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	<title>RIA Novosti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;VKweb17: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-10T01:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = RIA Novosti&lt;br /&gt;
| Logo = RIA Novosti.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = staatlich&lt;br /&gt;
| ISIN = nicht vorhanden&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 3. April 1961&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 2013&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Moskau]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
| Leitung =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = Medien&lt;br /&gt;
| Homepage = [http://ria.ru/ ria.ru]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Russische Agentur für internationale Informationen &amp;#039;&amp;#039;RIA Novosti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|РИА Новости}}; deutsche Transkription &amp;#039;&amp;#039;RIA Nowosti&amp;#039;&amp;#039;) ist eine staatliche [[Nachrichtenagentur]] in Russland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RIA ging 1961 aus dem [[Sowjetisches Informationsbüro|Sowjetischen Informationsbüro]] hervor und hatte ihren Sitz als eine der größten staatlichen Nachrichtenagenturen der [[Sowjetunion]] in [[Moskau]]. Ab Ende 2013 wurde RIA Novosti im Zuge einer dreimonatigen Umstrukturierung neben dem Auslandshörfunk &amp;#039;&amp;#039;[[Stimme Russlands]]&amp;#039;&amp;#039; in das Staatsunternehmen [[Rossija Sewodnja]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Nachrichten aus Russland und den übrigen [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]]-Ländern. Die Agentur verbreitet zudem offizielle Verlautbarungen der russischen Regierung, von Ministerien und Dienststellen sowie von gesellschaftlichen Organisationen. Mit Rücksicht auf ihre internationalen Kunden und ihre Glaubwürdigkeit hatte sich RIA um ausgewogene Berichterstattung bemüht und bot bis zu ihrer Umstrukturierung 2013/2014  auch „kontroversen Meinungen ein Forum“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbc.com/news/world-europe-25299116 Russian news agency RIA Novosti closed down], BBC, 9. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Generaldirektorin war vom 24. Januar 2003 bis 9. Dezember 2013 [[Swetlana Wassiljewna Mironjuk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kailudwig_131213&amp;quot;&amp;gt;Kai Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2013/stimme_russlands_ukas.html |wayback=20131214202221 |text=Stimme Rußlands wird liquidiert   }}&amp;#039;&amp;#039;. In: RBB Radio eins Medienmagazin. 9. Dezember 2013. Mit Aktualisierungen bis 13. Dezember 2013. Abgerufen am 14. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agentur wurde per Dekret im Dezember 2013 mit dem [[Auslandsrundfunk|Auslandshörfunk]] [[Stimme Russlands]] zu einer neuen staatlichen &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Nachrichtenagentur [[Rossija Sewodnja]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Russland heute&amp;#039;&amp;#039;) zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz_2013&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Helge Donath: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.taz.de/Russland-zentralisiert-die-Medien/!129179/ Die Propaganda-Megamaschine]&amp;#039;&amp;#039;. In: taz.de. 11. Dezember 2013. Abgerufen am 13. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schwerpunkt von &amp;#039;&amp;#039;Rossija Sewodnja&amp;#039;&amp;#039; ist es, „an einer positiveren Wahrnehmung Russlands“ zu arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Kerneck: [https://taz.de/Russische-Journalisten-in-Deutschland/!5042602/ &amp;#039;&amp;#039;Putins Plaudertaschen&amp;#039;&amp;#039;.] taz.de, 12. Mai 2014, abgerufen am 12. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;Ria Novosti&amp;#039;&amp;#039; sollte gemäß damaligen Angaben als Marke erhalten bleiben. Ausländische Websites von RIA Novosti leiten jedoch seit Ende 2014 auf das neu gegründete Nachrichtenportal &amp;#039;&amp;#039;[[Sputnik (Nachrichtenportal)|Sputnik]]&amp;#039;&amp;#039; weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Agentur hat ein weit verzweigtes Korrespondentennetz in der Russischen Föderation, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und in mehr als vierzig anderen Ländern. Täglich verbreitet sie im Internet und über elektronische Nachrichtenmittel gesellschaftspolitische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und