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	<title>RAM-Disk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T22:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=RAM-Disk&amp;diff=330389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-28T07:08:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RAM-Disk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RAM-Drive&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eingedeutscht in etwa &amp;#039;&amp;#039;RAM-Laufwerk&amp;#039;&amp;#039;) oder {{enS|Memory Disk}}, ist ein [[Virtuelles Laufwerk|virtueller]] und [[Temporäre Datei|temporärer]] [[Datenspeicher|Datenträger]] im [[Arbeitsspeicher]] (RAM) eines [[Computer]]s. Sie wird u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Live-System]]en eingesetzt, bei Installationsmedien wenn ein Rechner neu aufgesetzt wird (die Installation eines Betriebssystems), wenn andere physische Speichermedien für einen bestimmten Zweck zu langsam sind, oder um bei einem Speichermedium wie einer [[Solid-State-Drive|SSD]] den Verschleiß bei Aufgaben mit zahlreichen Schreibvorgängen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen wird ein definierter Teil des Arbeitsspeichers meist statisch für die RAM-Disk reserviert („abgezweigt“) und dabei wie eine [[Festplatte]] oder allgemein wie ein Extra-[[Volume (Datenspeicher)#Laufwerk|Laufwerk]] angesprochen, mit einem [[Dateisystem]] formatiert und schließlich [[Mounten|eingehängt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine RAM-Disk wird in [[Software]] erzeugt und verwaltet&amp;amp;nbsp;– die Umsetzung hängt daher im großen Maße von dieser Software ab, die {{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} die [[Firmware]] des Computers wie [[Unified Extensible Firmware Interface|UEFI]], das [[Betriebssystem]] selbst sowie [[Gerätetreiber]] oder Programme von [[Drittanbieter]]n sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Random-Access Memory|Direktzugriffsspeicher]], {{enS|Random-Access Memory}} oder kurz &amp;#039;&amp;#039;RAM&amp;#039;&amp;#039;, wird von einem Computer normalerweise hauptsächlich als physischer [[Arbeitsspeicher]] verwendet. Bei manchen Systemen, die für wenig Arbeitsspeicher ausgelegt sind aber weit mehr RAM als dafür nötig verbaut haben, wurde in den 1980er Jahren die RAM-Disk als [[virtuelles Laufwerk]] entwickelt, um diesen sonst ungenützten und meist relativ schnellen Speicher als zusätzlichen [[Datenspeicher]] nutzen zu können. Dabei greift ein [[Gerätetreiber]] auf die im Betriebssystem vorhandenen Zugriffs-Routinen zurück und erstellt damit einen Zugriffspfad, der auf den im Arbeitsspeicher reservierten Teil für die RAM-Disk Zugriff ermöglicht und diesen Speicherbereich im Betriebssystem wie ein weiteres reguläres Laufwerk ansprechbar macht. Die Größe der RAM-Disk war dabei zuanfangs bereits bei der Initialisierung fix festzulegen, erst später wurden RAM-Disks mit variablen [[Speicherkapazität]]en entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Varianten ist der Inhalt der RAM-Disk dabei vollständig in die [[virtuelle Speicherverwaltung]] des Betriebssystems integriert und kann somit auch [[Auslagerungsdatei|ausgelagert]] werden. Dies geschieht automatisch wenn der Arbeitsspeicher vom Betriebssystem für andere Programme benötigt wird. Diese Art von RAM-Disk widerspricht jedoch dem Konzept, die Daten zu jeder Zeit im Arbeitsspeicher zu halten. Andererseits kann damit aber ein Hängenbleiben des gesamten Systems verhindert werden, für den Fall, dass immer mehr Daten in die RAM-Disk geschrieben werden, bis der Arbeitsspeicher komplett aufgebraucht ist; in diesem Fall werden Teile der RAM-Disk einfach [[Auslagerungsdatei|ausgelagert]] und das System bleibt in Funktion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rob Landley |url=https://www.kernel.org/doc/html/latest/filesystems/ramfs-rootfs-initramfs.html |titel=Ramfs, rootfs and initramfs |werk=The Linux Kernel documentation |hrsg=kernel.org |datum=2005-10-17 |sprache=en |abruf=2022-01-26 |zitat=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ramfs and tmpfs:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; One downside of ramfs is you can keep writing data into it until you fill up all memory, and the VM can’t free it because the VM thinks that files should get written to backing store (rather than swap space), but ramfs hasn’t got any backing store.  