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	<title>RAF Germany - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Formalie</title>
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		<updated>2025-05-21T11:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Formalie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärische Einheit&lt;br /&gt;
| Name= Royal Air Force Germany&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;British Air Force of Occupation&amp;lt;br /&amp;gt;(15. Juli 1945 bis 31. August 1951)&amp;lt;br /&amp;gt;2. Tactical Air Force&amp;lt;br /&amp;gt;(bis 31. Dezember 1958)&amp;lt;br /&amp;gt;2. Group&amp;lt;br /&amp;gt;(ab 1. April 1993)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild= [[Datei:Air Force Ensign of the United Kingdom.svg|250px]]&lt;br /&gt;
| Startdatum= 15. Juli 1945 bis 1. April 1996 (2002)&lt;br /&gt;
| Land= {{GBR}}&lt;br /&gt;
| Typ= [[Kommando (militärische Dienststelle)|Kommando]] (Luftstreitkraft)&lt;br /&gt;
| Motto= [[Englische Sprache|Englisch]] &amp;#039;&amp;#039;„Keepers of the peace“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Deutsche Sprache|Deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;„Bewahrer des Friedens“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Insignien --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol=[[Datei:RAF Lowvis Army roundel.svg|75px]] [[Datei:RAF roundel.svg|75px]]&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol_Bezeichnung=[[Kokarde (Abzeichen)#Flugzeugkokarden|Flugzeugkokarde]]&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol2=&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol2_Bezeichnung=&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol3=&lt;br /&gt;
| Identifikationssymbol3_Bezeichnung=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Royal Air Force Germany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, meist kurz als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (RAFG) bezeichnet, war die Bezeichnung für die obere [[Kommandobehörde]] der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] [[Royal Air Force]] (RAF) in [[Nordwestdeutschland]] in der Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]. Ihr Ursprung liegt in der [[RAF Second Tactical Air Force|2nd Tactical Air Force]], die bei [[VE-Day|Kriegsende]] auf dem europäischen Kontinent lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieben Einheiten der Royal Air Force in der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]] stationiert. Sie stützten sich zunächst auf ehemalige [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorste]] der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Organisatorisch bildeten sie ein eigenständiges Kommando, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;British Air Force of Occupation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (BAFO), so der Name zwischen Juli 1945 und August 1951 und anschließend die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2nd Tactical Air Force&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (2TAF). Das Hauptquartier war bis 1954 in [[Bad Eilsen]]/[[Bückeburg]], ab 1955 dann im gemeinsamen Hauptquartier &amp;#039;&amp;#039;[[JHQ Rheindahlen]]&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Britische Rheinarmee|Britischen Rheinarmee]] (&amp;#039;&amp;#039;British Army of the Rhine&amp;#039;&amp;#039; (BAOR)), wo in [[Rheindahlen]] am Niederrhein hierzu ein komplett neuer Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;(Rheindahlen II)&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde. Erst nach Beendigung des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde die RAF aus Deutschland abgezogen, wobei die beiden letzten verbliebenen Stationen ab April 1996 dem &amp;#039;&amp;#039;Strike Command&amp;#039;&amp;#039; im Heimatland direkt