Informationen aus der Finanzwelt in russischer sowie in sechs europäischen Sprachen ([[Englische Sprache|Englisch]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Serbische Sprache|Serbisch]]), aber auch in [[Persische Sprache|Persisch]], [[Arabische Sprache|Arabisch]], [[Japanische Sprache|Japanisch]] und [[Hochchinesisch|Chinesisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RIA Novosti dient als Austragungsort für Presseveranstaltungen. Die Agentur verfügt über den landesweit größten Fotodienst und eine Foto-Datenbank mit mehr als 600.000 Bildern. Zur Zielgruppe der Agentur gehören ausländische Medien, Unternehmen, Investmentgesellschaften und Banken, Botschaften, Regierungs- und staatliche Organisationen sowie ein weiter Kreis von Interessenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vladimir Putin in Saudi Arabia 11-12 February 2007-9.jpg|mini|Chefredakteurin von RIA Novosti Swetlana Mironjuk mit Ayan Midani, dem Minister für Kultur und Information Saudi-Arabiens, 2007]]&lt;br /&gt;
1961 – während der [[Geschichte der Sowjetunion#1953–1964: Ära Chruschtschows|Ära Chruschtschows]] – wurde das [[Sowjetisches Informationsbüro|Sowinformbüro]] in die Presseagentur Novosti (kurz APN) umstrukturiert. Sie entwickelte sich zum führenden Informations- und Publizistikorgan der sowjetischen gesellschaftlichen Organisationen. Am 3. April 1961 wurde die Satzung der Agentur angenommen. Laut Satzung hatte die APN die Aufgabe, authentische Informationen über die Sowjetunion im Ausland zu verbreiten und die sowjetische Öffentlichkeit mit dem Leben der Völker anderer Länder bekannt zu machen. De facto war sie bis zur [[Perestroika]] ein Propagandainstrument im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die APN hatte Vertretungen in mehr als 120 Ländern. Sie gab 60 illustrierte Zeitungen und Zeitschriften in 45 Sprachen in einer Gesamtauflage von 4,3 Mio. Exemplaren heraus. In der Bundesrepublik Deutschland erschien die Monatszeitschrift „Sowjetunion heute“. Das Layout, Photos und ins Deutsch übersetzten Texte wurden aus Moskau in die Kölner Redaktion geschickt und da stilistisch verarbeitet. Die Zeitschrift selbst wurde in Remscheider Druckerei Loose-Durach gedruckt und den Abonnenten verschickt. Beim APN-Verlag erschienen über 200 Bücher und Broschüren mit einer Gesamtauflage von rund 20 Mio. Exemplaren im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1983 schloss der Schweizer [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] im Zuge der «Nowosti-Affäre» das [[Bern]]er Büro von Novosti und verwies den sowjetischen Redaktionsleiter des Landes, weil zwei Schweizer Mitarbeiter von Novosti, Philippe Spillmann und [[Martin Schwander]], als Organisatoren einer Friedensdemonstration aufgefallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Affäre [[Rudolf Friedrich (Politiker, 1923)|Friedrich]] oder: Lügen haben kurze Beine. Graubuch zur Schliessung des Berner Nowosti-Büros.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerische Friedensbewegung, Basel 1983&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Büro in Genf wurde nicht geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Tribelhorn: [https://www.nzz.ch/schweiz/bundesbern-in-aufruhr-puppenspieler-aus-moskau-ld.1300314 &amp;#039;&amp;#039;Bundesbern in Aufruhr: Puppenspieler aus Moskau&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Juli 1990 ging aus der APN die Nachrichtenagentur Novosti (IAN) hervor. IAN war in 120 Ländern der Welt vertreten und gab 13 illustrierte Zeitschriften und Zeitungen heraus. Im September 1991 wurde die IAN in &amp;#039;&amp;#039;Russische Nachrichtenagentur (RIA) Novosti&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1993 bis zu ihrer Auflösung Ende 2013 war die RIA Novosti eine staatliche Informations- und Analyseagentur. Sie war als solche Teil der staatlichen Medienholding [[WGTRK]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. August 2008 wurde der Webserver von RIA Novosti gehackt. An diesem Sonntag und am nachfolgenden Tag gab es viele Stunden praktisch keinen Zugang auf die Webseite der Nachrichtenagentur. Nach der [[Kaukasuskrieg 2008|Eskalation]] in [[Südossetien]] wurden auch viele [[Georgien|georgische]] Webseiten angegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20080812050003/http://de.rian.ru/safety/20080810/115935574.html RIA Novosti erlebt harten Hacker-Angriff]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre hatte Swetlana Mironjuk, Chefredakteurin seit 2003, RIA Novosti in eine moderne und einflussreiche Agentur verwandelt, die auch liberale Journalisten beschäftigte. So gab es auf der Website Live-Reportagen von den Anti-Putin-Protesten im Jahr 2012 zu sehen.