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	<title>Rabensteiner Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rabensteiner_Wald&amp;diff=1482368&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LegoFCB: Typo</title>
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		<updated>2023-09-05T16:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rabensteiner Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Chemnitz &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(grün)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Chemnitz und Rabensteiner Wald.svg|250px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Basisdaten&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Flächeninhalt|Fläche]]: || 899 [[Hektar|ha]] &amp;lt;small&amp;gt;(1. Jan. 2004)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höchste Erhebung: || Totenstein &amp;lt;small&amp;gt;(479&amp;amp;nbsp;m)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| [[Hauptbaumart]]en &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(1. Jan. 2004)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Gemeine Fichte]]: || 44 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Gemeine Birke]]: || 15 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Eberesche]]: || 7 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Europäische Lärche]]: || 6 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Rotbuche]]: || 6 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Gemeine Kiefer]]: || 5 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stieleiche]]: || 4 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Roteiche]]: || 3 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bergahorn]]: || 2 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Weymouthskiefer]]: || 2 %&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| andere: || 6 % &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(18 Arten)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mischwald im Rabensteiner Wald.JPG|mini|Mischwald im Rabensteiner Wald (Abteilung 14)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rabensteiner Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 900&amp;amp;nbsp;ha großes Waldgebiet im Westen der Stadt [[Chemnitz]], ein kleiner Teil befindet sich auf dem Gebiet des Ortsteils [[Pleißa]] der Stadt [[Limbach-Oberfrohna]]. Er befindet sich auf dem „Rabensteiner Höhenzug“. Dieser Höhenzug trennt den Nordrand des [[Erzgebirgsbecken]]s vom Südrand des [[Mittelsächsisches Hügelland|Mittelsächsischen Lößlehm-Hügellandes]]. Seine höchste Erhebung, der [[Totenstein]], erreicht 479 Meter über Normalnull (NN), der tiefste Punkt {{Höhe|330|DE-NN}}. In Richtung Westen geht er in die Wälder auf der [[Langenberg (Callenberg)|Langenberger Höhe]] bis zum [[Stausee Oberwald]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Rabensteiner Wald befindet sich am westlichen Stadtrand von Chemnitz. Das Waldgebiet liegt zum größten Teil in der [[Gemarkung]] [[Chemnitz-Grüna|Grüna]] und schließt kleine Teile der Gemarkungen [[Chemnitz-Rabenstein|Rabenstein]], [[Chemnitz-Röhrsdorf|Röhrsdorf]] und [[Pleißa]] ein. Seit der [[Eingemeindung]] von Grüna im Jahr 1999 gehört der größte Teil des Waldes zum Gebiet der Stadt Chemnitz. Er liegt auf dem [[Rabensteiner Höhenzug]], einem langgestreckten [[Bergrücken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standortsbedingungen ==&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der Rabensteiner Wald wird den unteren feuchten Berglagen und Hügelland (Uf) zugerechnet. Forstlich ist er der Oberwald-[[Makroklima]]form (Ow) zugeschlagen. Die vorherrschende Windrichtung ist West. Dabei wirkt der