unterstellt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den „normalen“ fliegenden Einheiten gehörten bis zum 1. September 1957 auch die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Air Observation Post&amp;#039;&amp;#039; (AOP) (Luftraumbeobachtungseinheiten) zur RAF. Deren Personal rekrutierte sich aus Angehörigen der RAF und der [[British Army|Armee]]. Mit 1. September 1957 wurden sie in das neuaufgestellte [[Army Air Corps (British Army)#Rheinarmee|Army Air Corps (AAC)]] transferiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Die ersten drei Jahre standen im Zeichen einer zügigen Außerdienststellung bzw. Verlegung von Einheiten, insbesondere von Staffeln der Verbündeten oder aus [[Commonwealth of Nations|Commonwealth-Staaten]]. BAFOs Hauptaufgaben in dieser Zeit waren die Demilitarisierung ehemaliger Luftwaffeneinrichtungen sowie das „Flagge zeigen“ mit den verbliebenen Flugzeugen. 1948 begann die [[Berliner Luftbrücke]] mit Beteiligung von Transportflugzeugen der &amp;#039;&amp;#039;Royal Air Force&amp;#039;&amp;#039;. Hierzu stützte man sich auf Flugplätze („RAF Stations“) in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Flugplatz Gatow|RAF Gatow]]&amp;#039;&amp;#039; in West-Berlin. Die verbliebenen 10 taktischen Staffeln konzentrierte man in &amp;#039;&amp;#039;[[Flughafen Köln/Bonn|RAF Wahn]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Flughafen Gütersloh#RAF Gütersloh|RAF Gütersloh]]&amp;#039;&amp;#039; in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Ende der Luftbrücke verlegte man im Sommer 1949 zwei Staffeln in den Fernen Osten. Die nunmehr 8 Einsatzstaffeln verteilte man auf die Flugplätze &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Heeresflugplatz Celle|RAF Celle]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerhorst Wunstorf|RAF Wunstorf]]&amp;#039;&amp;#039;. Verwendet wurden mehrheitlich noch Propeller-Maschinen mit [[Hubkolbenmotor|Kolbenmotoren]], vorherrschend waren die &amp;#039;&amp;#039;[[De Havilland DH.98 Mosquito|Mosquito]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Hawker Tempest|Tempest]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalter Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[NATO]] 1949 blieb die RAF in Westdeutschland stationiert. Der Beginn des [[Koreakrieg]]es 1950 signalisierte den Beginn des Kalten Krieges in Europa. Ende 1950 zählte die &amp;#039;&amp;#039;BAFO&amp;#039;&amp;#039; bereits wieder 12 Einsatzstaffeln und ein Jahr später waren sämtliche 14 Staffeln mit [[Strahlflugzeug]]en ausgerüstet. Zu Beginn der 1950er-Jahre wurden entlang der deutsch-niederländischen Grenze die Flugplätze &amp;#039;&amp;#039;[[RAF Brüggen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[NATO-Flugplatz Geilenkirchen|RAF Geilenkirchen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Flughafen Niederrhein|RAF Laarbruch]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerhorst Nörvenich|RAF Nörvenich]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[RAF Wildenrath]]&amp;#039;&amp;#039; neu erbaut in der Absicht, die fliegenden Einheiten möglichst weit von der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] entfernt stationieren zu können. Zusätzlich wurden weitere ehemalige Luftwaffen-Fliegerhorste reaktiviert und modernisiert, insbesondere in Niedersachsen, dazu RAF Berlin-Gatow. In diesen Jahren begann auch der Bau des &amp;#039;&amp;#039;[[Central Europe Pipeline System]]&amp;#039;&amp;#039; zur optimierten Treibstoffversorgung der NATO-Luftbasen. Im Juli 1954 wurden insgesamt 14 Flugplätze betrieben, auf denen jetzt 27 Einsatzstaffeln stationiert waren. Haupt-Flugzeugtypen waren die &amp;#039;&amp;#039;[[De Havilland DH.100 Vampire|Vampire]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;[[de Havilland DH.112 Venom|Venom]]&amp;#039;&amp;#039; in der Rolle als Jagdbomber bzw. zur