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	<title>Rabattmarke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:37:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rabattmarke&amp;diff=219248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: /* Allgemeines */ Ergänzt +Quelle.</title>
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		<updated>2023-12-21T16:16:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines: &lt;/span&gt; Ergänzt +Quelle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Rabattmarkenhefte 1960er 1970er (Brunswyk).JPG|mini|Rabattmarkenhefte aus [[Braunschweig]], 1960er bis 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rabattmarke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im [[Einzelhandel]] ein [[Wertzeichen]], das [[Rabatt]]e bescheinigt, bis zur Höhe eines bestimmten Betrages in einem Heft gesammelt wird und dann gegen [[Bargeld]] eingetauscht oder mit dem [[Kaufpreis]] weiterer [[Ware]]n [[Verrechnung|verrechnet]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die ersten Rabattmarken brachte in den USA 1896 das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Sperry &amp;amp; Hutchinson&amp;#039;&amp;#039; heraus, das die Rabattmarken als „Green Stamps“ einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Konsequenzen_der_Pr%C3%A4mieneinl%C3%B6sung_in_K/f2T_CgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=erste+Rabattmarken+1901&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;printsec=frontcover Marc Schnöring, &amp;#039;&amp;#039;Konsequenzen der Prämieneinlösung in Kundenbindungsprogrammen&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 40 FN 22]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland tauchten sie erstmals 1901 in Hannover auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband der Rabattsparvereine Deutschlands (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt des Rabattverbandes&amp;#039;&amp;#039;, 1953, S. 2 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders im [[Lebensmitteleinzelhandel]] spielten Rabattmarken ab 1934 eine bedeutende Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=WrUuBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA360&amp;amp;dq=Rabattmarke+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjQhemdmIPvAhUEBWMBHbioAZQQuwUwAHoECAQQCQ#v=onepage&amp;amp;q=Rabattmarke%20lexikon&amp;amp;f=false Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 360]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kamen Rabattsparvereine auf, die seit Februar 1934 entstanden und Rabattmarken einlösten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Sauter/Gerhard Schweyer, &amp;#039;&amp;#039;Der eingetragene Verein&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Anfang der 1980er Jahre wurden sie durch das [[Nettopreis]]system abgelöst. Zur Verbesserung der [[Ladentreue]] werden sie seit 2005 wieder vereinzelt eingesetzt. Die Rabattmarke war eine frühe Form der [[Kundenbindung]] und des [[Couponing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Das [[Rabattgesetz]] (RabattG) vom 25. November 1933 sah in § 4 Abs. 1 RabattG vor, dass, wer einen [[Barzahlung]]snachlass gewährte, diesen sofort vom [[Güterpreis|Warenpreis]] abzuziehen hatte oder Gutscheine („Sparmarken, Kassenzettel, Zahlungsabschnitte“) auszugeben hatte, die in bar einzulösen waren. Rabattsparvereine waren in § 4 Abs. 2 RabattG vorgesehen. Das Sammelheft für Rabattmarken galt nicht als zusammengesetzte [[Urkunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;BayObLG NJW 1980, 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Keine Rabattmarken waren die oft als „[[Webmiles]]“ bezeichneten Treuepunkte, die man für Einkäufe bei bestimmten [[E-Commerce]]-Anbietern erhält, sammeln und gegen [[Prämie]]n eintauschen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=NxAgBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=Rabattmarke+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjQhemdmIPvAhUEBWMBHbioAZQQuwUwB3oECAYQBg#v=onepage&amp;amp;q=Rabattmarke%20lexikon&amp;amp;f=false Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaftsinformatik&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 157]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsum-marke.jpg|mini|Konsummarke über 10 Mark der Konsumgenossenschaft der DDR]]&lt;br /&gt;
