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	<title>Race to the bottom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:26:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Race_to_the_bottom&amp;diff=298055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler</title>
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		<updated>2024-11-24T22:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der [[Anglizismus]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Race to the bottom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Wettlauf nach unten“}}; oder &amp;#039;&amp;#039;Unterbietungswettlauf&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der [[Wirtschaft]] und speziell in der [[Steuerlehre]] [[Theorie]]n, nach denen die [[Staat]]en tendenziell einen stetigen Abbau von [[Sozialstandard|Sozial-]], [[Arbeitsgesetzbuch|Arbeits-]] und [[Umweltstandard]]s im [[Globalisierung|globalisierten]] [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerb]] vornehmen oder im internationalen [[Steuerwettbewerb]] bei der [[Besteuerung]] immer niedrigere [[Steuersatz (Steuerrecht)|Steuersätze]] einführen, um ihre [[internationale Wettbewerbsfähigkeit]] zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine [[Sozioökonomie|sozioökonomische]] [[Redewendung|Phrase]], die entweder die staatliche [[Deregulierung]] der [[Geschäftsprozess]]e oder die Steuersenkung der [[Unternehmensbesteuerung]] zum Ziel hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dict.cc/englisch-deutsch/race+to+the+bottom.html dict.cc Englisch-Deutsch Wörterbuch, &amp;#039;&amp;#039;race to the bottom&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 12. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass es einen Unterbietungswettlauf gibt, lässt sich [[empirisch]] durch die Existenz von [[Hochlohnland|Hochlohn-]] und [[Niedriglohnland|Niedriglohnländern]] sowie [[Hochsteuerland|Hochsteuer-]] und [[Niedrigsteuerland|Niedrigsteuerländern]] ([[Steueroase]]n) und durch die [[Tendenz]], die [[Unternehmenssteuer]]n zu senken, beweisen. Die [[Produktion]] oder andere [[betriebliche Funktion]]en werden in Länder mit niedrigstem [[Lohnniveau]] und niedrigsten Sozialstandards verlagert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Die_Gesellschaft_der_Unternehmen_Die_Unt/VWzHX1dJGeAC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=race+to+the+bottom+hochlohnl%C3%A4nder&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;printsec=frontcover Richard Münch, &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Sozialpartnerschaft&amp;#039;&amp;#039;, in: Andrea Maurer/Uwe Schimank (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft der Unternehmen - Die Unternehmen der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 163]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was die [[Arbeitskosten]] senkt, nicht aber unbedingt zum optimalen [[Grenzprodukt der Arbeit]] führt. [[Kapital]] fließt mittels [[Kapitalflucht]] in den Staat, in dem es am niedrigsten besteuert wird, nicht aber dorthin, wo seine [[Grenzprodukt des Kapitals|Grenzproduktivität]] am höchsten ist&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Europa_spart_sich_kaputt/Cp_ECwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unterbietungswettlauf&amp;amp;pg=PT150&amp;amp;printsec=frontcover Joseph Stiglitz, &amp;#039;&amp;#039;Europa spart sich kaputt&amp;#039;&amp;#039;, 2016, o. S.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wodurch die [[Kapitalkosten]] sinken und der [[Gewinn]] steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltheorie ==&lt;br /&gt;
