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	<title>RML Group - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T14:05:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-07T08:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ray Mallock Ltd.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RML Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein britischer [[Automobilsport|Motorsport]]-Rennstall. Im Jahr 2009 war RML unter eigenem Namen in der [[Le Mans Series]] und in der [[British Touring Car Championship|Britischen Tourenwagen-Meisterschaft]] sowie als Chevrolet-Werksteam in der [[Tourenwagen-Weltmeisterschaft]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
[[Ray Mallock]] begann zusammen mit seinem Bruder Richard als Assistent seines Vaters Major Arthur mit dem Bau von Rennwagen. Sie setzten mehrere Mallock-U2-Chassis für Clubsport-Rennen ein. Nach Rennen in der [[Formel 3]] und [[Sportwagenrennen]] gründete Mallock im Jahr 1979 sein eigenes Team, &amp;#039;&amp;#039;Ray Mallock Atlantic Racing&amp;#039;&amp;#039;, welches er im Jahr 1984 in RML umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportwagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RML MG-Lola 2.jpg|mini|MG-Lola EX264 in Spa, 2005]]&lt;br /&gt;
Ray Mallock war als Fahrer bei der Entwicklung des [[Nimrod NRA/C2]] für die [[Gruppe C]] beteiligt, welcher 1983 und 1984 in der [[Sportwagen-Weltmeisterschaft]] startete. Angetrieben wurde dieser Wagen von einem Aston-Martin-Motor. Im Jahr 1985 wurde RML damit beauftragt, den Ecurie-Ecosse-Prototypen für die C2-Klasse zu bauen, welcher 1986 den Titel in seiner Klasse errang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 begab RML sich mit der Entwicklung des [[Aston Martin AMR1]] wieder in Klasse C1. Das Projekt wurde im Jahr 1990 beendet, aber Mallock fand mit dem Nissan-Team einen neuen Partner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft endete nach dem Jahr 1992 durch die enorme Kostenexplosion. Im Jahr 2000 entwickelte RML aus dem Supersportwagen [[Saleen S7]] einen Rennwagen, den [[Saleen S7R|S7-R]]. Damit gewann RML 2001 die GTS-Klasse der [[European Le Mans Series]] und 2002 die spanische GT-Meisterschaft. Im Jahr 2004 trat RML mit zwei Autos in der [[FIA-GT-Meisterschaft]] an, erzielte jedoch lediglich Mittelfeldplatzierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 2004 setzte RML einen [[MG-Lola EX257]] bei den [[24-Stunden-Rennen von Le Mans|24 Stunden von Le Mans]] und in der [[Le Mans Series|Le Mans Endurance Series]] ein. Nach der Einführung des neuen LMP2-Reglements wurde mit Komponenten des EX257 auf Basis eines Lola B05/40 der MG-Lola EX264 entwickelt. Der von [[Thomas Erdos]] und [[Mike Newton]] pilotierte Wagen gewann 2005 und 2006 in Le Mans die LMP2-Klasse. Zudem sicherten sich Erdos und Newton auf dem EX264 den LMP2-Meistertitel der [[Le-Mans-Series-Saison 2007]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RML - Lola 0880 Coupe Mazda.jpg|mini|Lola B08/80 in Silverstone, 2009]]&lt;br /&gt;
Für die [[Le-Mans-Series-Saison 2008]] entwickelte RML den Wagen weiter und verwendete nun mit dem MG XP21 einen weiterentwickelten Motor. Der Wagen bekam die Bezeichnung EX265. Dieses Auto wurde schließlich vor dem Saisonfinale zu einem Coupé umgerüstet und entsprach nun weitgehend dem Lola B08/80. Mit den EX265-Komponenten, einschließlich des MG XP21-Motors, hieß der neue Wagen nun EX265C und feierte sein Debüt beim 1000-km-Rennen von Silverstone 2008. Nach dem Saisonabschluss trennte sich das Team vom Motorenlieferanten [[MG (britische Automarke)|MG]] und wechselte zum japanischen Hersteller [[Mazda]]. Mike Newton gab an, dass vor allem die fehlende Unterstützung seitens MG zu der Trennung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Gallinnis: &amp;#039;&amp;#039;http://www.gt-eins.at/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=3257&amp;amp;Itemid=1&amp;#039;&amp;#039; Stand: 6. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Aggregats stellte sich letztlich als Fehlentscheidung heraus. In den fünf Meisterschaftsläufen der [[Le-Mans-Series-Saison 2009|Saison 2009]] beendete der Wagen lediglich zwei Rennen ohne Motorschaden. RML schloss daher für die [[Le-Mans-Series-Saison 2010|Saison 2010]] einen Vertrag mit dem Hersteller Honda ab, der den Motor unter dem Namen [[Acura]] bislang hauptsächlich im [[Acura ARX-01]] eingesetzt hatte. Mike Newton und Thomas Erdos erzielten erneut den Meisterschaftssieg in der LMP2-Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourenwagen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe seiner Beziehung zu Ecurie Ecosse gab RML 1992 sein Debüt in der [[British Touring Car Championship|britischen Tourenwagen-Meisterschaft]] im [[Tourenwagen]]-Sport. Das Team setzte zwei werksunterstützte [[Opel Vectra|Vauxhall Cavalier]] ein und konnte 1995 den Meisterschaftssieg feiern. Des Weiteren wurde von RML der [[Nissan Sentra]] für die südafrikanische Tourenwagen-Meisterschaft aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Huff 2009 WTCC Pau.jpg|mini|Chevrolet Cruze in Pau, 2009]]&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit Nissan baute RML im Jahr 1997 den [[Nissan Primera]] für die BTCC auf. Das Team gewann 1999 mit [[Laurent Aïello]] den Fahrertitel sowie 1998 und 1999 den Markentitel. Im Jahr 2004 erwarb &amp;#039;&amp;#039;Seat Sport UK&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Seat Toledo|Seat Toledo Cupra]], die von RML für den Einsatz in der BTCC vorbereitet wurden. Am Ende des Jahres wurde die Zusammenarbeit beendet, da das Team von [[Chevrolet]] den Auftrag erhielt, den [[Chevrolet Nubira|Lacetti]] für die [[Tourenwagen-Weltmeisterschaft]] zu entwickeln. RML zeigt sich weiterhin für den Werkseinsatz der Chevrolet in der WTCC verantwortlich. 