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	<title>Raban von Helmstatt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:15:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Raban_von_Helmstatt&amp;diff=725903&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2023-02-09T14:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf, BKH modif.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Erzbischof Raban von Helmstatt. Zum Schlossherrn und Politiker siehe [[Raban von Helmstatt (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Raban von Helmstatt NW.JPG|mini|Familienwappen des Bischofs Raban von Helmstatt (um 1420), [[Stiftskirche (Neustadt an der Weinstraße)|Stiftskirche Neustadt an der Weinstraße]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raban von Helmstatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1362; † [[4. November]] [[1439]]) war ab 1399 [[Bischof]] von [[Bistum Speyer|Speyer]] und ab 1430 [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Trier|Trier]] und damit einer der drei geistlichen [[Kurtrier|Kurfürsten]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Raban war einer von sieben Söhnen des [[Weiprecht I. von Helmstatt|Weiprecht I.]] aus dem Geschlecht der [[Herren von Helmstatt]]. Dieser gehörte dem führenden Kreis [[Kurpfalz|kurpfälzischer]] Räte an und bewirkte, dass außer Raban auch dessen Brüder [[Weiprecht II. von Helmstatt|Weiprecht II.]] († 1421) und Hans I. († 1422) in den Rat der Kurpfalz aufgenommen wurden. Darüber hinaus stellte Weiprecht I. seine Söhne Raban und Konrad – wie damals üblich bereits in jugendlichem Alter – erfolgreich als Pfründeanwärter im Speyerer [[Domkapitel]] vor. Die Aufnahme als [[Domherr]] zog sich dann über mehrere Jahre hin und war mit verschiedenen Verpflichtungen und Zahlungen verbunden, jedoch lockten dort äußerst lukrative Posten ([[Pfründe]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raban studierte von 1386 bis 1388 an der neu gegründeten [[Universität Heidelberg]] und verbrachte anschließend sein Pflichtjahr in Speyer. 1389 immatrikulierte er sich an der [[Universität Wien]]; 1393 ist er an der [[Universität Bologna]] nachgewiesen. 1394 kehrte Raban nach Speyer zurück, wo er von Bischof Nikolaus von Wiesbaden zum [[Kämmerer]] und [[Propst]] der [[Speyerer Stuhlbruderschaft|Stuhlbrüder]] ernannt wurde. Weitere Pfründen folgten, u.&amp;amp;nbsp;a. Anwartsschaften auf Domherrenstellen in [[Mainzer Domkapitel|Mainz]], [[Bistum Worms|Worms]] und [[Bistum Würzburg|Würzburg]] sowie die Pastorie der Pfarrkirche in Stetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bischof von Speyer ===&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1396 wurde Raban zum Bischof von Speyer gewählt und 1399 als solcher geweiht. Von 1400 bis 1410 war er Kanzler König [[Ruprecht (HRR)|Ruprechts]]. 1414 ließ er [[Burg Marientraut]] bei [[Hanhofen]] erbauen. Sie diente als befestigter Sitz zur Sicherung seiner Landesherrschaft. Gleichzeitig konnte man durch ihre günstige Lage an [[Speyerbach]] und [[Woogbach (Speyerbach)|Woogbach]] die Wasserversorgung von [[Speyer]] kontrollieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.speyerbach.info/historisches/karten/marientraut/alles.htm Webseite über die Burg Marientraut]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1430 wurde er durch den Einfluss des [[Papst]]es [[Martin V.]] gegen den gewählten [[Jakob I. von Sierck|Jakob von Sierck]], seinen Nachfolger, [[Erzbischof]] von [[Trier]]. Ein Prozess der Beteiligten auf dem [[Konzil von Basel]] blieb ohne große Auswirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger im Speyerer Bischofsamt hatte die Familie von Helmstatt Reinhard von Helmstatt auserkoren, den Großneffen Bischof Rabans. Um Bischof werden zu können, musste Reinhard zunächst das Propstamt übernehmen, das jedoch mit seinem Bruder Heinrich von Helmstatt besetzt war. Dieser wurde ab 1424 genötigt, das Amt aufzugeben. Nach einem schriftlichen [[Fehde|Urfehdeschwur]] wurde Heinrich durch Hans II. von Helmstatt, einen weiteren Bruder und damaligem Amtmann zu Lauterburg, verhaftet und bis 1436 festgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbischof von Trier ===&lt;br /&gt;