Rabensteiner Höhenzug wie eine Windscheide, die nördlich hauptsächlich Windrichtungen aus West-Nord-West und südlich aus West-Süd-West aufweist. Zusätzlich treten Föhnwinde aus dem Erzgebirge auf, die südliche Winde bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimadaten 1961 bis 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vegetationsperiode]] beginnt um den 90. Kalendertag des Jahres. Sie dauert ca. 185 Tage. In den Höhenlagen von 380 bis {{Höhe|480|DE-NN}} werden 800&amp;amp;nbsp;mm [[Niederschlag]] im Jahr gemessen. Davon fällt ca. 50 Prozent in der Vegetationsperiode. Die [[Jahresmitteltemperatur]] beträgt 7,9 Grad [[Celsius]]. Die [[Globalstrahlung]] im Jahr erreicht Werte um 1045&amp;amp;nbsp;kWh/m². Im Sommerhalbjahr beträgt sie annähernd 795&amp;amp;nbsp;kWh/m², im Winterhalbjahr 250&amp;amp;nbsp;kWh/m². Die [[potentielle Verdunstung]] liegt bei rund 582&amp;amp;nbsp;mm im Jahr. Im Sommerhalbjahr beträgt sie annähernd 450&amp;amp;nbsp;mm, im Winterhalbjahr ca. 132&amp;amp;nbsp;mm. Aus der Differenz von Niederschlag und potentieller Verdunstung ergibt sich die [[klimatische Wasserbilanz]]. Sie beträgt rund 218&amp;amp;nbsp;mm im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimadaten 1991 bis 2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vegetationsperiode beginnt um den 85. Kalendertag des Jahres. Sie dauert ca. 200 Tage. In den Höhenlagen von 380 bis {{Höhe|480|DE-NN}} werden 837,2&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag im Jahr gemessen. Dieser Wert ist allerdings durch das sehr niederschlagsreiche Jahr 2002 verzerrt, welcher auch die anderen Werte beeinflusst. Davon fällt ca. 50 Prozent in der Vegetationsperiode. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 8,6 Grad Celsius. Die Globalstrahlung erreicht Werte um 1085&amp;amp;nbsp;kWh/m². Im Sommerhalbjahr beträgt sie annähernd 820&amp;amp;nbsp;kWh/m², im Winterhalbjahr 265&amp;amp;nbsp;kWh/m². Die potentielle Verdunstung liegt bei rund 615&amp;amp;nbsp;mm im Jahr. Im Sommerhalbjahr beträgt sie annähernd 490&amp;amp;nbsp;mm, im Winterhalbjahr ca. 125&amp;amp;nbsp;mm. Die klimatische Wasserbilanz beträgt 222,6&amp;amp;nbsp;mm im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klimadaten 1901–2005 (Langzeittrend)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahresmitteltemperatur steigt von ca. 7,9&amp;amp;nbsp;°C auf ca. 8,2&amp;amp;nbsp;°C. Der mittlere Jahresniederschlag fällt von ca. 930&amp;amp;nbsp;mm auf ca. 795&amp;amp;nbsp;mm. Die Globalstrahlung steigt im Mittel von ca. 1040&amp;amp;nbsp;kWh/m² auf 1070&amp;amp;nbsp;kWh/m², die potentielle Verdunstung steigt von ca. 575&amp;amp;nbsp;mm auf ca. 600&amp;amp;nbsp;mm im Jahr und die klimatische Wasserbilanz sinkt von ca. 360&amp;amp;nbsp;mm auf ca. 190&amp;amp;nbsp;mm im Jahr. Es wird früher im Jahr wärmer, bleibt länger warm und gleichzeitig wird es trockener. Damit verlängert sich die Vegetationsperiode bei erhöhtem Stress durch Wassermangel für die Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Einen Großteil des Grundgesteines nimmt der [[Muskovit]]-[[Schiefer]] des [[Ordovizium]]s ein. Kleinflächig eingesprengt sind Vorkommen von [[Fruchtschiefer|Garbenschiefer]] und [[Staurolith]]-[[Glimmerschiefer]] sowie [[Augengneis]]. Nur im südöstlichen Teil unter {{Höhe|380|DE-NN}} finden sich [[Gestein]]e der oberen Stufe des [[Rotliegend|Mittelrotliegenden]]. Diese werden von Ablagerungen der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] ([[Löß]]lehm) und neuzeitlichem Material der abfließenden Bäche überdeckt. Winzige Vorkommen von [[Tuff|Porphyrtuff]] sind ebenfalls hier zu finden. Im Ordovizium lag das Gebiet auf der Südhalbkugel der Erde im