Because of this, only root (or a trusted user) should be allowed write access to a ramfs mount. A ramfs derivative called tmpfs was created to add size limits, and the ability to write the data to swap space.  Normal users can be allowed write access to tmpfs mounts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere und einfachere RAM-Disks erstellen nur das virtuelle Laufwerk; um dieses auch nutzen zu können, muss es zuerst [[Formatierung|formatiert]] werden, wobei eines der vom Betriebssystem unterstützten [[Dateisystem]]e verwendet werden muss. Moderne Programme und Treiber zur Erstellung einer RAM-Disk erledigen diese Aufgabe meist automatisch bei der Erstellung gleich mit, bei älteren und einfacheren Implementierungen muss dieser Schritt jedoch manuell vom Anwender erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere RAM-Disk-Programme können zudem den Inhalt des virtuellen Laufwerks vor dem Lösen der Einbindung ({{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} beim [[Herunterfahren]], oder beim &amp;#039;&amp;#039;sicheren Entfernen&amp;#039;&amp;#039; oder [[Mounten|Auswerfen]] des virtuellen Datenträgers) in eine Datei auf der Festplatte sichern und beim erneuten Erstellen der RAM-Disk automatisch wiederherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
RAM-Disks werden vor allem bei [[Bootfähiges Medium|Live-Medien]] verwendet. Dabei wird oft von einem Speichermedium [[Booten|gestartet]], das nur gelesen werden kann ({{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} von [[CD-ROM]]). Moderne Betriebssysteme benötigen jedoch einen Bereich, in dem [[temporäre Datei]]en gespeichert werden können&amp;amp;nbsp;– dieser wird bei einem Live-Betriebssystem durch die RAM-Disk bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Live-System]]e, die eine RAM-Disk verwenden, sind {{nowrap|u.&amp;amp;thinsp;a.}} die meisten [[Linux-Distribution]]en und [[Microsoft Windows PE|Windows&amp;amp;nbsp;PE]] von [[Microsoft]]. Eine Vielzahl moderner Betriebssysteme verwenden eine RAM-Disk bei der Betriebssystem-[[Installation (Computer)|Installation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Betriebssysteme liefern zudem [[Gerätetreiber|Treiber]], um eine RAM-Disk anzulegen. Für verbreitete Betriebssysteme, wie&amp;lt;!-- alphabetisch: --&amp;gt; [[Disk Operating System|DOS]], [[Mac OS (Apple)|Mac&amp;amp;nbsp;OS]] ([[Mac OS (Classic)|Classic]] und [[macOS]]) oder [[Microsoft Windows|Windows]], gab bzw. gibt es zahlreiche Softwareangebote von [[Drittanbieter]]n, die eine RAM-Disk bereitstellen und um sinnvolle Funktionen ergänzen, und sich damit von der im Betriebssystem integrierten Funktion absetzen. So kann der Inhalt der RAM-Disk beispielsweise beim Herunterfahren oder im Minutenabstand auf eine Festplatte gesichert werden, oft sind auch flexible RAM-Disk-Größen ([[Speicherkapazität]]) einstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