Die Rabattmarken sind meist selbstklebende, [[briefmarke]]nähnliche Papiermarken, die in ein Formular oder Sammelheft eingeklebt werden müssen. Für die Ausgabe des Sammelheftes verlangt der Händler mitunter ein [[Entgelt]] vom Kunden. Der Händler erreicht durch das Rabattmarkensystem eine stärkere Bindung der [[Laufkundschaft]] (möglicherweise Verbesserung zur [[Stammkundschaft]]), da der Kunde wiederholt bei ihm einkaufen muss, bis er Anspruch auf die Rückzahlung erhält. Der Händler erzielt dadurch einen Umsatzvorteil gegenüber Mitbewerbern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] und [[West-Berlin]] waren Rabattmarken in Lebensmittel- und Drogeriemärkten bis in die 1980er Jahre sehr verbreitet, verloren aber gegenüber anderen Werbemaßnahmen zunehmend an Bedeutung und verschwanden in den achtziger Jahren völlig. Üblich waren 3&amp;amp;nbsp;Prozent Rabatt auf den Einkauf. Ein vollgeklebtes Rabattmarkenheft wurde für 1,50&amp;amp;nbsp;DM eingelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Rabattmarke ist das „[[Konsum-Marke|Konsumheft]]“ in der [[DDR]]. Durch Zahlung einer Mitgliedsgebühr konnten Kunden der Konsum-Handelsgesellschaft einen Anteil der Gesellschaft erwerben. Anschließend waren sie im Gegensatz zu Nicht-Mitgliedern berechtigt, für jeden Einkauf Rabattmarken zu erhalten, deren Wert regelmäßig bar ausgezahlt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/mecklenburg-magazin/sammeln-kleben-und-kassieren-id19904141.html Schweriner Volkszeitung vom 12. Mai 2018, &amp;#039;&amp;#039;Sammeln, kleben und kassieren&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 1954 kamen Umsatzmarkenhefte in Umlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem ähnlichen System funktionieren auch moderne Varianten der Rabattmarke. Dabei sind jedoch viele Variationsmöglichkeiten gegeben. Beispielsweise können zwei voneinander wirtschaftlich völlig unabhängige Händler ein gemeinsames Vorgehen abstimmen: Der erste Händler verbessert seine Kundenbindung, indem er den Kauf seiner Waren mit Wertmarken des zweiten Händlers honoriert. Der zweite Händler profitiert ebenfalls durch den Kundenzuwachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglich auf Rückerstattung eines Kaufpreis-Anteils orientierte Zweck der Rabattmarke ist bei aktuellen [[Payback (Bonusprogramm)|Payback]]-Systemen oft stark modifiziert. Vorzugsweise soll der Kunde z.&amp;amp;nbsp;B. den erworbenen Rabatt nicht ausgezahlt bekommen, sondern in Form von Bonuspunkten zu weiteren Einkäufen beim gleichen Händler oder einem Partner motiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elektronische Speicherung der Daten des Kunden, einschließlich seiner Einkäufe, ermöglicht [[Marktforschung]] und gezielte Werbemaßnahmen. Demgegenüber ist das klassische Rabattmarkensystem anonym. Das eingelöste Rabattmarkenheft erlaubte keine Rückschlüsse darauf, welche Produkte ein Kunde gekauft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
In neuerer Zeit wurde das Rabattmarkenheft in manchen Supermärkten, aber auch in Apotheken, seit etwa 2005 wieder eingeführt. Bei einer Aktion wird beispielsweise eine Rabattmarke pro 5&amp;amp;nbsp;Euro Einkaufswert ausgegeben. Das Heft umfasst 30&amp;amp;nbsp;Marken und berechtigt zu einem leicht vergünstigten Kauf von Aktionsware, vor allem Haushaltsgegenstände. Die inzwischen wieder als preispolitisches Instrument eingesetzte Rabattmarke kann die [[Ladentreue]] der Kunden erhöhen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig G. Poth/Marcus Pradel/Gudrun S. Poth, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 360&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marginalien ==&lt;br /&gt;
In der 50. Folge „[[Wilsberg: Tod im Supermarkt|Tod im Supermarkt]]“ der Fernsehreihe [[Wilsberg (Fernsehreihe)|Wilsberg]] aus dem Jahr 2015 staunt der Antiquar und Privatdetektiv Wilsberg: „Sag mal, Rabattmarken, gibt es die wirklich nicht mehr? […] Ich hab&amp;#039; noch mindestens zehn volle Hefte drüben im Laden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckerzeugnis (Werbung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werbemaßnahme (Kundenbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutschein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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