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	<title>REM-Schlaf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=REM-Schlaf&amp;diff=26927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChristophDemmer: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-18T09:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;REM-Schlaf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;rapid eye movement&amp;#039;&amp;#039; ‚rasche Augenbewegung‘), auch &amp;#039;&amp;#039;paradoxer Schlaf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;desynchronisierter Schlaf&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird eine [[Schlaf]]&amp;amp;shy;phase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen [[Augenlid|Lidern]] gekennzeichnet ist, begleitet von einem verringerten [[Tonus]] der [[Skelettmuskel|Skelettmuskulatur]] (siehe auch [[Schlafparalyse|Schlaflähmung]]) und einem spezifischen Aktivationsmuster im [[Elektroenzephalografie|EEG]] – [[Thetawellen]] mit einer Frequenz von 4 bis 8 [[Hertz (Einheit)|Hz]] und langsamen [[Alphawellen]]. Des Weiteren ist eine rege Beta-Aktivität zu verzeichnen, die sonst eigentlich nur im Wachzustand zu finden ist. Während des REM-Schlafes steigen [[Blutdruck]] und [[Puls]] wieder an, die in [[Non-REM-Schlaf]]-Phasen abgesenkt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der REM-Schlaf wurde 1953 von [[Eugene Aserinsky]] und seinem Professor [[Nathaniel Kleitman]] an der [[University of Chicago]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und Dauer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlafstadien einer nacht.png|mini|[[Schlafprofil|Hypnogramm]] mit REM-Phasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Erwachsenen nimmt der REM-Schlaf etwa 20 bis 25 % des Schlafes ein. Das sind bei einer Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden etwa 1,5 bis 2 Stunden. Dabei wird zu Beginn der Nacht nur wenig Zeit im REM-Schlaf verbracht, zum Ende der Nacht nehmen Frequenz und Ausdehnung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis um das achte Lebensjahr verringert sich die Zeit der REM-Phase von neun Stunden (nach der Geburt) auf ca. drei Stunden. Danach gibt es keine größeren Veränderungen in der Dauer dieser Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begleiterscheinungen ==&lt;br /&gt;
Die meisten Träume finden in dieser Phase statt, während des [[Non-REM-Schlaf]]s (auch &amp;#039;&amp;#039;NREM-Schlaf&amp;#039;&amp;#039;) treten Träume seltener auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jayne Gackenbach, Jane Bosveld: &amp;#039;&amp;#039;Herrscher im Reich der Träume. Kreative Problemlösungen durch luzides Träumen.&amp;#039;&amp;#039; Aurum, Freiburg im Breisgau 1991, ISBN 3-591-08298-8, S.&amp;amp;nbsp;215&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh wurde eine [[Korrelation]] vermutet zwischen den während der REM-Phase beobachtbaren [[Augenbewegung]]en und einem gleichzeitig verlaufenden Traumgeschehen. Eine experimentelle Verifizierung dieser sogenannten [[Scanning-Hypothese]] gelang 1999 in einer Studie, bei der schlafende Probanden während einer [[Klartraum]]-Phase ihre Augäpfel willentlich entsprechend einem vorher vereinbarten Bewegungsmuster bewegten.&amp;lt;ref&amp;gt;S. LaBerge, P Zimbardo: [http://www.lucidity.com/Tucson2000abs.html &amp;#039;&amp;#039;Smooth Tracking Eye-Movements Discriminate Both Dreaming And Perception From Imagination.&amp;#039;&amp;#039;] Abstract of talk presented at the Toward a Science of Consciousness Conference IV, Tucson, April 10, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Schlafphase treten neben [[Traum|Träumen]] auch [[nächtliche Erektion]]en auf, außerdem erfolgt dabei eher der Aufbau des [[Wissen#Deklaratives und prozedurales Wissen|prozeduralen]] [[Gedächtnis]]ses.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael H. Wiegand: &amp;#039;&amp;#039;Schlaf und Traum.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, 2006, ISBN 3-7945-2386-5, S.