Luftnahunterstützung, in kanadischer Lizenz gebaute &amp;#039;&amp;#039;[[North American F-86|Sabre]]&amp;#039;&amp;#039; als Tagjäger sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Gloster Meteor|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039; als Aufklärer und Nachtjäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;BAFO&amp;#039;&amp;#039; wurde im September 1951 zugunsten der bereits im letzten Kriegsjahr verwendeten Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;2nd Tactical Air Force&amp;#039;&amp;#039; (2TAF) fallengelassen. Die 2TAF wurde 1955 von nationalen Aufgaben entbunden und mit Hauptquartier in [[Rheindahlen#Joint Headquarters|Rheindahlen II]] (Nordrhein-Westfalen) als &amp;#039;&amp;#039;[[Second Allied Tactical Air Force|2nd Allied Tactical Air Force]]&amp;#039;&amp;#039; [[Second Allied Tactical Air Force|(2ATAF)]] der [[NATO]] unterstellt. Zudem stellte die RAF den Befehlshaber der &amp;#039;&amp;#039;[[Command Component Air Ramstein|2nd Allied Tactical Air Force]]&amp;#039;&amp;#039; (2ATAF) der NATO. Dies spiegelte die veränderte geopolitische Lage wider. Seit Anfang der 1950er-Jahre wurden daher unter RAF-Führung viele NATO-Manöver durchgeführt, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Luftwaffen der NATO-Mitgliedsstaaten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bildete Mitte der 1950er-Jahre das mit &amp;#039;&amp;#039;[[English Electric Canberra|Canberra]]&amp;#039;&amp;#039;-Bombern ausgerüstete Geschwader &amp;#039;&amp;#039;(Wing)&amp;#039;&amp;#039; in Gütersloh. Dieser Verband unterstand dem &amp;#039;&amp;#039;[[RAF Bomber Command|Bomber Command]]&amp;#039;&amp;#039; auf der britischen Insel und war wegen Überfüllung geeigneter Flugplätze in Großbritannien nach Deutschland verlegt worden. Mit dem Aufbau der britischen [[V-Bomber|Nuklearbomberkräfte]] im Rahmen der NATO-Strategie der [[Massive Vergeltung|Massiven Vergeltung]] wurden die Canberra-Bombersquadrons wieder aus Deutschland abgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftwaffe Museum Hunter 2007.jpg|mini|Hunter F6 in den Farben der 4. Sqn, heute im [[Luftwaffenmuseum der Bundeswehr|Luftwaffenmuseum]]]]&lt;br /&gt;
Nach 1955 übergab man die Mehrzahl der Fliegerhorste an die neugegründete [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]], so RAF Nörvenich, oder RAF Bückeburg an das [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] der [[Bundeswehr]]. Die Anzahl an RAF-Staffeln konnte reduziert werden. Dies erfolgte sowohl aufgrund der Nuklearstrategie der NATO als auch aus finanziellen Gründen nach dem Fiasko der [[Sueskrise]]. Ab 1959 hieß das Kommando offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Royal Air Force Germany&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz RAF Germany), zu diesem Zeitpunkt konzentrierte man die fliegenden Verbände bereits auf nur noch sechs Haupteinsatzbasen: RAF Brüggen, RAF Gütersloh, RAF Jever, RAF Laarbruch, RAF Wildenrath und RAF Geilenkirchen. An Flugzeugtypen wurden insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;[[English Electric Canberra|Canberra]]&amp;#039;&amp;#039; als nachtkampftauglicher Jagdbomber auf drei und die &amp;#039;&amp;#039;[[Hawker Hunter|Hunter]]&amp;#039;&amp;#039; als Tagjäger auf zwei Flugplätzen stationiert. Ab 1960 standen rund um die Uhr zwei mit taktischen Atomwaffen beladene &amp;#039;&amp;#039;Canberra&amp;#039;&amp;#039; in Alarmbereitschaft, die innerhalb von 15 Minuten startklar waren. Hinzu kamen noch zwei Staffeln, die die &amp;#039;&amp;#039;[[Supermarine Swift|Swift]]&amp;#039;&amp;#039; als Aufklärer einsetzten sowie vier Staffeln &amp;#039;&amp;#039;[[Gloster Javelin|Javelin]]&amp;#039;&amp;#039; Allwetter-Abfangjäger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Übergabe von &amp;#039;&amp;#039;Jever&amp;#039;&amp;#039; (1961) an die &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe&amp;#039;&amp;#039; wurde die Anzahl der &amp;#039;&amp;#039;Hunter&amp;#039;&amp;#039;-Jagdstaffeln auf nur noch eine reduziert, während zu Aufklärern modifizierte &amp;#039;&amp;#039;Hunter&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Swift&amp;#039;&amp;#039; ersetzten. Die ebenfalls mittlerweile nur noch zwei verbliebenen Staffeln &amp;#039;&amp;#039;Javelin&amp;#039;&amp;#039; in der Allwetter-Jagdrolle wurden Mitte der 1960er-Jahre durch die überschallschnelle &amp;#039;&amp;#039;[[English Electric Lightning|Lightning]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Zunächst wurden die beiden Jagdstaffeln in &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;RAF Geilenkirchen&amp;#039;&amp;#039; stationiert, mit Übergabe &amp;#039;&amp;#039;Geilenkirchens&amp;#039;&amp;#039; 1968 an die Luftwaffe aber in &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; zusammengezogen. Insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;Canberra&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hunter&amp;#039;&amp;#039; Staffeln führten in den 1960er Jahren regelmäßig mehrwöchige Manöver- und Einsatz-Verlegungen eines Teils ihrer Flugzeuge auf Flugplätze in Nordafrika, das südliche Afrika sowie den Nahen und Fernen Osten durch. Die betroffenen Flugzeuge standen der NATO in dieser Zeit nicht zur Verfügung. Ab Mitte der 1960er-Jahre kamen erstmals Hubschrauber in Deutschland zum Einsatz, die meist in &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; stationiert waren. Der verbreitetste Typ war bis 1980 der &amp;#039;&amp;#039;[[Westland Wessex|Wessex]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RAF Jaguar Tactical Meet.JPEG|mini|Jaguar GR1 der 2. Sqn, aufgenommen 1978 in RAF Wildenrath]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Buccaneer DF-ST-83-04580.jpg|mini|Buccaneer S2B, hier der 208. Sqn aus RAF Honington, 1981]]&lt;br /&gt;
Nach der Schließung &amp;#039;&amp;#039;Geilenkirchens&amp;#039;&amp;#039; aus finanziellen Gründen infolge einer Wirtschaftskrise mit der Abwertung des [[Pfund Sterling]] (→ [[Schwarzer Mittwoch]]) behielt man nur noch vier Haupteinsatzplätze bei. Die gewaltsame Beendigung des [[Prager Frühling]]s durch die Intervention des [[Warschauer Pakt]]s 1968 hatte wiederum eine Erhöhung des britischen Verteidigungshaushalts zur Folge. Die mittlerweile recht betagten &amp;#039;&amp;#039;Canberra&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hunter&amp;#039;&amp;#039; sollten beschleunigt durch modernere Waffensysteme ersetzt werden. Gemäß der neuen NATO-Strategie der &amp;#039;&amp;#039;[[Flexible Response]]&amp;#039;&amp;#039; sollte der Schwerpunkt auf konventionelle Waffen gelegt werden. Zunächst wurden hierzu Luftabwehrraketen auf den Flugplätzen stationiert. Ab 1970 erhielt &amp;#039;&amp;#039;RAF Brüggen&amp;#039;&amp;#039; 3 Staffeln &amp;#039;&amp;#039;[[McDonnell F-4|Phantom]]&amp;#039;&amp;#039; Jagdbomber, die sowohl konventionell und nuklear bewaffnet werden konnten. Etwas später wurden auch &amp;#039;&amp;#039;RAF Laarbruch&amp;#039;&amp;#039; neue Muster zugewiesen. Hier waren es eine Staffel &amp;#039;&amp;#039;Phantom&amp;#039;&amp;#039;-Aufklärer und zwei Staffeln &amp;#039;&amp;#039;[[Blackburn B-103 Buccaneer|Buccaneer]]&amp;#039;&amp;#039; Langstrecken-Tiefangriffsflugzeuge. &amp;#039;&amp;#039;RAF Wildenrath&amp;#039;&amp;#039; stellte zwischen 1970 und 1972 drei Staffeln des Senkrechtstarters &amp;#039;&amp;#039;[[Hawker Siddeley Harrier|Harrier]]&amp;#039;&amp;#039; als Luftnahunterstützungsflugzeug in Dienst. Im Ernstfall hätten die &amp;#039;&amp;#039;Harrier&amp;#039;&amp;#039; ihren Stützpunkt verlassen und wären von Ausweichplätzen, z.