&amp;lt;ref name=”Powerful”&amp;gt;[https://www.theatlantic.com/international/archive/2015/04/how-the-media-became-putins-most-powerful-weapon/391062/ How the Media Became One of Putin’s Most Powerful Weapons], [[The Atlantic]], 21. April 2015; „Vladimir Putin is a news junkie.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umstrukturierung per Präsidentenerlass 2013 ===&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 2013 unterzeichnete der russische Präsident [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] den [[Ukas|Erlass]] „Maßnahmen zur Verbesserung der Effektivität der Tätigkeit der Staatsmedien“ über die Auflösung von sowohl RIA Novosti als auch Russlands Auslandssender [[Stimme Russlands]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gesine Dornblüth]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.deutschlandfunk.de/russland-putins-neue-medienstrategie.761.de.html?dram:article_id=272074 Russland: Putins neue Medienstrategie.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Dezember 2013, abgerufen am 25. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihrer Stelle wurde eine neue staatliche Nachrichtenagentur mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Internationale Nachrichtenagentur Rossija Sewodnja&amp;#039;&amp;#039; (Russland heute) gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131211004722/http://de.ria.ru/politics/20131209/267439745.html Meldung von RIA Novosti am 9. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de/ausland/russland-medien100.html |wayback=20131211055904 |text=Russland schmiedet große Nachrichtenagentur}}, Meldung auf tagesschau.de, 9. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Maßnahme wurde in Zusammenhang mit dem Versuch der russischen Regierung gesehen, die Berichterstattung über die [[Olympische Winterspiele 2014|olympischen Winterspiele im Februar 2014]] in Sotschi in ihrem Sinne zu beeinflussen.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net: [http://www.faz.net/aktuell/sport/ioc-praesident-verteidigt-bundespraesident-bach-gaucks-absage-hat-keine-politischen-gruende-12705229.html Bach: „Gaucks Absage hat keine politischen Gründe“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ungenannte Experten rätselten, ob Geldersparnis oder die Neuausrichtung der Selbstdarstellung Russlands angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen weitere Gründe für die Restrukturierung sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;csm_2013&amp;quot;&amp;gt;Fred Weir: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.csmonitor.com/World/2013/1209/Kremlin-spin-Does-media-overhaul-herald-new-propaganda-push Kremlin Spin: Does Media Overhaul Herald New Propaganda Push?]&amp;#039;&amp;#039;. In: The Christian Science Monitor. 9. Dezember 2013. Abgerufen am 1. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generaldirektor dieser neuen Staatsagentur wurde der Journalist [[Dmitri Konstantinowitsch Kisseljow|Dmitri Kisseljow]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20141015184414/http://de.ria.ru/aktuelles_uber_uns/20140331/268176661.html Agentur Rossiya Segodnya bietet sich als Alternative zu westlichen Mainstream-Medien an,]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;RIA Novosti&amp;#039;&amp;#039; vom 31. März 2014, abgerufen am 24. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Swetlana Mironjuk erklärte noch am Abend des 9. Dezember 2013 ihren Rücktritt als Generaldirektorin von RIA Novosti.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kailudwig_131213&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik an der Umstrukturierung 2013 ====&lt;br /&gt;
Die im Dezember 2013 verfügte Schließung von RIA Novosti als eigenständiger Agentur rief internationale Kritik von Medienexperten hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umstrukturierung der staatlichen russischen Medien wurde von Mascha Lipman, einer Mitarbeiterin des [[Moskauer Carnegie-Zentrum]]s, als insgesamt nachteilig beurteilt, weil insbesondere RIA Novosti zuvor für das Bemühen bekannt gewesen sei, einen objektiven Standpunkt für die innerstaatliche und die außenpolitische Berichterstattung bezogen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;csm_2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten die [[Internationale Journalisten-Föderation|Internationale]] und