Sedimentationsbereich des [[Paleo-Tethys]]-[[Ozean]]s. Hier lagerten sich gewaltige [[Sedimentation|Sedimentmengen]] ab, die in der Folge die Schiefergesteine bilden sollten und unter dem gewaltigen Druck [[Metamorphe Gesteine|umgewandelt]] wurden. Mit der Auffaltung des [[Variszische Orogenese|Variszischen Gebirges]] wurden diese dann emporgehoben. Im [[Karbon|Oberkarbon]] und [[Perm (Geologie)|Unterperm]] [[Erosion (Geologie)|erodierten]] große Teile dieses Gebirgszuges wieder. Durch [[vulkan]]ische Tätigkeiten wurden an einigen Stellen Porphyrtuffe des Rotliegenden abgelagert. Diese überdecken dort die ordovizischen Schiefer. Während [[Trias (Geologie)|Trias]], [[Jura (Geologie)|Jura]] und [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]] blieb das Gebiet flaches Festland. Zu Beginn des [[Tertiär (Geologie)|Tertiärs]] gehörte das Gebiet zu einer großen Tiefebene, bis es zusammen mit dem [[Erzgebirge]] gehoben und schräg gestellt wurde und die Bäche und Flüsse die Täler tiefer einschnitten. Während der Eiszeit kam es zur Ablagerung von festen Sedimenten in Form des Lößlehmes, der bis heute zu großen Teilen vom Höhenzug durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] abgetragen und in den unteren Hanglagen abgelagert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenprofil 252.JPG|mini|Bodenprofil Nr. 252, Braunerde (Blankensteiner Schiefer-Braunerde)]]&lt;br /&gt;
Der Großteil des Waldes wächst auf Verwitterungsböden der Glimmerschiefer. Beteiligt an der Bodenbildung sind auch die eiszeitlichen Lößablagerungen. Vorwiegend sind [[Braunerde]]n zu finden. Diese sind auf dem gesamten Rücken des Höhenzuges verbreitet. Auf den flachen Hängen und Rücken sind sie in Form der „Grünaer Schiefer-Braunerde“ vertreten. Diese ist als tiefgründiger (über 65&amp;amp;nbsp;cm tief), sehr schwach steiniger, schwach [[Verwitterungsgrus|grusiger]] lehmiger [[Schluff]] bis Schluff-[[Lehm]] ausgebildet. Dazwischen findet sich auf weiten Teilen die „Blankensteiner Schiefer-Braunerde“, ein mittelgründiger (35 bis 65&amp;amp;nbsp;cm tiefer), schwach steiniger und grusiger lehmiger Schluff. [[Staugley]] findet sich dagegen ab ca. {{Höhe|380|DE-NN}} in der südöstlichen Region des Waldes bis zu dessen tiefstem Punkt. Dieser ist häufig als „Reuther Konglomerat-Humusstaugley“ ausgebildet und findet sich in größeren Geländemulden. Es ist ein mittelgründiger, schwach steinig und grusiger Lehm. Die Nährkraftstufe ist meist „M“ (mittlere Nährstoffversorgung) und die Feuchtestufe meist 2 (mittel), auf Kuppen 3 (trockener), und in Senken 1 (feuchter). In hängigen Bereichen lässt der Boden das Wasser oft ziehen (in [[Spalte (Geologie)|Spalten]], [[Pore]]n und [[Kluft (Geologie)|Klüften]] versickern), auf Plateaus und in Mulden jedoch oft stauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser ===&lt;br /&gt;
Wasser ist auf dem Rücken des Rabensteiner Höhenzuges nur durch den Niederschlag vorhanden. [[Grundwasser]] steigt nicht bis dahin auf. Das Niederschlagswasser speist den wasserspeichernden Bodenhorizont, die kleinen Bäche und die wenigen, durch Menschen angelegten Tümpel ([[Explosionskrater#Bomben- und Granattrichter|Bombentrichter]] bzw. [[Steinbruch|Steinbrüche]]). Diese können im Sommer genau so wie die Bäche austrocknen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Potentiell natürliche Vegetation ===&lt;br /&gt;
