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	<title>R4M - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:12:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=R4M&amp;diff=583190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: + 1 × Literatur.</title>
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		<updated>2025-10-11T20:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ 1 × Literatur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:R4M.jpg|mini|R4M „Orkan“ im Technikmuseum Berlin]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R4/M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;akete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kilogramm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;inenkopf), genannt „Orkan“, war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] die erste deutsche in industriellem Ausmaß gefertigte [[Luft-Luft-Rakete]], die auch wirklich als einsatzfähig betrachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kurzen Zeit ihrer Frontverwendung wurden damit vorwiegend die [[Jagdflugzeug]]e des Typs [[Messerschmitt Me 262]] und [[Focke-Wulf Fw 190]] ausgerüstet. Die Rakete war als Antwort auf die eng gestaffelten Formationen der zunehmend schwerer gepanzerten amerikanischen [[Boeing B-17|B-17]] und [[Consolidated B-24|B-24]] konzipiert, da die bisherige konventionelle Bekämpfung mit Hilfe der 13-mm- und 15-mm-Maschinengewehre ([[MG 131]] und [[MG 151]]) sowie der 20-mm-Bordkanonen ([[MG FF]] bzw. [[MG 151|MG 151/20]]) immer weniger Erfolg zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Das [[Reichsluftfahrtministerium]] hatte 1944 eine platzsparende Rakete mit Leitwerk zur Bomberbekämpfung gefordert. Entgegen der üblichen Praxis, Raketenentwicklungen der Luftwaffe ausschließlich beim RLM durchzuführen, erhielten im September 1944 die [[Metallpatronen AG|Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken]] in Lübeck sowie die Firma Curt Heber Maschinenfabrik (HEMAF) in [[Osterode am Harz]] den Entwicklungsauftrag, der bis zum Frühjahr 1945 abgeschlossen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon-1&amp;quot;&amp;gt;L. E. Simon: &amp;#039;&amp;#039;German Scientific Research Establishments.&amp;#039;&amp;#039; Mapleton House, New York 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:R-4M Orkan (3D-iso).jpg|mini|Zeichnung der R4/M]]&lt;br /&gt;
Die R4/M bestand aus den drei [[Baugruppe]]n&lt;br /&gt;
* [[Sprengkopf|Gefechtskopf]] mit [[Zünder]],&lt;br /&gt;
* [[Raketentriebwerk|Raketenmotor]] und dem&lt;br /&gt;
* Klapp[[leitwerk]], das sich nach dem Start entfaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefechtskopf ===&lt;br /&gt;
Die R4/M besaß einen mechanischen [[Rheinmetall-Borsig]]-[[Aufschlagzünder]] vom Typ AzRz 2 mit einer Detonatortablette aus 85 % [[Bleiazid]] und 15 % [[Bleitrinitroresorcinat|Bleistyphnat]], einen 8&amp;amp;nbsp;g schweren [[Verstärkerladung|Zündverstärker]] (Zdlg&amp;amp;nbsp;34 N.P.) aus 90 % [[Nitropenta]] und 10 % [[Wachs]], sowie eine 400&amp;amp;nbsp;g schwere gießbare Hauptladung aus HTA&amp;amp;nbsp;41 (45 % [[Trinitrotoluol]], 40 % [[Hexogen]], 15 % [[Aluminium]]pulver). HTA&amp;amp;nbsp;41 war ein Sprengstoff mit verstärkter Gasschlagwirkung, der eigens für die R4/M bei der DWM entwickelt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf den konisch geformten Gefechtskopf aus tiefgezogenem Blech (0,8&amp;amp;nbsp;mm Wandstärke) wurde der Zünder aufgeschraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raketenmotor ===&lt;br /&gt;
Der Raketenmotor bestand aus einer Brennkammer mit 375&amp;amp;nbsp;mm Länge, 45&amp;amp;nbsp;mm Maximalinnendurchmesser und einer an die Brennkammer angeschweißten Düse mit 13&amp;amp;nbsp;mm Minimalinnendurchmesser. Er enthielt als Treibstoff 875&amp;amp;nbsp;g eines zweibasigen Treibpulvers auf der Basis von [[Diethylenglycoldinitrat]] und [[Cellulosenitrat]] (12,2 % N) in Form eines Treibpulverpreßlings mit einer Innenbohrung von 12&amp;amp;nbsp;mm. Nach 0,8&amp;amp;nbsp;s Brennzeit (etwa 200&amp;amp;nbsp;m Flugstrecke) erreichte die R4/M ihre maximale Geschwindigkeit von 525&amp;amp;nbsp;m/s&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon-1&amp;quot; /&amp;gt; (ca. 1900&amp;amp;nbsp;km/h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klappleitwerk ===&lt;br /&gt;
