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	<title>RV12P2000 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T23:09:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=RV12P2000&amp;diff=1530908&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 17. September 2024 um 12:01 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-17T12:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RV12P2000.jpg|mini|Ansicht einer P2000,&amp;lt;br /&amp;gt;Der links sichtbare Fertigungsstempel weist als Herstellungsjahr 1943 aus.]]&lt;br /&gt;
Die [[Elektronenröhre]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RV12P2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Pentode|Universalpentode]] aus militärischer Entwicklung, welche 1937&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_rv12p2000.html P2000 im Radiomuseum]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf den Markt gebracht wurde und die damals kleinstmöglichen Abmessungen hatte: Der Kolbendurchmesser beträgt ca. 24&amp;amp;thinsp;mm, die Höhe von Sockel inklusive Gitterkappe ca. 44&amp;amp;thinsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typenbezeichnung ==&lt;br /&gt;
Die [[Wehrmacht]] benutzte einen eigenen Schlüssel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mydarc.de/dl6lim/technik_tube.html |wayback=20110625234109 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schlüssel für R-Röhren bis 1935.&amp;#039;&amp;#039; Erläuterungen zum Wehrmachts-Röhrenschlüssel auf der privaten Website Funkamt.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Bezeichnung der Röhrentypen. Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für Heeresröhre, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für (Spannungs)-Verstärker, und die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gibt die (mittlere) [[Elektronenröhre#Heizung|Heizspannung]] in [[Volt]] an. Die Zahl 2000 steht für die theoretisch maximal erreichbare Verstärkung. Die 12,6&amp;amp;nbsp;V wurden gewählt, weil die meisten Fahrzeug-[[Bordnetz]]e ([[Lichtmaschine]]/[[Anlasser]], [[Starterbatterie]], [[Zündung (Verbrennungsmotor)|Zündanlage]] etc.) darauf ausgelegt waren. Die benötigte [[Anodenspannung]] wurde meist mittels [[Einankerumformer]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Elektronenröhre in den 1930er Jahren hatte bisher keine Typen hervorgebracht, die in den militärisch genutzten [[Funktechnik|Funkfrequenzbereichen]] bis ca. 300&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|MHz]] einsatzfähig waren und gleichzeitig für den portablen Einsatz eine geringe Einbaugröße und mechanische Robustheit aufwiesen. Diese Lücke sollte mit der oft auch kurz &amp;#039;&amp;#039;P2000&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Röhre gefüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der P2000 begann bereits 1933 im Empfängerlabor der [[Telefunken|Telefunken-Gesellschaft]] in Berlin-Schöneberg. Als Projektleiter wurde [[Walter Graffunder]] berufen, die Entwicklung selbst wurde durch [[Werner Kleen]] und [[Horst Rothe]] durchgeführt. Diese Vorarbeiten mündeten in den Typen SF1 und SF1A. Letztere wies bereits die Kenndaten der P2000 auf und war nur in den Heizdaten und der maximalen Anodenverlustleistung abweichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als grundlegende Neuerung bei der Entwicklung dieser Röhrentypen ist die Benutzung eines Pressglastellers für die Anschlussdurchführungen erwähnenswert, welcher den herkömmlichen, hochfrequenztechnisch problematischen [[Quetschfuß]]-Aufbau ablöste. Die Elektrodenanschlüsse konnten kürzer gehalten werden, was die störenden [[Elektrische Kapazität|Kapazitäten]] verringerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== P2001 ==&lt;br /&gt;
Später wurde die &amp;#039;&amp;#039;RV12P2001&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, die im Gegensatz zur P2000 aufgrund der besonderen Konstruktion ihres [[Steuergitter]]s (ungleiche Abstände der Gitterdrähte) eine gitterspannungsabhängige [[Steilheit]] und damit eine Regelkennlinie besitzt. Dies ermöglicht eine Änderung der Verstärkung über eine veränderliche [[Bias (Elektronik)|Vorspannung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Typenbezeichnung ist ein Kompromiss, da zwischen der „normalen“ und der Regelversion unterschieden werden musste, die Röhren aber bis auf das Steuergitter baugleich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland|Nachkriegszeit]] wurden die in großer Stückzahl vorhandenen Sende- und Empfangsgeräte der Wehrmacht ausgeschlachtet und die P2000 in zivilen Rundfunkempfängern eingesetzt. Der Rundfunkbaukasten [[Heinzelmann (Radiobausatz)|Heinzelmann]], der den Erfolg der [[Grundig AG]] begründete, benutzte ebenfalls die P2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Telefunken]]-Werk in [[Ulm]] stellte im Jahre 1948 bereits wieder P2000 in nennenswertem Umfang her, um die hohe Nachfrage aus Handel und Industrie zu befriedigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Funk-Technik Sammelband 1948&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Röhrenwerk „[[Anna Seghers]]“&amp;#039;&amp;#039; in [[Neuhaus am Rennweg]] (ehemals Telefunken) fertigte die P2000 bis in die 1960er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolgetyp zur P2000 kann die EF95 angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.elexs.de/ef956.htm Geschichte der EF95]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; caption=&amp;quot;P2000 und Fassung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 RV12P2000-eingebaut.jpg|P2000 in Fassung&lt;br /&gt;
 RV12P2000-ausgebaut.jpg|P2000 mit Fassung und Ziehknopf&lt;br /&gt;
 Wuerzburg radar verstaerker.jpg|P2000 im [[Würzburg (Radar)|„Würzburg“-Radargerät]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor = Ludwig Ratheiser&lt;br /&gt;
 |Titel = Das große Röhren-Handbuch&lt;br /&gt;
 |Verlag = Franzis-Verlag |Jahr = 1995 | Ort = München | ISBN = 3-7723-5064-X&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor = Gerhard B. Salzmann&lt;br /&gt;
 |Titel = Zur Geschichte der RV12P2000&lt;br /&gt;
 |Verlag = Rüdiger Walz | Jahr = 1994 | Ort = Kelkheim | ISBN = 3-9802576-2-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://frank.pocnet.net/sheets/043/r/RV12P2000.pdf Datenblatt P2000 als PDF, 360 kB]&lt;br /&gt;
* [http://frank.pocnet.net/sheets/043/r/RV12P2001.pdf Datenblatt P2001 als PDF, 272 kB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/P2000/P2000.htm Geschichtliches zur RV12P2000]&lt;br /&gt;
* [http://www.hts-homepage.de/Wehrmacht/Heer/WMRV12P2000.html Kurze Zusammenfassung zur RV12P2000]&lt;br /&gt;
* [http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/P2000/Farbcodierung.pdf Farbkodierung der Wehrmachtsröhren], (PDF; 164&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pentode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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