&amp;amp;nbsp;B. Autobahnstücken, eingesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach über 10 Jahren wurde die &amp;#039;&amp;#039;Lightning&amp;#039;&amp;#039; aus Deutschland abgezogen und ihre Jagdrolle ab Mitte der 1970er Jahre von der &amp;#039;&amp;#039;Phantom&amp;#039;&amp;#039; wahrgenommen. Im Gegenzug löste man die &amp;#039;&amp;#039;Phantom&amp;#039;&amp;#039; in ihrer bisherigen Rolle als Jagdbomber und Aufklärer durch die &amp;#039;&amp;#039;[[SEPECAT Jaguar|Jaguar]]&amp;#039;&amp;#039; ab. Aufgrund der höheren Reichweite der &amp;#039;&amp;#039;Phantom&amp;#039;&amp;#039; verlegten parallel die Jagdstaffeln von &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;RAF Wildenrath&amp;#039;&amp;#039;, wofür die bisher dort stationierten &amp;#039;&amp;#039;Harrier&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; kamen. Die Sollstärke des Kommandos bestand in den 1970er Jahren aus 12 Einsatzstaffeln sowie je einer Hubschrauber- und Transportflugzeugstaffel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er-Jahre sollte eine weitere Staffel Hubschrauber nach Deutschland verlegt werden. Als erster Schritt wurde die betagte &amp;#039;&amp;#039;Wessex&amp;#039;&amp;#039; durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Aérospatiale SA 330|Puma]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Die Verlegung der zweiten, mit &amp;#039;&amp;#039;[[Boeing-Vertol CH-47|Chinook]]&amp;#039;&amp;#039; ausgerüsteten Einheit nach Deutschland verzögerte sich aufgrund des [[Falklandkrieg]]es und erfolgte erst im Jahr 1983. An diesem Krieg waren &amp;#039;&amp;#039;Harrier&amp;#039;&amp;#039;-Piloten sowie eine Flugabwehrraketeneinheit der &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Ab Mitte des Jahrzehnts bis 1989 ersetzte man die sieben &amp;#039;&amp;#039;Jaguar&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Buccaneer&amp;#039;&amp;#039;-Staffeln durch acht &amp;#039;&amp;#039;[[Panavia Tornado|Tornado]]&amp;#039;&amp;#039;-Staffeln. In diesem Jahr des Falls der Berliner Mauer begann dann die letzte Umrüstung von Einheiten der &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039; auf ein neues Flugzeugmuster, als in &amp;#039;&amp;#039;RAF Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; die ersten von 24 &amp;#039;&amp;#039;Harrier&amp;#039;&amp;#039; der zweiten Generation eintrafen. Diese Umrüstung zog sich wegen technischer Probleme bis ins Jahr 1992 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Bereits im Sommer 1990 verkündete die britische Regierung eine Verkleinerung der &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039; um die Hälfte. Vor der Schließung der ersten Einsatzbasen kam es jedoch noch zu einer umfangreichen Teilnahme der in Deutschland liegenden Verbände am [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieg]]. Lediglich die noch in der Umrüstungsphase befindliche &amp;#039;&amp;#039;Harrier-Force&amp;#039;&amp;#039; verlegte keine Flugzeuge an den Persischen Golf. Nach Rückkehr der meisten Flugzeuge nach Deutschland wurden 1992 die Flugplätze &amp;#039;&amp;#039;Wildenrath&amp;#039;&amp;#039;, 1993 &amp;#039;&amp;#039;Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; und 1994 &amp;#039;&amp;#039;Gatow&amp;#039;&amp;#039; aufgegeben. Die in Gütersloh stationierten &amp;#039;&amp;#039;Harrier&amp;#039;&amp;#039; und Transporthubschrauber wurden in &amp;#039;&amp;#039;RAF Laarbruch&amp;#039;&amp;#039; stationiert, dessen &amp;#039;&amp;#039;Tornados&amp;#039;&amp;#039; vorher nach Großbritannien verlegt worden waren. Die verkleinerte &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039; wurde ab 1993 vorübergehend bis 1996 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und war dem &amp;#039;&amp;#039;[[RAF Strike Command]]&amp;#039;&amp;#039; im Vereinigten Königreich bereits direkt unterstellt. Zusätzlich zu einer regelmäßigen Präsenz am Golf beteiligten sich die verbleibenden Staffeln in den 1990er Jahren an