<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rabbi_Meir</id>
	<title>Rabbi Meir - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rabbi_Meir"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rabbi_Meir&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T01:38:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rabbi_Meir&amp;diff=590794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Domokos.szabos: רַבִּי מֵאִיר בַּעַל הַנֵּס</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rabbi_Meir&amp;diff=590794&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-04T19:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;רַבִּי מֵאִיר בַּעַל הַנֵּס&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Graphitskizze von Hermann Struck.jpg|mini|Grab Rabbi Meʾirs von Tiberias, Graphitskizze von [[Hermann Struck (Maler)|Hermann Struck]], 1925, in der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meʾir Baʿal HaNes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|רַבִּי מֵאִיר בַּעַל הַנֵּס|de= der Wundertäter Rabbi}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Mo&amp;#039;ed סֵדֶר מוֹעֵד (Festzeiten, Festtag)|Eruwin]] 13b; sein eigentlicher Name soll, ebenfalls gem. Eruwin 13b, &amp;#039;&amp;#039;Meascha&amp;#039;&amp;#039; gelautet haben; auch &amp;#039;&amp;#039;Wundertäter&amp;#039;&amp;#039; genannt. Vom Namen Meʾir ist der jüdische Name Meier abzuleiten&amp;lt;/ref&amp;gt;) er lebte im 1. bzw. 2. Jahrhundert n. Chr. und war ein führender [[Tannaim|Tannaite]] der 3. bzw. 4. Generation (2. Jahrhundert), d.&amp;amp;nbsp;h. einer der Verfasser der [[Mischna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war bedeutendster Schüler [[Rabbi Akiba]]s (siehe dazu [[Mischna#Entstehungsgeschichte|Entstehungsgeschichte der Mischna]]). Da sein Vatersname unbekannt ist, bildete sich die Tradition heraus, er sei wie Akiba [[Proselyt]] gewesen. Zuvor war er Schüler [[Rabbi Jischmael|Jischmaels]] und &amp;#039;&amp;#039;Achers&amp;#039;&amp;#039; (des [[Apostat]]en [[Elischa ben Abuja]]). Rabbi Meʾirs Ehefrau [[Berurja]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adin Steinsaltz]]: &amp;#039;&amp;#039;Talmud für jedermann&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Morascha, Basel, 2. Aufl., 1998, S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt; die einzige in der rabbinischen Literatur als Gelehrte bezeichnete Frau, von der in der [[Rabbinische Literatur|rabbinischen Literatur]] zahlreiche [[Anekdote]]n überliefert sind, war die Tochter von [[Chanina ben Teradjon]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Krupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Talmud / Eine Einführung in die Grundschrift des Judentums mit ausgewählten Texten.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1995, S. 43 und 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tradition nach soll Rabbi Meʾir mit vier anderen Schülern Akibas während des [[Bar-Kochba-Aufstand]]es [[Semicha|ordiniert]] worden sein. Noch während des Krieges floh er ins Ausland und kehrte erst nach Jahren wieder zurück. In [[Usha (Galiläa)|Uscha]] im Westen [[Galiläa]]s gründete er den [[Sanhedrin]] neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich mit dem [[Nasi (Titel)|Nasi]] [[Simeon ben Gamaliel II.|Schimon ben Gamliel II.]] überworfen hatte, eröffnete er in [[Tiberias]] sein eigenes Lehrhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Meʾir ist bedeutsam als [[Halacha|Halachist]] ebenso wie als [[Aggada|Aggadist]] und Legendenerzähler (vgl. [[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Nesiqin סֵדֶר נְזִיקִין (Schädigungen)|Sanhedrin]] 38b). Er hatte einen besonderen Anteil an der Redaktion der Mischna, in der er etwa 330 mal genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anonyme Lehre innerhalb der Mischna ist laut [[Scherira Gaon|Scherira]] jene Meʾirs (der sich auf Akiba stützt, welcher wiederum von seinen Lehrern übernommen hat).&amp;lt;ref&amp;gt;Sanhedrin 86a: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Jochanan sagte, eine anonyme Lehre in der Mischna sei von Rabbi Meír.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Anonym ist sie deshalb, weil Meʾir den Unterricht des Elischa ben Abuja genossen hatte, der ein großer Gelehrter, aber eben auch ein Abtrünniger war, auf den man sich nicht berufen konnte. Meʾir wurde getadelt, weil er bei ihm lernte, pflegte sich aber zu verteidigen, indem er sagte, &amp;#039;&amp;#039;dass er die Frucht genieße und die Schale wegwerfe&amp;#039;&amp;#039;. Dennoch wird aus diesem Grund Meʾir nicht namentlich, sondern nur mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;acherim&amp;#039;&amp;#039; („andere aber lehren … “) zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meʾirs [[Tora]]-Auslegung gilt als besonders scharfsinnig und spitzfindig. In der Folge hat man Entscheidungen aber oft entgegen seiner Ansicht getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. Meʾir war bekannt für seine außerordentliche Toleranz gegenüber Nichtjuden (z.&amp;amp;nbsp;B. verband ihn eine enge Beziehung mit dem griechischen Philosophen Euonymos aus Gedara) und gegenüber Apostaten (wie eben Elischa ben Abuja).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in [[Kleinasien]] gestorben, wurde er nach mittelalterlicher Ansicht in Tiberias beerdigt, wo man auf einem Hügel von Tiberias-Hammat zwischen zwei Synagogen&amp;lt;ref&amp;gt;Amelia Thomas, Michael Kohn, Miriam Raphael, Dan Savery Raz: &amp;#039;&amp;#039;Israel/Palästina&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Lonely Planet Deutschland, 2010, S. 274&amp;lt;/ref&amp;gt; seit dieser Zeit sein Grab verehrt. Der Legende nach werden Gebete an seinem Grab besonders erhört. Daher trägt Rabbi Meʾir heute auch den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;baʿal ha-nes&amp;#039;&amp;#039; (dt. „der Wundertäter“).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Krupp: &amp;#039;&amp;#039;Der Talmud / Eine Einführung in die Grundschrift des Judentums mit ausgewählten Texten&amp;#039;&amp;#039;, Gütersloher Verlagshaus, 1995, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Israel Konovitz: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir, Collected Sayings&amp;#039;&amp;#039;. Jerusalem 1967 (hebräisch)&lt;br /&gt;
* N. G. Cohen: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Meir, A Descendant of Anatolian Proselytes. New Light on His Name and the Historical Kernel of the Nero Legend in Gittin 56a&amp;#039;&amp;#039;, 1972&lt;br /&gt;
* R. Goldenberg: &amp;#039;&amp;#039;The Sabbath-Law of Rabbi Meir&amp;#039;&amp;#039;. Missoula 1978&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rabbi Meir Baal Haness|Rabbi Meʾir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089745974|LCCN=n88262418|VIAF=125600944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tannait|Meir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 1. oder 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rabbi Meir&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rabbi Meʾir Baʿal HaNes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tannaite&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Jahrhundert oder 2. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Domokos.szabos</name></author>
	</entry>
</feed>