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	<title>REA-Gips - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=REA-Gips&amp;diff=65261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailtosap: + Kategorie</title>
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		<updated>2026-04-06T19:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kraftwerk Schwarze Pumpe 2013 021.JPG|miniatur|Gipsdepot im [[Kraftwerk Schwarze Pumpe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;REA-Gips&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[Gips]], der aus den Rückständen von [[Rauchgasentschwefelung]]sanlagen (Abk. „REA“) gewonnen wird. Dabei reagiert das in den [[Abgas]]en, beispielsweise von [[Kohlekraftwerk]]en, enthaltene [[Schwefeldioxid]] mit einer [[Calciumoxid]]- oder [[Calciumcarbonat]]suspension in Gegenwart von Sauerstoff zu Gips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so gewonnene Gips ist chemisch identisch mit dem in der Natur vorkommenden Gips &amp;#039;&amp;#039;(Naturgips)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rea-gips&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://publikationen.bibliothek.kit.edu/200050876/3814159|zugriff=2021-01-22|titel=Kreislaufwirtschaft im Baubereich: Steuerung zukünftiger Stoffströme am Beispiel von Gips|autor=Markus Arendt|format=PDF|seiten=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Oftmals ist REA-Gips sogar mit weniger Fremdstoffen verunreinigt als Naturgips. Er wird – wie Naturgips – vor allem in der Gips- und Zementindustrie zur Herstellung von Baustoffen wie [[Gipsputz]], [[Gipskartonplatte]]n oder [[Estrich|Gips-Estrich]] verarbeitet. Weitere Einsatzgebiete sind die als [[Düngemittel]], [[Melioration|Bodenverbesserer]], beim Deponiebau und zur Produktion von [[Bassanit|Halbhydrat]] oder [[Anhydrit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.umweltbundesamt.de/kraftwerksnebenprodukte-steinkohleflugaschen-rea#hinweise-zum-recycling|zugriff=2021-01-22|titel=Kraftwerksnebenprodukte - Steinkohleflugaschen und REA-Gips|hrsg=[[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang gab es einige Bedenken hinsichtlich der Schadstoffbelastung; diese Bedenken konnten in einer mehrjährigen Studie widerlegt werden. Lediglich die durchschnittliche Quecksilbermenge weist eine nennenswerte Erhöhung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rea-gips&amp;quot; /&amp;gt; Bei modernen REAn ist der Gips von so hoher Qualität und Reinheit und so gering mit Schadstoffen belastet, dass er bis auf wenige Spezialanwendungen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. für medizinische Zwecke) den Naturgips größtenteils oder vollständig ersetzen kann. Hierdurch reduziert sich zwar die Notwendigkeit, den Naturgips in [[Steinbruch|Steinbrüchen]] abzubauen, da ein solcher Steinbruch immer einen Eingriff in möglicherweise wertvolle Ökosysteme bedeutet, ist diese Reduzierung aus Sicht des Naturschutzes wünschenswert, allerdings muss der für die Rauchgasentschwefelung nötige Kalk wiederum in Steinbrüchen gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Industrienationen fällt REA-Gips heute teilweise in Mengen an, die über der Nachfrage liegen, so dass Überschüsse trotz guter Qualität als Abfall [[Deponie|deponiert]] werden müssen. Bei [[Braunkohlekraftwerk]]en, die in großer Menge REA-Gips produzieren, kann der überschüssige Gips zum Beispiel zum Verfüllen von [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöchern]] benutzt werden, aus denen die Kohle für das Kraftwerk kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 wurde etwa 40 % des jährlich rund 10 Millionen Tonnen schweren Gipsbedarfs in Deutschland durch REA-Gips gedeckt. Mit dem schrittweisen Rückgang der [[Kohleverstromung]] – dessen endgültiges Ende spätestens 2038 gemäß [[Kohleverstromungsbeendigungsgesetz]] erfolgen soll (bei vorgezogenem [[Kohleausstieg]] entsprechend früher) – sinkt auch die REA-Gips-Produktion und wird letztlich ganz eingestellt. Für das Jahr 2025 wird bereits ein Rückgang des Anteils auf etwa 35 % prognostiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vorgezogener Kohle-Ausstieg: Gips im Wohnungsbau wird knapp.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Bauunternehmer – Fachzeitschrift für Führungskräfte der Bauwirtschaft, Oktober 2023, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zukunft|2025|12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Rea Gips}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundärrohstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gipswerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgasreinigungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltiger Baustoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailtosap</name></author>
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