [[Bayerischer Wald|Bayerischen Waldes]]. Er liegt im äußersten Norden des Gemeindegebiets von [[Sankt Oswald-Riedlhütte]]. Auf der [[Tschechien|tschechischen]] Seite dieses ausgedehnten Waldgebietes befinden sich im [[Böhmerwald]] weitere fünf Karseen. Die Seen und das umliegende Gebiet wurden bereits 1918 zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rachelsee am Fuße und gut 800 Meter südöstlich des [[Großer Rachel|Großen Rachel]] ist der stillste Bayerwaldsee und nur auf Fußwegen zu erreichen. Er wird ebenso wie der [[Großer Arbersee|Große Arbersee]] von einer steilen Seewand überragt. Unter der dunkelbraun gefärbten Wasseroberfläche verbirgt sich eine Tiefe von 13,5&amp;amp;nbsp;m. Der 5,7 [[Hektar]] große See ist wegen seines Mangels an Kalksalzen und der Bodenversauerung arm an Wassertieren. Um den See herum hat sich, da seit der Einrichtung des Naturschutzgebietes hier kein Baum mehr gefällt wurde, ein [[Urwald]] gebildet, der nur auf einem &amp;#039;&amp;#039;Urwaldlehrpfad&amp;#039;&amp;#039; durchquert werden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See entstand in der [[Würmeiszeit]] als [[Eiszeitalter|eiszeitlicher]] [[Kar (Talform)|Karsee]], nachdem die [[Schmelzwasser|Schmelzwässer]] des geschmolzenen Rachelgletschers durch einen Wall von [[Moräne]]n aufgestaut wurden. Der geologische Untergrund besteht vor allem aus [[Gneis]]. Im Norden erhebt sich die Seewand, ebenfalls am Nordrand liegt eine etwa zehn Meter breite Verlandungszone. Das nördliche Becken erreicht eine Wassertiefe von bis zu drei Metern, das von einer unter dem Wasserspiegel liegenden Felsbarriere getrennte südliche bis zu 13 Metern. Der gesamte Seeboden ist mit einem bis zu 6,5 Metern mächtigen, tonig-schluffigen Lockersediment ausgekleidet, das in seinen oberen Lagen reich an Holzteilen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vordere Becken wird durch eine steil abfallende [[Endmoräne]] abgedämmt. Zu- und Abfluss ist der Seebach, der in etwa 1300 Metern Höhe an der Seewand entspringt und einer der Quellbäche der [[Große Ohe (Ilz)|Großen Ohe]] ist. Durch die geschützte Lage des Sees hat der Wind wenig Zutritt, so dass kaum eine Durchmischung der obersten Wasserschichten stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rachelsee ist wegen seines Einzugsgebiets im Bergfichtenwald aufgrund ausgeschwemmter [[Huminsäure]]n von Natur aus ein saures Gewässer. Der normalerweise um 5 liegende [[pH-Wert]] sank bis zum Jahr 1987 auf durchschnittlich 3,8, stieg danach aber wieder auf 5. Im See wurden unter anderem Larven von [[Köcherfliegen]], [[Schlammfliegen (Familie)|Schlammfliegen]] und [[Libellen]] sowie verschiedene [[Algen]] und [[Mikroorganismen]] gefunden. Die spärlichen Wasserpflanzen sammeln sich vor allem in der Verlandungszone der Nordbucht. Festgestellt wurden [[Schnabelsegge]], [[Rasenbinse]] und mehrere Moosarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südufer steht die Rachelsee-Schutzhütte. Im Norden steht auf einem Felsvorsprung gut 140 Meter oberhalb des Rachelsees die [[Rachelkapelle]], die über den Kapellensteig zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschließung ==&lt;br /&gt;