&amp;amp;nbsp;89 ({{Google Buch |BuchID=dLfMxA1VtcoC |Seite=89}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Über die Funktion des REM-Schlafs gibt es viele [[Hypothese]]n, auch sich widersprechende. Tatsache ist, dass in den einem Entzug des REM-Schlafs folgenden Nächten die REM-Phasen vermehrt auftreten, im Sinne eines Nachholens. Viele [[Versuchsperson]]en zeigen bei andauerndem REM-Schlaf-Entzug neben Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie Gedächtnisproblemen ein gesteigertes [[Triebtheorie|triebhaftes]] Verhalten mit vermehrtem Hungergefühl und vermehrten sexuellen und aggressiven Impulsen, während andere auch einen längeren und fast vollständigen Entzug des REM-Schlafes gut tolerieren. Dass [[Ratten]] nach zwei- bis dreiwöchigem vollständigem REM-Schlafentzug sterben können, zeigt zunächst nur, dass die Ergebnisse aus [[Tierversuch]]en oft nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen werden können. Die REM-Schlafphase konnte bei allen bisher untersuchten Säugetieren mit Ausnahme des [[Delfine|Delphins]] und des [[Ameisenigel]]s beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich ist der [[Lernen|Lernprozess]] im Allgemeinen eng an den REM-Schlaf gekoppelt. Aufgaben in der [[Triebtheorie|Triebregulierung]], [[Kognition|Informationsverarbeitung]] und [[Stressbewältigung]] werden diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Versuchspersonen mit REM-Schlaf-Entzug haben gerade bei komplexen und neuen Herausforderungen besondere Schwierigkeiten – eine Tatsache, die gerade für alte Menschen eine große Rolle in deren Alltagsleben spielt. Die klinische Bedeutung von [[Schlafstörung]]en und deren Behandlung speziell im Alter wird somit unterstrichen – andererseits die kritiklose Verabreichung von [[Schlafmittel]]n auch deshalb getadelt, da diese gerade jene Hirnstromaktivitäten unterdrücken, die im REM-Schlaf dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REM-Schlaf-Verhaltensstörung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|REM-Schlaf-Verhaltensstörung}}&lt;br /&gt;
Fehlende Abnahme des Muskeltonus im REM-Schlaf kann zum motorischen Ausleben von Träumen führen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz&amp;quot;&amp;gt;Johannes Schwarz, Alexander Storch: &amp;#039;&amp;#039;Parkinson-Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer Verlag, 2007, ISBN 978-3-17-018382-7, S.&amp;amp;nbsp;156 ({{Google Buch |BuchID=ZVcRGJrhHawC |Seite=156}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei die Betroffenen auch aus dem Bett fallen können, um sich schlagen oder aufstehen und ziellos umherlaufen oder schreien.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Noachtar, I. Eisensehr: &amp;#039;&amp;#039;REM sleep behavior disorder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 71, 2000, S. 802–806. zitiert bei Johannes Schwarz, Alexander Storch: &amp;#039;&amp;#039;Parkinson-Syndrome.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer Verlag, 2007, ISBN 978-3-17-018382-7, S.&amp;amp;nbsp;156 ({{Google Buch |BuchID=ZVcRGJrhHawC |Seite=156}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Verhaltensstörung trifft hauptsächlich Männer mit einem mittleren Erkrankungsalter von 60 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== REM-Latenz – Sleep onset REM ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sleep-Onset-REM-Periode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit REM-Latenz wird die Zeit zwischen dem Einschlafen und dem Beginn der ersten REM-Phase bezeichnet. Diese liegt bei den meisten Erwachsenen bei etwa 90 Minuten (±30 Minuten). Ist die REM-Latenz stark verkürzt, so spricht man von vorzeitigem REM-Schlaf (Sleep onset REM bzw. SOREM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Phänomen ist mit Schlafstörungen assoziiert, beispielsweise der [[Narkolepsie]], tritt aber auch bei Schlafgesunden unter [[Schlafentzug]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schlafforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N. R. Carlson: &amp;#039;&amp;#039;Physiologische Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; Pearson Studium, München 2004, ISBN 3-8273-7087-6.&lt;br /&gt;
* Parrino, Liborio, and Ivana Rosenzweig: &amp;#039;&amp;#039;The futuristic manifolds of REM sleep.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Sleep Research 34.2 (2025): e14271.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Alexander Borbély: [http://www.pharma.uzh.ch/static/schlafbuch/INHALT.htm &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis des Schlafs.&amp;#039;&amp;#039;] Uni Zürich, 1998.&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/wgbh/nova/body/what-are-dreams.html PBS-Reihe „NOVA“ 39. Saison, Folge 12: „What Are Dreams?“] WGBH Educational Foundation, Boston, 20. November 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4124052-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rem Schlaf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlafmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChristophDemmer</name></author>
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