In [[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] 3.0 von 1984 war erstmals der &amp;lt;code&amp;gt;VDISK.SYS&amp;lt;/code&amp;gt; (für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Virtual Disk}}&amp;#039;&amp;#039;) genannte Gerätetreiber von IBM beigelegt, der eine RAM-Disk unter [[PC-kompatibles DOS|PC-kompatiblem DOS]] bereitstellen kann. Dadurch wird auch auf DOS-Umgebungen mit Programmen, die einzig den [[Konventioneller Speicher|konventionellen Speicher]] unterstützen, auf [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-kompatiblen PCs]] mit [[Intel 80286|80286]]-Prozessor oder besser der zusätzliche Hauptspeicher oberhalb der 1-MiB-Grenze ([[Expanded Memory Specification|EMS]], [[High Memory Area|HMA]] und/oder [[Extended Memory Specification|XMS]]) nutzbar. In PC&amp;amp;nbsp;DOS 3.3 war auch der Quelltext &amp;lt;code&amp;gt;VDISK.ASM&amp;lt;/code&amp;gt; enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www-01.ibm.com/common/ssi/ShowDoc.wss?docURL=/common/ssi/rep_ca/8/897/ENUS287-098/index.html&amp;amp;request_locale=en |titel=IBM DISK OPERATING SYSTEM (DOS) VERSION 3.30 |titelerg=Announcement Letter Number 287-098 dated April 2, 1987 |hrsg=[[IBM]] |datum=1987-04-02 |sprache=en |abruf=2018-07-29 |zitat=DOS 3.30 TECHNICAL REFERENCE; … VDISK.ASM is a file containing the Assembler Language source code for Virtual Disk (RAM memory disk) device driver (VDISK.SYS). The assembled object code for VDISK.SYS and instructions for its use are included in the DOS 3.30 package. The VDISK.ASM file is provided on the DOS 3.30 Technical Reference utilities diskette for programmers who want to use it as a model for creating device drivers.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Microsoft integrierte 1986 in [[MS-DOS]] 3.2 mit &amp;lt;code&amp;gt;RAMDRIVE.SYS&amp;lt;/code&amp;gt; ebenfalls eine RAM-Disk. Auch [[Digital Research]] lieferte in [[DR-DOS|DR&amp;amp;nbsp;DOS]] 3.31 von 1988 eine eigene Version von &amp;lt;code&amp;gt;VDISK.SYS&amp;lt;/code&amp;gt; mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Paul |url=https://marc.info/?l=freedos-dev&amp;amp;m=101409712918333 |titel=Re: &amp;amp;#91;fd-dev&amp;amp;#93; How to detect a RAM drive (Was: Games + Freedos) (Frontier Elite II) |werk=freedos-dev |datum=2002-02-19 |format=[[Mailingliste]] |sprache=en |abruf=2018-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Benutzerhandbuch von [[Caldera (Unternehmen)|Caldera]] DR-DOS 7.03 wird die RAM-Disk als {{enS|Memory Disk}} bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.drdos.com/dosdoc/qkstart/04ugch4.htm#808 |titel=Chapter 4&amp;amp;nbsp;- Working with Caldera DR-DOS |werk=Caldera DR-DOS Quick Start Guide |hrsg=Caldera, Inc. |datum=1998 |sprache=en |abruf=2018-07-29 |zitat=[This …] type of disk, a memory disk, is not a physical disk but part of your computer&amp;#039;s memory that the operating system treats as a disk. This is why a memory disk is also referred to as a virtual disk. … A memory disk only stores data temporarily. When you switch off your computer, or reboot, any data stored in a memory disk is lost.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betriebssystem des [[Amiga]] von [[Commodore International|Commodore]] wurde mit [[Amiga Workbench|Workbench]] 1.2&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://theamigamuseum.com/amiga-kickstart-workbench-os/workbench/workbench-1-2/ |titel=Workbench 1.2 |werk=The Amiga Museum |sprache=en |abruf=2019-07-19 |zitat=Workbench 1.2 was the first version of Workbench to feature the use of a RAM disk as standard.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vom September 1986 eine RAM-Disk (als {{enS|Recoverable RAM Disk}}) eingeführt. Ab Version 1.3 von 1988 gibt es in [[AmigaOS]] zwei verschiedene RAM-Disks:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chris Cebelenski |url=https://codeslave9000.blogspot.com/2010/04/amiga-13.html |titel=Amiga 1.3 |werk=Retrocomputing |datum=2010-04-21 |format=[[Blog]] |sprache=en |abruf=2018-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eine benutzt eine beim Start festzulegende Menge des Arbeitsspeichers, während die andere dynamisch Hauptspeicher anfordert bzw. freigibt und sich so an den Speicherbedarf anpasst. Erstere hat den Vorteil, dass ihr Inhalt einen