Der See ist bereits in der Landkarte des [[Philipp Apian]] von 1568 eingetragen. 1835 wurde er um etwa einen Meter aufgeschüttet, um ihn als Triftklause zu nutzen. Damals wurde auch ein Triftkanal zwischen dem Rachelsee und dem vermoorten Alten See erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohl älteste Zeichnung stammt von [[Bernhard Grueber]] in dem grundlegenden Werk &amp;#039;&amp;#039;Der bayrische Wald (Böhmerwald)&amp;#039;&amp;#039; von Bernhard Grueber und [[Adalbert Müller]] aus dem Jahr 1846. Dort wird der Rachelsee so beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Die größte Merkwürdigkeit dieses Berges ist der über 3000&amp;#039; hoch liegende See, welcher wohl Aehnlichkeit mit dem des Dreisesselberges hat, jedoch noch viel abgelegener und schauerlicher ist. In einem Kessel, bis zu dessen Grunde selbst im Hochsommer das Tageslicht nur mit Mühe eindringt, breitet er seinen tiefschwarzen, melancholischen Wasserspiegel aus, umrandet von nie berührtem Urwalde. Tausende von abgestorbenen Bäumen starren mit dürren, gebleichten Aesten, gleich Gerippen von Riesenleibern, am Ufer empor, aber Tausende, von den Stürmen niedergeworfen, liegen mit halbem Stamme in den stygischen Fluthen begraben. Es geht eine Sage, in der Tiefe des Rachelsee’s wohnten Fische ohne Augen; die Wahrheit ist, daß gar kein lebendes Wesen in ihm gefunden wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für die Mengen von toten Bäumen war das Aufstauen des Sees. Dadurch standen die Bäume am östlichen Ufer im Überschwemmungsbereich. Nachdem sie abgestorben waren, stürzten sie in den See. Am Seegrund liegen auch heute viele Bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Wilhelm von Gümbel|Gümbel]] 1868 und Thiem 1905 erwähnten ebenfalls das Fehlen von Fischen. Gümbel wies allerdings auf das Vorhandensein zahlreicher Kleinlebewesen im See hin, das später wiederholt bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 106, 5 ha große Naturschutzgebiet Rachel mit Rachelsee wurde durch Bekanntmachung des Staatsministeriums des Innern vom 20. Juni 1950, StAnz. Nr. 25 geschaffen. Es umfasste Rachelsee, Seewand und Gipfel des Rachel. 1970 ging es im [[Nationalpark Bayerischer Wald]] auf. Dieser errichtete am See einen eiszeitlichen [[Lehrpfad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine beträchtliche Anzahl von Sagen rankt sich um den See, die Reinhard Haller 1983 in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Natur und Landschaft, Sagen aus dem Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039; niedergeschrieben hat. Alle diese Erzählungen stellen den See als Behausung von verwunschenen Seelen dar, die wieder erscheinen, wenn sie in ihrer Ruhe gestört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 unternahm Cletus Weilner mit seiner Crew sechs Tauchabstiege in den See, ein weiterer folgte 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotogalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Roklanské jezero.JPG|Rachelsee&lt;br /&gt;
 Rokl jez (1).JPG|Rachelsee 2&lt;br /&gt;
 Rokl jez (3).JPG|Rachelsee&lt;br /&gt;
 Rokl jez (4).JPG|Rachelsee 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wegmann Rachelsee.jpg|800|Rachelsee im Herbst 2012 im [[Nebel]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cletus Weilner: &amp;#039;&amp;#039;Die Eiszeitseen des Bayerischen Waldes&amp;#039;&amp;#039;, Regen 1997, ISBN 3-924943-04-4&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Grueber]], [[Adalbert Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der bayrische Wald (Böhmerwald)&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1846, Neudruck 1993, Grafenau, Morsak Verlag, ISBN 3-87553-415-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Karseen im Bayerischen Wald und im Böhmerwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Bayerischen Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Ilz (Donau)|SRachelsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Niederbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Freyung-Grafenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Oswald-Riedlhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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