den internationalen Einsätzen auf dem [[Jugoslawienkriege|Balkan]]. Die beiden verbliebenen Plätze &amp;#039;&amp;#039;Laarbruch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brüggen&amp;#039;&amp;#039; wurden schließlich 1999 bzw. 2002 geschlossen. &amp;#039;&amp;#039;Gütersloh&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brüggen&amp;#039;&amp;#039; verblieben zunächst unter britischem Kommando und wurden von der &amp;#039;&amp;#039;[[British Army|Britischen Armee]]&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 100. Geburtstags der RAF kam es im Frühjahr 2018 im Rahmen der [[Berlin|ILA 2018]] zu einem Überflug inkl. teilweise auch Landungen eines RAF-Chinooks über ehemaligen RAF-Stationen in Nordrhein-Westfalen, inkl. seiner früheren Einsatzbasen &amp;#039;&amp;#039;Laarbruch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gütersloh&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forces.net/news/royal-air-force-chinook-tours-historical-raf-bases-germany-centenary-celebrations Royal Air Force Chinook Tours Historical RAF Bases In Germany For Centenary Celebrations, Forces.net, 27. April 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allerletzte RAF-Organisation, die in Deutschland beheimatet war, war eine Rechtsberatung für Soldaten. Das erste Büro der &amp;#039;&amp;#039;RAF Legal Branch&amp;#039;&amp;#039; in der Bundesrepublik war bereits Ende der 1940er in Bad Eilsen eröffnet worden. Nach dem Abzug der RAF betreute die Organisation Soldaten der nach wie vor hier stationierten &amp;#039;&amp;#039;British Army&amp;#039;&amp;#039;. Mit dem Abzug der letzten britischen Kampftruppen wurde im Juni 2019 auch das letzte Büro des &amp;#039;&amp;#039;RAF Legal Service&amp;#039;&amp;#039; in Paderborn-[[Sennelager]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Die Organisation der in Deutschland stationierten Verbände folgte im Wesentlichen den jeweiligen allgemeingültigen Prinzipien der RAF. In den ersten Jahren, bis zur mit dem Aufbau der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]] verbundenen deutlichen Verkleinerung Ende der 1950er Jahre, gliederten sich BAFO und 2. TAF in &amp;#039;&amp;#039;Groups&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stations&amp;#039;&amp;#039; (ab Ende der 1940er Jahre), &amp;#039;&amp;#039;Wings&amp;#039;&amp;#039; (mit Unterbrechung Ende der 1940er Jahre) und &amp;#039;&amp;#039;Squadrons&amp;#039;&amp;#039;. Es gab im Sommer 1945 noch drei Gruppen (die &amp;#039;&amp;#039;2.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;83.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;84. &amp;#039;&amp;#039;), Ende der 1940er Jahre war die BAFO auf lediglich die &amp;#039;&amp;#039;2. Group&amp;#039;&amp;#039; verkleinert worden, bevor in den 1950er Jahren die &amp;#039;&amp;#039;83. Group&amp;#039;&amp;#039; wieder hinzukam, letztere ist heute (2011) in [[Al Udeid Air Base|Kuwait]] beheimatet, erstere im Heimatland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1950er Jahre gliederte sich die RAFG lediglich noch in &amp;#039;&amp;#039;Stations&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Squadrons&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der RAF-Flugplätze in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die RAF unterhielt außer den [[Militärflugplatz|Flugplätzen]] eine Vielzahl weiterer Einrichtungen. Neben Hauptquartieren waren das unter anderem zwei Hospitäler und diverse Schießplätze wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Luft-/Bodenschießplatz Nordhorn|RAF Nordhorn]]&amp;#039;&amp;#039;, der erst 2001 an die deutsche [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nr.&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! von&lt;br /&gt;
! bis&lt;br /&gt;
! heutige Verwendung&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.111&lt;br /&gt;