Computerneustart ([[Booten#Varianten des Bootens|Warmstart]]) überlebt, solange der Speicherbereich nicht durch ein unkontrolliert abstürzendes Computerprogramm überschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gregdonner.org/workbench/wb_13_enhancer_features.html |titel=Amiga Enhancer V1.3 is a Disk-Based Update |hrsg=Commodore Amiga, Inc. |datum=1988 |sprache=en |abruf=2018-07-29 |zitat=Recoverable RAM Disk: Keeps its contents until the Amiga is turned off}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Unixoides System|Unix-Betriebssystemen]] lässt sich die RAM-Disk durch das Verzeichnis &amp;lt;code&amp;gt;/dev/shm&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;shm&amp;#039;&amp;#039; für {{enS|shared memory}}, gemeinsam genutzter Speicher) verwenden. Unter [[Linux]] wird dafür das Dateisystem [[tmpfs]] verwendet, das automatisch eine RAM-Disk anlegt&amp;amp;nbsp;– neben &amp;lt;code&amp;gt;/dev/shm&amp;lt;/code&amp;gt; auch für weitere Verzeichnisse, darunter auch &amp;lt;code&amp;gt;/dev&amp;lt;/code&amp;gt; (&amp;lt;code&amp;gt;devtmpfs&amp;lt;/code&amp;gt;) und &amp;lt;code&amp;gt;/run&amp;lt;/code&amp;gt;. Die [[Implementierung]] von tmpfs baut auf [[ramfs]] auf, das jedoch nicht auslagerbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Rohland u.&amp;amp;nbsp;a. |url=https://www.kernel.org/doc/html/latest/filesystems/tmpfs.html |titel=Tmpfs |werk=The Linux Kernel documentation |hrsg=kernel.org |datum=2020-07-13 |sprache=en |abruf=2022-01-26 |zitat=If you compare it to ramfs (which was the template to create tmpfs) you gain swapping and limit checking. Another similar thing is the RAM disk (/dev/ram*), which simulates a fixed size hard disk in physical RAM, where you have to create an ordinary filesystem on top. Ramdisks cannot swap and you do not have the possibility to resize them.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit zRAM steht unter Linux zudem eine Variante bereit, die zusätzlich [[Datenkompression]] bietet und somit den tatsächlich genutzten Speicherverbrauch reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bruce Byfield |url=https://www.linux-magazine.com/Online/Features/Swapping-with-zRAM |titel=Swapping with zRAM |werk=[[Linux Magazine]] |datum=&amp;lt;!-- unbekannt --&amp;gt; |sprache=en |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Hofmann, Mandy Neumeyer |Titel=Sauber entlüftet – Mit zRAM, zSwap und zCache den Speicherbedarf reduzieren |Sammelwerk=[[LinuxUser]] |Nummer=07/2018 |Verlag=[[Computec Media]] |Datum=2018-06-21 |ISSN=1615-4444 |Seiten=88 ff. |Online=[https://www.linux-community.de/ausgaben/linuxuser/2018/07/sauber-entlueftet/ linux-community.de] |Abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Mac OS (Classic)|klassischem Mac&amp;amp;nbsp;OS]] auf [[Macintosh]]-Computern von [[Apple]] und [[Macintosh-Klon]]en war es ab [[System&amp;amp;nbsp;7]] von 1991 möglich, eine RAM-Disk zu aktivieren. Das Betriebssystem formatiert diese automatisch mit einem Dateisystem ([[HFS (Dateisystem)|HFS]]) und sichert den Inhalt beim regulären [[Herunterfahren]], um die Daten beim nächsten Start wiederherstellen zu können. Die RAM-Disk kann im Kontrollfeld „Speicher“ eingerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Unified Extensible Firmware Interface|UEFI]]-Spezifikation Version 2.6 von 2016 wurde das UEFI &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|RAM Disk Protocol}}&amp;#039;&amp;#039; festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Adrian Kingsley-Hughes |url=https://www.zdnet.com/article/uefi-forum-announces-updated-uefi-v2-6-and-acpi-v6-1-specifications/ |titel=UEFI Forum announces updated UEFI v2.6 and ACPI v6.1 specifications |titelerg=The latest updates to UEFI and ACPI help allow PCs to offer enhanced mobility and manageability for customer and enterprise levels. |werk=[[Blog]] „Hardware 2.0“ |hrsg=[[ZDNet]] |datum=2016-03-09 |sprache=en |abruf=2018-07-28 |zitat=Added to UEFI Specification v2.6 are … Formal API definition for RAM Disk Protocol.