2009 wurde mit dem neuen [[Chevrolet Cruze]] der Nachfolger des Lacetti vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen WTCC-Lacetti wurden 2009 von RML erfolgreich wieder in der britischen Tourenwagen-Meisterschaft eingesetzt. Als Fahrer starteten [[Jason Plato]], ab dem zweiten Rennen [[Mat Jackson]] und ab dem vierten Rennen [[James Nash]]. Jason Plato wurde Vizemeister. 2010 kamen in der BTCC zwei der Cruze zum Einsatz, die im Vorjahr in der WTCC eingesetzt wurden, der dritte nahm an der [[Swedish Touring Car Championship|Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rallye ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Jahres 1997 entschied GM Europa sich, seine Beteiligung an Tourenwagenrennen zurückzufahren. RML begann mit der Entwicklung des [[Opel Astra G|Opel Astra]] Kit-Car nach Formel-2-Reglement für die [[Rallye-Weltmeisterschaft]] und mehrere nationale Rallye-Meisterschaften in Europa. Im Jahr 1999 gewann der RML-Astra Titel in Deutschland, Norwegen und Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2000 entwickelte RML den [[Opel Corsa C|Opel Corsa]] für die neue Super-1600-Klasse, welche die F2-Kit-Cars ersetzte. Dieser Wagen hatte sein Debüt 2002 in der [[Rallye-Juniorenweltmeisterschaft]] bei der [[Rallye Monte Carlo]] und errang im folgenden Jahr seinen ersten Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RML hatte für das Jahr 2010 den Einstieg in die [[Formel 1]] geplant, sich jedoch auf Grund von Unsicherheiten über das Reglement dagegen entschieden. Ein zukünftiger Einsatz ist allerdings nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automobile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RML GT40 Le Mans 2006.jpg|mini|RML GT40]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 RML Short Wheelbase.jpg|mini|RML Short Wheelbase]]&lt;br /&gt;
RML wandte sich 1990 erstmals der Entwicklung von Serienfahrzeugen zu. Zwischen 1991 und 1995 entstanden einige straßenzulassungsfähige [[Nachbildung]]en des [[Ford GT40|Ford GT 40]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allcarindex&amp;quot; /&amp;gt; Die Markennamen lauteten &amp;#039;&amp;#039;Mallock&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;RML&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Internationale Automobil-Enzyklopädie&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1994 schuf RML mehrere Konzeptzeichnungen für einen ungenannten japanischen Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 stellte RML zwei verschiedene Projekte vor, zum einen ein Opel Astra DTM-Konzept sowie zum anderen den Saleen S7, welcher vollständig vom RML-Ingenieur und ehemaligen F1-Mechaniker Richard Owen entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 ließ Nissan RML einen auf dem [[Nissan Micra]] basierenden Prototyp entwickeln, den &amp;#039;&amp;#039;Micra R&amp;#039;&amp;#039;. Das Auto, das auf dem [[Genfer Auto-Salon]] vorgestellt wurde, war mit einem 265 PS (198&amp;amp;nbsp;kW) starken V6-Motor mit sequenziellem 6-Gang-Getriebe ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[RML Short Wheelbase]] wurde 2021 ein auf 30 Exemplare limitierter Gran Turismo auf Basis des [[Ferrari 550|Ferrari 550 Maranello]] vorgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;auto-mot-250&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Thomas Harloff |url=https://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/rml-short-wheelbase-neuauflage-ferrari-250-gt-swb/ |titel=RML Short Wheelbase: Retro-Sportler mit gutem alten V12-Sauger |werk=auto motor und sport |datum=2021-08-19 |abruf=2021-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis des [[Porsche 992|Porsche 992 Turbo S]] präsentierte das Unternehmen im Oktober 2024 den auf zehn Exemplare limitierten [[RML P39]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-765139&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anthony Alaniz |url=https://www.motor1.com/news/737651/porsche-turbo-s-p39-rml-le-mans-hypercar/ |titel=This Used To Be a Porsche 911. Now It&amp;#039;s a 900-HP Hypercar |werk=motor1.com |sprache=en |datum=2024-10-16 |abruf=2024-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783803298768|Kapitel=Kapitel Mallock; RML}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Ray Mallock Ltd.}}&lt;br /&gt;
* [https://rmlgroup.com/ Offizielle Website der RML Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Internationale Automobil-Enzyklopädie&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783803298768|Kapitel=Kapitel Mallock; RML}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Allcarindex&amp;quot;&amp;gt;[https://www.allcarindex.com/production/united-kingdom/mallock-2 &amp;#039;&amp;#039;Mallock &amp;amp;#91;2&amp;amp;#93;.&amp;#039;&amp;#039;] Auf allcarindex.com, abgerufen am 19. Oktober 2024 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Britische Automobilmarken ab 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennteam des 24-Stunden-Rennens von Le Mans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FIA-GT-Team]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsportteam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (England)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (North Northamptonshire)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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