Die natürliche [[Waldgesellschaften Mitteleuropas|Waldgesellschaft]] wäre ein [[submontan]]er bzw. (hoch)[[Kolline Höhenstufe|kolliner]] Eichen-Buchenmischwald (&amp;#039;&amp;#039;Lonicero periclymeni-Fagetum&amp;#039;&amp;#039;). Die Fichte, welche heute dominante Baumart ist, wäre als untergeordnete Baumart höchstens kleinflächig in Mischung auf günstigen Standorten vertreten und würde ansonsten völlig fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rabensteiner Wald 1936.jpg|mini|Rabensteiner Wald im Zustand von 1936 nach Baubeginn der [[Reichsautobahn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kahlschlagssystem Hiebszug.JPG|mini|Hiebszug, Prinzipskizze – Der Kahlschlag wurde immer aus östlicher in westliche Richtung geführt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiebszug im Rabensteiner Wald Foto.JPG|mini|Hiebszug im Rabensteiner Wald (Abteilung 34)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Energietrasse mit Weihnachtsbäumen.JPG|mini|Energietrasse (mit Weihnachtsbaum-Anbau in Abteilung 32)]]&lt;br /&gt;
Der Rabensteiner Wald wurde seit langer Zeit durch die Menschen genutzt. Er ist seit mehr als 500 Jahren in sächsischem Besitz. Im 16. Jahrhundert bestand er hauptsächlich aus Buchen, Tannen, Kiefern, Birken und Aspen. Die Fichte war entweder unbedeutend oder fehlte hier völlig. Hinweise auf ein „verhauenes Holz“ (=geplünderter Wald) fehlen, er muss also einen qualitativ hochwertigen Bestand aufgewiesen haben. Er wurde mit einer halben [[Alte Maße und Gewichte (Sachsen)|Sächsischen Meile]] in der Länge und einer viertel Sächsischen Meile in der Breite angegeben. Bis 1936 hatte sich die Baumartenzusammensetzung radikal gewandelt. Nun bestand er zum wesentlichen Teil nur noch aus Fichten-[[Reinbestand|Reinbeständen]]. Die Buche, Kiefer und Birke sowie Aspe waren auf kleinste Bereiche zurückgedrängt. Der Fichtenreinbestand wurde gemäß der [[Bodenreinertragslehre]] als der [[profit]]abelste betrachtet und die Waldbewirtschaftung mit dem sächsischen [[Kahlschlag|Schmalkahlschlagssystem]] entsprechend ausgelegt. Ab 1945 wandelte sich die Baumartenzusammensetzung noch einmal radikal. Umfangreiche Rodungen selbst der Wurzelstubben und der jungen Bäume unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg dienten der Linderung der Holznot ([[Brennholz]]). Ebenso mussten erhebliche [[Reparation]]en in Form von [[Nutzholz]] abgeführt werden. Die Baumart Fichte wurde auf weniger als die Hälfte der Waldfläche zurückgedrängt, da hauptsächlich Birken und Aspen auf den kahlgeschlagenen Flächen in großer Zahl aufwuchsen. Durch [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] entstanden auf Teilen des Waldes landwirtschaftliche Nutzflächen, die später in [[Kleingartenanlage|Kleingärten]] und [[Bauland]] umgewandelt wurden. Mitte der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts wurden die großen Trassen für die Energiefreileitungen in den Wald geschlagen. Gleichzeitig wurde begonnen, die als minder produzierend angesehenen, durch Laubhölzer wie Birke dominierten Bestände im Kahlschlag durch neue Fichtenpflanzungen zu ersetzen. Dies wurde bis 1990 fortgeführt, so dass in dieser Zeit fast keine Laubholzbestände neu angelegt wurden. Die Nadelholzreinbestände konnten wieder einen größeren Flächenanteil einnehmen. Besonders um den Totenstein herum findet man heute diese Bestände. Ab 1970 wurde das Naherholungsgebiet Oberrabenstein mit Stausee Rabenstein und Wildgatter Rabenstein eingerichtet. In diesen Bereichen wurde durch die Ansiedlung europäischer Wildtiere und Baumaßnahmen der Wald erheblich beeinflusst. So verschwanden Bachtälchen teilweise im Stausee und Waldbestände wurden eingegattert und die darin gehaltenen Tiere gestalten diese bis heute durch [[Ringelung|Schäle]], [[Wildverbiss|Verbiss]] und Scheuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldzustand ==&lt;br /&gt;