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://github.com/tianocore/edk2/commit/5d2e8ef0d3b13d5f73c9b4dc0bbbf59f758d5c06 |titel=MdePkg: Add EFI RAM Disk Protocol definitions |werk=tianocore/edk2 |hrsg=[[GitHub]] |datum=2016-02-03 |sprache=en |abruf=2018-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So lässt sich noch vor dem Start des Betriebssystems eine RAM-Disk anlegen, die von einem kompatiblen Betriebssystem oder von der Firmware selbst verwendet werden kann. Dies beschleunigt unter anderem die Firmware-Entwicklung, weil unabhängig von weiteren Datenträgern Entwicklungen und Konfigurationen getestet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dong Wei, Ting Ye |url=https://firmware.intel.com/sites/default/files/STTS001%20-%20SZ16_STTS001_102m_ENGf.pdf |titel=Accelerating Firmware Development With UEFI Advanced Features |werk=[[Intel Developer Forum|IDF]]16-Präsentation |hrsg=[[Intel]] |datum=2016 |seiten=17 |format=PDF; 2,6&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en |abruf=2018-07-28 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; UEFI, das auf den Architekturen [[Itanium-Architektur|Itanium]] (IA-64), [[IA-32]] (32-Bit-[[x86-Prozessor|x86]]), [[x64]] (64-Bit-x86), und [[ARM-Architektur|ARM64]] existiert, ist seit ca. 2010 auf [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-kompatiblen PCs]] der Nachfolger für das [[BIOS (IBM PC)|BIOS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heiseonline_1254437&amp;quot;&amp;gt;{{Heise online |ID=1254437 |Titel=Abschied vom PC-BIOS |Autor=Christof Windeck |Datum=2011-06-03 |Abruf=2018-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;heiseonline_3890747&amp;quot;&amp;gt;{{Heise online |ID=3890747 |Titel=Intel: UEFI-BIOS verliert 2020 die BIOS-Kompatibilität |Autor=Christof Windeck |Datum=2017-11-15 |Abruf=2018-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Konzepte ==&lt;br /&gt;
=== Starten eines Betriebssystems ===&lt;br /&gt;
Einige Betriebssysteme starten aus einer anfänglichen RAM-Disk, die nach dem Start jedoch wieder entfernt wird. Bei [[Linux]] ist dies {{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} durch [[initrd]] oder dem moderneren [[initramfs]] bei den meisten [[Linux-Distribution]]en der Fall, der [[Linux (Kernel)|Linux]]-[[Kernel (Betriebssystem)|Kernel]] selbst kann jedoch auch ohne diese Anfangs-RAM-Disk booten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überlagerung mit einem schreibgeschützten Dateisystem ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|UnionFS}}&lt;br /&gt;
Wenn ein Dateisystem auf einem [[Schreibschutz|schreibgeschützten]] Medium oder ein absichtlich schreibgeschützt verwendetes Dateisystem unter einem modernen Betriebssystem verwendet werden soll, kann mittels Überlagerung durch eine RAM-Disk ein lesender und schreibender Zugriff ermöglicht werden. Dabei werden nur die modifizierten [[Datenblock|Datenblöcke]] per [[Copy-On-Write]] (COW) in die RAM-Disk gespeichert, sodass das Dateisystem insgesamt als schreibfähig erscheint. Alle Änderungen sind jedoch nach einem Neustart wieder verschwunden. Dies findet oft bei [[Live-System]]en Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann als COW-Speicher auch ein schreibfähiger Datenspeicher ({{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} Festplatte oder SSD), oder eine der [[Partition (Datenträger)|Partitionen]] darauf, verwendet werden, wodurch die Änderungen vorerst erhalten bleiben. Dadurch können einerseits vom Urzustand, dem schreibgeschützten Dateisystem, mehrere unterschiedliche COW-Zustände abgeleitet werden, andererseits lässt sich der Urzustand auch sehr leicht wiederherstellen, indem der COW-Datenträger zurückgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== I/O-Cache ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cache}}&lt;br /&gt;