Als Erzbischof von Trier verpfändete Raban die Stadt [[Cochem]], die Burg [[Burg Hammerstein (am Rhein)|Hammerstein]] und die Burg [[Festung Ehrenbreitstein#Ausbau zur kurtrierischen Festung|Ehrenbreitstein]], was dort in den 1430er Jahren zu mehrjährigen kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Am 20. Oktober 1438 trat Raban vom Amt des Speyerer Bischofs zurück, das nun wie geplant Reinhard von Helmstatt († 1456) einnahm. Auch als Trierer Erzbischof trat Raban im Mai 1439, sechs Monate vor seinem Tod, zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das fürstbischöfliche Wappen ist üblicherweise [[Vierung|geviert]]. Die Felder des Wappenschildes führen in seiner Zeit als Bischof von Speyer im Wechsel das Familienwappen der Helmstatt, ein schwarzer [[Rabe (Wappentier)|Rabe]] auf Silber und das Wappen des Bistums Speyer, ein silbernes Kreuz auf blauem Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertung ==&lt;br /&gt;
Das Wirken Bischof Rabans wird von Historikern weniger im Sinne der Kirche, sondern vielmehr als wortwörtliche „[[Nepotismus|Vetternwirtschaft]]“ im Sinne einer Macht- und Expansionspolitik der Familie von Helmstatt gesehen, worin Raban konsequent der Politik seines Vaters Weiprecht I. folgte. Vor 1396 besaß die Familie nur ein einziges Lehen des Speyerer Hochstifts, bis zu Rabans Tod 1439 waren drei Mannlehen und fünf Burglehen hinzugekommen, die auf Brüder und Neffen des Bischofs verteilt wurden. In seiner Amtszeit wurden fünf Mitglieder seines Familienstamms ins Speyerer Domkapitel aufgenommen: ein Heinrich, zwei Raban und zwei Reinhard (davon einer der bereits erwähnte Nachfolger). Insgesamt stellten die Helmstatt ab dem 15. Jahrhundert 20 Domherren und drei Bischöfe in Speyer und waren dort damit über längere Zeit eine der einflussreichsten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ammerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Speyer und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Von der Stauferzeit (1125) bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;; Kehl am Rhein 1999; ISBN 3-927095-44-3; S. 27.&lt;br /&gt;
* Hermann Stein mit Arnold Scheuerbrandt: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Geschichte der (Neckar-)Bischofsheimer Hauptlinie der Herren von Helmstatt: ihre Grabmale und ihre Bauten&amp;#039;&amp;#039;, Sinsheim 2005. ISBN 3-921214-31-9&lt;br /&gt;
* {{ADB|27|74|77|Raban von Helmstatt|[[Max Bär (Archivar)|Max Bär]]|ADB:Raban von Helmstatt}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|60|61|Raban v. Helmstatt|[[Stephanie Haarländer]]|138081964}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609091455/http://www.bautz.de/bbkl/r/raban_v_h.shtml |autor=[[Martin Persch]]|artikel=Raban (Rhaban) von Helmstätt|band=7|spalten=1146–1148}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609085208/http://www.bautz.de/bbkl/r/rhabau_v_h.shtml |autor=Ansgar Frenken|artikel=R(h)aban von Helmstatt|band=15|spalten=1201–1204}}&lt;br /&gt;
* Ellen Widder: &amp;#039;&amp;#039;Kanzler und Kanzleien im Spätmittelalter. Eine Histoire croisée fürstlicher Administration im Südwesten des Reiches&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2016 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen, 204), bes. S. 55–59, 296–316.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |749 |Helmstatt Rhaban von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Nikolaus von Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Reinhard von Helmstatt]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischof von Speyer]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1396–1438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Otto von Ziegenhain (Erzbischof)|Otto von Ziegenhain]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Jakob I. von Sierck]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Trier|Kurfürst-Erzbischof von Trier]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1430–1439&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138081964|VIAF=88148071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raban #Helmstatt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Helmstatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Speyer|Helmstatt, Raban von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürst (Trier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzkanzler für Burgund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1439]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raban von Helmstatt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rhaban von Helmstätt, Helmstädt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Speyer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1362&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1439&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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