=== Lasten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodung der Buchen in Abt 525 an der A4.jpg|mini|Rodung der Buchen in Abteilung 25 (Ausbau der A&amp;amp;nbsp;4)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müll im Wald.jpg|mini|Müll im Rabensteiner Wald]]&lt;br /&gt;
Der Wald wird in der gesamten Längenausdehnung von der [[Bundesautobahn 4]] zerschnitten. Der Ausbau dieser Autobahn führte 2006 zu Waldflächenverlusten bedingt durch die Fahrbahnverbreiterung, Straßenanbindung und die notwendigen [[Böschung]]en, [[Regenrückhaltebecken]] und wasserbaulichen Anlagen. Drei weitere öffentlich gewidmete Straßen, die [[Kreisstraße]] K 7304 (Pleißa-Siedlung Kühler Morgen-Wüstenbrand), die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200#S 242|Staatsstraße S&amp;amp;nbsp;242]] (Pleißa-[[Hohenstein-Ernstthal|Wüstenbrand]]) und [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200#S 244|S&amp;amp;nbsp;244]] ([[Kändler (Limbach-Oberfrohna)|Kändler]]-Chemnitz-Rabenstein) teilen den Wald. Vom [[Umspannwerk]] Röhrsdorf aus durchziehen große Energiefreileitungen (bis 380&amp;amp;nbsp;kV) in Ost-West-Richtung und Nord-Süd-Richtung den Rabensteiner Wald. Sie führen auf einem Teil der Waldfläche zu immer wiederkehrenden [[Blöße]]n, da aufwachsende Bäume nicht in den Sicherheitsbereich der Freileitungen hineinwachsen dürfen und durch [[mulchen]] beseitigt werden. Besonders an der der Stadt Chemnitz zugewandten Seite ist eine hohe Belastung durch die Siedlungsaktivitäten der Menschen vorhanden. So müssen Bäume aus Gründen der [[Verkehrssicherungsmittel|Verkehrssicherung]] beschnitten oder gefällt werden, die anderswo unbehelligt weiterwachsen dürften. Wilde [[Abfall|Müll]]ablagerungen kommen häufig vor und können Haus- oder Gewerbemüll mit oder ohne Gefahrstoffe sowie Grünschnitt umfassen. Da der Wald [[Wirtschaftswald]] ist, wird, bis auf wenige Ausnahmen wie [[Überhälter]] oder [[Solitärpflanze|Solitäre]] und [[Allee]]n sowie stehendes [[Totholz]] jeder Baum irgendwann einmal eingeschlagen und abtransportiert. Insofern unterscheidet sich der Wald sehr von einem [[Urwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baumarten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotbuche im Rabensteiner Wald.JPG|mini|Rotbuche im Rabensteiner Wald (Abteilung 49)]]&lt;br /&gt;
Baumart und Flächenanteil (in alphabetischer Reihenfolge), die Daten liegen nur für den Wald im Besitz des Freistaates Sachsen vor:&lt;br /&gt;
[[Espe|Aspe]] 0,50&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Bergahorn]] 17,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Douglasie]] 1,20&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Drehkiefer]] (Murraykiefer) 12,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Eberesche]] 62,00&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Europäische Lärche]] 54,40&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Fichten|Fichte]] (sonstige) 0,20&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Gemeine Birke]] 125,65&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Gemeine Esche]] 1,00&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Gemeine Fichte]] 379,10&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Gemeine Kiefer]] 44,90&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Grau-Erle]] 0,40&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Hainbuche]] 0,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Japanische Lärche]] 1,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Küstentanne]] 0,30&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Pappel]] 8,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Rotbuche]] 48,50&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Roteiche]] 23,40&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Roterle]] 