| Ahlhorn&lt;br /&gt;
| 1952&lt;br /&gt;
| 15. Oktober 1958&lt;br /&gt;
| [[Flugplatz Ahlhorn]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[RAF Brüggen|Brüggen]]&lt;br /&gt;
| 1. Mai 1953&lt;br /&gt;
| 28. Februar 2002&lt;br /&gt;
| Javelin Barracks bzw. Elmpt Station, [[British Army]] (2015 geschlossen)&lt;br /&gt;
| 48 Jahre RAF-Haupteinsatzbasis, bis Anfang 2009 noch Basis einiger Hubschrauber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.151&lt;br /&gt;
| Bückeburg&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| 3. Februar 1958&lt;br /&gt;
| [[Heeresflugplatz Bückeburg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Dortmund-Brackel|Dortmund]]&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| [[Naturschutzgebiet Buschei]], Golfplatz, [[Borussia Dortmund#Trainingsgelände Brackel|Trainingsgelände von Borussia Dortmund]]&lt;br /&gt;
| [[Napier Barracks]] der [[Britische Rheinarmee|britischen Rheinarmee]] von 1959 bis 1995.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.118&lt;br /&gt;
| Celle&lt;br /&gt;
| 11. April 1945&lt;br /&gt;
| 29. November 1957&lt;br /&gt;
| [[Heeresflugplatz Celle]]&lt;br /&gt;
| wichtige Transportflieger-Basis für die Berliner Luftbrücke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.152&lt;br /&gt;
| Faßberg&lt;br /&gt;
| 16. April 1945&lt;br /&gt;
| Januar 1957&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Faßberg]]&lt;br /&gt;
| wichtige Transportflieger-Basis für die Berliner Luftbrücke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Gatow (West-Berlin)&lt;br /&gt;
| 25. Juni 1945&lt;br /&gt;
| 7. September 1994&lt;br /&gt;
| [[Flugplatz Gatow|General-Steinhoff-Kaserne]], [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow]]&lt;br /&gt;
| mit 49 Jahren am längsten genutzter Flugplatz der RAF&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Geilenkirchen&lt;br /&gt;
| 24. Mai 1953&lt;br /&gt;
| März 1968&lt;br /&gt;
| [[Air Base Geilenkirchen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Y.99&lt;br /&gt;
| Gütersloh&lt;br /&gt;
| Juni 1945&lt;br /&gt;
| 30. Juni 1993&lt;br /&gt;
| [[Flughafen Gütersloh|Princess Royal Barracks]] (2016 geschlossen)&lt;br /&gt;
| 68 Jahre Haupteinsatzbasis von RAF und Army Air Corps&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.117&lt;br /&gt;
| Jever&lt;br /&gt;
| März 1951&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1961&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Upjever]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Advanced Landing Ground B-100 Goch]]&lt;br /&gt;
| Laarbruch&lt;br /&gt;
| 15. Oktober 1954&lt;br /&gt;
| 30. November 1999&lt;br /&gt;
| [[Flughafen Niederrhein]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.158&lt;br /&gt;
| Lübeck&lt;br /&gt;
| 7. Mai 1945&lt;br /&gt;
| Februar 1950&lt;br /&gt;
| [[Flughafen Lübeck-Blankensee]]&lt;br /&gt;
| Basis für Waffentrainingskurse und der Luftbrücke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Nörvenich&lt;br /&gt;
| 1954&lt;br /&gt;
| 8. Dezember 1955&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Nörvenich]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Oldenburg&lt;br /&gt;
| Mai 1952&lt;br /&gt;
| 21. Oktober 1957&lt;br /&gt;
| Solarpark&lt;br /&gt;
| bis 2006 [[Fliegerhorst Oldenburg|Fliegerhorst der Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.164&lt;br /&gt;
| Schleswigland&lt;br /&gt;
| 6. Mai 1945&lt;br /&gt;
| 1. Mai 1958&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Schleswig]]&lt;br /&gt;
| wichtige Transportflieger-Basis für die Berliner Luftbrücke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.170&lt;br /&gt;
| Sylt&lt;br /&gt;
| 1947&lt;br /&gt;
| 16. Oktober 1961&lt;br /&gt;
| [[Flughafen Sylt]]&lt;br /&gt;
| Basis für Waffentrainingskurse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.174&lt;br /&gt;