Am Ende des Raketenmotors im Bereich der Düse waren acht federgespannte Finnen befestigt, die mit einem dünnen Draht gesichert waren, der sich nach dem Start der Rakete löste und die Finnen freigab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung und Wirkungsweise ===&lt;br /&gt;
Die R4/M wurde unter den [[Tragfläche]]n entweder in Schienen- oder Rohrrosten, genannt &amp;#039;&amp;#039;Bienenwabe&amp;#039;&amp;#039;, angebracht. Unter jeder Tragfläche einer Me&amp;amp;nbsp;262 wurden meist zwölf bis dreizehn Raketen angebracht, es waren aber auch sechs oder 24&amp;amp;nbsp;Raketen möglich. Der Start der Raketen erfolgte als Salve; dabei wurden die Raketen mit 7&amp;amp;nbsp;Millisekunden Zeitabstand in Dreiergruppen abgefeuert. Die Raketen verfügten über einen Aufschlagzünder, ein kombinierter Aufschlag-/Zeitzünder &amp;#039;&amp;#039;ZZRI&amp;#039;&amp;#039; befand sich noch in der Erprobung. Bei diesem wurde während des Abfeuerns eine Verzögerungsladung gezündet, die den Gefechtskopf nach 5&amp;amp;nbsp;Sekunden zur Explosion brachte, falls die Rakete auf kein Ziel traf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Simon-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der R4/M-Rakete beruhte immer auf der Minenwirkung (genauer: der Luftstoßdruckwirkung) eines direkten Treffers und nicht auf der Splitterwirkung eines Nahtreffers, wie dies beispielsweise bei Flak-Granaten der Fall war. Eine nennenswerte Splitterwirkung des Gefechtskopfs der R4/M war auch durch die dünnwandige Stahlhülle nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Angriff mit der R4/M näherten sich die Me-262-Jagdflugzeuge den feindlichen Bomberpulks von hinten. Diese Angriffsweise stand im Gegensatz zur frühen Taktik der [[Messerschmitt Bf 109|Bf-109]]- und [[Focke-Wulf Fw 190|Fw-190]]-Jagdpiloten, die bei Gelegenheit oft die feindlichen Bomberverbände frontal angriffen, um die weniger stark geschützten Frontbereiche der Feindbomber mit [[Bordwaffe]]n zu beschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Platzierung von Treffern war aufgrund der gestreckten Flugbahn der [[leitwerk]]stabilisierten Rakete relativ einfach. Wegen der hohen Anfangsgeschwindigkeit der Rakete und des relativ großen Bereichs, den eine volle Raketensalve abdeckte, war ein rechtzeitiges Ausweichen der schwerfälligen Bomber äußerst schwierig, insbesondere auch deshalb, weil aufgrund des engen Formationsflugs keine beliebigen Ausweichmanöver geflogen werden konnten, ohne eine Kollision mit eigenen Flugzeugen zu riskieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ein einziger Raketentreffer war für die Flugzeuge meist verheerend. Ein Treffer in den Rumpf eines Bombers konnte ein klaffendes Loch in die Beplankung reißen. Bei einem Treffer an den Tragflächen wurden entweder die darin untergebrachten Treibstofftanks zur Explosion gebracht oder die tragende Struktur derart beschädigt, dass es&amp;amp;nbsp;– bedingt durch die hohe Marschgeschwindigkeit des Flugzeugs&amp;amp;nbsp;– zu einem Tragflächenbruch kam. Dies galt auch für die äußerst robust gebaute [[Boeing B-17|B-17]] &amp;#039;&amp;#039;Flying Fortress&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Produktion erfolgte ab Anfang 1945 in [[Osterode am Harz]] in der &amp;#039;&amp;#039;Curt Heber Maschinen-Apparate-Fabrik&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;Maschinenfabrik Curt Heber&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hemaf&amp;#039;&amp;#039;). Insgesamt wurden 20.000 Raketen in Auftrag gegeben, von denen bis zum Kriegsende etwa 10.000 fertiggestellt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nowarra&amp;quot;/&amp;gt; Im April 1945 erhielt die DWM in Lübeck nochmals einen Auftrag über 25.000 Stück R4/M.&amp;lt;ref&amp;gt; L. E. Simon: &amp;#039;&amp;#039;Secret Weapons of the Third Reich German Research in World War II.&amp;#039;&amp;#039; WE Publishers, Old Greenwich 1971, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erprobung und Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messerschmitt Me 262 at the Evergreen Aviation &amp;amp; Space Museum 2.jpg|mini|Abschussrost unter der rechten Tragfläche einer Me&amp;amp;nbsp;262]]&lt;br /&gt;