8,90&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Robinie]] 0,10&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Schwarzkiefer]] 0,40&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Serbische Fichte]] 7,10&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Stechfichte]] 0,70&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Stieleiche]] 35,90&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Traubeneiche]] 3,10&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Weißtanne]] 1,80&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Weymouthskiefer]] 14,30&amp;amp;nbsp;ha,&lt;br /&gt;
[[Winterlinde]] 0,20&amp;amp;nbsp;ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waldschäden ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Waldschäden|Klassische Waldschäden]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts dominierten die klassischen Waldschäden, insbesondere die auf [[Schwefeldioxid]]-[[Immission]]en basierenden, in deren Folge besonders die Fichtennadeln geschädigt wurden. Der Oberboden wurde immer saurer und hatte zuletzt einen [[pH-Wert]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) von 3,8 und pH-Wert (KCl) von 3,2. Mit der Umstellung der Filtertechnik der Kraftwerke und der Ablösung der [[Braunkohle]] als Hauptbrennstoff der [[Feuerung|Kleinfeuerungsanlagen]] verschwanden diese allmählich. Es konnte eine Verbesserung der Benadelung an den Fichten beobachtet werden. Dazu trug auch die Kalkung der Waldteile bei, die im Rahmen der Waldschadenssanierung 1997 und 1998 erfolgte. Sie führte dem Humus und Oberboden die notwendigen Mineralien zu, um eine Pufferung der sauren Einträge zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuartige Waldschäden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der starken Zunahme des Verkehrs auf der A&amp;amp;nbsp;4 trat wieder eine Verschlechterung ein. Mit dem Absterben vieler Bäume musste die Fichte die Hauptlast der durch Immissionen von [[Ozon]], [[Stickstoffoxid]]en, Abrieb der Fahrzeuge und Einfluss der Tausalze tragen. Eine Besserung der Situation ist derzeit nicht in Sicht, zumal die Klimaveränderungen die Fichte eher noch schwächen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abiotische und biotische Einflüsse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Höhenlage um 400 bis {{Höhe|600|DE-NN}} kommt es im Winter häufig zu [[Nassschnee]]fall. Infolge der Ablagerungen auf den Baumkronen sind hier besonders Nadelbäume erheblich bruchgefährdet. Viele Nadelbäume weisen daher auch ältere teils umfangreiche und nicht selten wiederholte Kronenbrüche auf. Auch können ganze Bestände zusammenbrechen (Schadereignis vom Winter 1979 mit über 20&amp;amp;nbsp;ha Bruchfläche). Bedingt durch die Lage auf dem Rücken eines Höhenzuges kommt besonders die flach wurzelnde Fichte in trockenen Jahren in erheblichen Wasserstress. Dies kann zu Nadelverlusten, Auftreten von [[Borkenkäfer]]-[[Gradation|Massenvermehrungen]] oder Zuwachsverlusten führen. Je trockener und je länger anhaltend die Trockenheit ist, umso eher bedeutet sie hier das Aus für die Fichte. Dies gilt besonders auf den dann völlig austrocknenden und sich nur schlecht wieder auffüllenden Staugley-Böden. Auf diesen führt übermäßiger Niederschlag dagegen zu einer extremen Aufweichung mit der Folge, dass die flachen Wurzeln der Fichten keinen Halt mehr finden und die Bäume durch Wind und Sturm oder Schneelast geworfen werden können. Wildverbiss an jungen Bäumen bedingt durch hohe Rehwildbestände ist im Rückgang begriffen. Die Hauptbaumarten verjüngen sich wieder von selbst über Samenfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldbesitzer ==&lt;br /&gt;