Ein „race to the bottom“ entspricht dem [[Gefangenendilemma]] in der [[Spieltheorie]], wonach jeder Staat an seinem eigenen [[Wohlstand]] orientiert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/%C3%96kologische_Aspekte_im_%C3%B6ffentlich_rech/B29xEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=spieltheorie+%27race+to+the+bottom&amp;amp;pg=PA123&amp;amp;printsec=frontcover Felix Steengrafe, &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Aspekte im öffentlich-rechtlichen Beschaffungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2021, S. 123 FN 374]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Steigern bestimmter [[Standard]]s würde jedoch eine Kooperation aller Staaten erfordern. Führt dagegen ein Staat diese Standards nicht ein, kann er seine [[Wettbewerbsfähigkeit]] steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Steengrafe, &amp;#039;&amp;#039;Ökologische Aspekte im öffentlich-rechtlichen Beschaffungswesen&amp;#039;&amp;#039;, 2021, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gefangenendilemma]] stellt alle Handelnden insofern vor ein Dilemma, als es sich für den einzelnen Akteur nur dann lohnt zu kooperieren, wenn er sicher sein kann, dass alle anderen auch kooperieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Soziologie_von_Anfang_an/4hdEaxTOhEEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gefangenendilemma+lohnt+zu+kooperieren&amp;amp;pg=PA107&amp;amp;printsec=frontcover Heiner Meulemann, &amp;#039;&amp;#039;Soziologie von Anfang an&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 107]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sobald ein Einzelner davon ausgeht, dass die anderen nicht kooperieren – etwa weil es keinen institutionalisierten Kooperationsdruck gibt –, ist es für ihn lohnender, ebenfalls nicht zu kooperieren und stattdessen den Abwärtswettlauf zu beschleunigen, indem er seinerseits Standards unterbietet. Anders formuliert stellt sich das Dilemma so dar: Die individuell vorteilhafter erscheinende Handlungsoption – nicht kooperieren – erzeugt am Ende ein für alle Handelnden unvorteilhafteres Ergebnis: Man trifft sich letztlich am „bottom“, beim kollektiven [[Worst Case]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökonomische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Voraussetzungen für ein funktionierendes &amp;#039;&amp;#039;Race to the bottom&amp;#039;&amp;#039; sind [[Freihandel]], [[Niederlassungsfreiheit]], [[Kapitalverkehrsfreiheit]] sowie [[Faktormobilität]] ([[Arbeitsmobilität|Arbeits-]] und [[Kapitalmobilität]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/ORDO_59/d44OEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unterbietungswettlauf+arbeitsmobilit%C3%A4t&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;printsec=frontcover Lucius &amp;amp; Lucius Verlag (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;ORDO 59&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 16]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann wandern die [[Produktionsfaktor]]en [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] und [[Kapital]] teilweise in jene Staaten ab, in denen die [[Persönliches Ziel|Ziele]] der [[Privathaushalt]]e (höchste [[Nutzenmaximierung]]) oder die [[Unternehmensziel]]e (höchste [[Gewinnmaximierung]]) am besten erreicht werden können. Werden in einem Staat Standards (Arbeits-, Sozial- oder Umweltstandards) eingeführt oder erhöht, so steigen bei den [[Unternehmen]] – welche die Standards zu erfüllen haben – die [[Kosten]] ([[Personalkosten]], [[Sozialkosten]], [[Umweltkosten]]), was dem auf [[Kostensenkung]] ausgerichteten [[Kostenmanagement]] der Unternehmen zuwiderläuft. Deshalb wird es einige Unternehmen geben, die nicht kooperieren und ihren [[Standort]] in Länder mit geringeren Standards verlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;race to the bottom&amp;#039;&amp;#039; kann auf verschiedenen [[Skala (Bewertung)|Skalen]] auftreten: Auf der [[Makroebene]] zwischen großen [[Wirtschaftsraum|Wirtschaftsblöcken]] (etwa [[Wirtschaft der Vereinigten Staaten|USA]] – [[Europäische Union#Wirtschaft|EU]] – [[Volksrepublik China#Wirtschaft|China]]) ebenso auf der [[Mesoebene]] wie zwischen verschiedenen Nationen (etwa innerhalb der EU) oder auf der [[Mikroebene]] zwischen verschiedenen [[Region]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. innerhalb von [[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche [[Wirtschaftspolitik]] folgt ausschließlich der Logik der [[Beggar-thy-Neighbor-Politik]] und resultiert unvermeidlich in einem sozialen und ökologischen Unterbietungswettlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Arbeitsm%C3%A4rkte_und_Sozialstrukturen_in_E/TMX1BQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unterbietungswettlauf&amp;amp;pg=PA58&amp;amp;printsec=frontcover Max Koch, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmärkte und Sozialstrukturen in Europa&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 58]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wird auch von David Harvey gestützt: „Strukturanpassung und fiskalische [[Austerität]] wurde das Spiel genannt, und der Staat wurde bis zu einem gewissen Grad auf die Rolle reduziert, Wege zu finden, um günstige Geschäftsbedingungen bereitzustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Harvey, &amp;#039;&amp;#039;Betreff Globalisierung&amp;#039;&amp;#039;, in: Steffen Becker/Thomas Sablowski/Wilhelm Schumm (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Nationalökonomie: Weltwirtschaft und Nationalstaat zwischen Globalisierung und Regionalisierung&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 40 f.; ISBN 978-3-88619-249-6&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Wettlauf führt zu einer stetigen Senkung der [[Steuer]]n auf mobile Produktionsfaktoren wie Kapital und zu einer überproportionalen Erhöhung der Steuern auf relativ immobile Faktoren wie Arbeit, zu einer Unterversorgung mit [[öffentliche Güter|öffentlichen Gütern]] oder der Senkung der Standards ([[Dumping]], [[Sozialdumping]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Geurtz/Jorn Quitzau, &amp;#039;&amp;#039;Tax policy between competition and harmonisation&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Bank Research (Hrsg.), 2003, S. 10 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Steuerwettbewerb]] ([[Steuerdumping]]) besteht die Sorge, dass notwendige und wünschenswerte öffentliche Güter (wie etwa [[Infrastruktur]] oder [[Bildungswesen]]) knapper werden oder die [[soziale Sicherung]] untragbar ausgehöhlt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kultur_des_Eigentums/7hhPbmDkYdIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unterbietungswettlauf&amp;amp;pg=PA164&amp;amp;printsec=frontcover Wolfgang Franz, &amp;#039;&amp;#039;So viel Markt wie möglich – so viel Staat wie nötig.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Schwäbisch Hall]] Stiftung Bauen (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kultur des Eigentums&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vollendung des [[EU-Binnenmarkt]]s im Januar 1993 hat die [[EU-Mitgliedstaaten]] in einen Unterbietungswettkampf um die besten [[Standortbedingung]]en hineingezwungen, was auch zu einer Einschränkung der [[Souveränität]] beigetragen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Der_neue_Rechtspopulismus/_BsgBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Unterbietungswettlauf+Freihandel&amp;amp;pg=PA201&amp;amp;printsec=frontcover Frank Decker, &amp;#039;&amp;#039;Der neue Rechtspopulismus&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 202 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesem Unterbietungswettlauf kann begegnet werden durch Mindeststandards bei Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards sowie durch eine Harmonisierung der Besteuerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Mayer, &amp;#039;&amp;#039;Ordnungspolitik und Europäische Integration. Eine institutionenökonomische Analyse&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 148 ff.; ISBN 978-3-631-39935-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Begrenzungen der [[Faktormobilität]] und nationale [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenzen]] für ein Mindestmaß an [[Marktregulierung|Regulierung]] stehen dem Unterbietungswettlauf entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Vogel, &amp;#039;&amp;#039;Harmonisierung des Internationalen Steuerrechts in Europa als Alternative zur Harmonisierung