die [[Europäische Journalisten-Föderation]] den putinschen Erlass. IFJ-Präsident [[Jim Boumelha]] wies darauf hin, dass RIA Novosti um ausgewogene Berichterstattung bemüht gewesen sei und nun offenbar durch eine Agentur ersetzt werden solle, die „Teil von Putins Propaganda-Apparat“ sei. Dies bezeichnete er als eine für die der Pressefreiheit in Russland „tief beunruhigende Situation“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20140525233140/http://www.ifj.org/nc/news-single-view/browse/8/backpid/128/category/press-freedom/article/ifjefj-concerned-for-future-of-staff-at-ria-novosti-following-scandalous-closure/ IFJ/EFJ Concerned for Future of Staff at Ria Novosti Following Scandalous Closure]&amp;#039;&amp;#039;. IFJ-Mitteilung vom 11. Dezember 2013, abgerufen am 24. Mai 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzende Organisation [[Committee to Protect Journalists]] bezeichnete in einem offenen Protestbrief vom März 2014 die Abwicklung von RIA Novosti als Beginn einer Serie von Maßnahmen Putins zur Einschränkung der Pressefreiheit.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://cpj.org/2014/03/putin-should-reverse-restrictions-to-russian-press.php Putin should reverse steps to restrict independent press]&amp;#039;&amp;#039;. Offener Brief des CPJ vom 20. März 2014, abgerufen am 24. Mai 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überfall auf die Ukraine 2022 ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfalls auf die Ukraine 2022]] veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;RIA Novosti&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sputnik&amp;#039;&amp;#039; am 26. Februar 2022 einen vorbereiteten [[Kommentar (Journalismus)|Online-Kommentar]], der mutmaßlich für den Fall eines Sieges vorgesehen war. Der Beitrag deutete verschiedene Arten eines auf die [[Ukraine]] und [[Belarus]] ausgedehnten Staatsgebietes an und [[Polemik|polemisierte]] die Perspektive als Ende einer [[Westliche Welt|westlichen]] [[Vorherrschaft]]. Der Kommentar wurde nach kurzer Zeit wieder gelöscht, ist jedoch noch im [[Internet Archive]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Kotsev |Titel=Panne bei russischen Staatsmedien offenbart Kalkulationen des Kremls |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2022-02-28 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/wollte-russland-schon-samstag-den-sieg-feiern-panne-bei-russischen-staatsmedien-offenbart-kalkulationen-des-kremls/28114580.html |Abruf=2022-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.n-tv.de/politik/RIA-veroeffentlicht-versehentlich-Sieges-Kommentar-article23162580.html |titel=RIA veröffentlicht versehentlich Sieges-Kommentar |werk=n-tv |datum=2022-02-28 |sprache=de |abruf=2022-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ria.ru/20220226/rossiya-1775162336.html |titel=Наступление России и нового мира - РИА Новости, 26.02.2022 |werk=WebArchive |hrsg=RIA Novosti |datum=2022-02-26 |sprache=ru, en |abruf=2022-03-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220226051154/https://ria.ru/20220226/rossiya-1775162336.html |archiv-datum=2022-02-26    }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April 2022 veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;RIA Novosti&amp;#039;&amp;#039; den antiukrainischen Propagandaartikel &amp;#039;&amp;#039;[[Was Russland mit der Ukraine tun sollte]]&amp;#039;&amp;#039;, der der Ukraine ihr Existenzrecht abspricht und versucht den russischen Überfall auf die Ukraine zu legitimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühere Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;UdSSR in den 80er Jahren – Der Verteidigung des Friedens gilt unser Denken, unsere Politik&amp;#039;&amp;#039;, mit Vorwort von [[Konstantin Ustinowitsch Tschernenko]], Verlag der Presseagentur Nowosti,  1985, 0802010100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nachrichtenagenturen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|RIA Novosti}}&lt;br /&gt;
* [http://ria.ru/ RIA Novosti] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16036066-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ria Novosti}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtenagentur (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Moskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Medienunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propaganda (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VKweb17</name></author>
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