| Uetersen&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| November 1955&lt;br /&gt;
| [[Flugplatz Uetersen/Heist]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.119&lt;br /&gt;
| Wahn&lt;br /&gt;
| 1945&lt;br /&gt;
| 18. Juli 1957&lt;br /&gt;
| [[Flughafen Köln/Bonn]]&lt;br /&gt;
| RAF-Haupteinsatzbasis in den ersten 12 Jahren nach Kriegsende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[RAF Wildenrath|Wildenrath]]&lt;br /&gt;
| 15. Januar 1952&lt;br /&gt;
| 2. November 1992&lt;br /&gt;
| [[Prüfcenter Wegberg-Wildenrath|Bahnversuchszentrum, Fa. Siemens]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B.116&lt;br /&gt;
| Wunstorf&lt;br /&gt;
| 7. April 1945&lt;br /&gt;
| 15. Februar 1958&lt;br /&gt;
| [[Fliegerhorst Wunstorf]]&lt;br /&gt;
| wichtige Transportflieger-Basis für die Berliner Luftbrücke&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummer in der ersten Spalte bezieht sich auf die von den Westalliierten nach der Invasion in der Normandie vergebenen Code-Nummern von Flugplätzen auf dem besetzten europäischen Kontinent. Flugplätze, die nur noch in den ersten Monaten bzw. Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg vorübergehend genutzt worden, sind nicht aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf vielen der Flugplätze waren neben den Einsatzflugzeugen auch einige Segelflugzeuge stationiert; die Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Gliders Clubs&amp;#039;&amp;#039; nutzten diese außerhalb der Flugbetriebszeiten. Die ersten Jahre nach dem Krieg nutzten RAF-Segelflieger auch das Segelfluggelände [[Ith#Flugplatz Ithwiesen|Ithwiesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Angehörige ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Beetham]]&lt;br /&gt;
* [[Neil Cameron]]&lt;br /&gt;
* [[John Grandy]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Robin Harding]]&lt;br /&gt;
* [[Richard Johns]]&lt;br /&gt;
* [[Clive Loader]]&lt;br /&gt;
* [[Stuart Peach]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Prickett]]&lt;br /&gt;
* [[Andrew Pulford]]&lt;br /&gt;
* [[Denis Spotswood]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Squire]]&lt;br /&gt;
* [[Jock Stirrup]]&lt;br /&gt;
* [[John Sutton (Offizier)|John Sutton]]&lt;br /&gt;
* [[Keith Williamson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael G. Burns: &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany&amp;#039;&amp;#039;, Arms and Armour Press, London 1990; ISBN 0-85368-918-0.&lt;br /&gt;
* Marcus Herbote, Wilfried Zetsche: &amp;#039;&amp;#039;British Harriers – Teil 1&amp;#039;&amp;#039;, AirDOC Verlag, Erlangen 2008; ISBN 978-3-935687-14-0.&lt;br /&gt;
* Marcus Herbote, Wilfried Zetsche: &amp;#039;&amp;#039;British Lightnings&amp;#039;&amp;#039;, AirDOC Verlag, Erlangen 2005; ISBN 3-935687-10-9.&lt;br /&gt;
* Bill Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Royal Air Force Germany&amp;#039;&amp;#039;, Midland Publishing, Hinckley/England 2003; ISBN 1-85780-034-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.raf.mod.uk/rafcms/mediafiles/F21E81DC_E902_D3CE_488720FE8488434D.pdf &amp;#039;&amp;#039;RAF Germany 1960–1980&amp;#039;&amp;#039; auf der RAF-Homepage in englischer Sprache, ab S. 246] (PDF; 857&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.rafweb.org/Cmd_O1.htm Europäische Überseekommandos der RAF] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|LCCN=nb2015022705|VIAF=106145003297461301230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Royal Air Force)|Germany]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausländische Streitkräfte in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kalter Krieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Eilsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bückeburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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