Da Arbeitsspeicher zu teuer und zu schnell ist um ihn brach liegen zu lassen, verwenden moderne Betriebssysteme über einen [[Eingabe und Ausgabe|Input-/Output]]-Cache, kurz I/O-Cache, jeden freien Block im RAM (Arbeitsspeicher) normalerweise für das Zwischenspeichern (Puffern) von Lese- und Schreibvorgängen. Dadurch füllt sich das RAM stetig mit jedem Lesevorgang. Benötigt ein Prozess abermals einen Zugriff auf eine Datei und befinden sich die Daten bereits im Cache, so spart sich das Betriebssystem einen erneuten Lesevorgang vom langsameren Speichermedium (wie {{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} einer Festplatte), da die Daten ja bereits im schnellen RAM liegen und über den I/O-Cache sofort verfügbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benötigt jedoch ein anderer Prozess Arbeitsspeicher und es ist keiner mehr frei, so werden nach einer bestimmten Logik Teile des I/O-Cache verworfen. Eine einfache Logik ist etwa die [[First In – First Out|FIFO]]-Strategie, bei der die ältesten gepufferten Daten verworfen werden. Siehe [[Cache#Verdrängungsstrategien|Cache-Verdrängungsstrategien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Der Einsatz einer RAM-Disk ist oft reine Geschmackssache. Viele Programme werben mit schnelleren Startzeiten für darauf gespeicherte (oder gar installierte) Programme und Daten. Es ist jedoch immer zu beachten, dass nicht nur Vorteile mit dem Einsatz einer RAM-Disk einhergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Betriebssysteme beinhalten heutzutage in der Regel ein [[Cache]]-Management, bei dem das Betriebssystem selbstständig den jeweils aktuell freien Speicher verwendet, um Daten zwischenzuspeichern. So werden Daten oder Programme, die von Festplatten gelesen werden, auch in diesem dynamischen Cache gespeichert. Bei einem erneuten lesenden Zugriff kann das System die Daten dann direkt aus dem RAM statt von dem externen Datenträger lesen. Da die Verwaltung dieses Caches vom System selbstständig übernommen wird (das System weiß, was besonders häufig gelesen wird), kann ein Cache heutzutage in vielen Situationen einer RAM-Disk überlegen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20231211 20 29 43-CrystalDiskMark 8.0.4 x64 (Admin), RamDisk.png|mini|250px|alt=Das Foto zeigt die Ergebnisse eines Benchmarkings einer RAM-Disk in CrystalDiskMark|Wohl der offensichtlichste Vorteil: Sehr schnelle Lese- und Schreibraten]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum direkten Ansprechen des Arbeitsspeichers durch ein [[Computerprogramm]] stehen dem [[Programmierer]] durch Benutzung einer RAM-Disk die mit der [[Dateiverwaltung]] zusammenhängenden [[Dienst (Informatik)|Dienste]] des Betriebssystems zur Verfügung. Für den Anwender ergibt sich der Vorteil, dass durch eine RAM-Disk Computerprogramme ohne Änderungen mit Daten sowohl auf Datenträgern als auch im Arbeitsspeicher arbeiten können. Der Vorteil einer RAM-Disk im Vergleich zur Festplatte ist die Einsparung von [[Speicherzugriff#Festplatten-Zugriff|Festplattenzugriffen]] und die damit verbundene deutlich höhere Schreib-/Lese- und Zugriffsgeschwindigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;Blog vom Karpfenweg: {{Webarchiv |url=http://www.piksa.info/blog/2008/08/02/ramdisk-ramdrive-was-es-bringt-und-wem-es-nutzt/ |text=RAM-Disk / RAM-Drive – Was es bringt und wem es nützt |wayback=20081018215958 |archiv-bot=2019-05-08 19:22:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was auch die Verwendung in [[Supercomputer]]n erklärt sowie die Verminderung von [[Verschleiß]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Siehe dazu auch [[Solid-State-Drive#Vergleich|Solid-State-Drives im Vergleich]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise können beim [[Booten|Startvorgang]] eines Computers häufig benötigte [[Anweisung (Programmierung)|Kommandos]] im Arbeitsspeicher abgelegt dafür sorgen, dass die zum Starten benötigte Zeit verringert wird. Da für den Zugriff auf den Arbeitsspeicher weniger [[Energie]] benötigt wird, ist für [[Räumliche Mobilität|mobile]] [[Computer]] zudem der energiesparende Effekt und die damit verbundene verlängerte Akkulaufzeit von Vorteil. Ähnlich zum gegebenen Beispiel für den Startvorgang wird bei entsprechender Konfiguration auf häufig verwendete Dateien im Arbeitsspeicher zugegriffen, wodurch die interne Festplatte öfter bzw. länger in den [[Energieeinsparung|Energiesparmodus]] versetzt werden kann –&amp;amp;nbsp;was die Akkulaufzeit abermals steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schreib-intensive Anwendungen, die jedoch die geschriebenen Dateien gleich nach deren Verwendung wieder verwerfen, kann eine RAM-Disk den Vorteil bringen, dass nicht häufiger als absolut nötig auf ein Medium mit begrenzten Schreibzugriffen (wie beispielsweise [[Flash-Speicher]]) geschrieben wird. Voraussetzung ist allerdings, dass genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Ein Beispiel dafür ist die Nutzung von &amp;lt;kbd&amp;gt;tmpfs&amp;lt;/kbd&amp;gt; für &amp;lt;kbd&amp;gt;portage&amp;lt;/kbd&amp;gt; von [[Gentoo Linux]] – bei dieser [[Linux-Distribution]] werden die Programme nicht als binäre Pakete installiert, sondern der [[Quelltext]] der jeweiligen Software auf dem Rechner selbst [[Compiler|kompiliert]]. Dieser Vorgang ist zwar [[Prozessorauslastung|rechenintensiv]], aber er ermöglicht die Optimierung auf das jeweilige System sowie die Auswahl und Kontrolle durch den Benutzer, welche Funktionen im Programm tatsächlich enthalten sein sollen. Wenn der Vorgang des Kompilierens und [[Linker (Computerprogramm)|Linkens]] im RAM stattfindet, ist er einerseits schneller, andererseits werden die vielen [[Temporäre Datei|temporär]] angelegten Dateien dann nicht auf die [[Solid-State-Drive|SSD]] geschrieben und verlängern somit die Lebensdauer dieses Flash-basierten Speichermediums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.gentoo.org/wiki/Portage_TMPDIR_on_tmpfs |titel=Portage TMPDIR on tmpfs |werk=Gentoo Wiki |sprache=en |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
Nachteil der RAM-Disk ist, dass der betreffende Speicherplatz dem freien Arbeitsspeicher, also dem Betriebssystem und anderen Programmen zum Zwischenspeichern, nicht mehr zur Verfügung steht. Nach einem Neustart des Systems (z.&amp;amp;thinsp;B. nach einem [[Absturz (Computer)|Absturz]]) ist der Inhalt der RAM-Disk im Allgemeinen verschwunden. Da Arbeitsspeicher zu den [[Datenspeicher#Elektronische Speicherung – Halbleiterspeicher|flüchtigen Speichermedien]] zählt, verschwindet bei Unterbrechung der Stromzufuhr (z.&amp;amp;nbsp;B. beim Abschalten) mit dem Arbeitsspeicher-Inhalt auch der RAM-Disk-Inhalt. Daher sollten auf der RAM-Disk keine wichtigen Daten abgelegt werden, sofern nicht die unterbrechungsfreie Stromversorgung des Computers gewährleistet ist. Weiterhin sollten vor dem Ausschalten des Computers evtl. noch benötigte Dateien gesichert werden (z.&amp;amp;nbsp;B. automatisiert per Skript). Gemessen am Preis je Speichergröße zählt diese Art zu den teureren Speicherverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich ist bei [[Speichermodul]]en jederzeit mit dem „Kippen“ eines Bits zu rechnen ({{enS|bitflip}}), die bei allen Halbleiterbauelementen durch Teilchen einer ionisierenden Strahlung ausgelöst werden können (siehe {{lang|en|[[Single Event Upset]]}}). Dieser {{lang|en|[[Single Event Effect]]}} kann durch [[Fehlerkorrekturverfahren#ECC- und Paritätsprüfung|Fehlerkorrekturverfahren]] in sog. [[Speichermodul#ECC|ECC]]-Speichermodulen ausgeglichen werden. Gemäß einer Schätzung aus dem Jahr 1996 kommt es bei einem in einem PC verbauten 256-MiB-RAM-Speicherbaustein etwa ein Mal pro Monat zu einem von kosmischer Strahlung verursachten Kippen eines Bits.