Die Erprobung der ersten R4/M erfolgte im Februar 1945 bei dem im selben Monat aufgestellten Jagdverband&amp;amp;nbsp;44 unter [[Adolf Galland]]. Innerhalb eines Monats wurden etwa 60 [[Messerschmitt Me 262|Me&amp;amp;nbsp;262]] mit R4/M ausgerüstet. Neben der Me&amp;amp;nbsp;262 wurden auch der Raketenjäger [[Messerschmitt Me 163|Me&amp;amp;nbsp;163]] und die konventionelle [[Focke-Wulf Fw 190|Fw&amp;amp;nbsp;190]] mit der ungelenkten R4/M ausgerüstet. Der nicht mehr zum Einsatz gekommene Objektschutzjäger [[Bachem&amp;amp;nbsp;Ba&amp;amp;nbsp;349]] &amp;#039;&amp;#039;Natter&amp;#039;&amp;#039; sollte im Bug eine Startanlage namens &amp;#039;&amp;#039;Bienenwabe&amp;#039;&amp;#039; mit 28 Rohren für R4/M-Raketen enthalten. Ein Startversuch schlug jedoch fehl, der Bug explodierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nowarra&amp;quot;&amp;gt;Heinz J. Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftrüstung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;4, 1993, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bei der Me 262 und der Me 163 aerodynamische Schwierigkeiten befürchtet wurden, beeinträchtigte die Anbringung der 24&amp;amp;nbsp;R4/M-Raketen an den Flächenunterseiten die Flugeigenschaften dieser beiden Modelle nicht wesentlich. Testpilot [[Fritz Wendel (Pilot)|Fritz Wendel]] sagte aus, die Me&amp;amp;nbsp;262 fliege „keine fünf Kilometer langsamer“, und hatte keine Beanstandungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziegler&amp;quot;&amp;gt;[[Mano Ziegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Turbinenjäger Me 262.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;Auflage, 1993, S.&amp;amp;nbsp;177–185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der erste Flug einer Me&amp;amp;nbsp;163 mit der R4/M-Bewaffnung durch Adolf Niemeyer verlief reibungslos.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziegler2&amp;quot;&amp;gt;Mano Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Raketenjäger Me 163.&amp;#039;&amp;#039; 11.&amp;amp;nbsp;Auflage, 1992, S.&amp;amp;nbsp;189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1945 wurde die neue Rakete erstmals eingesetzt, als 1221 Bomber mit 632 Jägern als Begleitschutz Berlin angriffen. Sechs Me&amp;amp;nbsp;262 des JG&amp;amp;nbsp;7 feuerten ihre 144&amp;amp;nbsp;R4/M-Raketen auf den Bomberverband ab und griffen ihn anschließend mit Bordwaffen an. Die [[Kriegführende Staaten im Zweiten Weltkrieg#Alliierte und Verbündete|Alliierten]] verloren 25&amp;amp;nbsp;Bomber. Bei diesem Einsatz gingen zwei Me&amp;amp;nbsp;262 verloren, ein Pilot kam ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ziegler&amp;quot;/&amp;gt; Englischsprachige Quellen nennen zumeist andere Zahlen über diese „letzte große Luftschlacht im Zweiten Weltkrieg“. Laut diesen haben 37 Me&amp;amp;nbsp;262 insgesamt zwölf Bomber und einen Begleitjäger abgeschossen, während drei Me&amp;amp;nbsp;262 verlorengingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutschen Quellen wird der Erfolg der R4/M als „ausgezeichnet“ und „überragend“ bezeichnet. In der kurzen Einsatzzeit sollen fast 500 alliierte Flugzeuge durch die R4/M zerstört worden sein. So sollen bei einem Einsatz aus einem Verband von 425&amp;amp;nbsp;[[Boeing B-17|B-17 G]] 25&amp;amp;nbsp;Maschinen ohne eigenen Verlust abgeschossen worden sein. Noch im April 1945 sollen 24 Fw&amp;amp;nbsp;190 mit der R4/M 40&amp;amp;nbsp;B-24 ohne eigene Verluste abgeschossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den tatsächlichen Abschusszahlen war die R4/M aber zweifellos die effektivste Waffe deutscher Jagdflieger in den letzten Kriegsmonaten. Die Zahlen beider Seiten sprechen für die Effektivität des Düsenjägers in Kombination mit der Raketenbewaffnung. Die Verlustquote der Alliierten war jedoch durch deren enorme zahlenmäßige Überlegenheit so gering, dass der Einsatz der R4/M keine entscheidenden Auswirkungen mehr hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtigkeit des Konzepts, Bomberverbände mit Salven ungelenkter Raketen anzugreifen, wird auch durch dessen Weiterführung in der U.S. Air Force in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bei den Flugzeugtypen [[North American F-86|F-86D Sabre]], [[Lockheed F-94|F-94 Starfire]], [[Northrop F-89|F-89 Scorpion]] und [[Convair F-102|F-102 Delta Dagger]] belegt. Die von den USA in den 50er Jahren eingeführte [[Folding-Fin Aerial Rocket|FFAR]] beruhte auf dem gleichen Aufbau wie die R4/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeleitete Raketentypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:R4M AT version.jpg|miniatur|Panzerblitz]]&lt;br /&gt;
Gegen gepanzerte Bodenziele wurden der &amp;#039;&amp;#039;Panzerblitz&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Panzerblitz&amp;amp;nbsp;III&amp;#039;&amp;#039; aus der R4/M entwickelt. Beim Panzerblitz&amp;amp;nbsp;II wurde der Minenkopf durch einen großen [[Hohlladung]]skopf des [[Kaliber]]s 130&amp;amp;nbsp;mm ersetzt, der 180&amp;amp;nbsp;mm [[Panzerstahl]] durchschlagen konnte. Weil der Panzerblitz&amp;amp;nbsp;II aufgrund des großen Gefechtskopfes nur eine Fluggeschwindigkeit von 370&amp;amp;nbsp;m/s erreichte, wurde bei den [[Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken|Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken]] der Panzerblitz&amp;amp;nbsp;III entwickelt, der eine modifizierte Hohlladungsgranate 75-mm-HL.Gr.43 als Gefechtskopf trug. Der Panzerblitz&amp;amp;nbsp;III erreichte eine Fluggeschwindigkeit von 570&amp;amp;nbsp;m/s und konnte bis zu 160&amp;amp;nbsp;mm Panzerstahl bei einem Auftreffwinkel von 90° durchschlagen; es kam jedoch nur zum Bau einiger Muster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten die Amerikaner davon inspiriert die [[Folding-Fin Aerial Rocket]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hersteller&lt;br /&gt;
| HEMAF, Osterode; DWM, Lübeck&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leistung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit (Vmax) || 525 m/s&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Geschwindigkeit nach 1000 m || 125 m/s&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Brenndauer|| ca. 0,8 s&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Schub (max) || 245 kp (2,4 kN)&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Bekämpfungsreichweite || bis 1,5 km&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Antrieb || [[Feststoff]]-Raketenmotor&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Gesamtmasse || 3,85 kg&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Treibladung]]|| 0,815 kg&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| [[Gefechtskopf]]|| 0,52 kg&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Zünder || Aufschlagzünder&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abmessung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Länge || 812 mm&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Durchmesser || 55 mm&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| Leitwerkspann im Flug|| 242 mm&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Preis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1944|| 2 Batterien à 500 [[Reichsmark|ℛℳ]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1945|| 2 Batterien à 750 ℛℳ&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dietmar Hermann, Markus Wunderlich&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Luft-Luft-Rakete R4M: Sprengkraft mit Raketenschub&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=8&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[GeraMond Verlag|GeraMond]]&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISSN=1617-0725&lt;br /&gt;
   |Seiten=14–21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|R4M rocket|R4M}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1024604268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:R4M}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luft-Luft-Rakete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|R4/M]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
	</entry>
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