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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rab-Proteine</id>
	<title>Rab-Proteine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:48:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rab-Proteine&amp;diff=1311904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-07-05T22:18:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Familie der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rab-Proteine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Ras-related in brain“) gehört zur [[Ras (Protein)|Ras]]-Superfamilie [[monomer]]er [[G-Protein]]e ([[GTPase]]n) und ist in [[Eukaryoten]] zu großen Teilen konserviert.&lt;br /&gt;
Bei Menschen gibt es über 60 bekannte Rab-Proteine, die jeweils eine spezifische subzelluläre Lokalisation aufweisen und eine Rolle bei der intrazellulären [[Vesikel (Biologie)|Vesikel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;sortierung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zwischen den verschiedenen Kompartimenten spielen. Allgemein wird eine aktive Form, in der [[Guanosintriphosphat|GTP]] gebunden ist und eine inaktive, [[Guanosindiphosphat|GDP]]-haltige Form unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rab-Zyklus.png|mini|Darstellung des GTPase-Zyklus von Rab-Proteinen]]&lt;br /&gt;
Rabs sind periphere [[Membranprotein]]e, die von der Vesikeloberfläche ins [[Cytosol]] ragen und über einen [[Prenylanker]] in der Membran fixiert sind. Nach der Synthese wird ein Rab-Protein zunächst durch das &amp;#039;&amp;#039;Rab escort protein&amp;#039;&amp;#039; (REP) gebunden und dem Enzym Geranylgeranyltransferase präsentiert, das für die Prenylierung von meist zwei [[C-Terminus|C-terminalen]] [[Cystein]]-Resten sorgt. REP fungiert im Folgenden als eine Art [[Chaperon (Protein)|Chaperon]], das den hydrophoben Teil des Moleküls gegen das Cytosol abschirmt und zur Membran transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rab-Proteine durchlaufen wie für G-Proteine üblich einen sogenannten GTPase-Zyklus. Die Aktivierung von Rab-Proteinen erfolgt durch Austausch von GDP gegen GTP mit Hilfe eines [[GTP-Austauschfaktor]]s (GEF, engl. &amp;#039;&amp;#039;guanine nucleotide exchange factor&amp;#039;&amp;#039;). Der GEF sorgt dabei für die Freisetzung vom gebundenen GDP, sodass das in höherer zytosolischer Konzentration vorliegende GTP an das Rab-Protein binden kann. Die Bindung von GTP sorgt für Konformationsänderungen in den als &amp;#039;&amp;#039;Switch I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Switch II&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Regionen des Rab-Proteins, sodass es im Folgenden mit Effektorproteinen interagieren kann. Über die Effektorproteine wird der Vesikeltransport in der Zelle (zwischen den [[Organell]]en sowie zwischen ihnen und der Plasmamembran) über Einflussnahme auf Vesikelabschnürung, -bewegung und -fusion reguliert. Zu den Effektorproteinen gehören [[Enzym]]e, Proteine des [[Cytoskelett]]s genauso wie weitere Proteine, die an der gerichteten Membranfusion beteiligt sind. Die Inaktivierung erfolgt durch GTP-Hydrolyse, die von einem sogenannten [[GAP (Protein)|GTPase-aktivierenden Protein]] (GAP) unterstützt wird. Im inaktiven Zustand kann das Rab-Protein durch den sogenannten GDP-Dissoziations-Inhibitor (GDI), der eine strukturelle Ähnlichkeit zu REP aufweist, aus der Membran extrahiert und im Zytosol löslich gehalten werden.&lt;br /&gt;
Gekoppelt an den Wechsel zwischen GTP/GDP-Bindung ist zusätzlich ein Zyklus der Lokalisation zwischen Zytosol und Membran gekoppelt. Die Aktivierung des Rab-Proteins erfolgt im Wesentlichen an der Donormembran, sodass aktive Rab-Proteine membranlokalisiert vorliegen. Nach erfolgtem vesikulärem Transport werden die Rab-Proteine an der Akzeptormembran inaktiviert und wieder durch GDI ins Zytosol überführt, sodass sie für weitere Rekrutierungsprozesse zur Donormembran zur Verfügung stehen. Im inaktiven GDP-gebundenen Zustand liegen Rab-Proteine demnach vorwiegend zytosolisch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehr als 60 verschiedenen humanen Rab-Proteine sind in der Zelle spezifisch lokalisiert und regulieren zwischen bestimmten Kompartimenten den Membrantransport. Eine Auswahl an Lokalisationen und Funktionen ist in folgender Tabelle dargestellt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Protein !! Organell (Lokalisation) !! entsprechender Membrantransportweg/Funktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab1  || [[Endoplasmatisches Retikulum]] (ER) und [[Golgi-Apparat]] || Transport vom ER zum Golgi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab2  || &amp;#039;&amp;#039;cis&amp;#039;&amp;#039;-Golgi-Netzwerk || Transport vom ER zum Golgi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab3A || [[Vesikel (Biologie)|synaptische Vesikel]], sekretorische Granula || Exozytose, [[Neurotransmitter]]-Freisetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab4  || [[Endosom|frühe Endosomen]] || Proteinrecycling, Transport zur Plasmamembran&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab5A-C  || [[Plasmamembran]], [[Clathrin]]-umhüllte Vesikel, frühe Endosomen || Fusion früher Endosomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab6  || &amp;#039;&amp;#039;mediales&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;trans&amp;#039;&amp;#039;-Golgi-Netzwerk (TGN) || Transport von Endosomen zum Golgi-Apparat, innerhalb vom Golgi und vom Golgi zum ER&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab7  || [[Endosom|späte Endosomen]], [[Lysosom]]en, [[Melanozyt|Melanosomen]], [[Phagosom]]en || Transport von späten Endosomen zu Lysosomen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab8  || sekretorische Vesikel, Zellmembran, [[Zilie]]n || Exozytose, Transport vom TGN sowie Recyclingendosomen zur Plasmamembran&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab9  || späte Endosomen, TGN || Transport später Endosomen zum TGN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rab27 || Melanosomen || Exozytose&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mechanismus der Lokalisation der verschiedenen Rab-Proteine an ihre spezifischen Donormembranen ist noch nicht genau geklärt. Es existieren aber verschiedene Modelle:&lt;br /&gt;
# Ein frühes Modell (Chavrier  u. a., 1991&amp;lt;ref&amp;gt;P. Chavrier, J. P. Gorvel, E. Stelzer, K. Simons, J. Gruenberg, M. Zerial: &amp;#039;&amp;#039;Hypervariable C-terminal domain of rab proteins acts as a targeting signal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; 1991, 353(6346), S. 769–772. PMID 1944536&amp;lt;/ref&amp;gt;) implizierte, dass die [[hypervariable Region]] der Rab-Proteine im C-terminalen Bereich eventuell für die Lokalisation verantwortlich ist. Dies wurde durch Austausch des C-Terminus von Rab5 durch den von Rab7 und eine entsprechende Lokalisationsveränderung gezeigt.&lt;br /&gt;
# Zudem wurde ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;GDI displacement factor&amp;#039;&amp;#039; (GDF) (Yip3) identifiziert. Dabei handelt es sich um ein integrales Membranprotein, das für die Freisetzung des Rab-Proteins aus dem Komplex mit GDI und folgende Integration des Rab-Proteins in die Zielmembran sorgen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;U. Sivars, D. Aivazian, S. R. Pfeffer: &amp;#039;&amp;#039;Yip3 catalyses the dissociation of endosomal Rab-GDI complexes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; 2003, 425(6960), S. 856–859. PMID 14574414&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ein drittes Modell sieht die GEFs als ausreichenden Faktor für die Lokalisation der Rab-Proteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. W. Wu, L. K. Oesterlin, K. T. Tan, H. Waldmann, K. Alexandrov, R. S. Goody: &amp;#039;&amp;#039;Membrane targeting mechanism of Rab GTPases elucidated by semisynthetic protein probes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nat Chem Biol.&amp;#039;&amp;#039; 2010, 6(7), S. 534–540. PMID 20512138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Eine Variante des [[Albinismus#Syndrome, die mit Albinismus verbunden sind|Griscelli-Syndroms]] wird verursacht durch eine [[Punktmutation]] in dem Gen, das Rab27a kodiert. Dabei ist der Transport von [[Melanozyt|Melanosomen]] zur Zellperipherie und die Sekretion lytischer Granula aus [[Cytotoxische T-Zelle|cytotoxischen T-Zellen]] gestört. Rab25 gilt als Promoter für die Tumorentwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|last1=Kessler|first1=D|last2=Gruen|first2=GC|last3=Heider|first3=D|last4=Morgner|first4=J|last5=Reis|first5=H|last6=Schmid|first6=KW|last7=Jendrossek|first7=V|title=The action of small GTPases Rab11 and Rab25 in vesicle trafficking during cell migration.|journal=Cellular physiology and biochemistry : international journal of experimental cellular physiology, biochemistry, and pharmacology|date=2012|volume=29|issue=5–6|pages=647–56|pmid=22613965}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Choroideremia]] ist eine [[X-Chromosom|X-chromosomal]] vererbte Erkrankung, die zur Degeneration des [[Netzhaut|retinalen Epithels]] und Blindheit führen kann. Betroffen ist dabei die REP-Isoform REP-1, das spezifisch in der Retina für die Prenylierung von Rab27a verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mutation in GDI-α, einer vor allem in Synapsen des [[Zentralnervensystem|ZNS]] vorkommenden Isoform, kann zu X-chromosomal vererbter geistiger Retardierung führen, da das Recycling von Rab eingeschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[SNARE (Protein)]]&lt;br /&gt;
* [[Endocytose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* H. Stenmark, V. M. Olkkonen: &amp;#039;&amp;#039;The Rab GTPase family.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Genome biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Nummer 5, 2001, S.&amp;amp;nbsp;REVIEWS3007, PMID 11387043, {{PMC|138937}} (Review).&lt;br /&gt;
* H. Stenmark: &amp;#039;&amp;#039;Rab GTPases as coordinators of vesicle traffic.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nat Rev Mol Cell Biol.&amp;#039;&amp;#039; 10(8), 2009, S. 513–525. PMID 19603039&lt;br /&gt;
* A. H. Hutagalung, P. J. Novick: [http://physrev.physiology.org/content/91/1/119.long &amp;#039;&amp;#039;Role of Rab GTPases in Membrane Traffic and Cell Physiology.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Physiol Rev.&amp;#039;&amp;#039; 91, 2011, S. 119–149. PMID 21248164&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:G-Protein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proteingruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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