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Hellmann |Titel=Rechnerarchitektur; Einführung in den Aufbau moderner Computer |Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag |Ort=München |Datum=2013 |ISBN=978-3-486-72003-7 |Kapitel=21.6 Speichermodule |Seiten=267 |Fundstelle=Integritätsaspekte |Online={{Google Buch |BuchID=pEPpBQAAQBAJ |Seite=267}} |Zitat=Aus verschiedenen Gründen können sporadisch Bits im RAM kippen, wodurch die Integrität der gespeicherten Daten verletzt wird: Daten werden unerwünscht verändert, ohne dass ein Defekt in einem Bauteil vorhanden wäre. Man nennt das einen &amp;#039;&amp;#039;Soft Error&amp;#039;&amp;#039; … Eine Schätzung aus dem Jahre 1996 (8) besagte, dass bei 256 MByte Hauptspeicher etwa einmal pro Monat ein Bit wegen kosmischer Strahlung kippt. … Auch wenn Speicherbausteine im Laufe der Jahre robuster wurden und die genannte Hochrechnung vermutlich mittlerweile zu pessimistisch sein sollte, zeigt sich doch die Notwendigkeit, Maßnahmen gegen Soft Errors zu treffen. Bewährt haben sich dabei &amp;#039;&amp;#039;ECC-Module&amp;#039;&amp;#039; …}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn dies geschieht, sind auch die Daten der RAM-Disk unwiederbringlich verändert und somit beschädigt, außer dies wird z.&amp;amp;nbsp;B. vom Dateisystem auf der RAM-Disk wiederum durch ein Fehlerkorrekturverfahren verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Einige andere Technologien, die ebenfalls RAM als Basis oder Namen für den Datenspeicher verwenden, haben – trotz ähnlich klingender Bezeichnung – mit dem Konzept einer RAM-Disk nichts zu tun. Auch ähnliche Konzepte wie überlagerte Dateisysteme und der I/O-Cache zählen nicht zum Begriff der RAM-Disk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RAM-Floppy ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RAM-{{lang|en|Floppys}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein hardwareseitiger Ersatz für ein [[Diskettenlaufwerk]] ({{enS|Floppy Disk Drive}}, kurz FDD), gedacht für ältere Rechnersysteme. RAM-{{lang|en|Floppys}} sind dabei nicht an die Anschlüsse für reguläre Laufwerke gebunden, sie können {{nowrap|z.&amp;amp;thinsp;B.}} auch als [[Steckkarte]] ausgeführt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://retroport.de/C64_C128_Hardware2.html |text=RETROPORT: RAM-Floppy 256K (Rex 9680) bei Archive.org |wayback=20120502044253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/z9001:cpm:raf2008 Homecomputer DDR: RAM-Floppy RAF2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn hierbei nicht nur durch [[Software]] ein Teil des Arbeitsspeichers abgezweigt, sondern zusätzliche [[Hardware]] verwendet wird, handelt es sich bei einem solchen Laufwerk um eine gewöhnliche RAM-Disk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DVD-RAM ===&lt;br /&gt;
[[DVD-RAM]]s sind eine der drei wiederbeschreibbaren DVD-Formate und zeichnen sich hierbei durch eine deutlich verbesserte Wiederbeschreibbarkeit gegenüber den anderen aus. In den frühen 2000er-Jahren wurden diese oft in Videokameras und DVD-Rekodern eingesetzt, wurden aber recht schnell durch den immer günstiger werdenden [[Flash-Speicher]] ersetzt. Auch durch die verhältnismäßig hohen Preise der [[DVD±RW]]-Rohlinge konnte sich die DVD-RAM letzten Endes nicht lange auf dem Markt behaupten. 2019 wurde die Produktion vom letzten Hersteller final eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|RAM drive|RAM-Drive/-Floppy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ram Disk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speichermodul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speichertechnologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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