des (materiellen) Körperschaftsteuerrechts&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Steuer und Wirtschaft]], 1993, S. 388&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Globalisierungskritik]]er werfen dem [[Neoliberalismus]] vor, ein &amp;#039;&amp;#039;race to the bottom&amp;#039;&amp;#039; zwischen verschiedenen (Welt-)Regionen und Staaten zu verursachen: Der Abbau von [[Handelsbarriere]]n führe zu global beweglichen Wirtschaftsakteuren. Die gleichzeitige Forderung nach innerer Entmachtung des [[Nationalstaat]]es („[[schlanker Staat]]“) führe zu dessen Unterwanderung durch [[Lobbyismus|Lobbygruppen]] der Wirtschaftsakteure. Die Nationalstaaten würden damit unfähig, sich untereinander entweder auf gemeinsame Sozial-, Arbeits- und Umwelt-Standards zu einigen, oder aber ihre Wirtschaftsakteure wieder in die nationalen Räume zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann auch eine gegenteilige Entwicklung als „race to the top“ (&amp;#039;&amp;#039;Überbietungswettlauf&amp;#039;&amp;#039;) eintreten&amp;lt;ref&amp;gt;Robert E. Hudec, &amp;#039;&amp;#039;Enforcing International Trade Law: The Evolution of the Modern GATT Legal System&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 255&amp;lt;/ref&amp;gt; wie etwa die fortschrittliche [[Umweltpolitik]] in [[Kalifornien]] ([[California-Effekt]]). Auch das [[Lieferkettengesetz]] zwingt die [[Lieferant]]en und [[Zulieferer]] aus Ländern mit niedrigen oder keinen Standards zu einer [[Anpassung (Betriebswirtschaftslehre)|Anpassung]] an die hohen Standards, wollen sie weiterhin in der [[Lieferkette]] einbezogen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militär ==&lt;br /&gt;
Auch der militärische [[Rüstungswettlauf]] zwischen Staaten wie etwa der [[NATO-Doppelbeschluss]] vom Dezember 1979 oder die legale Ausbreitung des privaten Waffenbesitzes in einer [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] lassen sich dem &amp;#039;&amp;#039;race to the bottom&amp;#039;&amp;#039; zuordnen. [[Institution]]alisierte Kooperation würde das [[Best Case|bestmögliche]] Ergebnis erzielen: Ein [[Rüstungskontrollabkommen]] verhindert auf beiden Seiten hohe [[Staatsausgaben]] für Waffenarsenale, strenge [[Waffengesetz (Deutschland)|Waffengesetze]] führen zu einer niedrigeren Zahl von Toten durch Schusswaffen. Wenn aber die einzelnen Akteure unsicher sind, ob die anderen Akteure auch kooperieren, weil es keinen institutionalisierten Druck zur Kooperation gibt, werden sie ebenfalls nicht kooperieren mit dem Worst Case für alle: Die Gefahr eines [[Overkill]], der Ruin ganzer [[Wirtschaftssystem]]e durch exzessive [[Rüstungsausgaben]] oder ein maximales individuelles Sicherheitsrisiko durch eine epidemische Verbreitung von Feuerwaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Heath/Andrew Potter, &amp;#039;&amp;#039;The Rebel Sell&amp;#039;&amp;#039;, Harper Collins/Toronto, 2005, S. 100&amp;amp;nbsp;ff.; ISBN 1-84112-655-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Adverse Selektion]]&lt;br /&gt;
* [[Delaware-Effekt]]&lt;br /&gt;
* [[Konkurrenzparadoxon]]&lt;br /&gt;
* [[Rationalitätenfalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Hahn, &amp;#039;&amp;#039;Multinationale Unternehmen und die &amp;#039;Base of the Pyramid&amp;#039; – Neue Perspektiven von Corporate Citizenship und Nachhaltiger Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;, Gabler/Wiesbaden, 2009, ISBN 978-3-8349-1643-3, insbesondere S. 118–126.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wildcat-www.de/dossiers/forcesoflabor/z_64_solty.pdf Ingar Solty, &amp;#039;&amp;#039;Ein Comeback für Gespenst, Maulwurf – und Totengräber?&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung]] Nr. 64, 2005, S. 132 ff. ([[PDF]]-Datei; 165 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Globalisierungskritik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktpsychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialstaat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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