Auf der überwiegenden Fläche (&amp;gt;95 %) des Waldes ist der [[Freistaat Sachsen]] [[Waldbesitzer]]. Kleine anliegende beziehungsweise auch einragende Teile sind [[Privatwald]], teils im Besitz landwirtschaftlicher Betriebe oder sonstiger [[Privatperson]]en und [[Erbengemeinschaft]]en oder [[Kommunalwald]] der Städte [[Limbach-Oberfrohna]] und Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldfunktionen ==&lt;br /&gt;
=== Nutzfunktion ===&lt;br /&gt;
Es können, bedingt durch den guten [[Zuwachs (Forstwirtschaft)|Zuwachs]]/Jahr ca. sechs [[Erntefestmeter]] Holz je Hektar eingeschlagen werden. So gelangen jährlich mindestens 5.400 [[Festmeter]] Holz in den Wirtschaftskreislauf. Das Holz kann [[Nachhaltigkeit|nachhaltig]] jedes Jahr aus dem Wald entnommen werden, da es immer wieder nachwächst. Bedeutung hat auch die [[Jagd]] auf Rehwild und Schwarzwild. So werden jährlich sechs bis sieben Rehe je 100 Hektar erlegt. Wildschweine kommen mit einem durchschnittlichen Anteil von ca. ein bis zwei Stück je 100 Hektar zur Jagdstrecke hinzu. Weiterhin werden gelegentlich [[Rotfuchs|Füchse]] erlegt. Andere Tierarten fallen meist ausschließlich dem Straßenverkehr zum Opfer. Die Jagdstrecke kann durchaus bis zu einer Tonne [[Wildbret]] im Jahr betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzfunktionen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet.JPG|mini|Hinweisschild „Naturschutzgebiet“]]&lt;br /&gt;
Große Teile des Waldes liegen im [[Landschaftsschutzgebiet]] Rabensteiner Wald. Daneben existieren [[Flächennaturdenkmal]]e wie das FND „Feuchtgebiet am Goldbach“ (einer der wenigen naturbelassenen Bachgründe im Stadtgebiet) und das FND „Waldtümpel im Forst Oberrabenstein“ (ehemalige [[Bombentrichter]]), die [[temporär]]e Kleingewässer enthalten. Der Schutzzweck im FND „Waldtümpel im Forst Oberrabenstein“ ist der Erhalt der Kleingewässer als [[Amphibien]][[laich]]gewässer ([[Teichmolch]], [[Bergmolch]], [[Kammmolch]], [[Grasfrosch]] und [[Erdkröte]], das Gebiet dient der [[Ringelnatter]] und der [[Blindschleiche]] als Lebensraum) und des angrenzenden, unverbauten, naturbelassenen Bachlaufes vor Zerstörung und Beeinträchtigungen. Der Schutzzweck des FND „Feuchtgebiet am Goldbach“ ist der Erhalt und die ungestörte Entwicklung eines naturbelassenen Bachlaufes mit [[Auwald|Bachauenwald]], Kleingewässern, [[Heide (Landschaft)|Feuchtheide]] und [[Zwergstrauch]]heide als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Bodenschutzwald sind knapp 20 Prozent der Waldfläche. Dem Schutz des Wassers dienen ebenfalls knapp 20 Prozent. Bedeutsam für den Schutz der Luft (Lufterneuerung und -reinigung) sind über 85 Prozent der Waldfläche. Über 75 Prozent der Fläche sind zum Schutz der Landschaft vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erholungsfunktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanderwege.jpg|mini|Wege mit touristischer Bedeutung im Rabensteiner Wald]]&lt;br /&gt;
Das Waldgebiet ist mit ca. 45 Prozent [[Erholungswald]]anteil sehr stark von Waldbesuchern frequentiert. Vielfältige Aktivitäten können ausgeübt werden. So kann man wandern, joggen, walken, Fahrrad fahren, mit Hunden spazieren gehen, reiten, klettern ([[Kletterwald]]), Tiere beobachten (Wildgatter mit den Tierarten [[Wolf]], [[Eurasischer Luchs|Luchs]], [[Wildkatze]], [[Wisent]], [[Rothirsch|Rotwild]], [[Damwild]], [[Muffelwild]], [[Schwarzwild]], [[Rehwild]], und Kleintieren). Es existieren zahlreiche Wanderwege mit regionaler und überregionaler Bedeutung. An den ehemaligen Grünaer Oberförster [[Georg Baumgarten (Luftschiffpionier)|Georg Baumgarten]] erinnert der „Baumgarten-Rundweg“. Der Radweg der Städteroute führt über den Totenstein und es existieren Reitwege beiderseits der A&amp;amp;nbsp;4 mit Anbindung an das Umland. Dazu kommt noch die Möglichkeit, Pilze und Beeren zu sammeln. Ein Wintersportverein nutzt im Gussgrund eine [[Skispringen|Skisprunganlage]] mit mehreren kleineren Schanzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Baumgarten.jpeg|mini|Georg Baumgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forstbetrieb ==&lt;br /&gt;
Der Rabensteiner Wald wird zum größten Teil durch den [[Staatsbetrieb Sachsenforst]] bewirtschaftet. Der Staatsbetrieb Sachsenforst ist nach [[Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes|PEFC]] [[Zertifizierung (Forstwirtschaft)|zertifiziert]]. Damit müssen die Regeln dieses Zertifizierungssystemes eingehalten werden. Dies wird durch unabhängige Kontrollen und durch ein betriebsinternes Qualitätssicherungsregime gewährleistet. Der Rabensteiner Wald gibt mindestens acht Personen Arbeit (Stand: 2008) und weitere sind mit dem Transport und der Verarbeitung des Holzes beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Fritz Reinhold: &amp;#039;&amp;#039;Die Bestockung der kursächsischen Wälder im 16. Jahrhundert. Eine kritische Quellenzusammenfassung.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage des sächsischen Landesforstmeisters gefertigt. Gedruckt in Dresden, v. Baensch Druckerei.&lt;br /&gt;
* E. Dürigen, 1936: &amp;#039;&amp;#039;Bestandskarte Blatt III des Stollberger Revieres&amp;#039;&amp;#039; mit dem Waldzustand des Rabensteiner Waldes.&lt;br /&gt;
* [[Otfried Wagenbreth]] und [[Walter Steiner (Geologe)|Walter Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Streifzüge&amp;#039;&amp;#039;, Dritte durchgesehene Auflage 1989, Leipzig, Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, ISBN 3-342-00227-1.&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen, Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, September 2008: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen im Klimawandel – Eine Analyse.&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-932627-16-4.&lt;br /&gt;
* VEB Forstprojektierung Potsdam, 1986: &amp;#039;&amp;#039;Legende zu den Standortskarten des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Flöha&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* VEB Forstprojektierung Potsdam, 1986: &amp;#039;&amp;#039;Standortskarte des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Flöha&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Landesvermessungsamt Sachsen: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Spezialkarte des Königreiches Sachsen Section Hohenstein-Limbach&amp;#039;&amp;#039;, Farbkopienachdruck des Blattes 95 (Neu Nr.: 5142).&lt;br /&gt;
* Landesvermessungsamt Sachsen: &amp;#039;&amp;#039;Legende zur Geologische Spezialkarte des Königreiches Sachsen Section Hohenstein-Limbach&amp;#039;&amp;#039;, Kopienachdruck.&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen, Landesforstpräsidium, 2004: &amp;#039;&amp;#039;Forsteinrichtungsdaten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen, Sächsische Landesanstalt für Forsten, 2000: &amp;#039;&amp;#039;Bodenzustandserhebung in den sächsischen Wäldern (1992–1997)&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe Heft 20.&lt;br /&gt;
* Freistaat Sachsen, Sächsische Landesanstalt für Forsten: &amp;#039;&amp;#039;Waldfunktionenkartierung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rabensteiner Wald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.825556|EW=12.778333|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Limbach-Oberfrohna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LegoFCB</name></author>
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